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Daniel Stelter: Der Crash ist nicht vorbei – die Wohlstandsillusion! (Video)

Daniel Stelter zählt zweifellos den hellsichtigsten Denkern in Deutschland – und gilt als der wohl größte Experte für das Thema Verschuldung. In folgendem Video zeigt Stelter kompakt und griffig, wie derzeitig die wirkliche Lage ist, die er als „Wohlstandsillusion“ bezeichnet..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Daniel Stelter zählt zweifellos den hellsichtigsten Denkern in Deutschland – und gilt als der wohl größte Experte für das Thema Verschuldung. Wir hatten mit Stelter zu diesem Thema ein Interview geführt („Ich denke, dass wir in Deutschland unsere Interessen falsch vertreten“) – und in folgendem Video zeigt Stelter kompakt und griffig, wie derzeitig die wirkliche Lage ist, die er als „Wohlstandsillusion“ bezeichnet:

https://youtube.com/watch?v=uy5WmeTfFns%3Fecver%3D1

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Bodo Schranke

    10. März 2017 13:34 at 13:34

    Schlecht geführtes Interview!

    Auf die Aussage, daß sich „Leute mit entsprechendem Vermögen“ auf die Situation vorbereiten, hätte sofort die Frage kommen müssen, wie sie das tun.
    Das wäre der eigentlich wichtigste Punkt des ganzen Gesprächs gewesen. (Setzt allerdings ein gewisses Mitdenken des Journalisten voraus, anstatt ohne Sinn fürs Wesentliche vorbereitete Stichpunkte abzugrasen.)
    Stattdessen viel Gerede über Dinge, die zumindest auf diesem Kanal bereits allen klar sein dürften.
    Selbst Lokalreporter mit Berichten über die letzte Kirmis in Pusemuckel liefern mehr Inhalt und Niveau ab.

    PS: Ich selbst gehöre übrigens zu den 500.000 „wichtigsten“ Vogelhausbauern in Deutschland!

  2. Avatar

    leser

    10. März 2017 14:12 at 14:12

    Implizite Verschuldung Deutschlands lt. Stelter unter Bezug auf die BIZ bei 400% des BIP. Politik hofft auf ein Wunder. Das wird es nicht geben. Wir leben in einer Wohlstandsillusion.

    Nicht angesprochen, wird die Notwendigkeit eines neuen Geldsystems.

    • Avatar

      vlim

      10. März 2017 20:35 at 20:35

      Genau richtig erkannt. Stelter beklagt die viel zu hohen Schulden, ohne darauf hinzuweisen, dass Verschuldung in diesem Geldsystem systemisch ist. Ohne neue Schulden entsteht kein neues Geld um die alten Schulden + Zinsen zurück zu zahlen. Wenn Schulden zurück gezahlt werden, verschwindet sozusagen unser Zahlungsmittel durch Ausbilanzierung in den Bankbilanzen, man nennt das auch Bilanzrezession. Deswegen sind die Zentralbanken ja auch so daran interessiert, dass die Banken mehr Kredite vergeben, sprich, noch mehr Schulden durch Kreditvergabe aufgetürmt werden. Die Illusion ist deshalb ganz richtig prognostiziert, die Schuldenversprechen werden nie eingelöst werden können, genauso wie im fractionalen Reservesystem die Banken die Einlagen ihrer Kunden nie auszahlen können. Die falschen Versprechen der Politik und der Banken sind darum systemisch und sie sind kein vermeintliches Unglück wegen gieriger Spekulanten oder des bösen freien Marktes.

      • Avatar

        Denker

        11. März 2017 18:09 at 18:09

        Absolut korrekt… mitunter werden die Zinsen nicht einmal mitgeschöpft. Es entsteht die Reise nach Jerusalem,… jeder gegen jeden.
        Warum verstehn dies so wenige Menschen. Ein Ponzischema ist doch nichts Neues.
        Ein Zerbersten dieses Schemas ist demnach vorprogrammiert.

  3. Avatar

    Walter

    11. März 2017 17:09 at 17:09

    Hallo liebe finanzmarktwelt. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar! Könnte man da was machen?

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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