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Aktien

Apple – Hilft „stinknormal“ dem Aktienkurs?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Zwei neu Smartphones, eine Uhr sowie ein eigenes Bezahlsystem hat Apple gestern vorgestellt. Man kann sich jetzt darüber streiten, inwieweit diese Produkte innovativ sind und den Markt nachhaltig verändern werden. Mein Kollege Markus Fugmann hatte es heute schon sehr gut mit „Apple wird stinknormal“ zusammengefasst. Aber reicht „stinknormal“ noch aus, um die Aktie nachhaltig im 3-stelligen Bereich zu halten bzw. um damit in neue Kurs-Spähren vorzudringen?

Der gestrige Handelstag hatte es ganz schön in sich. Apple zeigte innerhalb weniger Tagesschwankungen von 4 bis über 6,5 % und das bei auffällig hohem Handelsvolumen! Und das ausgerechnet an den neuen Allzeithochs! Und das ausgerechnet in der Nähe der alten Hochs aus dem September 2012!

Apple

Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber sollte es Apple nicht bald schaffen die 100 USD deutlich hinter sich zu lassen, müssen wir uns wohl konkret mit einem Doppeltop auseinandersetzen, das zur Folge hätte, dass die Aktie in der ersten Phase zurück auf den Aufwärtstrend fällt, der bei ca. 87/86 USD zu suchen ist.

Das allein wäre noch kein Beinbruch, wenn da nicht das noch offene GAP (74,96 USD) vom 24. April wäre, was früher oder später in dieser Größe geschlossen werden muss. Es gibt zwar keine Regel, wann das passieren muss, jedoch steigt mit dem skizzierten Test des grünen Aufwärtstrends die Wahrscheinlichkeit, dass das GAP eben nur wenig später geschlossen werden wird.

Apple1

Und spätestens dann hat Apple meiner Meinung nach charttechnisch verspielt und es droht ein weiterer Rücklauf auf gut 55 USD.

Übrigens hat Apple derzeit frappierende charttechnische Ähnlichkeiten mit Palladium! Beide Märkte zeigten ab einem signifikanten Hoch einen ersten korrektiven Abriss, der dann im Rahmen einer zähen und ebenfalls korrektiven, d.h. nicht nachhaltigen, Aufwärtsbewegung zu mehr als 100% ausgeglichen wurde. Neue knappe Hochs sind aber eben keine Garantie für eine neue Trendbewegung. Es kommt viel mehr darauf wie diese neuen Hochs erreicht wurden!

Konkret würde ich Apple daher, unter Berücksichtigung des gestrigen Tageshochs von 103,08 USD, aktuell eher shorten, als darauf zu bauen, dass sich hier noch Anschlusskäufer finden. Die gestrige Tageskerze war meiner Meinung nach ein erstes Warnsignal. Wenn wir heute bzw. in dieser Woche eine Bestätigung sehen, dann werden die kommenden Monate für Apple ähnlich schmerzhaft wie damals von September 2012 bis April 2013.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Viele Grüße,
Ihr Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Mr. Jones

    10. September 2014 15:33 at 15:33

    Apple declined ahead of the open after Pacific Crest Securities downgraded its shares to perform from outperform, citing a „lack of compelling features“ on the Apple Watch.
    Quelle: CNBC

    Apple ist Abgestuft worden perform von outperform.

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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