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Der Aktien-Schröder

DAX-Crash ab 13.000 Punkten?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Der “Sell in May”-Monat macht seinem Namen bislang keine Ehre. Abgesehen von einem zeitweisen Verlust von 2,5 % in Zusammenhang mit einem Kursrückgang auf 11.167,55, ist der Mai bis jetzt ein guter DAX-Monat. Warum das wohl auch so bleiben wird und wir bis in den Frühsommer hinein sogar neue Jahreshochs bis hin zu einem Test der 13000er Marke sehen könnten, zeige ich Ihnen im Folgenden.

Vorab, wie gewohnt, ein kurzer Rückblick: Meine letzte Einschätzung vom 4. Mai kann, ohne Frage, kurzfristig erneut, nach der DAX-Analyse vom 27. April, als Fehleinschätzung abgehakt werden. Die Korrekturwelle 4 ging nochmals überraschend eine Etage tiefer. Ab dem Tagestief vom 7. Mai bei 11.167,55 erholte sich der DAX jedoch schnell wieder und legte ab dort zum Schlusskurs am Freitag um 4,8 % auf 11.709 zu.

So sieht keine bärische Trendwende aus. Das Chartmuster seit den Jahreshochs ist und bleibt korrektiver Natur. Die Tatsache, dass der DAX eine wichtige Unterstützungszone zwischen ca. 11.400 und 11.200, wo auch grob der Aufwärtstrend seit Oktober 2014 verläuft, am Ende doch verteidigt hat, zeigt mir, dass die laufende Bewegung noch nicht beendet sein kann. Zusätzlich wurde auch das 38er Retracement doch noch sauber abgegriffen.

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Das runde Kursziel von 13.000 Punkte im Rahmen der Welle 5 ist damit meiner Meinung nach weiterhin aktiv. Bis dahin sind es aber noch 1.300 Punkte bzw. 11 %. Erst wenn dieser Bereich ausgelotet wurde, wird es anschließend richtig gefährlich. Denn im langfristigen Bild wartet dort ein nicht zu vernachlässigender Widerstand!

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Nageln Sie mich aber bitte nicht auf die 13.000 Punkte fest. Ich hab zwar, da ich damals am Freitag den 13. 13 Jahre alt wurde, einen gewissen persönlichen Bezug zur 13, doch, ob der DAX aber genau bei 13.000 nach unten abdrehen wird, ist doch eher unwahrscheinlich. Vielleicht werden es auch nur 12.800 oder wir sehen noch einen Überschießend auf 13.300. Das kann ich Ihnen heute nicht genau sagen.

Darum ist es jetzt sehr wichtig die begonnene Welle 5 und deren Kursstruktur genau im Auge zu behalten, um von einer drohenden scharfen Korrektur nicht überrascht zu werden. Denn egal, ob der DAX bei 12.800 oder erst ab 13.300 drehen sollte, die nächste Abwärtsbewegung wird kommen. Hier sehe ich in etwa 8.500 Punkte auf uns zukommen. Das Niveau als, dass wir erst vor 7 Monaten gesehen haben. Aber alles zu seiner Zeit!

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Mkay

    11. Mai 2015 08:39 at 08:39

    Da gebe ich Ihnen mal vollkommen recht. Die 3 War Expanndierend. Somit ist die Welle 5 zeitlich und in der länge meist gleich lang wie Welle 1. Da würde man auf die 12.800 Punkte kommen.

    • Avatar

      Robert Schröder

      11. Mai 2015 11:45 at 11:45

      Ganz genau sind es 12.905,61. Aber das sind Zahlenspielereien. ;)

  2. Avatar

    Mkay

    11. Mai 2015 21:24 at 21:24

    ja, das stimmt wohl. Wird interessant welche Muster da jetzt noch kommen werden. könnte mir gut vorstellen das es da ja auch noch Expandiert in der Welle 5 und nach oben brettert. Freue mich auf Ihre zukünftigen Analysen.

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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Von

FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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