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Videoausblick Die Fieberkurve steigt!

Die Fieberkurve der Märkte steigt! Zwar konnten sich die US-Indizes gestern nach zunächst größeren Verlusten fast wieder ins Plus retten, aber die Volatilität (gemessen am VIX) bleibt hoch. Dazu sind die sicheren Häfen wie Gold gefragt, die Differenz der Risikoprämien zwischen deutschen und französischen Anleihen zieht weiter an..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Fieberkurve der Märkte steigt! Zwar konnten sich die US-Indizes gestern nach zunächst größeren Verlusten fast wieder ins Plus retten, aber die Volatilität (gemessen am VIX) bleibt hoch. Dazu sind die sicheren Häfen wie Gold gefragt, die Differenz der Risikoprämien zwischen deutschen und französischen Anleihen zieht weiter an, nachdem das Rennen um die Präsidentschaft in Frankreich immer knapper wird. Und natürlich schwebt über den Märkten die Gefahr, dass die Konfliktherde Syrien und Nordkorea die Dinge weltpolitisch eskalieren lassen – Donald Trump hat sich heute Nacht in einem Interview erneut „kriegerisch“ geäußert über Nordkorea. So langsam wird auch der „government shutdown“ in den USA am 28.April unausweichlich – Demokraten und Republikaner haben noch nicht einmal die Verhandlungen begonnen..

27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    12. April 2017 08:25 at 08:25

    Sollte Trump es innerhalb der nächsten zwei Wochen schaffen, einen neuen Krieg zu schaffen, er hat ja bereits mehrere Optionen dafür, ist die Schuldenobergrenze Geschichte. Die Demokraten würden sich dann im Sinne der „nationalen Sicherheit“ mit den Republikanern schnellstmöglich einigen. Die leidige Russland-Story wäre dann auch vergessen….also klassisch win-win. Die Märkte wären dann nurmehr Nebensache. Gold und Öl werden den tatsächlichen Zustand des Weltgeschehens widerspiegeln!

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      Walter Schmid

      12. April 2017 10:43 at 10:43

      Das könnte ein Szenario sein, ein schlimmes allerdings. Das von Herrn Fugmann angedeutete wäre mir da wahrlich viel lieber.

  2. Avatar

    Walter

    12. April 2017 08:45 at 08:45

    Trump ist mir pers.noch was schuldig geblieben,wenn man den Goldchart seit 9.11.16 betrachtet!
    Amerika first….es fehlt jetzt nur noch die offizielle Ankündigung zum 3.WELTKRIEG….oh yaeh,yes we can….
    Look at my friend:
    http://www.goldseiten.de/artikel/326980–Marc-Faber~-Gold-kann-leicht-bis-zu-100Prozent-steigen.html
    Er wird Recht haben,wenns knallt!

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      Peter

      12. April 2017 09:31 at 09:31

      Wünschen Sie sich eine Ankündigung zum 3.WELTKRIEG, damit ihr Mini-Golddepot steigt?
      Wenn Ja, dann brauchen Sie dringend einen Therapeuten!!!

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        feldmann

        12. April 2017 09:42 at 09:42

        Die Therapeuten haben doch schon seit Jahren Hochkonjunktur und da hat man leider für die nächsten 2 Jahre keinen Termin mehr frei!
        Was ist los in DE?
        Kein Gold in der Büx außer Baumwolle?

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        feldmann

        12. April 2017 09:54 at 09:54

        Ich kann auch nicht verstehen,warum man den vielen Pleitegeiern in DE,soviel „therapeutische“Aufmerksamkeit widmet?
        Hätten Sie sich Gold auf die Seite gelegt,dann würde ich jetzt einen Termin beim Seelenklemptner bekommen zwecks TRUMP!!

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        Bademeister

        12. April 2017 10:00 at 10:00

        Hallo Peter,
        dass es da draussen massig Irre gibt, die sich freuen wenn der Wert ihrer drei Goldstücke steigt…sowas wirds immer in guten Zeiten geben. Solchen Menschen muss man klar machen, dass wir weder Gold, noch Beton essen können. Die echte Gefahr für uns alle, inklusive dieser massig Irren die irgendein Staat dann ebenfalls zu erhalten hat, liegt in der Hand eines Mannes, nämlich Trump.
        Trump will anscheinend Geschichte schreiben, so wie Hitler, Stalin, Napoleon….
        Anscheinend stehen wir vor Zeiten in denen echte Werte erst entdeckt und danach wieder gefragt sein sollten…kein echter Platz für Therapeuten….und eine zweite Chance.

