Folgen Sie uns

Finanznews

Wall Street und Chinas Kommunisten! Videoausblick

Avatar

Veröffentlicht

am

Es ist schon eine tiefe Ironie: die Wall Street, die ansonsten nichts so haßt wie Kommunisten – und für die Bernie Sanders als US-Präsident der Weltuntergang wäre – feiert die Rettung des privaten chinesischen Konzerns HNA Group durch Chinas kommunistische Machthaber. Dazu senkte Chinas Notenbank, faktisch auch ein Organ der Kommunisten, den Zins für einjährige und fünfjährige Ausleihen. Dabei ist die Kommunistische Partei und ihr Führer Xi Jinping in China selbst so umstritten wie nie: die Coronavirus-Epidemie hat gezeigt, dass das Regime, wenn es darauf ankommt, ineffektiv ist, der Führer tauchte im entscheidenden Moment ab. Wenn es Geld bringt, so die Lehre, drückt die Wall Street auch bei Kommunisten ein Auge zu. Im Westen dagegegn mutiert der Kapitalismus zum Notenbanken-Casino, das auch schlechte Unternehmen durchschleppt und damit die Wirtschaft mehr und mehr zombifiziert..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Jan

    20. Februar 2020 08:00 at 08:00

    Der Unterschied zwischen echten Kapitalismus und was wir im „Freien“ Westen haben, ist dass Unternehmen nicht vollständig auf sich selber gestellt sind, so lange es Subventionen, monetaire Manipulationen Steuerungleichheiten und alle mögliche Regulierung gibt. In so fern ist die Unterschied mit China vielleicht auf Wirtschaftsebene nicht so dramatisch groß.

    • Avatar

      Mr. Bean

      20. Februar 2020 08:14 at 08:14

      Absolut richtig!

  2. Avatar

    Mr. Bean

    20. Februar 2020 08:03 at 08:03

    Hallo Herr Fugmann,

    klar, als Carry-Währung müsste der Yen ja ob einer weltweiten Krise ja eigentlich fest handeln. Er tut aber genau das Gegenteil. Was wissen die Japaner, was wir nicht wissen!? Wird hier eine Pandemie in Japan eingepreist?

    LG
    H.Bean

  3. Avatar

    bernd adamer

    20. Februar 2020 08:56 at 08:56

    den Zins für einjährige und fünfjährige „Ausleihen“ :))))) genau getroffen Hr. Fugmann

  4. Avatar

    Sven

    20. Februar 2020 10:13 at 10:13

    Der MTU-Chef Gerade: “Sollte Corona-Epidemie 6 Monate anhalten, hat es Auswirkungen auf uns; Auswirkungen kann noch niemand beurteilen; Luftfahrt hat sich von Epidemie-Folgen meist in 1-2 Quartalen erholt.“ 1-2 Quartale, also quasi nichts. Das kostet kaum Wirtschaftsleistung, Ausgleich dessen sowieso durch die Druckerpresse. Die schnelle, wahrscheinlich V-förmige Erholung erwarten die Märkte im Augenblick also völlig zurecht. Deshalb steht der neue Rally-Start auch bald bevor.

    • Avatar

      Markus Fugmann

      20. Februar 2020 10:22 at 10:22

      @Sven, ganz nach dem Motto: ich male mir die Welt wie sie mir gefälllt! Soeben aber warnt die Lufthansa: Ausfall der Flüge nach China hat spürbare wirtschaftliche Folgen..

  5. Avatar

    Sven

    20. Februar 2020 10:43 at 10:43

    Die Märkte interessiert es aber nicht, weil man weiß, die massive Erholung kommt, auch wenn man sie, die Erholung, mit Geld dazu zwingen muss…:-)

  6. Avatar

    Märchenonkel

    20. Februar 2020 11:46 at 11:46

    Ja alle abgesagten Flüge u.Reisen werden nachgeholt, d. heisst im nächsten Quartal werden doppelt soviel Flüge stattfinden. Die Flugzeugflotten werden verdoppelt u.es müssen neue Flugzeuge gekauft werden.
    Zum Glück hat Boeing noch einige am Lager u.kann sofort liefern.
    Ist der so blöd oder tut er nur so ? ?
    Auch alle Umsatzrückgänge von Reisebüros u.Restaurants inkl. Lohnausfälle werden von den Notenbanken
    bezahlt. Schade, dass die Menschheit nicht früher gemerkt hat, dass die Notenbanken Alles können.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Im April kommen neue Tiefs! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte dürften im April neue Tiefs erreichen – trotz der jüngsten Rally. Der Liquiditäts-Tsunami liegt hinter uns, der ökonomische Schmerz noch vor uns

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte dürften im April neue Tiefs erreichen – trotz der Rally der letzten Woche und dem heutigen positiven Handelsverlauf. Der wichtigste Grund dafür, warum die Aktienmärkte jetzt noch keinen Boden ausbilden werden, ist: der Liquiditäts-Tsunami durch Notenbanken und Regierungen liegt bereits hinter uns, der ganz große ökonomische Schmerz jedoch noch vor uns! Heute wirkt noch der Liquiditäts-Rückenwind druch Fed und Co – sowie das „rebalancing“ von institutionellen Playern zum Monatsende. Aber je länger die Corona-Krise dauert, umso heftiger wird vor allem für US-Unternehmen der Schmerz, weil die Substanz so schwach ist (Cash-Reserven gering, Verschuldung hoch). Das bedeutet: das, was Notenbanken und Regierungen bisher getan haben, wird mittelfristig nicht reichen..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Coronavirus: Deutschland im Ausnahmezustand! Videoausblick

Avatar

Veröffentlicht

am

Das Coronavirus versetzt nicht nur Deutschland in einen absoluten Ausnahmezustand: Wir erleben derzeit einen Zustand der Ausseralltäglichkeit wie seit Ende des 2.Weltkriegs nicht mehr. Im heutigen Video werfe ich einen Blick auf die Lage in Deutschland – und welche Konsequenzen aus dieser Lage für die nähere Zukunft zu erwarten sind. Die durch das Coronavirus ausgelöste weltweite Schockstarre der Wirtschaft ist ein „game changer“, die Karten werden nun neu gemischt, eine Umverteilung beginnt. Dabei ist im internationalen Vergleich Deutschland noch vergleichsweise gut aufgestellt, das größte Abwärtspotential haben dagegen die USA – weil das Coronavirus gewissermaßen die Lebenslügen von Gesellschaften schonungslos offen legt. Nun zeigt sich, wer am meisten gelogen hat..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage