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Riße Marktkommentar (VIDEO): Besser geht es momentan nicht

Es gibt die ganz aktuelle politische Unsicherheit, aber die Märkte gewöhnen sich daran! Nach Terror verkaufen ist die falsche Reaktion. Die Wirtschaft in Deutschland wächst drei Mal so schnell wie in den USA. Die EZB ignoriert die Inflation in Europa. Gute Unternehmensgewinne, expansive Geldpolitik…

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Von Stefan Riße

Es gibt die ganz aktuelle politische Unsicherheit, aber die Märkte gewöhnen sich daran! Nach Terror verkaufen ist die falsche Reaktion. Die Wirtschaft in Deutschland wächst drei Mal so schnell wie in den USA. Die EZB ignoriert die Inflation in Europa. Gute Unternehmensgewinne, expansive Geldpolitik – besser geht es momentan nicht für die Börse. Mehr im Video…

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    23. Mai 2017 13:38 at 13:38

    Wenn das Umfeld für Aktien das beste ist das möglich ist,kann es also nur schlechter werden,d.h.Zinsen könnten doch steigen,aber bei H.Risse steigen langfristig nur die Aktien.Es gibt einBeispiel ,ein CEO einer Firma fragt den CEO einer andern Firma wie es der Firma geht, der sagt gut ,es könnte nicht besser gehen, also ok dann kann es also nur noch schlechter gehen,d.h.AKTIEN SOFORT VERKAUFEN !

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    mr x

    23. Mai 2017 18:16 at 18:16

    herr riße, ist das ihr account?
    https://social.ayondo.com/HPMStefanRisse

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    Marko

    23. Mai 2017 19:38 at 19:38

    Sag ich doch die ganze Zeit, die EZB „pennt“ !!! 😀
    Das ist ja auch logisch : EZB = „schnarchige“ Bundesbank. 😉
    Der Bufu müsste fallen (EZB-Zinserhöhung), dann hättet Ihr Bären Euren Spaß, solange die das mit machen,läuft der Laden seitwärts/aufwärts.
    Die Vola wird „unten“ bleiben. Aber hoffen wir mal, dass die in Ihrem Eurotower spätestens (!!!) nach der 2. Zinserhöhung der FED im September aus ihrem Zinsschlaf erwachen…

    Wenn die den BUFU fallen lassen, wird es wohl beim Aktienmarkt nach oben „abgehen“, aber : dann ist endlich Schluss mit diesen QE-Programmen, dann ist die Vola wieder da.

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    Marko

    23. Mai 2017 19:57 at 19:57

    Und genau deswegen wäre ich an Eurer Stelle, meine lieben Bären, vorsichtig mit (großen) Short-Positionen (trotz „sell in May go away“).
    Es muß erst eine „Marktbereinigung“ stattfinden (Ungleichgewicht Aktien- und Rentenmarkt).
    Meines Erachtens ist die EZB die mächtigste Notenbank der Welt. Die EZB hat längst nicht so viel Pulver verschossen wie die FED, in Zeiten der (Lehman) – Krise.
    Aber jetzt unter- bzw übertreibt die EZB schon wieder. Natürlich ist das hier in Europa schwierig mit unseren „Südländern“, aber ab Juni/September sollte man schon aus dem „Glitzerpalast“ zu Frankfurt Signale sehen, z.B. Rückführung des Einlagezinssatzes, Reduzierung der QE-Programme.
    Europa steht doch nicht am Rande des Abgrundes ?

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    Thomas

    27. Mai 2017 16:48 at 16:48

    wenn das Umfeld gut ist dann muss man voll investiert sein, da gibt es kein wenn und aber, alles andere ist in die Hose machen, der Markt wird meiner Meinung nach die nächsten Wochen weiter stark steigen, die Dollarentwertung hält gewollt an, was dann mittlefristig einigen Firmen in Europa weh tun dürfte, der dax geht dieses jahr noch auf 14700

    • Avatar

      Columbo

      29. Mai 2017 08:14 at 08:14

      @Thomas, sehr unprofessionell diese punktgenauen Voraussagen. Psychologisch aber verständlich, ist wie im Wald pfeifen, während man sich vor Angst in die Hose macht.

