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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis fällt immer weiter – perfekte Korrelation zum US-Dollar

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Zuletzt hatten wir schon über den ständig stärker werdenden US-Dollar berichtet, vor allem dank Euphorie im Handelskrieg und abnehmender Zinssenkungsphantasie in den USA. Aktuell ist es auch charttechnisch interessant, dass der US-Dollar Index (Dollar gegen Währungskorb aus anderen Hauptwährungen) die Marke von 98 Indexpunkten nach oben überlaufen hat. Und nun geht es weiter nach oben. In wunderbarer Korrelation dazu fällt aktuell der Goldpreis immer weiter.

Goldpreis in Schüben nach unten

Der Goldpreis bewegt sich diese Woche in Schüben nach unten. Aktuell läuft der dritte Schub? Beginnend bei 1.513 Dollar Anfang der Woche, notiert er jetzt bei 1.456 Dollar (13 Dollar Verlust heute). Der Dollar-Index steigt aktuell auf 98,15 Indexpunkte, beginnend mit glatt 97 Anfang der Woche. Der Chart zeigt den Goldpreis in blau seit  29. Oktober, und im direkten Vergleich dazu den Dollar-Index. Starker Dollar = schwaches Gold. Aktuell ist dieser Trade voll intakt!

Goldpreis vs US-Dollar Chart

Im folgenden Chart sieht man den Verlauf im Goldpreis seit April. Ganz grob gesagt ist für Chartisten Luft nach unten bis 1.410 Dollar. Aber man unterschätze bitte nicht die Wankelmütigkeit von Donald Trump im Handelskrieg. Die Stimmung kann schnell kippen, der Dollar fallen, und Gold steigen. Dann wäre die Charttechnik schnell nachrangig.

Gold längerfristig

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Revisor

    8. November 2019 23:18 at 23:18

    Laut Bloomberg haben sich die US-Großbanken JP Morgan (angeblich der größte Goldmanipulator) und Citigroup von ihrem Papiergold getrennt und Investoren das Gleiche angeraten.
    Auffällig dabei, das Ganze geschah mitten in dem Preisrutsch am Donnerstag.
    Viertgrößte Bank der USA Citigroup gab die Long-Position in Gold komplett auf.
    JP Morgan hat alle seine Goldsicherung aufgelöst.
    Als Grund nannte die größte Bank der USA, die Anzeichen einer zyklischen Erholung, ein Rückgang der geopolitischen Spannungen, synchronisierte monetäre Lockerung und eine defensive Anlegerpositionierung über alle Anlageklassen hinweg.
    Für mich ist klar, man werde mehr Risiko fahren wollen. Sollten dazu noch die Investoren dem JPM-Anraten folgen, die Absicherungen und Long-Positionen auflösen und die freigewordene Liquidität wieder Investieren wollen, dann ist es aus meiner Sicht kurzfristig/mittelfristig mit der Korrektur in GOLD nicht ausgestanden. Was im Umkehrschluss Zugewinne an Aktienmärkten bedeuten würde.
    Bemerkenswert ist, während die großen Adressen in den letzten zwei Tagen sich von Derivaten im großen Still trennten, verzeichneten GOLD-ETF`s einen Abfluss von gerade 5,6 Tonnen und SILBER-ETF´s einen Zufluss von beträchtlichen 80 Tonnen.

    • Avatar

      Chris

      9. November 2019 12:28 at 12:28

      @Revisor Danke für diese Informationen. Ich habe noch mind. 1447 auf dem Schirm. Schönes WE!

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Devisen

US-Dollar vor Kollaps? Marc Friedrich und Wladimir Putin mit Statement

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Geldkoffer voll mit US-Dollar Beispielbild

Es ist wohl auch eine Frage der Formulierung. Kollaps, Niedergang, Bedeutungsverlust? All diese Worte sind aktuell im Umlauf dank Bestsellerautor Marc Friedrich in seinem aktuellsten Video. Er spricht über den US-Dollar. Und ohhh Wunder, wird man nun sagen, er sieht die bisherige Weltleitwährung mehr als kritisch. In seinem aktuellen Video verweist er auf die jüngsten Aussagen von Wladimir Putin zum US-Dollar.

