Videoausblick Die Fieberkurve steigt!

Von Markus Fugmann

Die Fieberkurve der Märkte steigt! Zwar konnten sich die US-Indizes gestern nach zunächst größeren Verlusten fast wieder ins Plus retten, aber die Volatilität (gemessen am VIX) bleibt hoch. Dazu sind die sicheren Häfen wie Gold gefragt, die Differenz der Risikoprämien zwischen deutschen und französischen Anleihen zieht weiter an, nachdem das Rennen um die Präsidentschaft in Frankreich immer knapper wird. Und natürlich schwebt über den Märkten die Gefahr, dass die Konfliktherde Syrien und Nordkorea die Dinge weltpolitisch eskalieren lassen – Donald Trump hat sich heute Nacht in einem Interview erneut „kriegerisch“ geäußert über Nordkorea. So langsam wird auch der „government shutdown“ in den USA am 28.April unausweichlich – Demokraten und Republikaner haben noch nicht einmal die Verhandlungen begonnen..


Kommentare

Videoausblick Die Fieberkurve steigt! — 27 Kommentare

  1. Sollte Trump es innerhalb der nächsten zwei Wochen schaffen, einen neuen Krieg zu schaffen, er hat ja bereits mehrere Optionen dafür, ist die Schuldenobergrenze Geschichte. Die Demokraten würden sich dann im Sinne der „nationalen Sicherheit“ mit den Republikanern schnellstmöglich einigen. Die leidige Russland-Story wäre dann auch vergessen….also klassisch win-win. Die Märkte wären dann nurmehr Nebensache. Gold und Öl werden den tatsächlichen Zustand des Weltgeschehens widerspiegeln!

      • Die Therapeuten haben doch schon seit Jahren Hochkonjunktur und da hat man leider für die nächsten 2 Jahre keinen Termin mehr frei!
        Was ist los in DE?
        Kein Gold in der Büx außer Baumwolle?

      • Ich kann auch nicht verstehen,warum man den vielen Pleitegeiern in DE,soviel „therapeutische“Aufmerksamkeit widmet?
        Hätten Sie sich Gold auf die Seite gelegt,dann würde ich jetzt einen Termin beim Seelenklemptner bekommen zwecks TRUMP!!

      • Hallo Peter,
        dass es da draussen massig Irre gibt, die sich freuen wenn der Wert ihrer drei Goldstücke steigt…sowas wirds immer in guten Zeiten geben. Solchen Menschen muss man klar machen, dass wir weder Gold, noch Beton essen können. Die echte Gefahr für uns alle, inklusive dieser massig Irren die irgendein Staat dann ebenfalls zu erhalten hat, liegt in der Hand eines Mannes, nämlich Trump.
        Trump will anscheinend Geschichte schreiben, so wie Hitler, Stalin, Napoleon….
        Anscheinend stehen wir vor Zeiten in denen echte Werte erst entdeckt und danach wieder gefragt sein sollten…kein echter Platz für Therapeuten….und eine zweite Chance.

        • „““Trump will anscheinend Geschichte schreiben, so wie Hitler, Stalin, Napoleon“““….
          EIN WAHRES WORT!!!
          ….für den Rest des Textes,darfst du Dich bei Merkel beklagen,DIE ebenfalls in die Historie eingehen will/wird…zum NACHTEIL der mehrheitlichen MICHELS!
          Eine Frage:
          Wer ist „WIR“?

      • @Peter
        das Leben ist kein Wunschkonzert!
        „saven und verpissen“ist in naher Zukunft wohl eher angesagt,als sich finanz.in DE unterjochen zu lassen!

    • Moin Walter,
      Kriege und Terror sind immer nur Nebelkerzen politischen Versagens.
      Die Eingeweiten wissen das ihr Ponzischema Namens Geldsystem nicht auf Dauer ausgedehnt werden kann. Irgendjemand wird die Insovenz anmelden und abwickeln müssen. Mark Faber hat von 100% Anstieg beim Gold gesprochen.
      Im Falle von größeren Verwerfungen sind mehrere 100% kein Problem

      • Nicht dass ich solche Preise im Falle von Verwerfungen von vornherein ausschließe, aber ich kann mir einfach das weitere Procedere nicht erklären.

