Folgen Sie uns
  • Club der Trader
  • Börsenseminar
  • marketsx

Aktien

Dax: über fehlende Panik und wilde Zeiten..

Die derzeitige Stimmung erinnert an die 1930er-Jahre. Faktisch ist es doch so, dass wir hier in Deutschland auf einer Wohlfühl-Insel sitzen und verdammt viel zu verlieren haben, wenn die Dinge weiter entgleisen!

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Man kann nicht wirklich behaupten, dass der Dax derzeit stark auf der Brust sei! Noch vor einigen Tagen schien sich der deutsche Leitindex von den US-Märkten abkoppeln zu können, doch konnte man damals durchaus schon ahnen, dass das nicht von langer Dauer sein würde. War es dann auch nicht. Und wenn der Leitstern für den Dax, der S&P500, nun acht Handelstage in Folge fällt und damit den Rekord aus der Finanzkrise einstellt (Oktober 2008 nach der Lehman-Pleite), dann ist da doch scheinbar „was im Busch“.

Was wir derzeit erleben, könnte man als eine Art „Crash in Zeitlupe“ bezeichnen. Es geht nicht steil und impusliv nach unten bei den US-Indizes, häufig nur ein halbes Prozent, so wie gestern beim S&P (Ausnahme war der schwächere Nasdaq, der von Facebook belastet war). Wir haben also noch gar nicht eine große Abverkaufswelle erlebt, keinen rabenschwarzen Handelstag mit einem Minus von 3%, 4% oder 5%. Und genau das ist auch das Problem: keine Panik, kein Ausverkauf, keine Kapitaulation, mithin also nichts davon, was dann meist eine Wende auslösen könnte, weil das Sentiment so bärisch geworden ist, dass es dann nur noch nach oben gehen kann.

All das fehlt. Und das läßt erahnen, dass wir noch nicht „fertig haben“ mit der Korrektur, um einen italienischen Fuball-Lehrer zu zitieren. Was man jetzt fürchten muß, ist nicht weniger als die völlige Entgleisung der einzigen Supermacht dieser Welt, etwa wenn Clinton hauchdünn gewinnen würde und die Clinton-Hasser militant werden. Oder wenn wegen der E-Mail-Affäre Clinton kurz nach Amtsantritt ein Amtsenthebungsverfahren blühen würde. Oder wenn Trump als Sieger gleich radikal vorgehen würde etc. etc.

Wir hatten im Videoausblick gesagt, dass die Stimmung derzeit an die 1930er-Jahre erinnert: das Erstarken rechter, xenophober Bewegungen, Abschließung und Protektionismus, Handelskriege. Man kann sich denken, dass das insbesondere für einen so Export-lastigen Index wie den Dax ein reines Horrorszenario ist! Faktisch ist es doch so, dass wir hier in Deutschland auf einer Wohlfühl-Insel sitzen und verdammt viel zu verlieren haben, wenn die Dinge weiter entgleisen!

Der X-Dax startet wenig verändert zum Vortagesschluß:

dax04-11-16

Wenn der Dax irgendein Potential haben will, muß er auf jeden Fall über den Bereich 10410 Punkte steigen (also das gestrige Tageshoch). Im größeren Zeitfenster aber deutet sich an, dass wir mindestens noch einmal in den Bereich 10185 bis 10200 zurück laufen dürften:

dax04-11-162

Nun haben wir fast die paradoxe Situation, dass die ansonsten alles entscheidenden US-Arbeitsmarktdaten heute fast in den Hingtergrund rücken angesichts der Nervosität vor den US-Wahlen. Selbst die Frage, ob die Fed die Zinsen im Dezember anheben will oder nicht ist im Grunde schon zweitrangig – denn wenn Trump gewinnt, wird wahrscheinlich sowieso alles anders. Wilde Zeiten voraus!

49 Kommentare

49 Comments

  1. bauer

    4. November 2016 09:18 at 09:18

    @FMW..,
    es ist schön festzustellen,daß sie aus meinen vergangenen Posts ,eine korrekte Zusammenfassung formulieren.
    (Crash in Zeitlupe,1930,)
    Es freut mich,daß ihr meine Posts zur Kenntniss nehmt.
    Als nächstes sollte man in absehbarer Zeit die immer mehr werdende Radikalisierung auf dem Schirm haben!Armut steigt rasant und Wohnungsmangel vom feinsten!
    Dann Ade mit der dt.Wohlfühl-Insel
    2017 werden härter,wie 2016…

    mfg

    • Markus Fugmann

      4. November 2016 09:25 at 09:25

      @bauer, ist Ihnen noch gar nicht aufgefallen, dass wir stets von Ihnen abschreiben? Ohne Sie wäre diese Seite hier leer! Ohne Ihre tiefschürfenden Analysen. Und ja, der Begriff Salami-Crash stammt sicher auch von Ihnen – es dürfte ja überhaupt keinen Begriff aus der Finanzwelt geben, der nicht von Ihnen stammt. Also ein herzliches Dankeschön an Sie – und seien Sie uns nicht böse, wenn wir, selbst ja unfähig zu eigenen Gedanken, weiter so herzerfrischend von Ihnen abschreiben!