  6. Avatar

    PK

    31. Mai 2017 12:58 at 12:58

    the view is always brightest at the top…

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Finanznews

Aktienmärkte: Perfekter Sturm? Marktgeflüster (Video)

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Braut sich da für die Aktienmärkte der perfekte Sturm zusammen – mit einem Potential, wie wir es zuletzt im Januar 2018 und im Dezember 2018 gesehen haben? Manches spricht dafür: die extreme Positionierung der Investoren vor allem im US-Tech-Sektor, die mangeldenen Absicherungen (Put-Optionen), der Glaube, dass nichts schief gehen könne, weil die Fed ja als Retter jederzeit bereit stehe etc. etc. Aber nun scheint das Coronavirus vor allem in Südkorea und Japan um sich zu greifen, die WHO zeigt sich zunehmend nervös. Und die Wall Street realisiert, dass auch die amerikanischen Aktienmärkte und die US-Wirtschaft nicht immun sind gegen Schocks (heute der Einbruch beim US-Einkaufsmanagerindex vor allem im Dienstleistungsbereich)..

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Aktien

Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Die EZB hat eine Meinung zur aktuellen Hausse am Aktienmarkt

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Wie viele Kommentatoren gibt es dieser Tage, die kund tun, dass die aktuelle Hausse am Aktienmarkt eine Manie ist, eine reine Gier, ein Trieb der Angst, weil man keine Gewinne verpassen will, usw. Dazu noch billiges Geld von den Notenbanken, die Aktien fast alternativlos machen. Also, alles stumpf rein in den Aktienmarkt? Das Lustige oder auch Traurige ist: Einer der Hauptverursacher dieser Situation meldet sich zu Wort, und sieht das kritisch, was er geschaffen hat. Es ist die EZB.

Es ist eine knochentrockene Aufgabe sich durch den vier Wochen verzögert veröffentlichten Sitzungstext der EZB zu kämpfen. Aber mit einem Tag Verzögerung haben wir uns das angetan. Gestern wurde nämlich der Sitzungstext des EZB-Rats aus Januar veröffentlicht. Und siehe da, man hat auch eine Meinung zum Aktienmarkt. Eigentlich äußert sich die Europäische Zentralbank nicht zu konkreten Entwicklungen am Aktienmarkt. Denn man ist ja ein „neutraler“ Player, und hat nur die Preisstabilität im Blickpunkt? Aber sie äußert sich im aktuellsten Sitzungsprotokoll wie folgt (ins Deutsche übersetzt):

Es sei angemerkt worden (man merkt schon, Protokollanten-Slang), dass der Anstieg des Aktienmarktes nicht mit einer Verbesserung der Gewinnerwartungen (der Unternehmen) in Zusammenhang zu stehen scheint. Wie es auch in den Vereinigten Staaten der Fall zu sein scheint, deute dies auf eine mögliche Abkoppelung zwischen den lebhaften Finanzmärkten und den weiterhin gedämpften Aussichten für die Realwirtschaft hin. Es wurde auf die Aktienmärkte verwiesen, wo der anhaltende Anstieg der Bewertungen nur schwer mit den schwächeren Gewinnaussichten auf beiden Seiten des Atlantiks, den gedämpften Gewinnmargen und der allgegenwärtigen Unsicherheit zu vereinbaren war. Es wurde auch angemerkt, dass höhere Immobilienpreise zu einer Fragilität des Finanzsystems führen könnten, die durch die makroprudenzielle Politik nicht ausreichend berücksichtigt werden könnte.

Dazu kann man nur sagen: Die Diagnose mag zwar richtig sein. Aber dass der Verursacher sich besorgt zeigt über die Folgen seines eigenen Handelns, ist schon bemerkenswert!

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