Putin über die schwindende Bedeutung des US-Dollar

Wladimir Putin sehe es so (wird im Video ab Minute 1:10 gezeigt mit Untertitel). Der US-Dollar habe weltweit großes Vertrauen genossen als Weltleitwährung. Die USA würden den US-Dollar aber inzwischen als politisches Instrument einsetzen. Putin spricht über die Sanktionen gegen Russland, Iran und Venezuela. Die Nutzung des US-Dollar durch diese Länder sei eingeschränkt worden. Viele Länder würden sich von der Verwendung des US-Dollar als Reservewährung abwenden. Das Vertrauen in den Dollar werde untergraben.

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Marc Friedrich geht in seinen weiteren Ausführungen auch auf den Fakt ein, dass zahlreiche Notenbanken vor allem in diesem Jahr ihre Bestände an physischem Gold massiv ausweiten. Länder wie Russland etc würden ihre Bestände an US-Dollar gegen Gold tauschen, und versuchen sich (so unsere Anmerkung) vom Dollar unabhängig machen. Außerdem hat man mit Gold ja noch etwas Handfestes, und keine Papierwährung, die nicht durch Sachwerte gedeckt ist. Gold werde laut Marc Friedrich zukünftig auch ein „goldenes Zeitalter“ erleben.

Ein langer schleichender Prozess

Unsere Anmerkung: Der Niedergang des US-Dollar wurde schon so oft beschworen in den letzten Jahren. Er ist bislang ausgeblieben. Der Euro oder vielleicht irgendeine neue Kryptowährung könnten Alternativen sein. Aber wohl nicht heute, und auch nicht morgen. Es mag sein, dass der US-Dollar wie angesprochen schleichend an Bedeutung verliert, weil die USA wohl ungewollt durch ihre zahlreichen Sanktionen viele Regierungen aufgeschreckt haben, die nicht so enden wollen wie der Iran oder Venezuela, im Würgegriff von US-Sanktionen.

Auf einmal merkt man, wie abhängig man von Zahlungen in US-Dollar und direkt/indirekt von den USA ist – und versucht nun sich auf lange Sicht von dieser Abhängigkeit zu lösen. Marc Friedrich und Wladimir Putin könnten Recht haben. Aber solche Prozesse ziehen sich über eine lange Zeit hin. Es gibt auch keinen festen Termin, wo man laut aufschreit und sagt „jetzt ist es soweit“. Es ist ein schleichender langer Prozess.

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Dax und Gold im Fokus

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Der Dax ist heute nicht so toll unterwegs. Von jetzt ausgehend könnte noch mehr Potenzial nach unten vorhanden sein. Der Goldpreis schießt schnell nach oben. Mehr zur aktuellen Marktlage im folgenden Video. Mein Trade des Tages war Euro vs US-Dollar. Die ausführliche Analyse können Sie an dieser Stelle nach vorheriger Anmeldung nachlesen. Dieser Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis steigt sprunghaft, Ölpreis und Aktien runter – Risk Off Trade!

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Plötzliche Angst

Was hatte der Bankexperte im Interview mit Markus Koch heute früh noch gesagt (siehe Artikel dazu hier)? Gold sei weiterhin ein Sicherer Hafen für Anleger in unsicheren Zeiten. Und nur wenige Stunden später passiert genau das, die Flucht in den „Sicheren Hafen“. Der zum Wochenstart um mehrere Dollar fallende Goldpreis ist seit Punkt 15 Uhr deutscher Zeit kräftig am Steigen, von 1.457 auf 1.471 Dollar!

Verantwortlich dafür ist ein aktueller Artikel von CNBC, wo man Informationen aus chinesischen Regierungskreisen erhalten hat. Dort glaubt man nicht daran, dass die USA Zölle senken werden. Man sei in China sehr pessmimistisch in Sachen Handelsdeal. Man habe die Hoffnung aufgegeben. Zack, die Unsicherheit ist zurück. Große Anleger und Spekulanten schichten im Risk Off Trade (vor Risiko in die Sicherheit fliehen) um von Aktien, Öl und Hochrisikoanleihen hin zu Gold und Schweizer Franken, der gerade um 25 Pips gegen den Euro zulegen kann. Aktien in den USA und Europa fallen aktuell, wie auch der Ölpreis. WTI-Öl fällt seit 15 Uhr um 53 Cents auf 57,03 Dollar.

Der folgende Chart zeigt den Goldpreis in US-Dollar seit letztem Dienstag. Den Preisfall seit Freitag früh hat man nun also durch die nächste negative Nachricht im Handelskrieg wieder aufgeholt. Eine Nachricht, neue Unsicherheit, und zack, der Goldpreis steigt um 14 Dollar in 45 Minuten!

Goldpreis seit letztem Dienstag

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