        Annahme:
        Große „Verwerfungen“, die meisten Menschen haben nur noch wertlose Geldscheine in der Hand.
        Ich besitze 31 kleine Goldmünzen je 1Gramm, jeweils 100$ (sprich Gold war auf rund 3000 geklettert).
        Ein Brot kostet 100$.
        Was macht der Bäcker mit dem Goldstück?
        Der kauft sich dafür ne Tüte Mehl.
        Was macht der Müller mit dem Goldstück? U.s.w.
        Was macht der letzte in der Runde mit seinem Stück Gold? Gegen was tauscht er?
        Gegen Geld ja nicht, das ist nix mehr wert. Aber selbst wenn er es tät, dann wäre eben der Geldscheinabgebende der Letzte. Irgend einer ist der Letzte – und den beißen bekanntlich die Hunde.

        Es wird eine „Währungsreform“ geben, nach und nach tritt Normalität ein und der letzte Goldstücktauscher wird danach dumm schauen, wenn der Preis für die Unce wieder bei 1275$ liegt.

        Setzt man als Goldbesitzer darauf, dass man selbst nicht der Letzte sein wird? Oder dass es Dumme gibt, denen das egal ist?
        Oder habe ich den Ablauf, der eh nur Theorie ist, mit einem völlig falschen Ende ausgestattet?

        • Ich find jene Anleger ulkig, die in 100, 250 oder 1000g Goldbarren investieren. In echten Notzeiten ist ein benötigtes Gut für eine Unze genauso zu bekommen wie für einen Kilobarren…..die Stückelung macht also aus, wie oft jemand Gold gegen Güter tauschen kann. Mir fällt auch auf, dass besonders „gierige“ Goldbugs gerne grosse Stücke kaufen, weil im Verhältnis zu kleinen Stücken günstiger eingekauft werden kann…das rächt sich dann gewaltig im Notfall.
          Tauscht der Bauer lieber gegen eine kleine Maple-Leaf oder, wenn überhaupt, gegen ein mit der Metallsäge abgeschnipseltes Irgrndwas vom Kilobarren?
          Wenn man seine Goldstückchen, auch grosse, nach Notzeiten behält, ist man jedenfalls auf der Gewinnerseite. Das nächste Geldsystem basiert sehr vermutlich am Goldstandard.
          Die allerbeste Anlageform ist jedoch Silber in Unzen….falls zwischenzeitlich ein Goldverbot eingeführt werden würde….ist ja nur mindestens 5 Mal im letzten Jahrhundert so gewesen.
          Silber ist jedenfalls das bessere Gold!

  2. Klar, meine oben aufgeworfene Frage kann mir auf die Schnelle keiner beantworten.
    Bademeister hat zwar auf meinen Kommentar geantwortet, hat aber nur dann Recht, wenn seine Erwartung aufginge, dass im anschluss ein „Goldstandard“ wieder eingeführt würde.
    Wäre dem aber nicht so, würden den Letzten tatsächlich die Hunde beißen, dessen bin ich mir inzwischen sicher.
    Denn Gold ist eigentlich zu nichts nütze. Es ist eben nicht wie eine Aktie, die Erträge bringt, wie Brot das man essen kann, eine Kuh, die man melken kann, ein Haus, in dem man wohnen kann, Acker, auf dem man anbauen kann, ein Auto/Fahrrad, mit dem man fahren kann u.s.w. (Mal abgesehen von Schmuck, Feinmechankik, Medizinprodukte oder so. Dafür wird es auch nach der Zeit von „Verwerfungen“ noch einen Preis geben).

    Womit ich nicht sage, dass die Vorvorletzten und vor allen Dingen die Ersten, die jetzt schon Gold besitzen, nicht froh sein können, dass sie es im Falle eines Falles haben.
    Nebenbei an Bademeister:
    Ich sprach von 1g Goldmünzen, nicht von 1Unze, die immerhin noch aus rund 31g besteht und bereits viel zu groß wäre im Tausch gegen lebensnotwendige Kleinigkeiten.

