Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten überraschend stark, Löhne wie erwartet

Redaktion

Veröffentlicht

am

Die US-Arbeitsmarktdaten (Oktober) sind mit 250.000 neuen Stellen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 193.000 neue Stellen)

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Wichtiger noch: die US-Stundenlöhne liegen bei +0,2% zum Vormonat und bei +3,1% (größer Anstieg seit April 2009!) zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,2% und +3,1%; Vormonat war +0,4% und +2,9%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 3,7% (Prognose war 3,7%; Vormonat war 3,7%).

Die Beteiligungsquote liegt bei 62,9% – Vormonat war 62,7%! Das sind Millionen von Menschen, die plötzlich wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, seltsam…

Das wird die Sorgen vor einer aggressiveren Fed nicht gerade verringern..

Wir werden in einem gesonderten Artikel die Daten – wie immer – genauer analysieren!

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    tm

    2. November 2018 14:11 at 14:11

    Ich weiß, die „labor force participation rate“ is weiterhin das gänge Maß zur Beurteilung der Beschäftigung, aber diese Quote beinhaltet nach oben offen alle arbeitsfähigen Personen ab 16. Mit steigender Zahl älterer Menschen wird diese Quote daher tendenziell fallen – umgekehrt kann ein Anstieg aus mehr (notgedrungen) arbeitenden Rentnern resultieren. Daher wäre es sinnvoller, entsprechende Quoten für Menschen im Erwerbsalter zu verwenden.

    Der scheinbar starke jährliche Anstieg der Stundenlöhne ist das Ergebnis eines sehr schwachen Oktober 2017 – damals sanken die Löhne um 0,2% m/m.

  2. Avatar

    Andreas

    2. November 2018 15:25 at 15:25

    So, mein DAX Long wurde verkauft, jetzt kann der Crash gerne kommen.

    Das Analysehaus Hopf-Klinkmüller beispielsweise meint wir sehen schon nächstes oder ubernächstes Jahr relativ sicher die 8000 Punkte beim DAX.
    Na,da bin ich mal gespannt und hoffe dieser Fall trifft zu.
    Altbär, sie können endlich bald fett short gehen, ich gönne es ihnen?!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Europa

ifo Index schwächer – aber hätte viel schlimmer kommen können..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Januar veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,1 (Prognose war 91,8; Vormonat Dezember war 92,1)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 90,6; Vormonat war 91,3)

– Erwartungen: 91,1 (Prognose war 93,2; Vormonat war 92,8)

Na gut, schwächer als erwartet, aber viel besser, als es hätte im schlimmsten Fall kommen können! Sehr bullisch..

Dazu ifo in einer Pressemeldung:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerteten sie hingegen merklich besser. Die Kapazitätsauslastung stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent. Sie liegt damit aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken. Die Unternehmen korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten. Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex eingebrochen. Der Indikator zur aktuellen Lage stürzte in den negativen Bereich. Dies war der stärkste Rückgang seit April 2020. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Stimmung verschlechterte sich, teilweise massiv, in nahezu allen Einzelhandelssparten. Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten.

Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen etwas schlechter aus. Zudem blickten mehr Unternehmer pessimistisch auf die kommenden Monate.“

weiterlesen

Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage