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Aktienmärkte: Fahnenstangen und absurde Bewertungen

Die Signale für eine rasche Korrektur der Aktienmärkte sind überdeutlich. Aber was zählen historische Daten in Zeiten der Superlative?

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Wir befinden uns in der letzten Augustwoche und haben einen Anstieg der Aktienmärkte aus dem Tief von Ende März hinter uns, der beispiellos ist. Viele Aktien, insbesondere die der großen Sieben an der Wall Street, haben Fahnenstangen ausgebildet.

Aktienmärkte: Sechs Monate der Superlative

Fast genau fünf Monate nach dem Pandemietief kann man zumindest an der Wall Street eine Börsenentwicklung der Superlative konstatieren: Nach dem schnellsten Einbruch in einen Bärenmarkt mit 34 Prozent Verlust in nur 23 Börsentagen, konnte man bereits nach 148 Kalendertagen wieder in den Bullenmarktstatus zurückkehren – der kürzeste Bärenmarkt aller Zeiten.

Ein Börsen-V mit Folgen, denn eine Hausse weckt die Gier nach mehr. Ob Cashbestände der Fonds auf langjährigem Tief, das Short Interest der Investoren auf 15-Jahrestief (bedeutet den weitgehenden Verzicht auf Absicherung ) u.v.m. – die Anzeichen für eine Übertreibung steigen ins Alarmistische. Das ist vor allem erkennbar an der Marktkapitalisierung von nur sieben Aktien, die aber einen Wert von 7,7 Billionen Dollar repräsentieren. Bei diesen Zahlen mit 12 Nullen streikt unser „Affenhirn, mit seinen prähistorischen Wurzeln“, welches mit derart abstrakten und exponentiellen Kursdaten nicht mehr richtig umgehen kann.

Aber in dieser totalen Einseitigkeit und absolut fehlender Marktbreite ergibt sich ein Aspekt, der noch kaum bedacht wird.

Wie bereits x-fach zu lesen war: Die Performance des S&P 500, sowohl bei den Kurszuwächsen, als auch bei den Unternehmensgewinnen, speist sich zu einem Großteil aus den Tech-Werten.

Klar haben wir eine extreme Bewertung der Big 7, die nach Korrektur ruft. Aber wir haben zugleich 493 Aktien, die „underperformt“ haben, wie Energiewerte (-41 Prozent), Banken (-35 Prozent), Immobilienwerte (-15 Prozent), Industriewerte (-11 Prozent) oder auch der Russel 2000 (-8 Prozent), die allesamt weit unter ihren 52-Wochen-Höchstständen liegen.

Aber was wird aus vielen dieser Werte, sollte es tatsächlich etwas werden mit einem Impfstoff in baldiger Zeit und einer Eindämmung von Covid-19? Könnte dann eine Korrektur der Tech-Werte nicht aufgefangen werden durch die alte Industrie? Klar haben die sieben Werte, ohne Tesla (die noch nicht im S&P 500 enthalten sind), ein Gewicht von 7 Billionen Dollar. Aber die anderen 493 verkörpern eine Marktkapitalisierung von 20 Billionen Dollar. Natürlich könnten diese Werte einen raschen Einbruch der FAANG-Titel nicht kompensieren, aber eine moderate Korrektur schon, vor allem wenn sich das oben beschriebene Szenario entwickeln sollte.

Die sogenannte Regression zum Mittelwert, die überall dort auftritt, wenn sich Werte normalisieren?

Aber was passiert mit Sektoren wie der Luftfahrt, des Tourismus oder der Freizeit, sollte es in den nächsten Wochen tatsächlich zu einem Durchbruch bei der Impfstoffentwicklung kommen? Vermutlich eine Branchenrotation, wie es in der Geschichte noch selten der Fall war. Auch wenn es mit der Umsetzung noch Monate dauern sollte, aber der Blickwinkel der Aktienmärkte ist meistens 6 Monate plus x nach vorne gerichtet. Klar, das ist eher eine sehr unwahrscheinliche Variante, aber man sollte an den Börsen niemals nie sagen.

Saisonalität zu Zeiten von Corona

Derzeit werden ständig Statistiken und Charts herumgereicht, die auf eine hohe Wahrscheinlichkeit sinkender Kurse der Aktienmärkte im Monat August/September und in den letzten Monaten vor einer Wahl hinweisen. Dies hat sicherlich seine Berechtigung. Schwache Umsätze an den Börsen in der Urlaubszeit, Unsicherheit über den Wahlausgang und in diesem Jahr eine Extremität in der Kursentwicklung mit Signalen der eben beschriebenen Überkauftheit und Euphorie bei einzelnen Tech-Werten. Eigentlich sind das untrügliche Zeichen für eine Korrektur der Aktienmärkte.

