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Daniel Stelter: Der Crash ist nicht vorbei – die Wohlstandsillusion! (Video)

Daniel Stelter zählt zweifellos den hellsichtigsten Denkern in Deutschland – und gilt als der wohl größte Experte für das Thema Verschuldung. In folgendem Video zeigt Stelter kompakt und griffig, wie derzeitig die wirkliche Lage ist, die er als „Wohlstandsillusion“ bezeichnet..

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FMW-Redaktion

Daniel Stelter zählt zweifellos den hellsichtigsten Denkern in Deutschland – und gilt als der wohl größte Experte für das Thema Verschuldung. Wir hatten mit Stelter zu diesem Thema ein Interview geführt („Ich denke, dass wir in Deutschland unsere Interessen falsch vertreten“) – und in folgendem Video zeigt Stelter kompakt und griffig, wie derzeitig die wirkliche Lage ist, die er als „Wohlstandsillusion“ bezeichnet:

5 Kommentare

5 Comments

  1. Bodo Schranke

    10. März 2017 13:34 at 13:34

    Schlecht geführtes Interview!

    Auf die Aussage, daß sich „Leute mit entsprechendem Vermögen“ auf die Situation vorbereiten, hätte sofort die Frage kommen müssen, wie sie das tun.
    Das wäre der eigentlich wichtigste Punkt des ganzen Gesprächs gewesen. (Setzt allerdings ein gewisses Mitdenken des Journalisten voraus, anstatt ohne Sinn fürs Wesentliche vorbereitete Stichpunkte abzugrasen.)
    Stattdessen viel Gerede über Dinge, die zumindest auf diesem Kanal bereits allen klar sein dürften.
    Selbst Lokalreporter mit Berichten über die letzte Kirmis in Pusemuckel liefern mehr Inhalt und Niveau ab.

    PS: Ich selbst gehöre übrigens zu den 500.000 „wichtigsten“ Vogelhausbauern in Deutschland!

  2. leser

    10. März 2017 14:12 at 14:12

    Implizite Verschuldung Deutschlands lt. Stelter unter Bezug auf die BIZ bei 400% des BIP. Politik hofft auf ein Wunder. Das wird es nicht geben. Wir leben in einer Wohlstandsillusion.

    Nicht angesprochen, wird die Notwendigkeit eines neuen Geldsystems.

    • vlim

      10. März 2017 20:35 at 20:35

      Genau richtig erkannt. Stelter beklagt die viel zu hohen Schulden, ohne darauf hinzuweisen, dass Verschuldung in diesem Geldsystem systemisch ist. Ohne neue Schulden entsteht kein neues Geld um die alten Schulden + Zinsen zurück zu zahlen. Wenn Schulden zurück gezahlt werden, verschwindet sozusagen unser Zahlungsmittel durch Ausbilanzierung in den Bankbilanzen, man nennt das auch Bilanzrezession. Deswegen sind die Zentralbanken ja auch so daran interessiert, dass die Banken mehr Kredite vergeben, sprich, noch mehr Schulden durch Kreditvergabe aufgetürmt werden. Die Illusion ist deshalb ganz richtig prognostiziert, die Schuldenversprechen werden nie eingelöst werden können, genauso wie im fractionalen Reservesystem die Banken die Einlagen ihrer Kunden nie auszahlen können. Die falschen Versprechen der Politik und der Banken sind darum systemisch und sie sind kein vermeintliches Unglück wegen gieriger Spekulanten oder des bösen freien Marktes.

      • Denker

        11. März 2017 18:09 at 18:09

        Absolut korrekt… mitunter werden die Zinsen nicht einmal mitgeschöpft. Es entsteht die Reise nach Jerusalem,… jeder gegen jeden.
        Warum verstehn dies so wenige Menschen. Ein Ponzischema ist doch nichts Neues.
        Ein Zerbersten dieses Schemas ist demnach vorprogrammiert.

  3. Walter

    11. März 2017 17:09 at 17:09

    Hallo liebe finanzmarktwelt. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar! Könnte man da was machen?

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Aktienrückkäufe: Kontroverses Thema im Detail besprochen

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Der Börsen-YouTuber Jens Rabe bespricht aktuell ausführlich das Thema Aktienrückkäufe. Und er sagt es ganz zu recht. Es ist ein kontroverses Thema! Im Video spricht er die Grundthematik an wie auch das Pro und Contra. Wir meinen: Kurzfristig und vordergründig mögen Aktienrückkäufe für die Aktionäre vielleicht reizvoll sein. Aber langfristig entziehen sie dem Unternehmen Cash, das man besser für Zukunftsinvestitionen nutzen sollte. Auch haben viele US-Konzerne in den letzten Jahren auf Pump (die tollen Niedrigzinsen) eigene Aktien zurückgekauft. Was für ein Wahnsinn. Und dann am Ende landen einige dieser Unternehmen im Voll-Desaster, siehe General Electric. Aber schauen Sie selbst das folgende Video (bitte erst ab Minute 3 gucken, dann ersparen Sie sich das Intro-Gelaber).

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Vapiano: Kurze Pause vom Dauer-Desaster

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Die Vapiano-Aktie ist ein Dauer-Desaster. Kommen die meisten Kunden irgendwann auf den Trichter, dass Kantinen-Flair zu Restaurant-Preisen doch nicht das Wahre ist? Mal ganz zu schweigen vom teilweise langen  Schlangestehen? Da nützt auch kein Olivenbaum mit Holztisch für ein hippes Ambiete, um das grundlegende Problem zu kaschiren? Gut, das mag ein langfristiges Problem sein, ob die Kunden dem angeblich hippen Restaurant-Betreiber auch in Zukunft die Bude einrennen.

Aber schauen wir doch mal zurück bis zum Börsengang von Vapiano. Im Jahr 2017 mit 24 Euro als ersten Börsenkurs hat die Aktie bis heute eine katastrophale Entwicklung hingelegt. Aktuell notiert die Aktie bei 6,03 Euro, was gegenüber gestern Abend ein Plus von 1,69% darstellt. Bei der ganz aktuellen Nachrichtenlage ist das ein Witz. Denn eigentlich hätten heute mal locker +5% drin sein können? Denn immerhin hatte Vapiano heute Nacht etwas Erfreuliches zu verkünden. Zitat:

Am heutigen Tage hat Vapiano die Refinanzierungsverhandlungen zur finanziellen Restrukturierung der Gesellschaft sowie zur weiteren Umsetzung der strategischen Neuakzentuierung erfolgreich abgeschlossen. Die Gesellschaft hat die verbindlichen Kreditzusagen im Gesamtvolumen von rund 30 Mio. EUR von den finanzierenden Banken und den Großaktionären Mayfair Beteiligungsfonds II GmbH & Co. KG, VAP Leipzig GmbH & Co. KG und Exchange Bioset GmbH & Co. KG erhalten. Die finale Dokumentation erfolgt in Abstimmung mit den kreditgebenden Banken bis Mitte Juni 2019.

Zwei Mal schon hatte Vapiano die Veröffentlichung seines Jahresabschlusses verschoben. Eigentlich sollte es heute so weit sein. Aber aufgrund weiterer Anforderungen an die Dokumentation der ausgehandelten Refinanzierung werde der Jahresabschluss auf den 18. Juni verlegt, wie man es aktuell verkündet hat.

Tja, erstmal 30 Millionen frisch aufs Konto, aber als Kredit wohlgemerkt! Die Begeisterung hält sich aber doch in Grenzen. Nur ein winziges Kursplus. Seit Oktober 2018 befindet sich der Kurs in einem fast komatösen Zustand, seitwärts auf extrem niedrigem Niveau. Dieser heutige Mini-Anstieg ist da noch nicht mal im Chart wahrnehmbar. Ahnen die Aktionäre, dass diese 30 Millionen Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind? Fehlt der Glaube an einen dauerhaften nachhaltigen Erfolg des Konzepts?

Vapiano in Fürth
Vapiano in Fürth. Foto: VAPIANO CC BY-SA 4.0

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Giovanni Cicivelli: Rückschau auf gute Trades und Vorschau auf neue Ideen

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An dieser Stelle nur eine ganz kurze Rückschau und auch Vorschau. Es gibt neue Forex-Ideen für den heutigen Freitag, und auch einiges bei Aktien zu beachten. Wollt ihr das vollständige Video von heute sowie für die kommenden Tage sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenlos.

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