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Zinsen? Dividenden!

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Trotz negativen Zinsen und parallel dazu steigenden Aktienkursen halten sich nach wie vor 84 Prozent der Deutschen von Dividendentiteln fern. Dabei steigt die Altersarmut, wie die Bertelsmann-Stiftung in ihrer jüngsten Studie betont, weiter an. Anleihen sind kein sinnvoller Bestandteil mehr für die private Vorsorge. Es gibt alternative Konzepte mit höherer Sicherheit und höheren Renditen.

Zinsen ade – Dividenden ahoi

Die deutsche Umlaufrendite, also der durchschnittliche Zinssatz aller ausstehenden deutschen Staatsanleihen verschiedener Laufzeiten, beträgt aktuell -0,55 Prozent. Die Dividendenrendite der dreißig DAX-Werte beträgt im Durchschnitt +3,3 Prozent. Die gesamte Aktienrendite betrug in den vergangenen 30 Jahren im Mittel 9,7 Prozent. Bereits seit der Finanzkrise sind die festen Ausschüttungen der Aktiengesellschaften regelmäßig höher als die Zinsen, die der Staat bezahlt:

Zinsen vs Dividenden Langfristvergleich

Natürlich ist das Kursrisiko bei Aktien deutlich höher. Vergleicht man aber die Gesamtrendite von Staatsanleihen und Dividendenpapieren, also die Kursgewinne plus die Ausschüttungen, wurde das höhere Aktienrisiko auch deutlich höher vergütet (RexP versus DAX 30, Quelle: onvista):

Zinsen Gesamtrendite Anleihen vs Aktien

Stabilität und Sicherheit ohne Anleihen

Nun haben Anleihen jahrzehntelang die Altersvorsorge der Deutschen auf allen Ebenen dominiert: sei es auf dem Sparkonto, in der Riester-Rente, bei Lebensversicherungen oder via Pensionsfonds. Das Kaufen von Staatsanleihen liegt dem Deutschen quasi im Blut. Aus Erzählungen meiner Mutter wusste ich aber schon früh, dass unsere Vorfahren aus Berlin all ihr Vermögen mit Staatsanleihen verloren hatten, wohingegen die Verwandtschaft aus Hamburg auf einen Malertrieb und Immobilien setzte. Sie dürfen raten, wer später noch etwas zu vererben hatte.

Trotz der Spätphase des langfristigen übergeordneten Schuldenzyklus setzen die meisten Sparer nach wie vor auf Staatsanleihen, direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst. Jahrzehntelang dienten die „Bundesschätze“ als Risikoschutz fürs Depot, um das Vermögen gegen Krisen und Rezessionen abzusichern und laufende Erträge zu generieren. In wirtschaftlichen Schwächeperioden oder Krisenfällen sanken die Zinsen und die Kurse der Anleihen stiegen vice versa an. Das Risiko eines Zahlungsausfalls war bestenfalls hypothetisch.

Mittlerweile muss man aber sagen, dass in Anbetracht der historischen Anleiheblase sowie negativer Zinsen die Rentenpapiere keinen risikolosen Zins mehr bieten, sondern nur noch zinsloses Risiko darstellen. Daher hatte ich kürzlich in einem Artikel auf eine alternative Anlagestrategie hingewiesen, bei der Gold den Part der Anleihen ersetzt, da es ebenfalls bei sinkenden Zinsen und in Fällen von Rezessionen und Krisen ansteigt. Darüber hinaus bietet es auch Schutz gegen Staatspleiten und Währungskrisen. Die Gewinne sind nach einer Haltedauer von 12 Monaten legal steuerfrei, was den Nachteil der fehlenden laufenden Ausschüttungen kompensiert, das gilt übrigens sogar für den börsengehandelten ETC Xetra-Gold (orange DAX 30, blau Gold in Euro):

Das Deutsche Aktieninstitut hat bereits 2016 eine lesenswerte Studie zum Thema „Rentenlücke mit Aktien schließen“ veröffentlicht, aus der erschreckende Zahlen hervorgehen: So investieren deutsche Pensionsfonds unter 5 Prozent ihres Vermögens in Aktien, der OECD-Durchschnitt liegt bei ca. 22 Prozent, in den Niederlande beträgt die Aktienquote sogar 37 Prozent. Dabei betrug die minimale Aktienrendite über 30 Jahre 6,2 Prozent, die maximale gar 13,6 Prozent. Es hätte sich also gelohnt, mehr in Anteile am deutschen Produktivkapital zu investieren. Aktien sind natürlich kein Allheilmittel und in der heutigen Allesblase selbstverständlich auch nicht mündelsicher, aber wenn der Blick nach Japan ein Blick in unsere Zukunft ist, dann sollte man beginnen Aktien zu kaufen, bevor die EZB es tut.

