Folgen Sie uns

Devisen

Aktuell: EZB-Leitzins unverändert – hier die Key Facts sowie die Schnellmitteilung im Originalzitat

Die EZB-Zinsentscheidung wurde soeben verkündet. Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00%. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins…

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die EZB-Zinsentscheidung wurde soeben verkündet. Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00%.

Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,40%.

Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25%.

Um 14:30 Uhr folgt die extrem wichtige PK von Mario Draghi. Wir berichten umgehend über alle aktuellen Aussagen.

Zentral ist die (dovishe!)Aussage, wonach sich die EZB vorbehält, das QE sowohl nach Volumen als auch nach Dauer auszuweiten – hier hatten die Märkte eher darauf spekuliert, dass dieser Passus wegfallen könnte:

„Sollte sich der Ausblick eintrüben oder sollten die Finanzierungsbedingungen nicht mehr mit einem weiteren Fortschritt hin zu einer nachhaltigen Korrektur der Inflationsentwicklung im Einklang stehen, so ist der EZB-Rat bereit, das Programm im Hinblick auf Umfang und/oder Dauer auszuweiten.“

Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

Auf der heutigen Sitzung beschloss der EZB-Rat, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,40 % zu belassen. Der EZB-Rat geht davon aus, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden.

Was die geldpolitischen Maßnahmen betrifft, so bestätigt der EZB-Rat, dass der Nettoerwerb von Vermögenswerten, im derzeitigen Umfang von monatlich 60 Mrd €, bis Ende Dezember 2017 oder erforderlichenfalls darüber hinaus erfolgen soll und in jedem Fall so lange, bis der EZB-Rat eine nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung erkennt, die mit seinem Inflationsziel im Einklang steht. Der Nettoerwerb von Vermögenswerten wird parallel zur Reinvestition der Tilgungszahlungen für im Rahmen des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten erworbene und fällig werdende Wertpapiere durchgeführt. Sollte sich der Ausblick eintrüben oder sollten die Finanzierungsbedingungen nicht mehr mit einem weiteren Fortschritt hin zu einer nachhaltigen Korrektur der Inflationsentwicklung im Einklang stehen, so ist der EZB-Rat bereit, das Programm im Hinblick auf Umfang und/oder Dauer auszuweiten.


Das Logo der EZB. Grafik gemeinfrei.

8 Kommentare

8 Comments

  1. berti

    20. Juli 2017 13:57 at 13:57

    Auf gehts Mario……. 🙂

  2. Wolfgang Koch

    20. Juli 2017 13:58 at 13:58

    Nichts neues also von der Cosa €urozastra!Gelddrucken bis zum Endsieg!Ausgang dito!

  3. Masud79

    20. Juli 2017 14:19 at 14:19

    verhaften ! verhaften !

  4. globalvoterorg

    20. Juli 2017 15:48 at 15:48

    Die meisten Marktteilnehmer übersehen, daß sie nicht zu den 0,01%, die sich rechtzeitig retten können und denen die Marktmacht „gehört“, als wäre es ein Erbanspruch. Sie alle spielen Blindkuh und wenn die Musik aufhört zu spielen, fehlen alle Stühle für die 99,99%!
    QE ist nicht nur eine Ponzi Matrix, sondern eine kriminelle und menschenverachtende Art und Weise eine Enteignung, im FIAT Schuldgeldsystem, auf Kosten Aller anderen, abzuwickeln.
    „Business, like usual“ In anderen Tagen haben wir Kriege initiiert, jetzt NUR QE und das Bargeldverbot, den Staatsterrorismus, die Kleinkriege, Regime „Changes“ und die Asylanten Tsunamis. Seid FROH und singet!
    Was die 99,99% auch nicht sehen wollen, auf dem rechten Auge, ist, daß das Ziel, der 0,01% die „Diktatur Total“ Orwell 2.0 bis 3.0 sein muß. Mitgegangen, mitgehangen heißt es im Volksmund.

  5. Pingback: Der Countdown zum 3. Weltgeschehen hin läuft – bald ist er bei „Null“ | Der Bondaffe

  6. Pingback: Der Bondaffe: Der Countdown ist fast bei “Null“ | N8Waechter.info

  7. Pingback: Der Countdown zum 3. Weltgeschehen hin läuft – bald ist er bei „Null“ – Tagesticker.net

  8. Pingback: Der Countdown zum 3. Weltgeschehen hin läuft – bald ist er bei „Null“ | Der Honigmann sagt...

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anleihen

Italien gegen EU, Erdogan gegen Zins-Teufel – so eindeutig reagiert der Markt

Es ist ganz einfach. Wenn Sie jemand anders Geld geben sollen, müssen Sie ihm vertrauen. Je weniger Sie ihm vertrauen, desto mehr Zinsen (Risikoprämie) verlangen Sie.

Veröffentlicht

am

Es ist ganz einfach. Wenn Sie jemand anders Geld geben sollen, müssen sSe ihm vertrauen. Je weniger Sie ihm vertrauen, desto mehr Zinsen (Risikoprämie) verlangen Sie. Für das erhöhte Risiko einer Nicht-Rückzahlung wollen Sie sich ja heute schon entsprechend bezahlen lassen.

Dieser Mechanismus ist aktuell wunderbar zu besichtigen in Italien und der Türkei. „Das neue Italien“, welches gerade durch die Wahlgewinner der Fünf Sterne-Bewegung + Lega geformt wird, schießt voll gegen die EU, gegen Verträge, gegen die Einhaltung von Schuldenrückzahlung uvm. Das steigert das Vertrauen der Märkte in Italien natürlich ins Unermessliche (Satire). Tendenziell verkaufen daher einige Anleger italienische Anleihen, um sich verlässlichere Alternativen zu suchen. Wenn die Käufer dieser italienischen Papiere nun günstiger einsteigen können, erhöht sich ihre Rendite (Risikoprämie) auf das eingezahlte Kapital.

Das sieht man gut in der wichtigsten Anleihelaufzeit von zehn Jahren. Im folgenden Chart seit Dezember 2017 sieht man, wie die Rendite von Anfang Mai, wo die aktuelle Koalitionskonstellation konkreter wurde, von 1,76% auf heute 2,18% gestiegen ist. Alleine von gestern auf heute legt die Rendite um 3,3% zu. Italien hat ja bekanntermaßen keine eigene Währung mehr. Gäbe es die italienische Lira noch, würde sie gut in den Keller rauschen. Also Glück gehabt in Sachen Währung?

Italien 10 Jahre Rendite

Türkei

In Sachen Türkei reden wir über ganz andere Größenordnungen, die der hohen Inflation geschuldet sind. Präsident Erdogan hält Zinsen für den Teufel. Man müsse sie eigentlich senken. Dass dies genau das Gegenteil von dem ist, was zur Inflationseindämmung nötig wäre, verstärkt die Vorbehalte der Märkte gegenüber der Türkei immer mehr.

Die zehnjährige türkische Staatsanleihe springt in ihrer Rendite (Chart seit Dezember 2017) seit Anfang Mai von 12,25% auf heute 14,49% – ein kräftiger Anstieg. Wer türkische Schulden jetzt neu kauft, will eben eine Risiko-Kompensation dafür, dass das Staatsoberhaupt des Landes so komische Äußerungen von sich gibt. Außerdem gibt es Gerüchte, dass Erdogan nach seiner Wiederwahl in vier Wochen dazu übergehen könnte die Notenbankpolitik in Eigenregie durchzuführen – also Zinssenkungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen??? Es kann interessant werden, und weiteren Rendite-Anstiegen steht vermeintlich nichts im Weg.

Die Türkei hat anders als Italien ja ihre eigene Währung, und wir berichten seit Monaten über die stetige dramatische Abwertung der Lira. Mit 5,27 Lira für einen Euro ist man aktuell nur minimal entfernt vom Allzeittief bei 5,32 von vorgestern. Auch hier scheint vermeintlich der Weg für weitere Abwertungsschübe offen zu sein. Beginnt langsam die große Zockerei der Märkte Richtung Wahlen am 24. Juni?

Türkei 10 Jahre Rendite

weiterlesen

actior AG

Forex: EURUSD kämpft an der 1,18 Dollar-Marke

Veröffentlicht

am

Die Gemeinschaftswährung EURUSD kämpt an der 1,18 Dollar-Marke wie ein Löwe. Doch es sieht so aus, als ob der Löwe ohne Zähne kämpft. Am Ende wird sich wohl der Euro dem US Dollar geschlagen geben müssen. Im 4 Stunden-Chart sieht es nach einer Seitwärtsbewegung aus – doch schaut man auf den Tageschart, sieht man eine Tendenz nach unten. Das leichte Aufflammen  hängt möglicherweise mit der Regierungsbildung in Italien zusammen. Doch die Wirtschaftsdaten aus Amerika werden es schon richten und den Euro wieder gen Süden drücken.

Heutiger Handel beim EURUSD

Ja was soll man dazu sagen. Da versucht doch der Euro glatt die Oberhand über den Dollar wieder zurück zu gewinnen. Aufgrund der unsicheren Lage ist das fast Utopie. Deshalb gehen wir auch stark davon aus, dass sich unsere Gemeinschaftswährung EURUSD weiter nach unten bewegen wird um sein Kursziel von 1,1717 Dollar zu erreichen.

Real 250€ gewinnen beim Demo-Traden

Real Geld gewinnen beim Demo-Traden

Mit Können oder Glück bares Geld gewinnen beim Demo-Traden ?

Ja, reichen Sie Ihre Demo-Gewinn-Trades bei uns ein. Ist Ihr Trade am 31. Mai 2018 24:00 Uhr der beste von allen eingesendeten Trades, gewinnen Sie 250,- Euro. Unter allen anderen Teilnehmern verlosen wir 100,- Euro.

Sie benötigen unsere Demo um am Gewinnspiel teilnehmen zu können. Um auch bei der Verlosung dabei zu sein, müssen Sie mindestens einen Gewinntrade eingereicht haben. Hier geht es zu den Gewinnspiel-AGB. Wählen Sie Tel. 040 7699 4908 oder senden eine E-Mail an support ]@[ actior.de. Wir informieren Sie gern.