      • KSchubert

        4. November 2016 09:40 at 09:40

        🙂

      • bauer

        4. November 2016 09:49 at 09:49

        @Fugmann,
        so genau wollte ich es gar nicht wissen,aber einer der besten Antworten von Ihnen,,seit Sie auf dem Schirm sind!
        Daß sich die FMW als „Unfähig“ darstellt,das kommt nicht von mir!
        Die Seite wäre nicht leer,aber mit“weniger“Kommentare bestückt u.somit haben Sie durch mich, jetzt mehr Arbeit ..
        Ich werde nat.weiterhin herzerfrischend hier weiterschreiben,wenns die Zeit erlaubt.

        – es dürfte ja überhaupt keinen Begriff aus der Finanzwelt geben, der nicht von Ihnen stammt.-
        Aber genau das,@Fugmann..das mag ich so an ihnen…
        der war gut,weiter so..
        …wartet mal ab,wenn Trump Präsi ist…dann fahre ich hier zur Hochform auf!!
        sevus

      • GN

        4. November 2016 09:56 at 09:56

        …….nein, nein, nein!!!! Auf „Salami-Crash“ ´(richtig ausgesprochen: „Salami-Krasch“) hat einzig und allein unser großer Crashprophet Roland Leuchel das Urheberrecht……:-)

        • bauer

          4. November 2016 10:03 at 10:03

          ..war das ein österreicher,wg.“Krasch“..?

  2. frank.trg

    4. November 2016 09:33 at 09:33

    Die Panikmache um Trump kotzt mich extrem an. Die Deutschen Gazetten können noch so viel Untergangsszenarien zeichnen und Hitler-Vergleiche anstellen. All das bringt nichts. Null, Niente, Nada! Die Deutsche Berichterstattung in Deutschland hat absolut keine Auswirkung auf die US-Wahl.

    Der springende Punkt ist aber dass mit Trump die Welt nicht untergehen wird, auch werden die Börsen nicht einbrechen. Ganz im Gegenteil – Trump ist vermutlich der erste US-Präsident der die US-Außenpolitik grundlegend ändern würde und eben keine verheerenden Kriege wie in Irak, Libyen und Syrien od. Ukraine starten würde. Die Welt mit Trump würde friedlicher werden! Davor hat das Establishment natürlich Angst. Ein US-Präsident der gegen Krieg ist, muss natürlich ganz übel sein…

    • Markus Fugmann

      4. November 2016 09:37 at 09:37

      @frank, was Sie beschreiben ist ein frommer Wunsch! Warum will Trump das Militär so massiv aufrüsten? Wegen dem Weltfrieden? Bei Trump werden sich die Strategie und die Ziele einer Kriegspolitik verändern, aber ganz sicher werden die USA dann noch militanter als ohnehin schon!

      • Mulo

        4. November 2016 09:44 at 09:44

        Flutverbotszone in Syrien ist ein Vorschlag von Trump? Wohl kaum, der große Krieg käme mit Killary!

        • mingo

          4. November 2016 10:13 at 10:13

          eine „flutverbotszone“ würde nicht einmal ein us-präsi hinbekommen ! *grins*

      • Gixxer

        4. November 2016 11:09 at 11:09

        Ob Trump oder Clinton die bessere Wahl wäre, weiß ich nicht.
        Aber bei Trump kann ich noch hoffen, dass es nicht so schlimm kommt.
        Clinton hingegen hat in der Vergangenheit schon eindrucksvoll bewiesen, was sie anstellen kann/wird (siehe Libyen oder Irak).

    • Maik

      4. November 2016 10:58 at 10:58

      So sehe ich das auch .

    • Lars

      4. November 2016 10:58 at 10:58

      Ich wusste bisher gar nicht, dass die USA den Ukraine-Krieg angezettelt und geführt haben. Dachte immer, hier hätte Russland die Hand im Spiel gehabt und dass die in Syrien auch nicht ganz inaktiv sind. Sorry für meine Ignoranz…

      • Gixxer

        4. November 2016 11:16 at 11:16

        Die USA sind an dem Ukraine-Konflikt in keinem Fall schuldlos.
        Das mit dem Maidan-Putsch eindeutig USA-Interessen umgesetzt wurden, wurde selbst in den deutschen Mainstreammedien schon erkannt.
        In Russland ist Syrien meines Wissens seit September 2015 aktiv. Vorher war aber die USA schon lange dort und hat gebombt. Klar man kann sagen, dass die Amis ja nur wegen dem Assad bomben, weil der seine Bürger „hinrichtet“. Dass es hier auch andere Interessen seitens der USA gibt, ist aber auch schon bekannt.
        Wären die Amis nur wegen dem schlimmen Assad dort, müssten sie eigentlich auch Saudi-Arabien bombardieren, aber da liegen die Interessen der Amis ja wieder anders.

        • Lars

          4. November 2016 11:31 at 11:31

          Zusammenfassend:
          Ohne die USA wäre in der Ukraine niemals ein bewaffneter Konflikt ausgebrochen und kein russischer Fuß hätte jemals die Krim betreten?
          Syrien wäre ein friedliches Land, das die Menschenrechte achtet?
          Die armen unschuldigen Russen werden immer nur durch die aggressive Außenpolitik der USA in bewaffnete Konflikte getrieben, grundsätzlich von sich aus sind sie die Friedenstauben dieser Welt?

          • Gixxer

            4. November 2016 12:49 at 12:49

            Jetzt mal nicht so schnell mit den alten Pferden.
            Auch die Russen sind an vielem nicht schuldlos bzw. verhalten sich durchaus aggressiv.
            Es sollte aber nicht nur auf den Russen rumgehackt werden!
            All Animals are equal!
            Die Russen bauen oder bauten Scheiße, die Amis aber auch!

          • Gixxer

            4. November 2016 12:52 at 12:52

            Und noch was.
            Die Russen waren schon immer auf der Krim, mit ihrer Schwarzmeerflotte.

      • bauer

        4. November 2016 11:48 at 11:48

        @Lars,
        kann es sein,daß du ein Milleniums-Kind bist?
        Wenn ja,dann mach aber schnell deine Hausaufgaben!
        Was meine „Flucht aus DE“ betrifft..,hier hat man Geld zu haben,ansonsten Abschiebehaft!!!
        Der Hund ist hier mehr Wert,als der Westler…und trotzden genieße ich (trotz Militärjunta)die Freiheit!
        Das Preisleistungsverhältnis ist von der Infrastruktur her,das beste Land der Welt, um hier in Frieden das zeitliche zu segnen…
        Dont forget the rules…

        • Lars

          4. November 2016 12:45 at 12:45

          Ich bin in den frühen 60er Jahren geboren und habe sehr lebhaft 😉 an den politischen und sozialkritischen Strömungen der 70er und 80er Jahre partizipiert.
          Der hedonistischen Lebenseinstellung und Partylaune der Milleniumskinder bin ich so fern wie irgend möglich, da ich diese als unsozial und narzisstisch bewerte. Ein Milleniumskind bin ich also beim besten Willen nicht, ich stehe den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen nach wie vor äußerst kritisch gegenüber und bin alles andere als ein Freund unserer amerikanischen Freunde 🙂
          Ich habe aber auch gelernt, nicht nur alles in Schwarz-Weiß-Kategorien zu beurteilen oder bei Konflikten einseitig, dumpf und dogmatisch die Schuld nur immer ein und derselben Konfliktpartei zuzuweisen.
          Ebenso widerstrebt es mir, meine Hoffnung auf Weltfrieden oder die Lösung aller Probleme in die Wahl eines rechtspopulistischen Flegels, Machos und Chauvinisten zu setzen, denn von denen ging bisher in der Geschichte nur Ungemach aus.

          • bauer

            4. November 2016 13:14 at 13:14

            Dann sind wir ja etwa im gleichen Alter…
            Aber die Weichspülment.gab es bei uns früher nicht!

          • Gixxer

            4. November 2016 13:32 at 13:32

            Genau das meinte ich mit meinen obigen Ausführungen.
            Es gibt nicht nur das Gute und das Böse, das Böse kann (vielleicht) bisweilen auch gut sein, aber vor allem kann das Gute auch böse sein.

  3. Mulo

    4. November 2016 09:43 at 09:43

    das Erstarken rechter, xenophober Bewegungen, war nicht in den 30Jahren sondern in den 20Jahren, wie Kapp und Lüttwitz. Aber es ist natürlich en vogue Xenophobie als rechts zu bezeichnen.

    • Markus Fugmann

      4. November 2016 09:47 at 09:47

      @Mulo, aber sie hatten in den 1930er-Jahren ihren Durchbruch! Ausnahme Italien, dort aber der Faschismus zunächst weniger xenophob als später dann unter Einfluß Nazi-Deutschlands: und ja: Xenophobie ist rechts!

      • bauer

        4. November 2016 09:59 at 09:59

        …Wörter gibts….muß erst mal dr.google fragen,was xen….bedeutet..
        Könnt ihr nicht mal mehr korrektes Deutsch schreiben,da kennt sich ja ein 80järiger mit eurer“ xenophob bla bla bla“nicht mehr aus.
        Muß man das wissen?
        oder habe ich eine Bildungslücke?
        Ganz Einfach:
        Ausländerfeindlichkeit
        warum benutzt man solche „Welltall Wörter“???
        Jetzt ist mir klar,warum Merkel schon seit 11 jahren regiert…,weil keiner den Kauderwelsch (Neudeutsch)versteht!!
        Musste ich mal loswerden…

        • gerd

          4. November 2016 10:47 at 10:47

          Unter einer Phobie versteht man eigentlich Angst und keine Feindlichkeit. (Spinnenphobie und und und)
          Und das aus dem Griechischen stammende Wort bedeutet eben auch Angst.
          Und Xeno im Griechischen bezieht sich auf das Fremde, nicht auf den Ausländer.

          So gesehen m ü s s t e man das Wort e i g e n t l i c h mit Fremdenangst übersetzen und nicht mit Ausländerfeindlichkeit.
          Und warum dann ein Xenophober unbedingt ein Rechter (lt. M Fugmann), oder womöglich ein Nazi (lt. Linken) sein soll, ist nicht ganz einsichtig – ich könnte auch sagen Blödsinn.

          Dann müsste auch jemand mit ner Spinnenphobie vom Tierschutzverein gebrandmarkt werden.
          Ja, darf ich heutzutage in diesem FREIEN Land, z.B. als Mittelschichtler, der. auch die „Mitte“ gewählt hat, nicht mal mehr Angst haben??!

          • Markus Fugmann

            4. November 2016 10:58 at 10:58

            @Gero, rechts deshalb, weil rechte Bewegungen stets den unbedingten Vorrang des eigenen (wie auch immer definierten) Kollektivs postulieren. Ob aus rassischen oder sonst irgendwelchen Gründen. Und: in rechten Bewegungen ist stets das (eigene) Kollektiv entscheidend, weshalb das Bedürfnis nach Abgrenzung und Abwertung anderer Ethnien/Völker stark ist in diesen rechten Ideologien! Das passiert bei linken Bewegungen eher nicht, die ja traditionell einen eher internationalistischen Ansatz haben..

          • bauer

            4. November 2016 10:58 at 10:58

            @Gerd,
            du weißt aber schon,daß den Deutschen „die Angst“ in die Wiege gelegt wurde!(Heutzutage sind es die gesteuerten Ami-Medien in DE)

            Wer hat ANGST vorm schwarzen Mann usw…..weißt was ich meine?..dann laufen wir davon!!!..ICH BIN ABER STEHEN GEBLIEBEN und hatte ihn verprügelt!…Ich wurde dann bestraft,aber der wegläuft (feigheit),wird belohnt!!
            Eure Angst ist hausgemacht!!!
            @Gerd,denk mal darüber nach…du sollst ANGST haben,denn du könntest dich ja zum Rebell entwickeln!
            Verstehst jetzt meine Meinung über die DEUTSCHEN???
            Deutchland war vom Power her mal eine Macht(Hart wie Stahl & Zäh wie Leder)…aber heute…..

          • gerd

            4. November 2016 11:19 at 11:19

            @Markus Fugmann
            Das mag so sein. Nur haben Sie damit nur die Gedankenwelt der Rechten (u. Linken) erklärt.
            Aber nicht die eines Xenophoben.

            Und nur die Annahme oder meinetwegen die Tatsache, dass ein Rechter gegen Fremde/Ausländer ist, lässt noch lange nicht den Umkehrschluss zu, dass
            jemand der Angst vor Fremden hat u n b e d i n g t
            ein Rechter sein m u s s.

            Kommt in der heutigen Zeit noch hinzu, dass man selbst „besorgten“, nicht nur „angst“habenden Bürgern, unterstellt, sie seien Rechte.
            Und das ist einfach regierungsseitig unterstützte linke Propaganda.

        • Lars

          4. November 2016 11:09 at 11:09

          @bauer: Wer ist denn weggelaufen nach Thailand? Sie oder die „Deutschen“?

          • bauer

            4. November 2016 11:31 at 11:31

            mei @lars,
            unsoziale Menschen wie ich es bin,haben das dt.System vor ca.30 jahren schon erkannt!
            Wenn du es vorziehst,für FREMDE sozialschmarotzer aufzukommen,dann bleib da,wo du bist-
            Außerdem,was soll deine frage damit bezwecken?
            weil du es nicht raffst,daß DE am Abgrund steht und ich nicht masochistisch veranlagt bin um weitehin Steuern für NICHTS zu berappen?
            Aber du hast nat.den Sinn nicht verstanden und somit weiß ich auch,in welche Ecke ich dich jetzt einordnen kann!!!
            Wäre dir Australien od.Singapur lieber?
            Wer kann,der kann….

      • GN

        4. November 2016 10:05 at 10:05

        ………und mit Frau Clinton wird wohl nach Ihrer Vorstellung alles gut???? Wir erleben seit diesem gefakten Terrorangriff vom 11.09.2001 einen Krieg nach dem anderen…….wir geben täglich 5 Mrd. USD für’s Militär aus, wohlgemerkt täglich!!!!, gleichzeitig verhungern täglich 20.000 Kinder……..wirklich tolle Zustände auf dieser Welt, die mit einer hochkorruppten Frau Clinton wohl noch schlimmer würden……VG

        Warum nicht einem Trump eine Chance geben seine großen Versprechungen zu erfüllen…..bleibt abzuwarten, wie leer die sind….

        • Markus Fugmann

          4. November 2016 10:22 at 10:22

          @GN, sicher nicht, das habe ich auch nie gesagt! Vorgestern kam eine Arte-Doku, die zeigte, wie Clinton die Nachricht von der Lynchung Gaddafis bekam – und sich darüber sehr freute. Sie hat Libyen destabilisiert, dafür das OK bei Obama eingeholt etc. Da gebe ich mich keiner Täuschung hin – und anderes habe ich nie gesagt! Aber Trump wäre sicher keine Friedenstaube, so viel scheint sicher..

          • GN

            4. November 2016 10:37 at 10:37

            ……ich sehe in Trump keinen Engel, er ist sicherlich auch ein A********, nur vielleicht weniger verlogen, wie Clinton, Obama oder dieser Trottel von Bush. Das Video kursiert abseits der Mainstreammedie seit geraumer Zeit. Daß sich jetzt auch Arte für eine Veröffentlichung entschieden hat, ist grandios. Vielleicht kommt dann auch mal eine reale Doku zu 9/11, wie sie selbst der ORF ausgestrahlt hatte. Hier bei uns nur Schrott der korrupten Atlantiker….

            Zurück zu Trump. Trump würde diese Kriegstreiberei gg. Rußland wohl eher beenden. Und allein das spricht schon für Trump.

            Schauen Sie mal auf die deutsche Wirtschaft: Wie dämlich ist es, den besten Kunden Deutschlands, nämlich Rußland, derart zu verprellen, wie es Merkel auf Befehl aus Washington tat und tut….

            Lesen Sie mal was der ehemalige stellvertretende Finanzminister unter Ronald Reagan, Paul Craig Roberts zu Trump und der gesamten US-Politik, (inkl. 9/11) schreibt. …..VG

      • bademeister

        4. November 2016 10:08 at 10:08

        @ Hr. Fugmann: Sollte nicht in nächster Zeit mal Donald bei FMW vorbeikommen?

      • Mulo

        4. November 2016 22:47 at 22:47

        Was für ein Schwachsinn, als gäbe es keine linke Xenophobie? Es gibt keine linken Antisemiten. Links und rechts hat nicht mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit Egalitär und elitär, mit Freiheit und Selbstverantwortung gegen Umverteilung und soziale Gleichheit. Aber wer sich politisch wenig bis gar nicht auskennt, schreibt halt rechts wäre ausländerfeindlich.

  4. bademeister

    4. November 2016 10:02 at 10:02

    Ja, der Donald schleicht sich gerade unbemerkt von Hinten in die Gehirne der Menschen weltweit, wir sehen ihn zwar schon länger…kapieren geht aber anscheinend über probieren….so wie die Gschicht damals mit dem Adi.

    Irgendwie schon etwas unberuhigend, wennst weisst dass da ein Irrer oder eine Irre kurz vor Macht sind, der/die mit einem falschen Knopfdruck auch deiner Bude, egal wost wohnst, das Licht nachhaltig ausknipsen kann.

  5. gerd

    4. November 2016 10:05 at 10:05

    Einleuchtend klingt für mich beides,
    d.h. frank.trg und Markus Fugmann.

    K ö n n t e bedeuten, Trump sucht freundschaftlichen Umgang mit Rusland und evtl. sogar Nordkorea.
    Wenn die aber nicht so wollen, wie er, dann gibts mit der hochgerüsteten Armee v i e l l e i c h t eins auf die Mütze.

    Nur haben wir bei Clinton/Obama ja nicht mal mehr das „Vielleicht“.
    Die Amerikaner machen ja seit Jahren nichts anderes mehr als Russland ungerechtfertigt zu beschuldigen und darauf zu hoffen, dass Putin endlich der Geduldsfaden reißt. Dann könnten sie -oh große Freude- den lang ersehnten NATO-Bündnisfall ausrufen.

    Klar, der öffentlich rechtliche Dummfunk indoktriniert die Deutschen natürlich genau andersherum.

  6. frank.trg

    4. November 2016 10:05 at 10:05

    @Markus Fugmann – die Furcht vor Trump und seinem angeblichen „Militarismus“ sind wohl vor allem der Propaganda geschuldet und nichts als reine Panikmache. Er redet zwar von Aufrüstung, meint damit aber dass Nato-Länder wie Deutschland selbst mehr Wehretat zur Verfügung stellen sollten und die USA im Gegenzug weniger. Das kann man natürlich auch anders interpretieren. Aber Trump wäre eine riesen Chance für eine Friedensphase. Clinton nicht. Ich verfolge nun seit einigen Monaten Trump, also ihn direkt auf Twitter und seine Live-Auftritte auf Youtube. Dort sagt er deutlich dass er sich mit Russland einigen möchte und spricht sich immer wieder gegen Irak, Libyen und Syrien-Einsätze aus. Das ist entscheidend. Ob er sich nach der Wahl auch daran hält wissen wir nicht. Bei Clinton wissen wir genau was wir bekommen. Krieg! siehe Libyen, Irak, Syrien. Und Clinton fordert eine Flugverbotszone für Syrien und das könnte der Beginn des 3. WK sein.