Aber ist diese Periode im Coronajahr 2020 überhaupt mit irgendeinem Jahr vorher vergleichbar? Gab es in der modernen Zeit jemals eine Pandemie mit einem Lockdown, je so niedrige Zinsen und je so eine Geldflut von Staaten und Notenbanken – und je so einen US-Präsidenten, dem nahezu jedes Mittel recht ist, um seine Wiederwahl zu ermöglichen? Was in letzter Zeit immer mit Nachschub an Geld für die Aktienmärkte verbunden war.

Ich will hier nicht davon sprechen, dass nicht jederzeit eine Korrektur hereinbrechen kann, vor allem bei den extremen Positionierungen der Anleger. Aber was soll dies zu tun haben mit einer speziellen Börsenphase zum Beispiel Anfang September? Seit Monaten stellen wir fest, dass es für diese Pandemie keine Blaupause gibt, deshalb auch der schnellste Einbruch in nur 23 Tagen von 34 Prozent und dann die schnellste Rückkehr in einen Bullenmarkt in nur fünf Monaten. Wieso sollen hier irgendwelche saisonalen und statistischen Muster der Vergangenheit greifen?

Tesla-Chart, der Prototyp einer Exponentialfunktion

Saisonalität, hin oder her, der Chart von Tesla ist ein Musterbeispiel für eine Kursfahnenstange par excellence. Egal wie man zu den Zukunftsaussichten des Pioniers der Elektromobilität im Automobilsektor steht, ist es unübersehbar, dass die Exponentialkurve des Aktiencharts in den letzten Tagen noch einmal an Steilheit gewonnen hat. Am Freitag war der Stichtag für den Börsensplit, am 31. August werden für die Inhaber von Tesla-Aktien vier weitere eingebucht. Ich will hier gar nicht mehr auf die Börsenbewertung der Firma eingehen, auf KGVs und ähnliche Parameter. Dies hat Claudio Kummerfeld bereits in einem Artikel am Freitag dargelegt. Aber die Verzehnfachung des Börsenkurses von 200 auf über 2000 Dollar binnen eines Jahres ist ein Paradebeispiel für eine Fahnenstange, die e-Funktion eines Börsencharts schlechthin. Mit eingebauten Korrekturen, die erste sahen wir im März, die zweite im Juli, das Potenzial für eine dritte und heftige hat sich nun aufgebaut.

Aber auch ein großes Thema für Tesla ist und bleibt – der Leerverkauf. Wie viele Trader haben schon Milliarden Dollar verloren, weil sie ihre verliehenen Aktien zurückkaufen mussten, zu stark gestiegenen Kursen (bis Juli laut S3 Partners schon 23 Milliarden Dollar)? Die Leerverkaufsquote betrug schon einmal 25 Prozent, vor Kurzem noch 10 Prozent oder 14 Millionen Aktien. Da stand Tesla aber noch hunderte Dollar tiefer. Haben nicht nur die Spekulation der „RobinHooder“ den Wert so nach oben getrieben, sondern auch unaufhörliche Eindeckungen der Aktie? Haben denn viele Leerverkäufer nicht Marginkontos, mit Nachschussverpflichtungen und müssen mit dem psychischen Druck der Eindeckung leben? Der Käufer einer Aktie kann maximal 100 Prozent verlieren, ein Leerverkäufer jedoch viel mehr. Hätte jemand vor drei Monaten die Aktie leerverkauft und tatsächlich bis heute durchgehalten, müsste er aktuell bereits fast dreimal so viel für den Rückkauf bezahlen. Ist es nicht der eigentliche Wahnsinn, dass die Gegenspekulation auf einen spekulativen Wert zu immer höher steigenden Kursen führen kann?

Was bringt die neue Woche?

Das für mich interessanteste Datum wird die Bekanntgabe des neuesten Stands des Ifo-Index am Dienstag sein. Denn nach einigen Wochen und Monaten steigender Frühindikatoren ist zumindest eine deutliche Abflachung der vorlaufenden Signalgeber entstanden. Der deutsche Einkaufsmanagerindex war im August überraschend deutlich um 1,6 auf 53,7 Punkte gefallen. Es könnte sein, dass steigende Infektionszahlen, Reisewarnungen und all die damit verbundenen Sorgen die Wirtschaft auf dem Weg aus der Corona-Rezession etwas ausbremsen. „Der Aufschwung habe leicht an Dynamik verloren“, erklärte Markit-Ökonom Phil Smith am Freitag unter Verweis auf die Umfrage unter Hunderten Unternehmen.

Wird auch der Info-Index eine Pause signalisieren?

