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Dax – wo ist der Boden? Oder geht der Fall erst los?

Markus Fugmann

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am

Wo findet der Dax seinen Boden? Die Gemengelage für den deutschen Leitindex ist derzeit alles andere als günstig: es hagelt Gewinnwarnungen von Unternehmen aus dem Dax (heute schwache Zahlen von Henkel, die Aktie verliert -5%), die Konjunkturdaten trüben sich immer weiter ein, gleichzeitig zeigen sich immer mehr deflationäre Tendenzen. Und als wäre das noch nicht genug, sorgt der Handelskrieg für stete Unsicherheit und wirkt hemmend für Investitionen. Dazu geopolitische Risiken, in Europa vor allem Italien (heute das Mißtrauensvotum gegen die Regierung im italienischen Parlament), in Asien sind es die Unruhen in Hongkong, mit den Turbulenzen an den Finanzmärkten Argentiniens kommen nun auch verstärkt die Schwellenländer und ihre Währungen unter Druck.

All das ist eine giftige Mischung für den exportlastigen Dax. Aber noch ist nicht alles verloren, meint Jochen Stanzl – und nennt eine charttechnische Voraussetzung für eine Bodenbildung. Stanzl blickt auch auf den Goldpreis, der derzeit rasant ansteigt (heute höchster Stand seit sechs Jahren, vor allem Hedgefonds spekulieren auf ein weiter steigendes Gold) – und auf den Yuan als weiteres Risikobarometer (heute Chinas Notenbank mit der Aussage, dass der Yuan derzeit adäquat bewertet sei):

Robert Halver, eine Dauerbulle, blickt auf die derzeitige Lage der Märkte – vor allem auf den Abwertungswettlauf der Währungen – und berschreibt dabei ein neues Paradigma: Schulden und Defizite müssten, so Halver, nicht mehr durch Kapital aus dem Ausland finanziert werden, weil die Notenbanken diese Schulden mit der Druckerpresse refinanzieren können. Halver spricht in diesem Zusammenhang interessanterweise von „guten Schulden“ und meint damit Schulden, die für den Ausbau der Infrastruktur aufgenommen werden und damit Deutschland zukunftsfähiger machen:

Der Dax ist derzeit in einer schwierigen Gemengelage
Foto: Deutsche Börse AG

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Columbo

    13. August 2019 10:30 at 10:30

    Robert Halver wird auch immer bärischer, und das will was heißen bei ihm.

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Und der Dax selbst? Robert Halver von der Baader Bank kommt im Video auch zu Wort. Es gebe zwar viele Probleme im Herbst – aber wo sei die Anlage-Alternative zu Aktien in den nächsten Monaten, so seine rhetorische Frage. Auch im Video besprochen werden zwei konkrete Handelsideen der trading-house Börsenakademie. Die Aktien von Daimler seien ein Kauf. Hier könne man Market einsteigen. Bei Silber könne man kaufen, mit einer Kauf-Limit-Order. Beide Ideen werden konkret begründet.

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