Fazit

Sein Sie nicht betrübt über Tatsachen, die Sie nicht ändern können, wie z. B. die neuerlich verschärften Negativzinsen. Suchen Sie lieber nach Lösungen: Die Kombination aus steuerfreiem physischem Gold (z. B. via Xetra-Gold) sowie einem breit gestreuten Aktienportfolio könnten eine solche Lösung für die mittel- und langfristige Altersvorsorge darstellen. Allerdings muss man dafür etwas „Umparken im Kopf“, wie es der Werbeslogan eines deutschen Autobauers so passend formulierte. Fairerweise muss man noch ergänzen, dass längst nicht jeder, der von Altersarmut bedroht ist, Geld zum Sparen übrig hat – aber selbst dafür gäbe es einen Lösungsansatz (dazu später mehr).

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Altbär

    13. September 2019 20:29 at 20:29

    Herr Zipfel, Respekt vor ihren Beiträgen, aber wer bis jetzt keine Aktien gekauft hat, sollte nach diesem gratisgeldgetriebenen langen Aufschwung nicht einsteigen.Viele alte Hasen u.Bären sehen die nächsten 10 Jahre für Aktien nur schwache Renditen. Man müsste mindestens die Geduld bis zur baldigen Korrektur aufbringen.

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      Columbo

      14. September 2019 00:41 at 00:41

      …oder noch sehr viel Zeit vor sich haben, dann kann man zu jeder Zeit einsteigen.

  2. Avatar

    Koch

    14. September 2019 14:02 at 14:02

    Die Bertelsmann-Stiftung und die Initiative “Neue soziale Marktwirtschaft liegen Kopf an Kopf im Rennen um den bösen,hinterhältigen,schurkischen Part im nächsten “James Bond”Ich gehe gerechterweise davon aus,dass 007 auch unter Brexitbedingungen die Oberhand gegen das Böse,behält!Die unfähigste Regierung,die wir je hatten steht ja schon lange Schmiere beim Draghicoup,dem Ausnehmen der deutschen Arbeitnehmer und Vernichtung ihrer Lebensleistung!Die Genossin für Agitation und Propaganda,die “Retterin”des €uro wird uns auch skrupellos die Erkenntnis verkaufen:Die Alternativlosigkeit der Aktienanlage ist doch nicht so alternativlos,wie angepriesen und muss um eine “gerechte” Finanztransaktionssteuer von min.33% ergänzt werden!Wenn Politiker von Gerechtigkeit sprechen,weiss man automatisch,dass das ein Fake ist!Jagt sie vom Hof,die “blendende Hexe”,schlimmer kanns nicht mehr kommen,wie unter Honeckers Mädchen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Laune

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er erwähnt zum Beispiel die positiven Aussagen von Jamie Dimon, der optimistisch gestimmt ist für eine rasche Erholung der Konjunktur. Der Markt fokussiere sich laut Markus Koch derzeit auf die umfassenden Stimulus-Maßnahmen. Die Liquidität pumpe die Märkte weiter nach oben.

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Norwegian: Unternehmensbewertung von Pleite-Airline auf Allzeithoch!

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Ein Flugzeug der Norwegian

Wenn es noch einer Bestätigung bedurft hätte, dass die Aktienmärkte in der Coronakrise nicht mehr in der Lage sind, die Realität halbwegs adäquat abzubilden, dann habe ich heute diese Bestätigung für Sie: Norwegian Air Shuttle, eine Fluglinie, hat gerade ihre Schulden restrukturiert, war also mit anderen Worten insolvent, und die Unternehmensbewertung erreichte am Dienstag ein neues Allzeithoch.

In Norwegen bezahlen Aktionäre und nicht der Staat

Über Norwegian Air Shuttle berichtete ich bereits Ende April. Ich hob das Unternehmen als positives Beispiel dafür hervor, wie eine in Schwierigkeiten geratene Airline gerettet werden kann, ohne dass der Steuerzahler wie bei der Lufthansa mit Milliardenbeträgen einsteigen muss. Während Deutschland Geld nachschießt, um Lufthansa-Aktionäre vor dem Totalverlust zu bewahren, lief es in Norwegen anders. Gläubiger verzichteten auf einen Teil ihrer Forderungen und wandelten es in Aktien um und Norwegian Air Shuttle gab neue Aktien mit gigantischem Rabatt aus, um weiteres Eigenkapital einzusammeln.

Wer wollte, konnte neue Aktien für eine norwegische Krone kaufen, während der Aktienkurs am Tag vor dem Kapitalerhöhungsbeschluss noch bei knapp 4,80 Kronen notierte. Die Rekapitalisierung ermöglicht es der Airline, Staatsgarantien für neue Schulden zu erhalten. Die Schuldenrestrukturierung bedeutet, dass das Unternehmen zahlungsunfähig war. Es war nicht mehr in der Lage, die hohe Schuldenlast zu bedienen. Zusätzlich war das Eigenkapital in Gefahr, aufgezehrt zu werden. Da das Unternehmen in der Situation alles andere als ein attraktiver Kauf war, musste ein großer Rabatt angeboten werden, um Käufer für die neuen Aktien zu finden.

Altaktionäre verloren 95% ihrer Anteile an Norwegian Air Shuttle

Die Umwandlung von Schulden in Eigenkapital und die Ausgabe neuer Aktien mit Rabatt bedeutet, dass Altaktionäre einen Großteil ihres in Norwegian Air Shuttle steckenden Aktienvermögens verlieren. Ihr Anteil am Unternehmen nach diesen Maßnahmen schrumpfte auf von 100% auf rund 5% zusammen.

Am 20.5., also schon Tage, nachdem die Rekapitalisierung durchgeführt wurde, rutschte der Aktienkurs auf 1,50 Kronen. Am Dienstagabend notierte die Aktie schon wieder bei 4,50 Kronen. Wer also am 20. Einstieg, konnte sein Kapital in nur sechs Tagen verdreifachen. Da inzwischen viel mehr Aktien im Umlauf sind als noch zum Monatsanfang, bedeutet ein Kurs von 4,50 Kronen, dass die Unternehmensbewertung ein neues Allzeithoch erreichte. Denn die Unternehmensbewertung wird gebildet durch die Multiplikation des Aktienkurses mit der Aktienstückzahl. Gibt es mehr Aktien, ist das Unternehmen bei gleichem Kurs mehr wert.

Norwegian Air Shuttle verdient seit 2016 kein Geld mehr – trotzdem Allzeithoch!

Mit rational agierenden Anlegern an einer rationalen Börse, an der alle Informationen verfügbar sind und verarbeitet werden, dürfte das nicht vorkommen. Eine von Staatsgarantien abhängende Airline ohne echtes Geschäft, ohne nennenswerte Umsätze, ist wenige Tage nach einer Schuldenrestrukturierung keinesfalls so viel wert wie noch nie. Analysten weisen denn auch daraufhin, dass die Schuldenrestrukturierung und Rekapitalisierung nur die drängendsten Bilanzprobleme löste, nicht jedoch die Probleme mit dem Geschäftsmodell. Norwegian Air Shuttle verdiente schon in Boomphasen mit ihren Low Cost Angeboten kaum Geld. In der Coronakrise, in der die meisten Flüge gestrichen werden und die wenigen fliegenden Flugzeuge fast leer sind, ist es nahezu ausgeschlossen, dass der Gesellschaft ein Turnaround gelingt. Kapitalerhöhung und Schuldenrestrukturierung erkauften dem Unternehmen lediglich mehr Zeit.

Zum letzten Mal verdiente Norwegian Air Shuttle im Jahr 2016 Geld. Seitdem gab es drei Jahre mit Verlusten, die die vorherigen Gewinne mühelos in den Schatten stellen. Es gibt auch keinen erkennbaren positiven Trend. 2019 wuchsen die Verluste bei steigenden Umsätzen.

Vermutlich pushten uninformierte Anleger den niedrig wirkenden Kurs

Da es keinerlei fundamentale Daten gibt, die die Aktienkurs-Rallye rechtfertigen könnten, haben wir es vielleicht mit einer von uninformierten Anlegern gestarteten und von automatischen Tradingsystemen am Laufen gehaltenen Bewegung zu tun. Vor alllem Kleinanleger neigen dazu, Aktien auf Basis von Emotionen zu kaufen. Sackt der Kurs binnen weniger Tage auf ein Drittel ab, sieht die Aktie günstig aus. Und was einmal 4,50 kostete und jetzt für 1,50 zu haben ist, hat schließlich die Chance, irgendwann wieder einmal 4,50 Kronen zu kosten. Die Aktie bewies schließlich bereits, dass sie 4,50 erreichen kann. Also wird bei 1,50 Kronen gekauft, die Abwärtsbewegung gestoppt und in ihr Gegenteil verkehrt.

