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Aktien

Aktuell: Es geht bergab! Apple -4%, Nasdaq -2,1% – und Öl geht auch den Bach runter

Claudio Kummerfeld

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Jetzt gewinnt die Fahrt gen Süden an Geschwindigkeit, aber so richtig. Nachdem es gestern schon nicht gut aussah, geht Apple heute den Bach runter mit -4,2%. Der Nasdaq wird mit runter gezogen auf aktuell -2,1%. Jetzt sind alle wichtigen US-Aktienindizes negativ im Jahr 2018. Im Chart haben Apple (orange) verglichen mit dem Nasdaq seit 2015. Apple trifft es aktuell besonders hart, dass Goldman die Aktie nun das zweite Mal in einer Woche abgestuft hat (von 222 auf 209, und jetzt auf 182 Dollar). Aktuell notiert die Aktie bei 178 Dollar.

Apple vs Nasdaq

Der simple Grund für den Absturz am gesamten Markt? Nach der Angst der letzten Tage kommen jetzt wohl die Verkäufer, die keine Lust haben die Verluste weiter auszusitzen. Lieber jetzt mit geschrumpften Gewinnen oder akzeptablen Verlusten aussteigen, als nochmal 10% oder 20% tiefer enttäuscht aus dem Markt gehen. So einfach kann Börsenpsychologie sein, und so einfach kann daraus eine Lawine entstehen! Kann, nicht muss! Aber die Charts sehen nicht gut aus für die Bullen.

Auch der Ölpreis geht weiter den Bach runter

Aber auch Öl leidet. Wenn die Aktien einbrechen, weil die Analystenwelt (ganz plötzlich) nicht mehr an ein tolles Fortsetzen des Wirtschaftsbooms glaubt, bedeutet das auch weniger Nachfrage nach Öl. So fällt der Ölpreis heute auch, und zwar unter die Marke von 55 Dollar (WTI-Öl). Diese Marke hatten wir gestern schon besprochen. Sie war extrem wichtig, weil der Ölpreis nach seinem zwölf Tage langen Absturz dort halt gemacht hatte letzte Woche. Der Ölpreis crasht gerade durch auf aktuell 54,06 Dollar. Wahnsinn! Der Chart zeigt den Verlauf seit 9. November. Jetzt ist aus charttechnischer Sicht gut Platz nach unten vorhanden!

Ölpreis

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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