        • Avatar

          Walter

          12. April 2017 10:36 at 10:36

          „““Trump will anscheinend Geschichte schreiben, so wie Hitler, Stalin, Napoleon“““….
          EIN WAHRES WORT!!!
          ….für den Rest des Textes,darfst du Dich bei Merkel beklagen,DIE ebenfalls in die Historie eingehen will/wird…zum NACHTEIL der mehrheitlichen MICHELS!
          Eine Frage:
          Wer ist „WIR“?

          • Avatar

            Bademeister

            12. April 2017 11:18 at 11:18

            „Wir“ steht für alles, das auf zwei Beinen durchs Leben läuft.

      • Avatar

        Walter

        12. April 2017 10:09 at 10:09

        @Peter
        das Leben ist kein Wunschkonzert!
        „saven und verpissen“ist in naher Zukunft wohl eher angesagt,als sich finanz.in DE unterjochen zu lassen!

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      denker

      12. April 2017 12:08 at 12:08

      Moin Walter,
      Kriege und Terror sind immer nur Nebelkerzen politischen Versagens.
      Die Eingeweiten wissen das ihr Ponzischema Namens Geldsystem nicht auf Dauer ausgedehnt werden kann. Irgendjemand wird die Insovenz anmelden und abwickeln müssen. Mark Faber hat von 100% Anstieg beim Gold gesprochen.
      Im Falle von größeren Verwerfungen sind mehrere 100% kein Problem

      • Avatar

        Gerd

        12. April 2017 12:36 at 12:36

        Nicht dass ich solche Preise im Falle von Verwerfungen von vornherein ausschließe, aber ich kann mir einfach das weitere Procedere nicht erklären.

        Annahme:
        Große „Verwerfungen“, die meisten Menschen haben nur noch wertlose Geldscheine in der Hand.
        Ich besitze 31 kleine Goldmünzen je 1Gramm, jeweils 100$ (sprich Gold war auf rund 3000 geklettert).
        Ein Brot kostet 100$.
        Was macht der Bäcker mit dem Goldstück?
        Der kauft sich dafür ne Tüte Mehl.
        Was macht der Müller mit dem Goldstück? U.s.w.
        Was macht der letzte in der Runde mit seinem Stück Gold? Gegen was tauscht er?
        Gegen Geld ja nicht, das ist nix mehr wert. Aber selbst wenn er es tät, dann wäre eben der Geldscheinabgebende der Letzte. Irgend einer ist der Letzte – und den beißen bekanntlich die Hunde.

        Es wird eine „Währungsreform“ geben, nach und nach tritt Normalität ein und der letzte Goldstücktauscher wird danach dumm schauen, wenn der Preis für die Unce wieder bei 1275$ liegt.

        Setzt man als Goldbesitzer darauf, dass man selbst nicht der Letzte sein wird? Oder dass es Dumme gibt, denen das egal ist?
        Oder habe ich den Ablauf, der eh nur Theorie ist, mit einem völlig falschen Ende ausgestattet?

        • Avatar

          Bademeister

          12. April 2017 13:10 at 13:10

          Ich find jene Anleger ulkig, die in 100, 250 oder 1000g Goldbarren investieren. In echten Notzeiten ist ein benötigtes Gut für eine Unze genauso zu bekommen wie für einen Kilobarren…..die Stückelung macht also aus, wie oft jemand Gold gegen Güter tauschen kann. Mir fällt auch auf, dass besonders „gierige“ Goldbugs gerne grosse Stücke kaufen, weil im Verhältnis zu kleinen Stücken günstiger eingekauft werden kann…das rächt sich dann gewaltig im Notfall.
          Tauscht der Bauer lieber gegen eine kleine Maple-Leaf oder, wenn überhaupt, gegen ein mit der Metallsäge abgeschnipseltes Irgrndwas vom Kilobarren?
          Wenn man seine Goldstückchen, auch grosse, nach Notzeiten behält, ist man jedenfalls auf der Gewinnerseite. Das nächste Geldsystem basiert sehr vermutlich am Goldstandard.
          Die allerbeste Anlageform ist jedoch Silber in Unzen….falls zwischenzeitlich ein Goldverbot eingeführt werden würde….ist ja nur mindestens 5 Mal im letzten Jahrhundert so gewesen.
          Silber ist jedenfalls das bessere Gold!

      • Avatar

        Bademeister

        12. April 2017 13:18 at 13:18

        Dann musst du aber mit einer Portion Wienerschnitzel mehrere Wochen auskommen!

  3. Avatar

    Gerd

    12. April 2017 13:57 at 13:57

    Klar, meine oben aufgeworfene Frage kann mir auf die Schnelle keiner beantworten.
    Bademeister hat zwar auf meinen Kommentar geantwortet, hat aber nur dann Recht, wenn seine Erwartung aufginge, dass im anschluss ein „Goldstandard“ wieder eingeführt würde.
    Wäre dem aber nicht so, würden den Letzten tatsächlich die Hunde beißen, dessen bin ich mir inzwischen sicher.
    Denn Gold ist eigentlich zu nichts nütze. Es ist eben nicht wie eine Aktie, die Erträge bringt, wie Brot das man essen kann, eine Kuh, die man melken kann, ein Haus, in dem man wohnen kann, Acker, auf dem man anbauen kann, ein Auto/Fahrrad, mit dem man fahren kann u.s.w. (Mal abgesehen von Schmuck, Feinmechankik, Medizinprodukte oder so. Dafür wird es auch nach der Zeit von „Verwerfungen“ noch einen Preis geben).

    Womit ich nicht sage, dass die Vorvorletzten und vor allen Dingen die Ersten, die jetzt schon Gold besitzen, nicht froh sein können, dass sie es im Falle eines Falles haben.
    Nebenbei an Bademeister:
    Ich sprach von 1g Goldmünzen, nicht von 1Unze, die immerhin noch aus rund 31g besteht und bereits viel zu groß wäre im Tausch gegen lebensnotwendige Kleinigkeiten.

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      Bademeister

      12. April 2017 15:25 at 15:25

      Hallo Gerd,
      schon klar dass Gold eigentlich für nichts Nutze ist! Bis 1971 jedenfalls gabs über tausende von Jahren den Gold- und Silberstandard, nachdem auch vorhandene Währungen bewertet wurden. Somit kann man eigentlich aus heutiger Sicht davon ausgehen, dass sich daran in absehbarer Zukunft nichts ändern sollte.
      Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges hat ein deutscher Bauer einem Industriellen ein halbes Schwein gegen ein diamantenbesetztes Goldcollier getauscht, welches der Bauer gut 10 Jahre später für einen Millionen DM Betrag verkaufte….soviel zu Kleinigkeiten!
      Wen von den Beiden haben jetzt die Hunde gefressen? Den Industriellen, der sich mit dem halben Schwein seinen weiterhin produktiven Bauch vollgeschlagen hat, oder den weitsichtigen Bauern der wusste, dass man Gold nicht (gleich) essen kann?
      Betongold ist Mist, wenn keine solventen Mieter vorhanden sind (siehe DDR, Kuba, Griechenland….) und es nicht zur Eigennutzung dient. Aktien ebenso, wenn das betreffende Unternehmen nicht produktiv ist bzw. irgendeine Staatsgewalt die offene Hand darüber hält. Autos ohne Straßen und Sprit, Antiquitäten ohne entsprechende Nachfrage, Firmenbeteiligungen (Start-Up´s) bei schlechter Auftragslage, Unternehmensanleihen….alles Bullshit.
      Acker- und Waldland, Werkzeuge, gute Kleidung/Schuhe, Brenn- und Baumaterial, medizinische Produkte, Waffen, Alkohol, Tabak….sind Top….aber halt kein Standard für eine neue Währung.
      Arbeitskraft und Produktivität/Person wären ein denkbarer Standard…aber dann nur global einheitlich gesehen, versteht sich!
      Wen letztlich die Hunde beissen werden (guter Wachhund ist mehr wert als ein Stück Gold) hängt also nicht davon ab, wieviel Gold man besitzt sondern vielmehr vom eigenen Haus- und Menschenverstand…und daran sollte sich auch in Notzeiten nichts ändern.

