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Indizes

Dax: Weiter wie eine Rakete nach oben mit Hurra?

Markus Fugmann

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Der Dax konnte gestern so stark zulegen wie kein anderer Index in Europa – und das ist natürlich kein Zufall! Denn die Absichtserklärungen von Trump und Juncker sind wie maßgeschneidert für die deutsche Exportunternehmen, die mit einem solchen Deal ihre Absatzchancen in den USA deutlich erhöhen würden. Es war ja vor allem der Dax, der unter der Perspektive einer weiter eskalierenden Handelskrieges so stark gelitte hatte, und wenn sich hier die Lage (scheinbar!) entspannt, ist das wie ein Befreiungsschlag für den deutschen Leitindex.

Aber es lohnt, ein bißchen weiter zu denken: mit dem „Waffenstillstand“ zwischen den USA und der EU bekommt Trump faktisch mehr Spielraum für den Handelskrieg gegen China, weil man gewissermaßen dann aus Sicht der Trump-Administration keinen „Zweifronten-Krieg“ führen muß und den Hauptgegner China ins Visier nehmen kann! Ob das für den Dax also eine so furchtbar gute Nachricht ist mittelfristig? Eher nicht, aber man will die Feste feiern wie sie fallen, daher kann die gestern gestartete Party durchaus noch weiter gehen.

Aber wie weit? Zum Beispiel bis zum Widerstand bei 12920 Punkten:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Vielleicht erweist sich dabei der Euro als hilfreich, der seit der Pressekonferenz von Mario Draghi unter Druck gekommen ist mit seinen dovishen Aussagen zur niedrigen Kerninflation. Leicht belastend dagegen wirken die Zahlen des Schwergewichts BASF auf den Dax – die BASF-Aktie vorbörslich mit -3% unter Druck.

Aber andererseits gibt es aktuell nicht wirklich zwingende Verkaufsargumente für den deutschen Leitindex – vorerst noch nicht. Aber diese werden absehbar kommen, nämlich dann, wenn sich die vermeintliche Annäherung der EU mit Trump als Stohfeuer entpuppen wird – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das passiert (daher Twitter-Account von Trump im Auge behalten!).

Die Party beim Dax kann also weiter gehen, aber man sollte eben auch bedenken, dass nun die Beste aller Welten eingepreist ist (nämlich dass die US-Zölle gegen EU-Autos nicht kommen werden – aber sie werden dennoch kommen!). Daher muß man unterscheiden zwischen den kurzfristigen Aussichten, die positiv sind für den Dax, und den mittelfristigen Aussichten, die deutlich negativer sind. Und wer investieren will, sollte sich sich mehr für die mittelfrsitigen Aussichten interessieren – wer dagegen spekulieren will, kann sich auf die kurzfrsitigen Aussichten beschränken und versuchen, die Welle bis zu ihrem Ende zu reiten (sollte dabei jedoch besser das Timing für den Absprung nicht verpassen!).

Im Fokus heute neben der Entwicklung der Amazon-Aktie vor allem das US-BIP, über das wir um 14.30Uhr berichten werden..

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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