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Indizes

Dax: Nach oben ist der Deckel drauf! Der Dollar ist der Schlüssel..

Die Ausgangslage nach der Fed-Sitzung!

Markus Fugmann

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am

Nachdem der Dax vom Verlaufstief bei 11860 Punkten ausgehend zwei Wochen lang dynamisch ansteigen konnte und dabei den seit Juli bestehenden Abwärtstrendkanal nach oben durchbrechen konnte, scheint es nun deutlich schwieriger zu werden: der Index tritt auf der Stelle und bildete nun tiefere Hochs aus als Hinweis auf die zunehmend dünnere Luft auf der Oberseite:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Noch ist charttechnisch für den Dax nicht viel angebrannt – aber auf der Oberseite scheint doch irgendwie „der Deckel drauf zu sein“. Wichtig wird nun die Zone bei 12315/12325 Punkten als Unterstützung, unter der 12300er-Marke würde der deutsche Leitindex wieder in den Abwärtstrendkanal eintauchen. Jetzt muß der Dax also kämpfen – und zeigen, wie stark er wirklich ist!

Denn nun könnte – erstmals seit Anfang Februar – auch die Wall Street deutlicher korrigieren. So nähert sich der S&P 500 nun der wichtigen Marke bei 2900 Punkten, die gleichzeitig die untere Begrenzung des seit Juni bestehenden Aufwärtstrendkanals definiert:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Bricht der S&P 500 die 2900er-Unterstützung, wäre das eben das Signal für den Beginn eiener Korrektur – von daher wird heute auf diese Marke besonders zu achten sein!

Für den Dax heißt das: der Index hat sich seit Juni schwer getan, dem Tempo der Amerikaner zu folgen – aber was würde passieren, wenn die US-Indizes auf einmal Schwäche zeigen würden? Wäre der Dax dann noch schwächer? Oder würden sich dann das historisch einzigartig große Auseinanderklaffen zwischen den US-Märkten und allen anderen Märkte wieder verkleinern (was logischerweise zu erwarten ist, weil die Amerikaner nicht auf einem anderen Planeten leben!).

Man wird sehen. Jedenfalls ist nun auf den Dollar als Risikobarometer zu achten – wird der Dollar weiter stärker (Euro-Dollar fällt heute zwischenzeitlich unter die 1,17er-Marke), wäre das ein Zeichen bzw. ein Vorbote für Risikoaversion an den Aktienmärkten. Vor allem Schwellenländer stünden dann wieder verstärkt unter Druck, weil neben dem starken Dollar nun auch der Ölpreis neue Verlaufshochs erreicht – ein giftiger Cocktail für Dollar-Verschuldete und auf und Öl-Importe angewiesene Länder!

Der heutige Handelstag wird vor allem an der Wall Street sehr wichtig – denn was gestern passiert ist, war ja durchaus nicht untypisch für die letzten vier Fed-Sitzungen (siehe dazu den Artikel „So läuft es an der Wall Street an Tagen mit Fed-Entscheidung!“). Bislang konnten die US-Märkte nach den Rücksetzern im Gefolge einer Fed-Sitzung (und Zinsanhebungen) dann wieder die Aufwärtsstrecke zeitnah fortsetzen. Gelingt das auch diesmal, ist der Aufwärtstrend weiter ungebrochen intakt. Gelingt das nicht, droht eine Korrektur, die durchaus einmal 10% oer mehr haben kann. Was das für den Dax bedeuten würde, kann man sich ausrechnen..

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Bitcoin

Aktien: „Janet Yellen macht euch reich!“ Marktgeflüster (Video)

„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Wirklich?

Markus Fugmann

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„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Die Logik dahinter: Yellen und die Fed würden Dollar ohne Ende drucken, daher werde der Dollar stark fallen, daher sei die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen und sogar reich zu werden, Aktien oder Assets wie Bitcoin zu kaufen. Solche Aussagen kommen häufig unmittelbar vor Korrekturen – Korrekturen wie heute etwa bei Bitcoin. Auffallend: auch heute laufen die Tech-Werte wieder besser, der „Reflations-Trade“ erleidet den nächsten Rückschlag. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Erholung der Konjunktur vielleicht doch nicht so bombastisch ausfallen könnte wie erhofft?

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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Indizes

Rüdiger Born: Nasdaq-Charttechnik im Detail

Rüdiger Born

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Auch heute bespreche ich das Aufwärts-Szenario für den Nasdaq. Im folgenden Video gehe ich bei der Charttechnik mal so richtig ins Detail.

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