Das Beste

Wir bieten Handelsunterstützung und Einzelcoaching schon beim Demo-Traden. Mehr dazu finden Sie hier.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen in Facebook – wer hat den höchsten Gewinntrade ?

weiterlesen

Devisen

Schlechte Nachrichten für Trump: Handelsbilanzüberschuß der EU mit USA nimmt zu, NAFTA vor Scheitern

Die schlechten Nachrichten für Donald Trump reissen nicht ab! NAFTA vor dem KO, China dementiert, Handelbilanzdefizit zur EU steigt..

Veröffentlicht

am

Die schlechten Nachrichten für Donald Trump reissen nicht ab: heute Vormittag das klare Dementi Chinas, dass man den USA den Abbau ihres Handelsbilanzdefizits zu China von 200 Milliarden Dollar jährlich angeboten habe. Damit rückt ein „Deal“ wieder in weite Ferne, die Einführung von Strafzöllen wird dadurch wahrscheinlicher.

 

NAFTA vor dem Scheitern?

Aber für die USA ökonomisch wichtiger ist die Nachverhandlung für NAFTA: während das gesamte Handelsvolumen der USA mit China im Jahr 2017 636 Milliarden Dollar betrug, so liegt es mit den NAFTA-Ländern Kanada und Mexiko mit insgesamt 1,139 Billionen fast doppelt so hoch (Kanada 582 Milliarden Dollar, Mexiko 557 Milliarden Dollar). Viele amerikanische Firmen etwa produzieren in Mexiko und importieren dann die gefertigten Waren in die USA, weshalb das Handelsvolumen der USA mit Mexiko in den letzten Jahren konstant zugelegt hat. Sollte NAFTA scheitern, weil sich die Parteien nicht auf einen neuen Modus einigen können, sind Millionen von Arbeitsplätzen auch in den USA in Gefahr!

Und während fast alle Seiten lange den Optimismus schürten, dass man bald zu einer Einigung nei den NAFTA-Nachverhandlungen kommen werde, so scheinen nun die Differenzen sogar noch größer geworden zu sein, wie der US-Chefunterhändler Lighthizer gestern spät Abends US-Zeit konstatierte: man sei “nowhere near” eines Deals. Vielmehr, so Lighthizer, gebe es sogar sich ausweitende Differenzen (“gaping differences”) in Fragen des geistigen Eigentums, im Bereich Landwirtschafts-Handel, Arbeitsrechten, Bestandteilen in Autos und zollfreien Verschiffungen sowie anderer Bereiche.

Damit wird immer unwahrscheinlicher, dass das US-Abgeordnetenehaus wie auch der US-Senat in seiner derzeitigen Zusammensetzung einen möglichen NAFTA-Deal wirklich absegnen könnten. Laut Gesetz muß der US-Präsident einen solchen Handelsabschluss melden, bevor dann eine Mindestfrist von 90 Tagen einsetzt, bevor die beiden US-Kammern über das Abkommen abstimmen können. Nun drängt also die Zeit – denn denkbar ist, dass die oppositionellen Demokraten die Zwischenwahlen im November gewinnen und dann das Abkommen blockieren könnten.

Verhärtete Fronten zwischen der EU und den USA: Handelsbilanzdefizit der USA wir immer größer

Zunehmend verhärtet sind nun auch die Fronten zwischen der EU und den USA, nachem die EU heute beschließen wird, dass EU-Unternehmen ausdrücklich untersagt wird, sich an die US-Sanktionen gegen den Iran zu halten. Damit wird die Wirksamkeit der bis zum 01.Juni aufgeschobenen Zölle für EU-Unternehmen für Stahl und Aluminium immer wahrscheinlicher. Sollte es diese Zölle der USA gegen die EU geben, hat eben diese EU angekündigt, wiederum Gegen-Zölle zu erlassen.

Unterdessen zeigen frische Daten zur EU-Handelsbilanz, dass sich die Ungleichgewichte immer stärker ausweiten – sehr zum Mißfallen von Donald Trump! So stiegen die Ausfuhren der EU in die USA im 1.Quartal 2018 um +2,2% auf nun 99,2 Milliarden Euro, während die US-Exprite in die EU um -5,4% auf nun nur noch 66,4 Milliarden Euro schrumpften.

Sehr unwahrscheinlich, dass Trump nicht von diesen Zahlen erfahren wird – und noch unwahrscheinlicher, das sie ihn in seiner harten Haltung gegenüber der EU und insbesondere Deutschland nicht bestärken würde. Eine Spirale des Protektionimsus wird damit jedenfalls immer wahrscheinlicher!

 


By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America – Donald Trump, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46772937

weiterlesen

Ihr Status: Trade des Tages

Anmelden
   

Anzeige

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. mehr

Die Einstellungen für Cookies auf dieser Webseite sind eingestellt auf "Erlaube Cookies" um Ihnen das bestmögliche Browsing-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Webseite weiter benutzen ohne ihre Cookie-Einstellungen zu ändern oder unten auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem zu.

Schließen