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Aktuell: Curevac mit positiver Impfstoff-Meldung, Aktie steigt

Coronavirus

Curevac war gefühlt schon raus aus dem Rennen um die Corona-Impfstoffe. Denn am 12. Oktober hatte man mitgeteilt, dass man sich mit seinen COVID-19-Impfstoffkandidaten der ersten Generation CVnCoV aus dem laufenden Zulassungsverfahren bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA zurückzieht. Die Aktie stürzte ab. Jetzt meldet sich Curevac zurück mit der Mitteilung, wonach Daten aus der erweiterten präklinischen Studie zu dem Impfstoffkandidaten der zweiten Generation, CV2CoV, entwickelt in Kooperation mit GlaxoSmithKline plc (GSK), online im Journal „Nature“ veröffentlicht wurden. Die neu veröffentlichten Daten enthalten laut Curevac einen direkten Vergleich von CV2CoV mit dem zugelassenen mRNA-Impfstoff Comirnaty® von Pfizer/BioNTech.

Insgesamt ließen sich laut Mitteilung von Curevac vergleichbare neutralisierende Antikörperspiegel messen, die sich nach der vollständigen Impfung von Tieren mit einer 12µg-Dosis CV2CoV oder mit einer Standard-30µg-Dosis Comirnaty® einstellten. Die Daten bestätigen, dass gezielte Optimierungen einer chemisch nicht-modifizierten mRNA die Immunantwort in einem präklinischen Modell deutlich verbessern können. Sie liefern laut Curevac damit eine fundierte Unterstützung für den Ansatz der unmodifizierten mRNA-Technologie. Dies gelte nicht nur für die Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen, sondern auch für die mRNA-Technologie als Ganzes.

Die Studie, die in Zusammenarbeit mit Dan Barouch, MD, PhD, vom Beth Israel Deaconess Medical Center durchgeführt wurde, untersuchte laut Curevac-Aussage die Immunantworten sowie die Schutzwirkung von CV2CoV und dem Kandidaten der ersten Generation, CVnCoV, gegen SARS-CoV-2 bei Cynomolgus-Makaken. Die Studie wurde im August 2021 erstmals auf dem Preprint-Server bioRxiv veröffentlicht. Die Curevac-Aktie reagiert aktuell positiv auf diese Mitteilung. Die an der Nasdaq notierte Aktie zeigt vorbörslich ein Plus von 6,8 Prozent. Im deutschen Handel sehen wir aktuell ein Plus von 7,3 Prozent, das erst in den letzten Minuten dank dieser Mitteilung entstanden ist.



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