Nun springen Tradingsysteme auf den neuen Trend auf. Da bei der vorherigen Abwärtsbewegung die meisten, die verkaufen wollten, verkauften, fehlt es nun bei steigenden Kursen am Verkaufsvolumen. Das wachsende Käuferinteresse führt zu immer weiter ansteigenden Kursen, völlig losgelöst von der fundamentalen Lage des Unternehmens. Und da viele Anleger überhaupt nicht wissen, wie viele Aktien im Umlauf sind, sieht auch kaum jemand, dass das Unternehmen ohne Geschäftsmodell und einer Verlust-Historie von vier Jahren bei einem Kurs von 4,50 Kronen auf einmal auf einem Bewertungs-Allzeithoch notiert. Für den uninformierten Aktienbesitzer sind die 4,50 Kronen von gestern das gleiche wie 4,50 Kronen vor sechs Monaten.

Aktienzahl hat sich fast ver-19-facht – der Aktienkurs blieb gleich

Am Dienstag gab es weltweit 3.069.624.807 Aktien von Norwegian Air Shuttle. Am 31.12.2019 waren es erst 163.558.377 – auch vor der Restrukturierung vor einem Monat dürften es vergleichbar viele gewesen sein. In knapp vier Wochen hat sich die Zahl der Aktien also um fast den Faktor 19 erhöht. Seit dem 31.12.2015 sogar um den Faktor 86. Bei gleichem Aktienkurs wäre das Unternehmen jetzt also um den Faktor 18,77 mehr wert als vor der Restrukturierung. Und Norwegian Air Shuttle hat bereits angekündigt, dass es wahrscheinlich noch einmal zusätzliches Kapital benötigen werde. Solange genügend Aktionäre nur auf den Aktienkurs und nicht die Unternehmensbewertung schauen, dürfte deren Platzierung kein Problem sein. Mit rationalen Märkten hat das jedoch wenig zu tun.

Übrigens: Am Hoch kostete die Aktie von Norwegian Air Shuttle 384,13 Kronen. Damals gab es aber auch um fast den Faktor 85 weniger Aktien als heute. Darum ist das Unternehmen bei einem Kurs von 4,50 Kronen am Dienstag auch mehr wert gewesen als bei einem Kurs von 384,13 Kronen vor fünf Jahren.

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Das vielleicht beste Tech-Depot Deutschlands – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war schon böse, als der DAX im Februar und März plötzlich abknickte und wie ein Stein im Wasser fiel. Binnen weniger Wochen wurden hier 40 % der Marktkapitalisierung niedergemacht. In den meisten Depots sind die Folgen dieses massiven Rücksetzers immer noch offensichtlich.

Nicht so allerdings im NextGeneration-Depot meines Börsendienstes Premium-Chancen! Dieses Musterdepot schaffte seit Jahresbeginn eine ganz beachtliche Performance von etwas über 20 %. Die inoffizielle Benchmark dieses Depots, der NASDAQ 100, verbesserte sich in diesem Zeitraum um rund 12 %. Den DAX erwähne ich pro forma. Der deutsche Leitindex liegt im Vergleich zum Jahresstart immer noch 13 % unter Wasser.

Zu Deutsch: Das NextGeneration-Depot hat meinen Lesern eine Out-Performance (Besserentwicklung) gegenüber dem breiten deutschen Aktienmarkt von 33 % beschert. Ich behaupte, Sie werden derzeit im deutschsprachigen Raum kein erfolgreicheres Depot finden.

Wie ist dieser Erfolg gelungen? Wie habe ich es geschafft, den Aktienmarkt so deutlich zu schlagen? Zur Verdeutlichung meiner Strategie greife ich willkürlich zwei Positionen aus dem NextGeneration-Depot heraus.

Anfang April schaffte ich die Aktie der Splunk an, die sich seitdem um 46 % verteuerte. Das US-Softwareunternehmen beackert das neue Marktsegment Big Data und trägt dazu bei, dass Unternehmen Entscheidungen fundiert und datenbasiert fällen. Das ist keine Übertreibung: Maschinendaten sind das neue Gold.

Mein Königskauf war die Aktie der Zur Rose, die sich seit Anfang Januar um 83 % verteuerte. Der Schweizer Apothekendienstleister betreibt hierzulande die bekannte Online-Apotheke DocMorris. Zunächst profitierte man von der Hamsterei verschreibungspflichtiger Grippepräparate, Desinfektionsmittel oder Vitaminpräparate. Langfristig hat…..

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