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        Gerd

        12. April 2017 16:24 at 16:24

        -Industrielle kriegt ein halbes Schwein und gibt dem
        -Bauern ein diamantenbesetztes Goldcolliere

        Der Industrielle ist für mich der Verlierer – mithin der Goldbesitzer. Er hat sich für viel Geld Gold angeschafft (in dem Fall Diamanten) und kriegt dafür nur noch ein halbes Schwein. Hätte er sich statt Gold einen Stall voller Schweine zugelegt, wäre er besser dran.
        Das ist so, als wenn sich heute jemand für 1275$ eine Unze Gold kauft und er sie in einer schweren Krise, wo der Goldpreis zwar auf 3000$ steht, sie trotzdem wieder fürn Appel undn Ei hergeben muss.
        Das heißt, ein paar Tage Ernährung kosten ihn 1275$.
        Da kauft er sich alternativ einen großen Vorratsschrank und packt sich für viel weniger Geld als 1275$ sehr viele Kilo an Nudeln, Reis, Mehl, Salz, H-Milch, Fett, Zucker u.s.w. rein.

        Ach ja, und einen Gewinner gibt es natürlich auch, den Bauern. Da geht Ihre Argumentation auf. Allerdings erst dann, wenn er das Gold/Diamanten wieder zu Geld machen kann und er für das Geld mehr bekommt als nur sein ehemals halbes Schwein.

        -Bleibt die Frage wieder offen, ob der letzte Goldbesitzer, der 10 Jahre später einen Millionen DM Betrag gezahlt hat, damit später ein Gewinner sein wird, ein Verlierer oder ist er sogar derjenige, der sich den Vorratsschrank vollgepackt hatte und in der Krise mit Naturalien die vielen Millionen DM verdient hatte.

        Wie auch immer, Bademeister, letztlich weiß ich es nicht. Aber ich weiß es zu schätzen, dass Sie mir die Info zukommen ließen. Danke.

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          Bademeister

          12. April 2017 16:53 at 16:53

          Schade, dass Sie an diesem Beispiel nicht sehen können, dass es sich um eine win-win Situation gehandelt hat. Der Industrielle ist eben nicht an Hunger gestorben und konnte in Zukunft weiterhin produktiv sein und hoffentlich Vermögen erwirtschaften, der Bauer jedoch musste über 10 Jahre warten (er hätte auch durch den Krieg sterben können, oder nacher..), bis er vom ertauschten Collier endlich abbeissen konnte.Sie können dieses reale Beispiel leicht auf die heutige Zeit umlegen….mit Hedgefondsmanagern und Brokern, die an einem guten Tag locker einige Millionen machen….und eben armen Bauern, oder Hebammen, Handwerkern oder anderen wirklich und real produktiven Handwerksgruppen.
          Was letztlich zählt ist der erforderliche Haus- und Menschenverstand….keine Vorratskästen oder Goldtresore….das ist die Währung der Zukunft, mit der man nicht verlieren kann und sich nicht die Frage stellt, wer vorn oder hinten ist und wen die Hunde….

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            gerd

            12. April 2017 20:32 at 20:32

            Sicher, so muss ichs auch mal sehen.
            Die Schweinehälfte hätte der Bauer sicherlich nicht fürn Bündel wertloser Scheine hergegeben und auch nicht für Zigaretten.
            Gold/Diamant hat auch dem Unternehmer eine Winsituation beschert durch die er in diesem Fall sogar sein Weiterleben gewonnen hat.

  4. Avatar

    Dickbär

    12. April 2017 14:45 at 14:45

    Von den Perma -Haussiers hört man im Moment wenig, die sind wahrscheinlich mit Aktienkaufen beschäftigt, könnte auch sein,dass sie mit Absichern beschäftigt sind, da sie sicher ihr ganzes Vermögen in Aktien halten( alter- nativlos ) verkaufen dürfen sie ja nicht, sonst wird ihre naive Theorie dass Aktien immer nur steigen, plötzlich unwahr ! Nochmals :DIE IMMENSEN WELTWEITEN AKTIENANLAGEN SIND NUR BUCHGEWINNE ,ich bin gespannt was passiert ,wenn 10-15% glattgestellt werden?

    • Avatar

      Walter Schmid

      12. April 2017 15:28 at 15:28

      Oh, das werden dann für die Bären echte Glückswochen. Ich rieche sie schon förmlich auf uns zukommen und bin bereits in Vorfreude auf das lang ersehnte Ereignis! :-)

    • Avatar

      Gerd

      12. April 2017 15:34 at 15:34

      Ohne dass das womöglich Ihre Absicht war, aber das ist die zusätzliche Bestätigung für mich als einem Laien in Sachen Goldanlage.

      Bei meinem (oben) fiktiv unterstellten Goldpreis von 3000$ handelt es sich naturgemäß auch ausschließlich um Buchgewinne. Wenn bei Bedarf versucht würde, gleichfalls 10-15% glattzustellen, wird der zu spät Verkaufende erkennen müssen, dass sich der von ihm bezahlte Preis in Luft aufgelöst haben würde.

      • Avatar

        Walter Schmid

        12. April 2017 16:06 at 16:06

        Alle Gewinne und Verluste an der Börse sind bis zur jeweiligen Glattstellung Buchgewinne oder -verluste. Aber wenn Sie jetzt Gold kaufen und es stiege wirklich auf 3.000 USD pro Feinunze, dann müssten Sie selbst dann nicht traurig sein, wenn es vor der Glattstellung Ihrer Gewinne wieder 10% verlöre. :-)

  5. Avatar

    Dickbär

    12. April 2017 16:08 at 16:08

    Betreff Goldpreis: Ich mache eigentlich nichts mit Gold, ich finde nur interessant was mal einer gesagt hat: GOLD WIRD AUS DEM BODEN GESCHÜRFT U.DANN BEI DER BANK WIEDER IM BODEN GEHORTET , hat also industriell fast keine Funktion, obwohl heute eigentlich alles abgesichert werden kann hat Gold immer noch eine gewisse Funktion als SAVE HAVEN, wie man gerade steht. Trotzdem, auch Gold ,dass einige Gurus nur in eine Richtung sagen hat vom Hochpunkt fast 50 % korrigiert.( Zur Erinnerung an Aktien-Permabullen ) !

  6. Avatar

    Walter Schmid

    12. April 2017 17:12 at 17:12

    Ich halte große Longpositionen in Gold, Silber und Platin. So günstig wie kürzlich konnte man die Edelmetalle schon lange nicht mehr erwerben. Und sie sind immer noch günstig bewertet. Was seit Jahrtausenden als Ersatzwährung und Sicherheit hohe Wertschätzung genießt, wird sie vermutlich auch künftig nicht verlieren. Und ich stelle hier eine einfache Rechnung auf: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Gold- Silber- und Platinpreise in den nächsten Jahren verdoppeln oder verdreifachen ist ungleich höher, als die Wahrscheinlichkeit einer Verdopplung der US-Indizes. Und es sind und waren schon immer begehrte Sachwerte. Gold, Silber und Platin kann man zwar nicht essen, aber wer schon einmal versucht hatte, Aktien oder Papiergeld zu essen, der weiß, dass man sich davon auch nicht wirklich ernähren kann.

    • Avatar

      PK

      12. April 2017 19:38 at 19:38

      Wenn es wirklich zu einem FInanz- und Währungscrash kommt, wird man in der Lage sein, seine möglicherweise hohen Buchgewinne in Gold etc. zu realisieren, ohne daß der Staat hier eingreift ?
      Bin da skeptisch…

  7. Avatar

    Dickbär

    12. April 2017 18:01 at 18:01

    @ W.Schmid, da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu, vor allem weil wir bei diesen Metallen eine grosse Korrektur hinter uns haben u.weil die Preise meilenweit von den Hochs entfernt sind u.was auch immer passiert, diese Metalle werden gebraucht u. da könnte man behaupten, dass die Preise mindestens langfristig steigen.

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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