    • Hallo Gerd,
      schon klar dass Gold eigentlich für nichts Nutze ist! Bis 1971 jedenfalls gabs über tausende von Jahren den Gold- und Silberstandard, nachdem auch vorhandene Währungen bewertet wurden. Somit kann man eigentlich aus heutiger Sicht davon ausgehen, dass sich daran in absehbarer Zukunft nichts ändern sollte.
      Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges hat ein deutscher Bauer einem Industriellen ein halbes Schwein gegen ein diamantenbesetztes Goldcollier getauscht, welches der Bauer gut 10 Jahre später für einen Millionen DM Betrag verkaufte….soviel zu Kleinigkeiten!
      Wen von den Beiden haben jetzt die Hunde gefressen? Den Industriellen, der sich mit dem halben Schwein seinen weiterhin produktiven Bauch vollgeschlagen hat, oder den weitsichtigen Bauern der wusste, dass man Gold nicht (gleich) essen kann?
      Betongold ist Mist, wenn keine solventen Mieter vorhanden sind (siehe DDR, Kuba, Griechenland….) und es nicht zur Eigennutzung dient. Aktien ebenso, wenn das betreffende Unternehmen nicht produktiv ist bzw. irgendeine Staatsgewalt die offene Hand darüber hält. Autos ohne Straßen und Sprit, Antiquitäten ohne entsprechende Nachfrage, Firmenbeteiligungen (Start-Up´s) bei schlechter Auftragslage, Unternehmensanleihen….alles Bullshit.
      Acker- und Waldland, Werkzeuge, gute Kleidung/Schuhe, Brenn- und Baumaterial, medizinische Produkte, Waffen, Alkohol, Tabak….sind Top….aber halt kein Standard für eine neue Währung.
      Arbeitskraft und Produktivität/Person wären ein denkbarer Standard…aber dann nur global einheitlich gesehen, versteht sich!
      Wen letztlich die Hunde beissen werden (guter Wachhund ist mehr wert als ein Stück Gold) hängt also nicht davon ab, wieviel Gold man besitzt sondern vielmehr vom eigenen Haus- und Menschenverstand…und daran sollte sich auch in Notzeiten nichts ändern.

      • -Industrielle kriegt ein halbes Schwein und gibt dem
        -Bauern ein diamantenbesetztes Goldcolliere

        Der Industrielle ist für mich der Verlierer – mithin der Goldbesitzer. Er hat sich für viel Geld Gold angeschafft (in dem Fall Diamanten) und kriegt dafür nur noch ein halbes Schwein. Hätte er sich statt Gold einen Stall voller Schweine zugelegt, wäre er besser dran.
        Das ist so, als wenn sich heute jemand für 1275$ eine Unze Gold kauft und er sie in einer schweren Krise, wo der Goldpreis zwar auf 3000$ steht, sie trotzdem wieder fürn Appel undn Ei hergeben muss.
        Das heißt, ein paar Tage Ernährung kosten ihn 1275$.
        Da kauft er sich alternativ einen großen Vorratsschrank und packt sich für viel weniger Geld als 1275$ sehr viele Kilo an Nudeln, Reis, Mehl, Salz, H-Milch, Fett, Zucker u.s.w. rein.

        Ach ja, und einen Gewinner gibt es natürlich auch, den Bauern. Da geht Ihre Argumentation auf. Allerdings erst dann, wenn er das Gold/Diamanten wieder zu Geld machen kann und er für das Geld mehr bekommt als nur sein ehemals halbes Schwein.

        -Bleibt die Frage wieder offen, ob der letzte Goldbesitzer, der 10 Jahre später einen Millionen DM Betrag gezahlt hat, damit später ein Gewinner sein wird, ein Verlierer oder ist er sogar derjenige, der sich den Vorratsschrank vollgepackt hatte und in der Krise mit Naturalien die vielen Millionen DM verdient hatte.

        Wie auch immer, Bademeister, letztlich weiß ich es nicht. Aber ich weiß es zu schätzen, dass Sie mir die Info zukommen ließen. Danke.

        • Schade, dass Sie an diesem Beispiel nicht sehen können, dass es sich um eine win-win Situation gehandelt hat. Der Industrielle ist eben nicht an Hunger gestorben und konnte in Zukunft weiterhin produktiv sein und hoffentlich Vermögen erwirtschaften, der Bauer jedoch musste über 10 Jahre warten (er hätte auch durch den Krieg sterben können, oder nacher..), bis er vom ertauschten Collier endlich abbeissen konnte.Sie können dieses reale Beispiel leicht auf die heutige Zeit umlegen….mit Hedgefondsmanagern und Brokern, die an einem guten Tag locker einige Millionen machen….und eben armen Bauern, oder Hebammen, Handwerkern oder anderen wirklich und real produktiven Handwerksgruppen.
          Was letztlich zählt ist der erforderliche Haus- und Menschenverstand….keine Vorratskästen oder Goldtresore….das ist die Währung der Zukunft, mit der man nicht verlieren kann und sich nicht die Frage stellt, wer vorn oder hinten ist und wen die Hunde….

