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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis fällt immer weiter – perfekte Korrelation zum US-Dollar

Claudio Kummerfeld

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am

Zuletzt hatten wir schon über den ständig stärker werdenden US-Dollar berichtet, vor allem dank Euphorie im Handelskrieg und abnehmender Zinssenkungsphantasie in den USA. Aktuell ist es auch charttechnisch interessant, dass der US-Dollar Index (Dollar gegen Währungskorb aus anderen Hauptwährungen) die Marke von 98 Indexpunkten nach oben überlaufen hat. Und nun geht es weiter nach oben. In wunderbarer Korrelation dazu fällt aktuell der Goldpreis immer weiter.

Goldpreis in Schüben nach unten

Der Goldpreis bewegt sich diese Woche in Schüben nach unten. Aktuell läuft der dritte Schub? Beginnend bei 1.513 Dollar Anfang der Woche, notiert er jetzt bei 1.456 Dollar (13 Dollar Verlust heute). Der Dollar-Index steigt aktuell auf 98,15 Indexpunkte, beginnend mit glatt 97 Anfang der Woche. Der Chart zeigt den Goldpreis in blau seit  29. Oktober, und im direkten Vergleich dazu den Dollar-Index. Starker Dollar = schwaches Gold. Aktuell ist dieser Trade voll intakt!

Goldpreis vs US-Dollar Chart

Im folgenden Chart sieht man den Verlauf im Goldpreis seit April. Ganz grob gesagt ist für Chartisten Luft nach unten bis 1.410 Dollar. Aber man unterschätze bitte nicht die Wankelmütigkeit von Donald Trump im Handelskrieg. Die Stimmung kann schnell kippen, der Dollar fallen, und Gold steigen. Dann wäre die Charttechnik schnell nachrangig.

Gold längerfristig

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Revisor

    8. November 2019 23:18 at 23:18

    Laut Bloomberg haben sich die US-Großbanken JP Morgan (angeblich der größte Goldmanipulator) und Citigroup von ihrem Papiergold getrennt und Investoren das Gleiche angeraten.
    Auffällig dabei, das Ganze geschah mitten in dem Preisrutsch am Donnerstag.
    Viertgrößte Bank der USA Citigroup gab die Long-Position in Gold komplett auf.
    JP Morgan hat alle seine Goldsicherung aufgelöst.
    Als Grund nannte die größte Bank der USA, die Anzeichen einer zyklischen Erholung, ein Rückgang der geopolitischen Spannungen, synchronisierte monetäre Lockerung und eine defensive Anlegerpositionierung über alle Anlageklassen hinweg.
    Für mich ist klar, man werde mehr Risiko fahren wollen. Sollten dazu noch die Investoren dem JPM-Anraten folgen, die Absicherungen und Long-Positionen auflösen und die freigewordene Liquidität wieder Investieren wollen, dann ist es aus meiner Sicht kurzfristig/mittelfristig mit der Korrektur in GOLD nicht ausgestanden. Was im Umkehrschluss Zugewinne an Aktienmärkten bedeuten würde.
    Bemerkenswert ist, während die großen Adressen in den letzten zwei Tagen sich von Derivaten im großen Still trennten, verzeichneten GOLD-ETF`s einen Abfluss von gerade 5,6 Tonnen und SILBER-ETF´s einen Zufluss von beträchtlichen 80 Tonnen.

    • Avatar

      Chris

      9. November 2019 12:28 at 12:28

      @Revisor Danke für diese Informationen. Ich habe noch mind. 1447 auf dem Schirm. Schönes WE!

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Finanznews

Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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Gold/Silber

Silber: Korrektur geht weiter – das sind noch keine Kaufkurse

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Veröffentlicht

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Für Silber hatte ich vor acht Wochen den maximalen Anstieg bis ca. 21 USD (1.00 Retracement) in Aussicht gestellt. Über diesen Zielbereich ist das Edelmetall mit einem Hoch von ca. 30 USD deutlich hinausgeschossen. Dieser Aspekt ist der Auslöser für die relativ deutliche Umstellung der Wellenzählung, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance erfüllt Silber meine Langzeitprognose, lediglich der Zeitfenster hierfür ist noch nicht passend. Seit einigen Wochen bildet sich eine schwache Korrektur aus, deren Verlauf bislang unkritisch ist.

Ausblick für Silber:

Die seit August laufende Korrektur bildet Welle (iv) der fünfteiligen Impulswelle (i-ii-iii-iv-v) aus. Wie für eine „4“ eher üblich als selten, bedient sich Welle (iv) eines Triangles (a-b-c-d-e) zur Ausbildung der internen Struktur. Solange Silber zwischen den beiden 0.24 und 1.38 Retracements (25.24/30.21 USD) pendelt, besteht keine größere Gefahr – allerdings auch keine Chance auf eine Auflösung der apathischen Phase. Im Chart ist daher den Verlauf von Welle (iv) bis tief in den Herbst hinein dargestellt.

Silber dürfte seine Korrektur noch fortsetzen

Nach Abschluss von Welle (iv) wird die sich anschließende (v; nicht dargestellt) Silber noch einmal steigen lassen. Da es sich bei Welle (v) um die abschließende Phase der Impulswelle handelt, ist deren Potenzial relativ eng begrenzt. Dazu werde ich in einer späteren, in der nächsten Ausgabe, näher eingehen. An den kommenden Tagen sollten leicht nachgebenden Notierungen ausgegangen werden. Dabei kann ein Bewegungstief unterhalb des 0.24 Retracements (25.24 USD) möglich werden. Lediglich ein Schlusskurs unterhalb sollte vermieden werden.

Fazit:

Die Korrektur wird sich noch einige Wochen behaupten, sodass ein Engagement zum momentanen Zeitpunkt bei Silber nicht zu empfehlen ist. Das bisherige Kaufsignal hat Freude bereitet und bleibt auch weiterhin bestehen..

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Gold/Silber

Goldpreis vor Ausbruch nach oben? Achtung, Blick auf US-Dollar

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis dümpelt seit Freitag auch heute bei 1.954 Dollar vor sich hin. Steht der Anstieg nach oben kurz bevor? Möglich ist das allemal. Bereits am Freitag stellten wir die Frage in den Raum, ob der Goldpreis ansteigen könnte, weil der US-Dollar schon gut gefallen war. Gold stieg aber nicht an.

Charttechnik im US-Dollar entscheidend für Goldpreis?

Ganz aktuell sieht man, dass der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) an einem Unterstützungsniveau um die 92,80 Indexpunkten hängt. Der Chart zeigt den Verlauf des Dollar-Index der letzten zehn Tage. Sechs Mal in den letzten zehn Tagen ist der US-Dollar nach unten gelaufen, an dieser Marke abgeprallt und wieder angestiegen. Derzeit hängt er genau auf diesem Niveau. Fällt er diesmal darunter, wäre vereinfacht gesagt Platz nach unten, was den Goldpreis kräftig nach oben pushen könnte.

Dies ist ein Wenn-dann-Szenario, also mit reichlich Unsicherheit behaftet. Aber es ist möglich. Bei der schwachen Dollar-Entwicklung seit letztem Donnerstag hat der Goldpreis auf den Weg nach oben auf jeden Fall nicht so performt wie man es erwarten würde. Also, Gold-Bullen sollten sich gerade jetzt die Dollar-Entwicklung genau anschauen. Für einen Anstieg im Goldpreis ist Potenzial vorhanden.

Fallender US-Dollar kann Goldpreis deutlich bewegen

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