    • bauer

      4. November 2016 10:41 at 10:41

      @Fugmann,
      wenn es so kommen sollte,was sie beschreiben(Trump Präsi),da wird aber Merkel nicht mitspielen!
      Oder kriecht sie dann um Trump herum?Eher nicht und dann ist Wahl im Sept.17!!
      Glaubt ihr dann,daß es in DE ganz normal weiter geht,wenn Merkel noch vor der BT-Wahl das Handtuch wirft?
      Ja Ja..in syrien Flugverbotszone und in DE bricht derweil der Bürgerkrieg aus!
      Was passiert,wenn DE in naher Zukunft das AAA verliert!!??

    • GN

      4. November 2016 10:53 at 10:53

      ……..sehe ich ähnlich……VG

    • Gixxer

      4. November 2016 11:30 at 11:30

      Dem ist nichts hinzuzufügen!

  7. bauer

    4. November 2016 11:10 at 11:10

    ———————über fehlende Panik und wilde Zeiten..—————————-
    die kommen noch früh genug und in allen Facetten.
    Man will doch DE schließlich in die Knie zwingen!
    Mit Merkel ist DE schon mit einem Knie am Boden!
    Draghi macht den Rest und die Suppenküchen haben dann Hochkunjunktur!

  8. bauer

    4. November 2016 11:20 at 11:20

    @GN..,
    ——–Trump würde diese Kriegstreiberei gg. Rußland wohl eher beenden. Und allein das spricht schon für Trump.————–

    Bist sicher ok,,,um dann mit den Rußen in DE einzumaschieren!!!!
    Sagt dir der „Stalin-Pakt“ etwas?!!!!
    Nimm dir DE,gehört dir Europa!!
    Schon mal daran gedacht??
    Soll DE in etwa so über den Semkel gezogen werden,dann kommt Panik auf und der Flüchtlingstreck 2015 war da nur pille palle!!
    Ich traue der Merkel keine Sekunde über den Weg.
    Die Welt braucht DE nicht mehr so dringend,das übernimmt doch China…

    • bauer

      4. November 2016 12:19 at 12:19

      @Fugmann,
      legt diesen Post mal ins Archiv,man weiß ja nie,ob FMW ihn noch verwenden kann…

  9. Der Ander

    4. November 2016 12:15 at 12:15

    @bauer
    Danke, dass Sie FMW mit Ihrer Fachkenntnis und extrem geistreichen Kommentaren am Leben halten!
    Was wären Fugmann und Co wohl ohne Sie?

    • bauer

      4. November 2016 12:23 at 12:23

      ganz einfach…langweilig wie auf der Beerdigung od.im dt.Casino…
      Es sind ja nicht alle so Allwissend wie sie…
      Da ich als unsozialer kein Fazebook ect.benutze,versuche ich mich hier bei den „Experten“,eine Bildung zu verschaffen!lol

    • bauer

      4. November 2016 12:28 at 12:28

      Was bringen „geistreiche“Kommentare…wenn es dann bereits geschehen/eingetroffen ist??
      Im Nach hinein,dann kann man ja „geistreich“Aufklärung betreiben ,ne wa!!!
      Ich schreibe halt nicht lange um den Brei herum …
      Ist es eher nicht der Fall,daß sie mit meiner „direkten krassen Art“nicht zurecht kommen?

      • Der Ander

        4. November 2016 15:14 at 15:14

        @bauer
        Kein Thema! Sie bringen ein bisschen Leben in die Bude.
        Jeder soll machen, wie er will!
        Viel Spaß noch…

  10. bauer

    4. November 2016 18:07 at 18:07

    Jetzt wirds aber Zeit zum Mitternachtsplausch (BKK Time 0;00)@Fugmann…
    heut ist ja nicht mehr viel los an der Börse…
    gold wird bei ca.1300/10 schließen und der Dax hat heute sein fälliges freitags.Tief vorerst abgearbeitet…

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Der Öl-Schock: Diese Aktien und Währungen sind betroffen – Gewinner und Verlierer

Veröffentlicht

am

Nach dem heutigen Öl-Schock (Ölpreis steigt so stark wie seit 1991 nicht mehr) gibt es natürlich betroffene Aktien und Währungen, die darunter leiden, und andere die davon profitieren. Schaue wir uns die Gewinner an. Ohhh Wunder, Exxon Mobil legt heute kräftig zu mit +4,8%. Die Aktie von BP legt um 4,9% zu, Royal Dutch Shell um 3,1%. Hier exemplarisch ein aktueller Chart der BP-Aktie seit Februar. Nach monatelangem Abwärtstrend jetzt die Trendwende?