          • Sicher, so muss ichs auch mal sehen.
            Die Schweinehälfte hätte der Bauer sicherlich nicht fürn Bündel wertloser Scheine hergegeben und auch nicht für Zigaretten.
            Gold/Diamant hat auch dem Unternehmer eine Winsituation beschert durch die er in diesem Fall sogar sein Weiterleben gewonnen hat.

  3. Von den Perma -Haussiers hört man im Moment wenig, die sind wahrscheinlich mit Aktienkaufen beschäftigt, könnte auch sein,dass sie mit Absichern beschäftigt sind, da sie sicher ihr ganzes Vermögen in Aktien halten( alter- nativlos ) verkaufen dürfen sie ja nicht, sonst wird ihre naive Theorie dass Aktien immer nur steigen, plötzlich unwahr ! Nochmals :DIE IMMENSEN WELTWEITEN AKTIENANLAGEN SIND NUR BUCHGEWINNE ,ich bin gespannt was passiert ,wenn 10-15% glattgestellt werden?

    • Oh, das werden dann für die Bären echte Glückswochen. Ich rieche sie schon förmlich auf uns zukommen und bin bereits in Vorfreude auf das lang ersehnte Ereignis! 🙂

    • Ohne dass das womöglich Ihre Absicht war, aber das ist die zusätzliche Bestätigung für mich als einem Laien in Sachen Goldanlage.

      Bei meinem (oben) fiktiv unterstellten Goldpreis von 3000$ handelt es sich naturgemäß auch ausschließlich um Buchgewinne. Wenn bei Bedarf versucht würde, gleichfalls 10-15% glattzustellen, wird der zu spät Verkaufende erkennen müssen, dass sich der von ihm bezahlte Preis in Luft aufgelöst haben würde.

      • Alle Gewinne und Verluste an der Börse sind bis zur jeweiligen Glattstellung Buchgewinne oder -verluste. Aber wenn Sie jetzt Gold kaufen und es stiege wirklich auf 3.000 USD pro Feinunze, dann müssten Sie selbst dann nicht traurig sein, wenn es vor der Glattstellung Ihrer Gewinne wieder 10% verlöre. 🙂

  4. Betreff Goldpreis: Ich mache eigentlich nichts mit Gold, ich finde nur interessant was mal einer gesagt hat: GOLD WIRD AUS DEM BODEN GESCHÜRFT U.DANN BEI DER BANK WIEDER IM BODEN GEHORTET , hat also industriell fast keine Funktion, obwohl heute eigentlich alles abgesichert werden kann hat Gold immer noch eine gewisse Funktion als SAVE HAVEN, wie man gerade steht. Trotzdem, auch Gold ,dass einige Gurus nur in eine Richtung sagen hat vom Hochpunkt fast 50 % korrigiert.( Zur Erinnerung an Aktien-Permabullen ) !

  5. Ich halte große Longpositionen in Gold, Silber und Platin. So günstig wie kürzlich konnte man die Edelmetalle schon lange nicht mehr erwerben. Und sie sind immer noch günstig bewertet. Was seit Jahrtausenden als Ersatzwährung und Sicherheit hohe Wertschätzung genießt, wird sie vermutlich auch künftig nicht verlieren. Und ich stelle hier eine einfache Rechnung auf: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Gold- Silber- und Platinpreise in den nächsten Jahren verdoppeln oder verdreifachen ist ungleich höher, als die Wahrscheinlichkeit einer Verdopplung der US-Indizes. Und es sind und waren schon immer begehrte Sachwerte. Gold, Silber und Platin kann man zwar nicht essen, aber wer schon einmal versucht hatte, Aktien oder Papiergeld zu essen, der weiß, dass man sich davon auch nicht wirklich ernähren kann.

    • Wenn es wirklich zu einem FInanz- und Währungscrash kommt, wird man in der Lage sein, seine möglicherweise hohen Buchgewinne in Gold etc. zu realisieren, ohne daß der Staat hier eingreift ?
      Bin da skeptisch…

  6. @ W.Schmid, da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu, vor allem weil wir bei diesen Metallen eine grosse Korrektur hinter uns haben u.weil die Preise meilenweit von den Hochs entfernt sind u.was auch immer passiert, diese Metalle werden gebraucht u. da könnte man behaupten, dass die Preise mindestens langfristig steigen.

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