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Dax-Stimmung: Zwischen Deutschen und Amerikanern liegt mehr als nur der Atlantik!

Was stimmt nicht an der Aussage: Deutschland ist das Land der Optimisten? Normalerweise sagt man den Teutonen ja nach, sie hätten eine ausgeprägte Mecker- und Neid-Kultur, während die Amerikaner stets optimistisch seien..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Was stimmt nicht an der Aussage: Deutschland ist das Land der Optimisten? Nun, normalerweise sagt man den Teutonen ja nach, sie hätten eine ausgeprägte Mecker- und Neid-Kultur, während die Amerikaner stets optimistisch seien und Erfolg dort nicht ständig be-neidet werde. Was in der Realität historisch der Fall gewesen sein mag, ist an den Finanzmärkten – die ja schon durch die Manipulationen der Notenbanken eher wenig mit Realität zu tun haben – irgendwie nicht der Fall.

Denn die Deutschen sind optimistisch, viel optimistischer als die Amerikaner in Sachen Aktienmarkt. Und das schon lange. Und das ungeachtet der Tatsache, dass etwa die US-Indizes nahe oder auf Allzeithochs (Nasdaq) handeln, während der Teutonen-Dax davon mehr als noch meilenweit entfernt ist. Das wirft, nebenbei gesagt, ein Fragezeichen auf den Lieblingsslogan der 68er und ihrem Satz über die „normative Kraft des Faktischen“!

Denn die Dax-Stimmung hierzulande ist geradezu prächtig, wie die neueste Umfrage der Deutschen Börse zeigt. Demnach sind nun sowohl bei den Privatanlegern als auch bei den Institutionellen satte 53% optimistisch, wobei die Bullen bei den Privaten 3% gewinnen, bei den „Instis“ gar 9%. Und das geht auf Kosten der bösen Miesmacher, also der Bären, die bei den Privaten weitere 5% auf 26% verlieren, bei den Profis beträgt der Verlust 6% auf 28%. Klare Dominanz also der Bullen, die Neutralen zeigen schon CDU-Tendenzen (Private 21%, Profis 19%).

Die Stimmung ist also feucht-fröhlich – und das könnte einem weiteren deutlichen Dax-Anstieg doch entgegen stehen, wie Joachim Goldberg meint:

„Mit der heutigen Erhebung liegen die Sentiment-Indizes der Institutionellen und der Privatanleger nunmehr wieder fast gleichauf. Mehr noch: Beide Indexwerte haben mittlerweile mit +25 bzw. +27 Punkten auch in der relativen Betrachtung ein Niveau erreicht, das deutlich, wenngleich nicht übertrieben abgehoben, über ihren Mittelwerten des zurückliegenden Sechsmonatszeitraums liegt. Damit hat sich einerseits der neuerliche leichte Schwächeanfall des DAX während des Berichtszeitraums wie erwartet tatsächlich als Fehlsignal entpuppt. Andererseits zeigt die Erholung der vergangenen beiden Handelstage an, dass ein größerer Teil dieser Fehlentwicklung aufgrund früher Rückkäufe einiger Akteure bereits abgearbeitet ist. Damit könnte einer von uns erwarteten weiteren Aufwärtsbewegung des DAX durch Gewinnmitnahmen etwas Sand ins Getriebe geraten, sofern die derzeitige Erholung nicht noch zusätzlich durch langfristiges Kapital getragen wird. Ein Indikator dafür wäre ein neuerliches Überschreiten der Marke von 10.650 Zählern.“

Und jetzt schauen wir uns einmal das Bild bei den angeblich doch so optimistischen Amerikanern an angesichts der jüngsten AAII-Umfrage: demnach sind nämlich jetzt die Bären dort in Führung mit 38,3% und einem Zuwachs zur Vorwoche von 2,4%. Dahinter folgt das eigentlich seit Monaten in Führung liegende Lager der Neutralen mit 36,9% (+0,7%), während die Bullen schon deutlich abgeschlagen sind mit nur 24,8% (-3,1%). Also in der Summe ein völlig anderes Bild als on Deutschland – und das, wie gesagt, trotz der Tatsache, dass die US-Märkte eigentlich in der Vergangenheit deutlich mehr Grund für Optimismus gegeben hatten!

Und das alles bedeutet: wir leben derzeit in einer verkehrten Welt! Wenn die Amis wieder zur alten, grundsätzlich optimistischen Form auflaufen wollen, dann brauchen sie deutsche Einwanderer! Womit dann in Germany auch deutlich mehr Platz für die Flüchtlinge wäre – inklusive Job-Garantie. Das werden wir jetzt sofort George Soros vorschlagen..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    gerd

    22. September 2016 11:42 at 11:42

    „…dann brauchen ..(die Amis) deutsche Einwanderer! Womit dann in Germany auch deutlich mehr Platz für die Flüchtlinge wäre – inklusive Job-Garantie.“

    So ganz entfernt ähnlich wird es womöglich mal kommen.

    „Das werden wir jetzt sofort George Soros vorschlagen..“

    Übrigens hieß es vor ein paar Wochen, dass Soros auf eine fallende Deutsche Bank wettet.
    Hat er geahnt, dass die US-Justiz eine überdimensionierte Strafe androht? Oder hat ers sogar eingefädelt?

    • Avatar

      gerd

      22. September 2016 12:55 at 12:55

      Höre gerade die offizielle V o r h e r s a g e , dass 2017
      die Arbeitslosenzahl din Deutschland weiter sinken wird.
      Im Jahresdurchschnitt rund 70.000.
      Und die Beschäftigung soll insgesamt einen erneuten Höchststand verzeichnen.

      Ich höre und staune. Und das trotz der Arbeitnehmer-Neuzugänge aus dem Ausland.

      Das heißt für mich, unseren Unternehmen geht es voraussichtlich bombig gut , sonst würden sie den hohen Beschäftigungsgrad nicht halten oder sogar noch ausbauen.
      Das wiederum heißt für mich – schöne Grüße an Herrn Riße –
      DAX 12000.

      Also mindestens 12000 – falls, ja falls nicht der von mir selbst befürchtete Schwan auftaucht. Der ja dann für die meisten ein schwarzer sein wird. Bei denen, die a n s a t z w e i s e das wirkliche Geschehen in Deutschland mitverfolgen, und nicht nur das mitkriegen, was unsere Wahrheitsmedien verkünden, dürfte der Schwan bei vernünftiger Betrachtung längst ein weißer sein.

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