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Indizes

Dax: Demut – oder das Leben bestraft stets die Uneinsichtigen und Hochmütigen

Über den rätselhaften Hochmut der Amerikaner – und die Demut des Dax..

Markus Fugmann

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Während jetzt die Wall Street die Quittung für ihren Größenwahn bekommt, dümpelt der Dax – immerhin – auf niedrigem Niveau vor sich hin und hält sich dabei relativ besser als die US-Indizes:


(Dax schwarz, S&P 500 orange; Chart durch anklicken vergrößern)

Was wir aktuell erleben, ist ja durchaus historisch: die Wall Street mit einem Katastrophen-Dezember (so schlecht wie seit 1931 nicht mehr) – dazu der schlechteste Monat seit dem Jahr 2008. Das mag man erstaunlich finden – aber vielleicht ist es doch noch viel erstaunlicher, dass es so lange gedauert hat, bis der Größenwahn der Amerikaner, die sich auch im Handelskrieg als unverwundbar wähnten, nun zum Einsturz kommt. Wie kann man etwa ein so totes Pferd wie eine Apple-Aktie so lange reiten und auf immer neue Allzeithochs treiben als angeblich „wertvollstes“ Unternehmen der Welt (nach Marktkapitalisierung)? Rätselhaft.

Rätselhaft auch, warum die US-Indizes trotz des jüngsten „Crash“ immer noch deutlich höher stehen als zum Zeitpunkt der Machtübernahme Trumps. Ist die Welt etwa unter Trump sicherer geworden? Dass der Konflikt zwischen der Nummer 1 und der Nummer 2 in der Welt (USA und China) ein Erdbeben auslösen muß, erscheint doch nicht gerade schwer zu prognostizieren – aber die Amerikaner meinten, das sei kein Problem, den Handelskrieg werde man gewinnen, weil er sowieso gar nicht stattfinde, weil man doch am längeren Hebel sitze. Rätselhafte Naivität – und jetzt eben die Quittung für die vorherige Ignoranz. Das Leben bestraft stets die Uneinsichtigen und Hochmütigen..

Der Dax hat da schon vorher Demut bewiesen – und wähnte sich, anders als die Amerikaner – nie auf einem eigenen Stern. Der deutsche Leiitindex ist gewissermaßen als Exportindex auch ein Frühindikator dafür, wo die Reise der Weltkonjunktur hin gehen wird. Und die Richtung der Reise weist jetzt erst einmal nach Süden.


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Das bedeutet aber auch: wenn sich die Dinge verbessern, dürfte das zuerst beim Dax erkennbar werden. Aber das kann noch dauern – der Dezember ist schon verloren, nun bleibt zumindest die Hoffnung auf eine technische Erholung im Januar, wenn die Dinge dann doch nicht so katastrophal sein sollten, wie die Märkte sie derzeit einpreisen.

Gleichwohl wird auch das Jahr 2019 wohl kein Spaziergang – manches deutet darauf hin, dass es das Jahr des eskalierenden Handelskriegs werden wird, mit einem geschwächten Trump, der das durch außenpolitische Machtprotzerei zu kaschieren versucht..

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Indizes

Rüdiger Born: Keine Bären in Sicht – Blick auf Dax, Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Derzeit kann man beim Blick auf Dax, Dow und Nasdaq keine fallenden Tendenzen ausmachen. Schauen wir im folgenden Video auf das aktuelle Chartbild.

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