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Aktuell: EZB will angeblich alles so nicht gemeint haben!

Es kommt, wie es kommen mußte und einige schon vermutet hatten: die EZB will alles nicht so gemeint haben! Also Draghi hat doch alles ganz anders gemeint! Manchmal sind die Dinge doch vorhersehbar! Humor ist, wenn man immer noch an die Seriösität der Notenbanken glaubt!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Es kommt, wie es kommen mußte und einige schon vermutet hatten: die EZB will alles nicht so gemeint haben! Also Draghi hat doch alles ganz anders gemeint! Manchmal sind die Dinge doch vorhersehbar! Humor ist, wenn man immer noch an die Seriösität der Notenbanken glaubt!

Also geht die Party jetzt rückwärts: gestern Anleihen abervkauft, Euro nach oben – jetzt das Gegenteil, Euro-Dollar fällt zwischenzeitlich unter 1,13::

Da war dem Mario doch der Euro ein bissl zu hoch gestiegen, offenkundig..

Der Bund-Future (September-Kontrakt) geht scharf nach oben nach dem gestrigen Einbruch:

Und der Dax freut sich auch..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Werner Schlangen

    28. Juni 2017 14:40 at 14:40

    Unfassbar. Wissen die eigentlich was für Blutbäder die damit anrichten. Schade das man die EZB dafür nicht haftbar machen kann.

  2. Avatar

    Macus

    28. Juni 2017 14:40 at 14:40

    Jetzt kommt die Nummer wieder… Ein weitere Sargnagel für die EZB, deren Glaubwürdigkeit jetzt faktisch bei null angekommen sein dürfte.

  3. Avatar

    PK

    28. Juni 2017 14:47 at 14:47

    ich hab inzwischen auch bei Reuters einen Filter mit Keyword ECB Policy drin, anders kann man hier ja nicht mehr handeln. Aber trotzdem war ich zu langsam, ich glaub die Meldungen werden in fast Echtzeit von Robotern auf Inhalte gecheckt.

  4. Avatar

    Travis

    28. Juni 2017 15:10 at 15:10

    Ohne Worte….

  5. Avatar

    Buelty

    28. Juni 2017 15:16 at 15:16

    Es ist einfach zu geil zu sehen was da so abgeht. Da denkt man als kleiner Junge im Kindergarten, irgendwann hören die Spinnereien mit dem Erwachsen werden auf… Habe ich gedacht…
    Und was muss der Euro da mitmachen? Er wird von einer Ecke in die Andere geschubst.

  6. Avatar

    ubsb55

    28. Juni 2017 15:23 at 15:23

    Das ist reine Taktik. Wenn man 3 Mal Feuer Feuer schreit und wenn alle draußen sind sowas wie, April April sagt, kann man davon ausgehen, dass im Ernstfall niemand mehr nach draußen läuft.

  7. Avatar

    Mulinski

    28. Juni 2017 16:52 at 16:52

    Pure Verarsche der ganze Scheiß! Draghi und die anderen Bankster wollen einen nur abzocken.

  8. Avatar

    masud79

    28. Juni 2017 17:11 at 17:11

    Draghi hat gestern den longies Geld geraubt und heute jenen die short gegangen sind. Kann man diesen Mann endlich verhaften bitte ?

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    28. Juni 2017 17:43 at 17:43

    Wieso sieht man bei dem ganzen Lamento über Draghi hier nicht das übergeordnete Ziel der EZB. Es geht um die EU als unfertige Union. Die Südländer vertragen keine höheren Zinsen, einige Nordländer bräuchten diese. Warum stimmt die EZB einer zweifelhaften Bankenrettung in Italien mit Steuergeldern zu, um kurz später höhere Zinsen anzukündigen? Eine heftige Bankenkrise und die Südländer kriegen eine nicht mehr zu stoppende Krise mit Italexit?? Und dem Ende der EU in heutiger Form. Was wir hier übersehen: Die Politik denkt in anderen Dimensionen (Merkel: Scheitert der Euro, scheitert Europa!) und aus diesem Grunde halten die Nordländer bei der EZB-Politik die Füße still. Draghi will den Südländern Zeit verschaffen, um mit einem kommenden Wirtschaftswachstum???? die Staatsschulden zu stemmen – was aufgrund des Geburtsfehlers der Union äußerst unwahrscheinlich ist. Deshalb nimmt man die Kollateralschäden in Kauf und hofft, dass das Experiment gelingen möge. Die Situation in den USA ist aufgrund der unterschiedlichen Zyklen eine andere, aber einen raschen Zinsanstieg kann man dort auch nicht gebrauchen. Also, ich sehe Mario Draghi als Handlanger der großen Vision EU und dies wird im Juli nicht zu Ende sein. Wie war sein Spruch: “ I will save the Euro, whatever it takes and believe me, it will be enough“ – zumindest sinngemäß. Meine Meinung. Gruß

