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Aktien

Amazon-Quartalszahlen gemischt, 4 Milliarden Coronakosten erwartet, Aktie fällt

Claudio Kummerfeld

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am

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 75,45 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 59,7/erwartet 73,6). Der Gewinn liegt bei 5,01 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 7,09/erwartet 6,25).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,7 Prozent.

Für das aktuell laufende Quartal erwartet man aktuell 75-81 Milliarden Dollar Umsatz (+18 bis +28% im Vergleich zum Q2 2019).

Für das aktuell laufende Quartal erwartet man ein Ergebnis zwischen -1,5 und +1,5 Milliarden Dollar, nach +3,1 Milliarden Dollar im Q2 2019. Hierin sind erwartete Kosten in Höhe von 4 Milliarden Dollar bezüglich der Coronakrise berücksichtigt, so Amazon.

Das Headline-Statement von Amazon im Wortlaut:

“From online shopping to AWS to Prime Video and Fire TV, the current crisis is demonstrating the adaptability and durability of Amazon’s business as never before, but it’s also the hardest time we’ve ever faced,” said Jeff Bezos, Amazon founder and CEO. “We are inspired by all the essential workers we see doing their jobs — nurses and doctors, grocery store cashiers, police officers, and our own extraordinary frontline employees. The service we provide has never been more critical, and the people doing the frontline work — our employees and all the contractors throughout our supply chain — are counting on us to keep them safe as they do that work. We’re not going to let them down. Providing for customers and protecting employees as this crisis continues for more months is going to take skill, humility, invention, and money. If you’re a shareowner in Amazon, you may want to take a seat, because we’re not thinking small.

Under normal circumstances, in this coming Q2, we’d expect to make some $4 billion or more in operating profit. But these aren’t normal circumstances. Instead, we expect to spend the entirety of that $4 billion, and perhaps a bit more, on COVID-related expenses getting products to customers and keeping employees safe. This includes investments in personal protective equipment, enhanced cleaning of our facilities, less efficient process paths that better allow for effective social distancing, higher wages for hourly teams, and hundreds of millions to develop our own COVID-19 testing capabilities. There is a lot of uncertainty in the world right now, and the best investment we can make is in the safety and well-being of our hundreds of thousands of employees. I’m confident that our long-term oriented shareowners will understand and embrace our approach, and that in fact they would expect no less.”

Amazon-Quartalszahlen im Detail

Hier noch weitere wichtige Finanzdaten:

Jeff Bezos - Amazon-Quartalszahlen
Jeff Bezos at Amazon Spheres Grand Opening in Seattle. Foto: Seattle City Council CC BY 2.0

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Prognosti

    1. Mai 2020 13:00 at 13:00

    Oh Wunder, sogar bei Amazon spielt der Gewinn wieder eine Rolle. Könnte sein dass KGV u.Gewinn auch bei andern Aktien wieder einmal ein Thema werden, vor allem wenn keine Dividenden bezahlt werden dürfen,( können) .

  2. Avatar

    Eric

    2. Mai 2020 08:46 at 08:46

    Da sieht man wie irrational Märkte sind.
    Amazon erkauft sich mit vergleichsweise bescheidenen Investitionen einen riesigen Marktanteil in seinen Stammmärkten. Die Leute wollen jetzt nicht unbedingt alle weniger konsumieren, nicht einmal die in Kurzarbeit solange es nicht nötig ist. Aber sie wollen das Ladengeschäft eher meiden. Das ist die Jahrhundertchance des E-Commerce Gewohnheiten der Verbraucher nachhaltig zu verändern.

    Und mal ganz davon abgesehen gibt’s nicht soviele Werte deren Stammgeschäft jetzt nicht nur stabil bleibt sondern nach oben schießt. Auch AWS profitiert enorm vom Digitalisierungsboom und auch die digitalen Dienstleistungen wie Prime Video, Audible, Kindle dürften massiv zulegen.
    Amazon ist das perfekte Gesamtpaket um von den Krisengewinnersegmemten zu profitieren.

  3. Pingback: Die Wirtschaft nach der Krise | Teil 2: TRADE | Projecter GmbH

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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