Der Geschäftsklima Index des Ifo- Instituts ist ein sehr beachteter Indikator, schließlich geben 9000 Unternehmen Chefs Auskünfte über die Geschäfte der Firmen und den Ausblick auf die mittlere Zukunft. Diese können besser als Analysten oder Ökonomen die Lage einschätzen. Eine einmalige Indikatorenzahl hat noch wenig Aussagekraft, aber ab dreimaliger Bewegung in einer Richtung ist ein Trend festzustellen, der in der Vergangenheit ziemlich treffsicher war. Im außergewöhnlichen Jahr 2020 ist der Ifo Index in bisher unbekannte Tiefen abgestürzt, noch nie Gesehene 74,3 Punkte, hat sich aber dreimal in Folge bis auf 90,5 Punkte erholt (74,3-79,7-86,3-90,5). Was noch keine Wachstumsziffer darstellt, aber ebenso hat die Wirtschaft noch nicht ihr altes Niveau erreicht. Anders jedoch die Erwartungskomponente. Denn die Erwartungen der Firmenbosse an die künftige Geschäftsentwicklung sprangen im Juli regelrecht in die Höhe. Der Ifo-Erwartungsindex verbesserte sich von 91,6 auf 97,0 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2018. Daher wird die neueste Ausgabe des Barometers sehr interessant werden, die Insider müssten eine Pause der Wirtschaft in ihren Bestellungen merken.

Unser Leitindex hat nämlich schon eine Pause eingelegt. Auch wenn er zwischenzeitlich vor vier Wochen schon weniger als 500 Punkte oder vier Prozent bis auf seinen Höchstwert herangekommen war, steht er aktuell auch schon da, wo er vor elf Wochen gestanden hat. Was ist das, ein Ausatmen nach der vorherigen, überzogenen Rally, eine Reaktion auf die Stärke des Euro für unser Exportland oder die Ruhe vor dem Sturm für die Aktienmärkte?

Fazit

Die Signale für eine rasche Korrektur der Aktienmärkte sind überdeutlich. Aber was zählen historische Daten in Zeiten der Superlative – Geldflut, Zinslandschaft, Gewinne der großen Tech-Titel, in der stärksten Rezessionsphase nach dem Krieg – alles ohne Beispiel? Was zählen da saisonale Muster? Hatte etwa der berühmte Januar-Effekt in diesem Jahr etwas zu bedeuten oder das bekannte „Sell in May and…“? Wäre man dieser Regel gefolgt, hätte man eine gewaltige Tech-Rally verpasst. FOMO, at its best. Und dann vor allem die Frage des Wiedereinstiegs!

Ist schon verrückt: Im letzten Jahr haben die Regeln von der Januarrally bis zur Jahresendrally unglaublich gut gepasst. Könnte sein, dass wir in diesem Jahr das Gegenteil davon erleben. Ungeachtet der jederzeit möglichen Korrektur, man denke nur an den Tesla-Chart. Noch zwei/drei weitere solche Monate wie zuletzt und die Firma würde mehr als alle Automobilhersteller der Welt zusammen kosten mit deren 2019 produzierten 67 Millionen Fahrzeugen (nur Pkw).

Die Aktienmärkte zeigen derzeit viele Extreme

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Aktienmärkte: Börsen-Ausnahmejahr 2020: Geht es so weiter?

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Obwohl wir noch drei Monate des Jaheres 2020 vor uns haben, ist bereits jetzt ersichtlich, dass das Coronajahr 2020 in jeder Hinsicht aussergewöhnlich ist für die Aktienmärkte – weil man sich so ziemlich gar nicht an Weisheiten und Statistiken der Vergangenheit orientieren konnte. Jetzt stehen wir kurz vor der Wahl des US-Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Sollte das auch die Aktienmärkte unberührt lassen?

Aktienmärkte: Das Jahr der Anormalien 2020

Gewiss waren die Aktienmärkte zu Jahresbeginn heiß gelaufen, eine Korrektur stand an, aber was kam in der Folge? Covid-19 mit absolut außergewöhnlichen Reaktionen von Politik, Wirtschaft und Börsen. Hier ein paar Superlative:

  • Ab 20. Februar kam es zum schnellsten Börseneinbruch in der Geschichte in 34 Tagen um 30 bis 40 Prozent, dann die schnellste Erholung der Aktienmärkte, speziell in den USA, wo es nur sechs Monate bis zum Erreichen neuer All Time Highs gedauert hat
  • die tiefste Rezession seit Menschengedenken, die die US-Wirtschaft im zweiten Quartal auf Jahresbasis über 30 Prozent in die Tiefe führte, auf Quartalsbasis so wie in Deutschland knapp unter 10 Prozent
  • ein noch nie dagewesener Lockdown, der zeitweise 4 Milliarden werktätige Menschen weltweit in Quarantäne brachte
  • die schnellste, zwar noch unvollständige Wirtschaftserholung, die bei einem Gros der Märkte bis über 90 Prozent an ihr Winterniveau geführt hat
  • absurde Steigerungen bei Frühindikatoren und einzelnen Kennziffern, verursacht durch den angeordneten Stillstand: Ich habe bereits im Mai darauf hingewiesen, dass es aus finanzmathematischen Gründen sonderbare Zahlen geben muss – wenn etwas 90 Prozent gefallen ist, muss es bis zum Status quo 900 Prozent steigen
  • die tiefsten Zinsen seit vielen Generationen, die größten Rettungspakete von Staaten und Spritzen von Notenbanken
  • allein die Federal Reserve, die EZB und die Bank of Japan haben eine Bilanzsumme von 20 Billionen Dollar aufgebaut, bei einem Volumen der Weltwirtschaft von 86 Billionen Dollar
  • kein Saisonalität der Aktienmärkteg, kein Sell in May, kein Sommerloch, eine harmlose Septemberkorrektur, die selbst beim teuren Nasdaq mit 78 Prozent plus seit März nur eine 13-Prozent-Korrektur brachte
  • eine ewig lange Periode der Aktienmärkte, in der selbst blutige Anfänger mit ihrer Performance (Stichwort RobinHood) erfahrene Hedgefonds- und Investmentfondsmanager alt aussehen ließen.

Und jetzt reagiert man an der Wall Street nicht einmal auf die Aussicht eines Wahldebakels, welches wochenlang kein Ergebnis bringen könnte, mit all den hypothetischen Extremszenarios. Sicherlich bleibt eine Grundvolatilität erhalten, allein schon durch die großen Hebeleinsätze, immer wieder auftretender kleiner Short Squeezes und dem Zwang zu agieren. Allein schon durch die permanente Spekulation um das fünfte Konjunkturpaket, um den Impfstoff, um die Infektionszahlen – ruhig dürfte der Monat nicht verlaufen.

Aber ein großer Einbruch der Aktienmärkte, woher soll dieser jetzt kommen?

Es liegen unglaubliche fünf Billionen Dollar auf Cashkonten – wohin mit dem Geld? Man kann keine Kundengelder lange auf Konten mit Strafzinsen bunkern.

Schlussfolgerung

Es gibt aus meiner Sicht zwei überragende Faktoren, die alle anderen, auch berechtigten Negativfaktoren vom Tisch wischen.

Weltweit gibt es bereits über 20 Billionen Dollar an Anleihen im Bereich der negativen Realverzinsung (nicht nominal) – und nicht zu vergessen Billionen Dollar/Euro/Yen an Sparanlagen auf unverzinslichen Konten. Es herrscht ein noch nie dagegewesener Anlagenotstand für Pensionsfonds, Versicherungen, Kapitalsammelstellen jedweder Art und von vorsorgenden Kleinanlegern.
Die Regierungen dieser Welt haben Rettungsprogramme aufgelegt, versorgen Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld und verhindern im großen Stile Unternehmensinsolvenzen.
Kurzum: Es werden Stimuli in gigantischen Dosen verabreicht, die aus besagten Gründen immer wieder auf den Kapitalmärkten landen. Die Aktienmärkte sind süchtig nach weiteren Geldspritzen. Und um auf die US-Wahl 2020 zu sprechen zu kommen: Egal wer im November gewählt wird, er wird weder etwas an den Zinsen ändern, noch das Stimulusprogramm beenden. Bei Joe Biden und seinen Demokraten könnte es sogar noch ausgeweitet werden.

Wie soll so etwas enden? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich das viele Geld nicht irgendwann seinen Weg in die Gütermärkte macht und damit Inflation erzeugt, gefolg von einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen – und dann wäre es vorbei mit der Hausse der Aktienmärkte..

Das Jahr 2020 ist in jeder Hinsicht aussergewöhnlich für die Aktienmärkte

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Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte in den USA gestern mit Gewinnen aufgrund neuer Stimulus-Hoffnungen und neuem Konjunkturoptimsimus – aber ist diese Zuversicht begründet? Ab heute beginnt nach der finanziellen Betäubung durch Notenbanken und Staaten erst der ökonomische Schmerz der Coronakrise: in Deutschland müssen ab 01.Oktober Unternehmen, die zahlungsunfähig sind, Insolvenz anmelden. Und in den USA laufen die staatlichen Mittel aus, die Unternehmen unterstützen, damit sie keine Mitarbeiter entlassen. Genau das aber passiert nun massenhaft bzw. wird angekündigt – was wiederum neue Stimulus-Programme auch für die Aktienmärkte so wichtig macht. Das wird nun ein heißer Oktober, zumal die Unsicherheit der US-Wahl nicht kleiner wird..

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