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Deutsche Bank-Aktie kurz vor ihrem Tiefpunkt

Redaktion

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Die Deutsche Bank-Aktie notiert aktuell bei 8,57 Euro, un damit nur noch wenige Cents entfernt von ihrem Tiefpunkt bei 8,42 Euro Ende Oktober. Im großen Chartbild ist es ein fast nicht mehr auszumachender Rutsch nach unten, bis diese Marke unterlaufen wird.

Eigentlich hätte die frohe Kunde aus London gestern der Deutsche Bank-Aktie helfen können. Finanz-Vorstand von Moltke sagte nämlich, eine Eigenkapitalrendite von 4% erreichen zu wollen, sei nur ein Zwischenziel. Das Ziel sei eine Marke von 10%. Man wisse, dass die Investoren Probleme damit hätten dies zu glauben. Man müsse es ihnen eben beweisen, dass das möglich sei.

Geholfen hat es nicht. Im Gegenteil. Der Finanzstabilitätsbericht der Bundesbank kam ja ebenfalls gestern auf den Tisch, wo für die Bankenbranche ein düsteres Bild gezeichnet wurde für den Fall einer Konjunkturabschwächung. Und da schaut man natürlich zu aller erst auf die Deutsche Bank. Würde sie dann schon wieder eine Kapitalerhöhung durchführen müssen? Vermehrte Kreditausfällte in problematischen Ländern, wieder Verluste im Investmentbanking?

Bis jetzt war die Zeit für den neuen Chef Christian Sewing viel zu kurz um Resultate zu liefern. Die Aktie läuft zuletzt schlechter als der Gesamtmarkt, und gilt ohnehin schon als extrem wacklige Kiste. Im ersten Chart sieht man gut, wie sich die Deutsche Bank-Aktie seit dem Jahr 2011 vom Dax abgekoppelt hat, und deutlich schlechter läuft. In der zweiten Grafik sieht man die Aktie seit dem Jahr 2015. Momentan gibt es wenig Hoffnung für Bullen in dieser Aktie. Wird die 8,42 unterlaufen, ist nach unten erst mal Platz.

Die Deutsche Bank-Aktie vs Dax seit dem Jahr 2002
Die Deutsche Bank-Aktie vs Dax seit dem Jahr 2002.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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