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Netflix-Quartalszahlen: Erwartungen verfehlt, Aktie fällt

Claudio Kummerfeld

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am

Netflix auf TV

Die Netflix-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 6,44 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,24/letztes Quartal 6,15/für heute erwartet 6,4).

Der Gewinn liegt bei 1,74 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,47/letztes Quartal 1,59/für heute erwartet 2,13).

Die Nutzerzahl ist im dritten Quartal um 2,20 Millionen gewachsen. Die Erwartungen lagen bei 2,5 Mio durch Netflix selbst – der Markt erwartete 2,5-3,2 Mio.

Wie man aktuell verkündet, erwartet man 6,0 Millionen neue Nutzer im laufenden 4. Quartal.

Free Cash Flow +1,14 Milliarden Dollar (Vorquartal +899). Operative Marge 20,4 Prozent nach 22,1 Prozent im Vorquartal.

Die Netflix-Aktie reagiert nachbörslich mit -4,7 Prozent.

Kurz-Fazit: Gewinn pro Aktie und die Zahl neuer Abos verfehlen die Erwartungen. Das wird nun nachbörslich abgestraft.

Datenblatt mit aktuellen Quartalszahlen von Netflix

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Stimulus-Hoffnung stirbt zuletzt

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Heute soll angeblich der entscheidende Tag sein. Kommt noch auf den letzten Drücker eine Einigung zwischen Demokraten und Donald Trump über einen neuen Stimulus? Das dürfte kurzfristig die Kurse bewegen.

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Aktien

Kaufverbot für die Nikola-Aktie – Werbung

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Lieber Börsianer,

am Firmensitz der Nikola in Phoenix (Arizona) glühen schon seit Wochen die Telefonleitungen. Das junge Unternehmen kämpft hart um seine Reputation. Man kämpft um die letzten Investoren, die noch nicht gegangen sind. Und vor allem, man kämpft um seine Partner wie General Motors, Bosch oder Iveco. Denn wenn die abspringen, wird die Nikola-Zentrale in Phoenix zugesperrt.

Aber der Reihe nach! Was ist zuletzt passiert bei Nikola?

Der charismatische Firmengründer Trevor Milton wurde aufs Abstellgleis geschoben und seitdem geben trockene Technikertypen den Ton bei Nikola an. So trat der Technik-Chef Jesse Schneider zuletzt vor die Presse und referierte betont sachlich über Patente, Chassis-Zeichnungen und andere Dokumente. Er legte haarklein auseinander, welcher Bestandteil des Nikola-Trucks fremd eingekauft, welcher extern entwickelt wurde.

Die Veranstaltung war langweilig, aber wichtig. Wenn Nikola überleben will, muss es das Vertrauen des Marktes und der Industrie wiederherstellen. Dafür wollen die Investoren jetzt keine Visionen hören, sondern Fakten und Details sehen.

Diese Fakten und Details entscheiden in den kommenden Wochen über den Kursverlauf der Aktie. Denn am 30. November läuft die Sperrfrist (lock-up-period) für die vorbörslichen Investoren der Nikola ab. Wenn diese Investoren bis dahin nicht von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugt werden können, werden sie an diesem Tag mit großem Volumen aus der Aktie aussteigen und ein erneutes Kursmassaker herbeiführen.

Aber denken wir positiv! Unterstellen wir einmal, Jesse Schneider und CEO Mark Russell können die Investoren überzeugen, dann dürfte auch General Motors an Bord bleiben. Das ist aktuell der wichtigste Nikola-Partner. Mehr noch: Der US-Autobauer entscheidet wahrscheinlich über die Zukunft des Lkw-Bauers Nikola.

Nur zur Erinnerung: General Motors (GM) hat zugesagt, für Nikola die Werkbank zu machen und insgesamt Produktionsleistungen im Wert von 2 Milliarden USD für das Startup zur Verfügung zu stellen. Konkret war oder ist geplant, dass GM den…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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