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Dax: reicht der Rückenwind?

Nach dem gestrigen Abverkauf aufgrund der Sorgen um die Deutsche Bank dürfte jetzt zunächst einmal eine Beruhigung für die Aktienmärkte eintreten..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Reicht der Rückenwind aus der Fernsehdebatte der beiden Präsidentschaftskandidaten, um den Dax aus dem gefährlichen Terrain zu befreien? Die Märkte sehen Clinton als klare Siegerin – aber sie punktet vor allem bei jenen Amerikanern, die rational veranlagt sind – und ob das die Mehrheit ist, kann man zumindest bezweifeln! Wie auch immer: die US-Futures drehten mit dem Ende der Debatte steil nach oben, die asiatischen Indizes, die zunächst mit Verlusten gestartet waren, konnten sich deutlich erholen:

Shanghai Composite -0,28%
CSI300 -0,05%
ChiNext -0,20%
Nikkei +0,70%

Gestern ein Abwärts-Gap mit dann weiteren Kursverlusten, heute nun einmal wieder ein Aufwärts-Gap beim Dax:

dax27-09-16

Es ist eher davon auszugehen, dass der Dax nun versuchen wird, die begonnene Erholung fortzusetzen. Dabei wäre zentral, dass der Index den Sprung über die 10535er-Marke schafft, also über die Schultern der inversen SKS-Formation, der nach anfänglicher Dynamik dann bei 10710 Punkten die Luft ausgegangen war.

Schafft der Dax den Sprung darüber (10535), wäre das Schließen des vorherigen Gaps bei 10605 Punkten eigentlich das logische Ziel – die 10710er-Marke dürfte heute nur sehr schwer wieder zu erreichen sein. Auf der Unterseite darf jetzt nicht mehr der Bereich 10390/10400 nachhaltig gebrochen werden, sonst sieht es schlecht aus für den deutschen Leitindex!

Aber das ist im sehr kurzen Zeitfenster nicht sehr wahrscheinlich, die Chance auf weitere Anstiege jetzt am Vormittag wohl deutlich höher. Aber wir werden sehen, wie weit dieser vermutete Anstieg reicht – je künmerlicher er ausfällt, desto schlechter steht es um die innere Stärke des Dax (und umgekehrt).

Die Botschaft der Fernsehdebatte ist wahrscheinlich doch die: man hat am Gesundheitszustand Clintons gezweifelt in den USA – und dieses Argument scheint nach dem gestrigen Auftritt Clintons erst einmal weitgehend entkräftet zu sein. Darin besteht wohl der wichtigste Punktsieg für Clinton. Das Rennen aber bleibt völlig offen, auch wenn vor allem deutsche Medien sagen, Trump sei nach gutem Anfang in der zweiten Hälfte der Debatte die „Luft ausgegangen“.

Nach dem gestrigen Abverkauf aufgrund der Sorgen um die Deutsche Bank dürfte jetzt also zunächst einmal eine Beruhigung für die Aktienmärkte eintreten. Aber das ist alles andere als ein „Endsieg“: die Probleme der Deutschen Bank bleiben und damit die latente Unsicherheit im gesamtgen Finanzsektor. Solange die Bundesregierung nicht in irgendeiner Form andeutet, notfalls doch einzuspringen, wird der Finanzsektor zittrig bleiben. Und Rallys ohne den Finanzsektor, das zeigt die Vergangenheit, funktionieren nicht lange..

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