BP-Aktie steigt dank Öl-Schock

Tja, und die Verlierer? Das sind die großen Öl-Verbraucher, bei denen ein schnell steigender Ölpreis zuerst sichtbar wird. Die Airlines! Die Lufthansa-Aktie fällt heute um 3,4%, Ryanair um 2,5%. Aber sogar die Airbus-Aktie leidet heute mit -4%. Der Aktienmarkt glaubt also an eine größere Auswirkung, die sogar Bestellungen für neue Flugzeuge beeinträchtigen könnte? Charttechnisch gesehen halten sich diese heutigen Rückfälle aber noch in Grenzen. Also noch keine Alarmstufe Rot für diese Aktien.

Öl-Schock sorgt für Verschiebungen am Devisenmarkt

Aber auch am Devisenmarkt sorgt der heutige Öl-Schock für eine Verschiebung der Geldströme. Währungen von Öl-Exportländern werden aufgewertet, und die von Importländern werden abgewertet. Mit am Stärksten negativ betroffen ist heute die türkische Lira. Die Türkei importiert viel Öl, und oben drauf gilt die Lira seit Jahren als Angriffsziel für diverse Arten von Spekulanten-Attacken. Heute steigt US-Dollar vs Türkische Lira von 5,67 auf 5,72. Indien als großer Konsummarkt für Öl ist sehr stark betroffen. USD vs Rupie gewinnt heute von 70,98 auf 71,61. Kleinere Auswirkungen spürt man aber auch bei US-Dollar gegen den ungarischen Forint, wo der Kurs gegenüber Freitag steigt von 299 auf 301. Aber das sind nur drei Beispiele. Betroffen sind auch Südafrika, Indonesien usw.

Auf der Gewinnerseite steht natürlich der russische Rubel. Obwohl der Dollar-Index heute gegenüber Freitag zulegt, verliert USD gegen den Rubel von 64,34 auf jetzt 64,01. Auch Kanada als Ölförder-Nation spürt als kleinen Ausläufer die Auswirkungen. USD vs kanadischer Dollar verliert von 1,3285 auf 1,3244. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit Ende August. Der Rubel wertet eh seit einiger Zeit gegen den US-Dollar auf.

USD vs Rubel

weiterlesen

Aktien

Der größte Vermögensverwalter der Welt mit 6 Billionen Dollar – sehenswerte Doku!

Veröffentlicht

am

Von

Blackrock ist als Unternehmen in Deutschland nur Menschen ein Begriff, die sich mit der Börse beschäftigen. Goldman Sachs, den Namen hat jeder schon mal gehört, aber Blackrock? Mit 6 Billionen Dollar verwaltet niemand so viel Geld wie dieses Unternehmen. Damit keine Missverständnisse aufkommen. 6 Billionen Dollar ist nicht die Summe, die Blackrock besitzt, oder die auf Konten von Blackrock lagert. Das Unternehmen ist auch keine Bank. Man verwaltet das Geld von Dritten, vor allem von großen Institutionen wie Versicherungen, Pensionskassen etc. Auch wird ein großer Block von Kleinanleger-Geldern über börsengehandelte Fonds (ETF) verwaltet. Die allermeisten Kleinsparer und Rentenbeitragszahler sind in der Regel Kunde bei Blackrock, ohne es zu merken. Denn woher sollen Sie schon wissen, dass ihre Betriebspensionskasse die verwalteten Gelder auch bei Blackrock arbeiten lässt? Aber was macht die Firma genau? Wie arbeitet sie? Und wo könnten die Gefahren liegen, wenn ein einziger Verwalter so groß ist? Die folgende ausführliche Doku ist sehenswert! Der als Vorlage für „Gordon Gekko“ geltende extrem aggressive Investor Carl Icahn bezog gegen Blackrock-Chef Larry Fink schon mal ganz offen Stellung, als er sagte das Unternehmen sei gefährlich. Warum? Schauen Sie die Doku!

weiterlesen

Aktien

Zinsen? Dividenden!

Veröffentlicht

am

Trotz negativen Zinsen und parallel dazu steigenden Aktienkursen halten sich nach wie vor 84 Prozent der Deutschen von Dividendentiteln fern. Dabei steigt die Altersarmut, wie die Bertelsmann-Stiftung in ihrer jüngsten Studie betont, weiter an. Anleihen sind kein sinnvoller Bestandteil mehr für die private Vorsorge. Es gibt alternative Konzepte mit höherer Sicherheit und höheren Renditen.

