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Coronakrise: Die 90%-Wirtschaft (nach Ende des Lockdown)! Videoausblick

Die entscheidende Frage lautet nun: was passiert nach dem Ende des lockdowns, wie sieht die Wirtschaft dann aus?

Markus Fugmann

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am

Trotz Coronakrise mit katastrophalen Konjunkturdaten steigen die Aktienmärkte weiter – neben der Liquidität ist es vor allem die zunehemende Aufweichung des lockdowns, die für gute Stimmung an den Märkten sorgt. Aber die entscheidende Frage lautet nun: was passiert nach dem Ende des lockdowns, wie sieht die Wirtschaft dann aus? Vermutlich wird es eine 90%-Wirtschaft sein, wie der „Economist“ prognostiziert: die Unsicherheit durch die Epidemie wird bleiben, es wird weniger konsumiert und investiert – bei gleichzeitig explodierenden Schulden. Diese Schulden wiederum müssen bedient werden, sodass immer mehr Kapital in die Rückzahlung von Schulden statt in Stimulierung neuen Wachstums fließen muss. Die Welt nach der Coronakrise ist eine Welt mit angezogener Handbremse, das „höher, schneller, weiter“ ist erst einmal vorbei..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    6. Mai 2020 09:13 at 09:13

    Es könnte sein, das US Firmen soviele Mitarbeiter entlassen und die Kosten senken das trotz Umsatzrückgängen der gleiche Gewinn wie vor Corona realisiert wird.
    Theoretisch denkbar! Je Techlastiger je einfacher.

    • Avatar

      Eric

      6. Mai 2020 10:54 at 10:54

      Sehen wir sowas ähnliches nicht auch hierzulande?
      Die Autohersteller haben vor wenigen Wochen dicke Boni an Belegschaften ausbezahlt. Jetzt sparen sie massiv Personalkosten durch Kurzarbeit ohne die Mitarbeiter vor den Kopf zu stoßen (Aufstockung auf 90 %) und schütten fette Dividenden an Aktionäre aus. Die Rückschlagen sind riesig, teils im mittleren zweistelligen Milliardenbereich. In China laufen die Autoverkäufe schon wieder. Und gleichzeitig wollen sie eine neue Abwrackprämie. Das kann man schon fast dreist nennen.

      So wie viele Unternehmen erstmal auf Vorrat um Hilfe gerufen haben, kann ja nicht schaden bevor man leer ausgeht, ist mein Eindruck.

  2. Avatar

    Krausewitz

    6. Mai 2020 09:13 at 09:13

    Lieber Herr Fugmann, vielen dank für ihre witzigen guten Wirtschafts Kommentare!!!
    Ihre Kommentare zur Corona Krise sind aber leider durch ihre eigene Panik zu dem Thema geprägt. Setzen sie sich bitte mal mit der Mikrobiologie auseinander, dann sehen sie das wir als Lebewesen gigantische natürliche Mikrobenschleudern sind die, die Evolution gut überstanden haben. ( Bakterien/ Pilzen / Viren.) Ihre Panik mit der Corona Krise ist übertrieben. Unser Menschenbild muß neu Überdacht werde, leben ist ein permanentes ausgleichen zwischen extremen. Es gibt gute Einschlägige Literatur zu diesem Thema, mit der wir uns auseinander setzen können! Dann verliert sich die Panik, um unsere kleinen Mitbewohner und wir bekommen ein natürliches Entspanntes Verhältnis und dann brauchen sie im Hamburger Biergarten an der Elbe keine Desinfektionsmittel mitnehmen – und können ihren Shoppen genießen und Schiffe zählen!!!

  3. Avatar

    Tino Gruchmann

    6. Mai 2020 10:06 at 10:06

    Meines Erachtens politisch gewollte Drosselung der Wirtschaft durch Politik und globale Spieler. Das wird längerfristig anhalten. Sonst wäre es mir nicht zu erklären warum Merkel sogar eine Reduzierung des CO2 Ausstoses von 40% bis 2030 zum Referenzjahr 1990 auf 55% vorschlägt.

  4. Avatar

    Grausamer-Witz

    6. Mai 2020 10:35 at 10:35

    @Krausewitz,sie können vielleicht etwas von Mikrobiologie verstehen, aber wenn sie meinen ,dass ein Teilstillstand der Wirtschaft keine Auswirkungen in der hochgezüchteten schuldenfinanzierten Konsumgesellschaft hat , dann fehlt Ihnen der gesunde Menschenverstand, der auch noch nirgends gelehrt wird. Herr Fugmann als Panikmacher zu bezeichnen ist etwa gleichzustellen wie wenn sie Donald einen Kommunisten nennen würden.

  5. Avatar

    Eric

    6. Mai 2020 10:49 at 10:49

    Das wäre möglich wenn es sich um langes Siechtum handelt.
    Sollte die Epidemie in den Industrieländern der Nordhalbkugel im Sommer erfolgreich ausgetrieben werden und bis zu einer Impfung erfolgreich auf kleiner Flamme gehalten werden können dann sind die aktuellen Wochen tatsächlich nur ein schlechter Traum für die meisten Menschen und man sehnt sich regelrecht danach das Leben dort fortzusetzen wo es im März so unfreiwillig (!) unterbrochen wurde.

    Dann ist das auch nur eine Rezession a la 2009 und mancher Stimulus könnte uns schneller aus dem Loch helfen als die Deutschen gerade wieder unken (immer erstaunlich wie schnell Pessimismus hierzulande auf fruchtbaren Boden fällt).
    Nach vielen guten Jahren können Staat und Private mehrheitlich auch ein paar katastrophale Wochen überbrücken. Davon müssen wir uns dann zwar erholen, aber es zerstört uns nicht.

    Explizit ausnehmen würde ich davon die Airlines. Deren Geschäftsmodell stand schon lange in der Kritik und viele Unternehmen merken gerade, dass zumindest ein Teil der Geschäftsreisen digital substituiert werden kann. Kombiniere das mit „Flugscham“ und denke das weiter. Diese Krise dürfte die Luftfahrt dauerhaft verändern. Auch viel Konsum dürfte im E-Commerce bleiben, hier wurde ein lange vorhandener Trend lediglich beschleunigt. Der Gesamtkonsum sinkt aber trotzdem langfristig nicht, er verschiebt sich eben. In den letzten Wochen haben sich viele Einzelhändler rasant darauf eingestellt, das dürfte den Strukturwandel hier auch erleichtern.

  6. Avatar

    Peter

    7. Mai 2020 08:20 at 08:20

    Letztlich hängt es an „unseren“ exportländern. Sind diese wieder“fit“ klappt es auch bei uns. Allerdings gab es ja auch vor corona schon eine Krise. Diese ist ja nicht weggeblasen. Der Maschinenbau hatte ja schon in 2019 erhebliche aufttragsruckgange….

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Normalerweise starten die Aktienmärkte in der Woche vor den US-Wahlen eine impulsive Rally. Aber vieles spricht dafür, dass das in diesem Jahr nicht so ist!

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