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Finanznews

Wall Street und Chinas Kommunisten! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Es ist schon eine tiefe Ironie: die Wall Street, die ansonsten nichts so haßt wie Kommunisten – und für die Bernie Sanders als US-Präsident der Weltuntergang wäre – feiert die Rettung des privaten chinesischen Konzerns HNA Group durch Chinas kommunistische Machthaber. Dazu senkte Chinas Notenbank, faktisch auch ein Organ der Kommunisten, den Zins für einjährige und fünfjährige Ausleihen. Dabei ist die Kommunistische Partei und ihr Führer Xi Jinping in China selbst so umstritten wie nie: die Coronavirus-Epidemie hat gezeigt, dass das Regime, wenn es darauf ankommt, ineffektiv ist, der Führer tauchte im entscheidenden Moment ab. Wenn es Geld bringt, so die Lehre, drückt die Wall Street auch bei Kommunisten ein Auge zu. Im Westen dagegegn mutiert der Kapitalismus zum Notenbanken-Casino, das auch schlechte Unternehmen durchschleppt und damit die Wirtschaft mehr und mehr zombifiziert..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Jan

    20. Februar 2020 08:00 at 08:00

    Der Unterschied zwischen echten Kapitalismus und was wir im „Freien“ Westen haben, ist dass Unternehmen nicht vollständig auf sich selber gestellt sind, so lange es Subventionen, monetaire Manipulationen Steuerungleichheiten und alle mögliche Regulierung gibt. In so fern ist die Unterschied mit China vielleicht auf Wirtschaftsebene nicht so dramatisch groß.

    • Avatar

      Mr. Bean

      20. Februar 2020 08:14 at 08:14

      Absolut richtig!

  2. Avatar

    Mr. Bean

    20. Februar 2020 08:03 at 08:03

    Hallo Herr Fugmann,

    klar, als Carry-Währung müsste der Yen ja ob einer weltweiten Krise ja eigentlich fest handeln. Er tut aber genau das Gegenteil. Was wissen die Japaner, was wir nicht wissen!? Wird hier eine Pandemie in Japan eingepreist?

    LG
    H.Bean

  3. Avatar

    bernd adamer

    20. Februar 2020 08:56 at 08:56

    den Zins für einjährige und fünfjährige „Ausleihen“ :))))) genau getroffen Hr. Fugmann

  4. Avatar

    Sven

    20. Februar 2020 10:13 at 10:13

    Der MTU-Chef Gerade: “Sollte Corona-Epidemie 6 Monate anhalten, hat es Auswirkungen auf uns; Auswirkungen kann noch niemand beurteilen; Luftfahrt hat sich von Epidemie-Folgen meist in 1-2 Quartalen erholt.“ 1-2 Quartale, also quasi nichts. Das kostet kaum Wirtschaftsleistung, Ausgleich dessen sowieso durch die Druckerpresse. Die schnelle, wahrscheinlich V-förmige Erholung erwarten die Märkte im Augenblick also völlig zurecht. Deshalb steht der neue Rally-Start auch bald bevor.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Februar 2020 10:22 at 10:22

      @Sven, ganz nach dem Motto: ich male mir die Welt wie sie mir gefälllt! Soeben aber warnt die Lufthansa: Ausfall der Flüge nach China hat spürbare wirtschaftliche Folgen..

  5. Avatar

    Sven

    20. Februar 2020 10:43 at 10:43

    Die Märkte interessiert es aber nicht, weil man weiß, die massive Erholung kommt, auch wenn man sie, die Erholung, mit Geld dazu zwingen muss…:-)

  6. Avatar

    Märchenonkel

    20. Februar 2020 11:46 at 11:46

    Ja alle abgesagten Flüge u.Reisen werden nachgeholt, d. heisst im nächsten Quartal werden doppelt soviel Flüge stattfinden. Die Flugzeugflotten werden verdoppelt u.es müssen neue Flugzeuge gekauft werden.
    Zum Glück hat Boeing noch einige am Lager u.kann sofort liefern.
    Ist der so blöd oder tut er nur so ? ?
    Auch alle Umsatzrückgänge von Reisebüros u.Restaurants inkl. Lohnausfälle werden von den Notenbanken
    bezahlt. Schade, dass die Menschheit nicht früher gemerkt hat, dass die Notenbanken Alles können.

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US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

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Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

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