Zinsen ade – Dividenden ahoi

Die deutsche Umlaufrendite, also der durchschnittliche Zinssatz aller ausstehenden deutschen Staatsanleihen verschiedener Laufzeiten, beträgt aktuell -0,55 Prozent. Die Dividendenrendite der dreißig DAX-Werte beträgt im Durchschnitt +3,3 Prozent. Die gesamte Aktienrendite betrug in den vergangenen 30 Jahren im Mittel 9,7 Prozent. Bereits seit der Finanzkrise sind die festen Ausschüttungen der Aktiengesellschaften regelmäßig höher als die Zinsen, die der Staat bezahlt:

Zinsen vs Dividenden Langfristvergleich

Natürlich ist das Kursrisiko bei Aktien deutlich höher. Vergleicht man aber die Gesamtrendite von Staatsanleihen und Dividendenpapieren, also die Kursgewinne plus die Ausschüttungen, wurde das höhere Aktienrisiko auch deutlich höher vergütet (RexP versus DAX 30, Quelle: onvista):

Zinsen Gesamtrendite Anleihen vs Aktien

Stabilität und Sicherheit ohne Anleihen

Nun haben Anleihen jahrzehntelang die Altersvorsorge der Deutschen auf allen Ebenen dominiert: sei es auf dem Sparkonto, in der Riester-Rente, bei Lebensversicherungen oder via Pensionsfonds. Das Kaufen von Staatsanleihen liegt dem Deutschen quasi im Blut. Aus Erzählungen meiner Mutter wusste ich aber schon früh, dass unsere Vorfahren aus Berlin all ihr Vermögen mit Staatsanleihen verloren hatten, wohingegen die Verwandtschaft aus Hamburg auf einen Malertrieb und Immobilien setzte. Sie dürfen raten, wer später noch etwas zu vererben hatte.

Trotz der Spätphase des langfristigen übergeordneten Schuldenzyklus setzen die meisten Sparer nach wie vor auf Staatsanleihen, direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst. Jahrzehntelang dienten die „Bundesschätze“ als Risikoschutz fürs Depot, um das Vermögen gegen Krisen und Rezessionen abzusichern und laufende Erträge zu generieren. In wirtschaftlichen Schwächeperioden oder Krisenfällen sanken die Zinsen und die Kurse der Anleihen stiegen vice versa an. Das Risiko eines Zahlungsausfalls war bestenfalls hypothetisch.

Mittlerweile muss man aber sagen, dass in Anbetracht der historischen Anleiheblase sowie negativer Zinsen die Rentenpapiere keinen risikolosen Zins mehr bieten, sondern nur noch zinsloses Risiko darstellen. Daher hatte ich kürzlich in einem Artikel auf eine alternative Anlagestrategie hingewiesen, bei der Gold den Part der Anleihen ersetzt, da es ebenfalls bei sinkenden Zinsen und in Fällen von Rezessionen und Krisen ansteigt. Darüber hinaus bietet es auch Schutz gegen Staatspleiten und Währungskrisen. Die Gewinne sind nach einer Haltedauer von 12 Monaten legal steuerfrei, was den Nachteil der fehlenden laufenden Ausschüttungen kompensiert, das gilt übrigens sogar für den börsengehandelten ETC Xetra-Gold (orange DAX 30, blau Gold in Euro):

Das Deutsche Aktieninstitut hat bereits 2016 eine lesenswerte Studie zum Thema „Rentenlücke mit Aktien schließen“ veröffentlicht, aus der erschreckende Zahlen hervorgehen: So investieren deutsche Pensionsfonds unter 5 Prozent ihres Vermögens in Aktien, der OECD-Durchschnitt liegt bei ca. 22 Prozent, in den Niederlande beträgt die Aktienquote sogar 37 Prozent. Dabei betrug die minimale Aktienrendite über 30 Jahre 6,2 Prozent, die maximale gar 13,6 Prozent. Es hätte sich also gelohnt, mehr in Anteile am deutschen Produktivkapital zu investieren. Aktien sind natürlich kein Allheilmittel und in der heutigen Allesblase selbstverständlich auch nicht mündelsicher, aber wenn der Blick nach Japan ein Blick in unsere Zukunft ist, dann sollte man beginnen Aktien zu kaufen, bevor die EZB es tut.

Fazit

Sein Sie nicht betrübt über Tatsachen, die Sie nicht ändern können, wie z. B. die neuerlich verschärften Negativzinsen. Suchen Sie lieber nach Lösungen: Die Kombination aus steuerfreiem physischem Gold (z. B. via Xetra-Gold) sowie einem breit gestreuten Aktienportfolio könnten eine solche Lösung für die mittel- und langfristige Altersvorsorge darstellen. Allerdings muss man dafür etwas „Umparken im Kopf“, wie es der Werbeslogan eines deutschen Autobauers so passend formulierte. Fairerweise muss man noch ergänzen, dass längst nicht jeder, der von Altersarmut bedroht ist, Geld zum Sparen übrig hat – aber selbst dafür gäbe es einen Lösungsansatz (dazu später mehr).

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen