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Das wird der neue 2.Mann hinter Draghi bei der EZB: der Spanier Luis de Guindos

Noch ist es nicht offiziell, aber alles andere wäre jetzt eine riesige Sensation: Spaniens aktueller Wirtschaftsminister Luis de Guindos wird ab Mai neuer EZB-Vize und damit der wichtigste Mann der Notenbank hinter Mario Draghi!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Noch ist es nicht offiziell, aber alles andere wäre jetzt eine riesige Sensation: Spaniens aktueller Wirtschaftsminister Luis de Guindos wird ab Mai neuer EZB-Vize und damit nach Draghi der wichtigste Mann der Notenbank hinter Mario Draghi!


Luis de Guindos
Von World Economic Forum – Flickr: Luis de Guindos Jurado – World Economic Forum Annual Meeting 2012, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18188275

Vor wenigen Minuten hat Irland erklärt, den Spanier de Guindos zu unterstützen. Neben de Guindos war der irische Zentralbankchef Philip Lane aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge des Portugiesen Constancio, dessen Amtszeit im Mai enden wird. Nach dem Verzicht der Iren hat de Guindos nun keinen gegen-Kandidaten mehr, die Entscheidung ist damit faktisch gefallen!

Damit wird nun erneut ein entscheidender Posten bei der Notenbank durch einen Vertreter der Euro-Peripherie besetzt. Faktisch bedeutet das, dass der Chef-Posten der EZB im Jahr 2019 dann sehr wahrscheinlich durch einen Vertreter der Nord-Länder besetzt werden wird. Aussichtsreichster Kandidat ist nun Bundesbankchef Weidmann, nachdem mit Draghi schon seit vielen Jahren die Süd-Länder den Posten inne haben und Frankreich mit Trichet nun sehr wahrscheinlich Deutschland den Vortitt lassen wird!

Der neue EZB-Vize de Guindos ist ein Vertrauer des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy und politisch konservativ. Zwischen 2004 und 2008 war de Guindos im Vorstand der spnaischen der spanischen Tocher der amerikansichen Investementbank Lehman Brothers, für die er ab dem Jahr 2006 als Chief Executive Officer den Bereich Spanien und Portugal leitete. Sicher ein sehr gutes Omen..

Die Ernennung von de Guindos wird am Dienstag durch die EU-Finanzminister erfolgen.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Hinterfrager

    19. Februar 2018 15:19 at 15:19

    Och nö, wird da etwa schon wieder ein Bock mit einschlägigen Hinterzimmer-Qualifikationen aus den Tiefen des spanischen Korruptionssumpfes zum Gärtner gemacht?!

    https://www.heise.de/tp/features/Ein-Wolf-fuer-freiwerdende-Hirtenstelle-in-der-EZB-Fuehrung-3963813.html

  2. Avatar

    hans

    19. Februar 2018 15:31 at 15:31

    Die Kriminellen sammeln sich, fehlt nur noch wer mit Rollstuhl, oder Hosenanzug:-)

  3. Avatar

    Schmidt

    19. Februar 2018 15:38 at 15:38

    Die Südschiene übernimmt die EZB. Viel Spass den Deutschen mit Ihrer schwarzen Null und anderen Sparmassnahmen. Die die es eigentlich nötig haben sparen nichts und sie wissen auch warum.

    • Avatar

      Columbo

      19. Februar 2018 18:04 at 18:04

      Schöne Grüße aus der Südschiene. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint fast 365 Tage, schon deshalb haben wir eine ganz andere Einstellung zum Leben. Wir sind positiver, haben weniger Zukunftsangst, weniger Depressionen(da gibt es Studien). Uns geht es besser, obwohl wir weder Daimler, noch Porsche fahren und wochenlang nur Spaghetti und Pizza essen. Dafür reden und lachen wir viel miteinander, nicht nur zu Fasching. Wir arbeiten weniger als ihr, verdienen weniger Euros und sind trotzdem nicht unglücklicher.Was jammert ihr die ganze Zeit, daß ihr uns erhalten müßt? Macht es einfach nicht, arbeitet weniger und kommt dafür öfters zu uns, die Welt wird nicht untergehen.

      • Avatar

        Hinterfrager

        19. Februar 2018 19:01 at 19:01

        Genau! Darum sollte man den Mittelmeerraum in der Tat beneiden – so wie sämtliche Euroländer um die stets „friedensstiftende, wohlstandsmehrende“ Wirkung der Gemeinschaftswährung…

        http://www.handelsblatt.com/politik/international/die-200-euro-generation-griechen-in-der-lebenslangen-armutsfalle/14752804.html

        https://www.nzz.ch/international/europa/kochen-gegen-die-gleichgueltigkeit-1.18581788

      • Avatar

        leftutti

        19. Februar 2018 20:23 at 20:23

        Warum eigentlich immer diese überheblichen und schadenfrohen Vorurteile von deutschen Auswanderern gegenüber ihrem Geburtsland? Und dieses elende „wir und ihr“?
        Sehr viele Menschen hätten eine andere Einstellung zum Leben, wären positiver und weniger deprimiert, wenn fast immer schönes Wetter und warme Temperaturen bei gleichzeitig global betrachtet hohem (von anderen gesponsertem) Lebensstandard vorherrschen würden.
        Wenn man nicht auf 3 bis 4 Monate beschränkt wäre, in denen man sich auch mal draußen aufhalten und treffen kann. Abzüglich der Eisheiligen im Mai, der Schafskälte im Juni und der 8 restlichen Wochen ungemütlichen Pisswetters aufgrund des Klimawandels. Dem ist aber leider so, und ein oder zwei Urlaube in Spanien werden daran nichts ändern.
        Wer in weniger begünstigtem Klima aufwächst und lebt, muss deutlich teurere Häuser und Wohnungen bauen und 6 bis 8 Monate heizen, braucht viel mehr Kleidung und Schuhe, den doppelten Satz an Autoreifen uvm. Dadurch relativiert und nivelliert sich der Mehrverdienst drastisch.

        Sollen 80 Millionen Deutsche deshalb nach Spanien auswandern? Das wäre ein spannendes Experiment!

        Das südländische Jammern und Wehklagen möchte ich lieber nicht hören, wenn Nord- und Mitteleuropa die Alimente und Zahlungen für den Unterhalt der so sexy und glücklichen und sorgenlosen Partner einstellen würde. Wenn gar ihr statt wir die hierzulande erhältlichen genetisch und biochemisch pervertierten Nahrungsprodukte aus Spanien selber verwerten („fressen, saufen, verkochen“) müsstet? Wochenlang Pizza und Spaghetti, selbst zubereitet mit frischem Salat mit einer Vinaigrette aus überteuerten krebserregenden spanischen Olivenölen und höchst fragwürdigem Gemüse.

        • Avatar

          Trigo

          19. Februar 2018 22:21 at 22:21

          Reiner Neid!! Solch einen Schwachsinn habe lange nicht gelesen. Nur Vorurteile und nichts weiter….. bleiben Sie bitte bei Ihrer guten deutschen Wurst und Ihren guten deutschen Kartoffeln. ?

          • Avatar

            leftutti

            20. Februar 2018 00:07 at 00:07

            @Trigo, welche Vorurteile und nichts weiter meinen Sie?? Columbo betitelt den Deutschen gourmetmäßig alswochenlang nur Spaghetti und Pizza essend, Sie selbst gestehen uns nur Wurst und Kartoffeln zu. Was jetzt genau???
            Oder geht es um das Klima, da würde ich auch die 365 Tage Sonnenschein von Columbo anzweifeln mögen.

          • Avatar

            Michael

            20. Februar 2018 01:59 at 01:59

            @Trigo, endlich mal wieder ein Kommentar, der auf Fakten und Wissen basiert und dies auch punktgenau thematisiert. Sie zweifeln an und widerlegen eindeutig, dass das Klima in Spanien weniger Heizkosten verursacht als in Nord- und Mitteleuropa. Sie beweisen uns, dass Südeuropa auch ohne jede finanzielle Hilfe aus dem Norden glücklich und zufrieden existieren würde.Und Sie beweisen gleichzeitig, dass jahrelange Tests und Untersuchungen von zahlreichen Lebensmittel-Laboren und Instituten Fake-News und „Schwachsinn“ waren.
            Weiter so, in Ihnen steckt ein wahrer Wissenschaftler!

          • Avatar

            Trigo

            20. Februar 2018 09:45 at 09:45

            Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.
            Sie haben die den Kommentar von Columbo einfach nicht verstanden. Ja, in Spanien wird weniger geheizt aber dafür mehr gekühlt ? und das auch noch mit weniger Einkommen. Und ja, die Leute leben in Spanien in Saus und Braus danke der Ihrer Hilfe aus Deutschland und verkaufen gleichzeitig ihr „verseuchtes“ Obst- und Gemüse nach Deutschland.

  4. Avatar

    Nordschiene

    19. Februar 2018 18:41 at 18:41

    @Columbo,stimmt alles , nur hättet ihr auch die Lira behalten sollen u.dann würdet ihr wie früher für die Unternehmensanleihen statt 2,5% zweistellige Zinsen bezahlen.Ich bin einverstanden, nicht der Nehmer ist zu kritisieren,sondern der Geber. Dies gilt auch bei der Zuwanderung.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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