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Anleihen

Die doppelte Falle für die EZB – auf in den Negativ-Leitzins?

Claudio Kummerfeld

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Wie oft haben Kommentatoren, Analysten und Ökonomen in den letzten Jahren und Monaten schon darauf hingewiesen. Auch wir Kleingeistigen bei FMW mit unserer bescheidenen Reichweite. Aber wie es zu erwarten war, ist die EZB in ihrem extraterritorialen Turm (Tatsache, der EZB-Tower ist kein deutsches Staatsgebiet) stur, und bleibt bei ihrer Politik. Noch. Die Zinsen sind seit Jahren auf Null. Und trotz gut laufender Konjunktur in Euroland hat sie sich geweigert die Zinsen anzuheben, oder die Halde der gekauften Anleihen (immerhin 2,6 Billionen Euro) abzubauen.

EZB
Ein echtes Problem für die EZB. Grafik: DonkeyHotey – Planet of the Euros – Cartoon CC BY 2.0

Die doppelte Falle für die EZB

Einerseits rauscht die Konjunktur in Euroland gerade kräftig den Bach runter. Egal ob Italien (jüngste Daten vom Freitag) oder Deutschland (Meldung vor 10 Tagen). Die Industriedaten sind düster. Würde die EZB die Zinsen erhöhen, wäre das extremst negativ, und diese konjunkturelle Abwärtsentwicklung würde sich wohl noch verschlimmern. Aber die EZB sagte ja sowieso erst letzte Woche, dass die Zinsen noch bis mindestens Mitte 2020 im Keller bleiben. Wahrscheinlich wohl noch viel länger! Und zur schlechten Konjunkturlage kommt noch hinzu, dass die Inflation in der Eurozone kräftig zurück fällt auf zuletzt nur noch 1,2%. Ein Rückfall von 0,5 Prozentpunkten in nur einem Monat. Schlimmer noch: Die aktuellsten Inflationserwartungen für die Eurozone (5y5y Swaps) fallen auf aktuell 1,13%. Das ist ein Allzeittief! Der folgende Langfristchart, der bis 2015 zurückreicht, zeigt in gelb den Absturz der Erwartungen. Auch diese langfristig extrem schwachen Inflationserwartungen machen eine Zinswende unmöglich.

Zinsen kräftig ins Negative?

Das Problem dabei ist: Um die Konjunktur in Euroland neu zu stimulieren, was will die EZB dafür tun? Will sie vielleicht den Leitzins von 0% auf -2% oder -5% senken? Und den Banken-Einlagezins vielleicht von -0,4% auf -2% senken? Was für ein Wahnsinn wäre das. Die Verzerrungen am Kapitalmarkt würden dramatisch zunehmen. Es ist (eigentlich) kaum vorstellbar, dass die EZB tief ins Minus geht beim Leitzins. Denn an den Effekt abgeschaffter Zinsen scheint sich der Markt schon so sehr gewöhnt zu haben, dass ein weiterer Zins-Stimulus in den Negativbereich wohl kaum noch einen gewünschten Effekt bringt. Aber die negativen Folgen würden trotzdem spürbar werden. Noch mehr Aktienblase, noch mehr Immo-Blase, noch mehr reale Wertverluste für Sparer, Lebensversicherungen uvm.

Benoît Cœuré macht recht klare Andeutungen

EZB-Vizepräsident Luis de Guindos hat am Wochenende der italienischen Corriere della Sera ein Interview gegeben. Hierbei ging es unter anderem genau um das Thema Inflation. de Guindos gab sich relativ entspannt. Aber heute wurde der wohl wichtigere EZB-Funktionär Benoît Cœuré von der FT interviewt. Auch er wurde zur Inflation gefragt, und ob die EZB ihre Politik genau wie die Fed überdenken sollte. Dazu möchten wir sagen: Die Fed hat ja Luft für Zinssenkungen, die EZB eigentlich nicht. Es sei dann man geht halt drastisch ins Negative. Geantwortet hat er wie folgt (ins Deutsche übersetzt):

Ich neige dazu zu denken, dass wir im Moment dringendere Probleme haben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir es irgendwann trotzdem tun werden. Nachdem wir unser Spektrum der geldpolitischen Instrumente sehr stark erweitert haben und viel aus der Krise gelernt haben, erwarte ich, dass wir irgendwann einmal eine Bestandsaufnahme dieser Erfahrungen machen und unsere geldpolitische Strategie überprüfen müssen, wer auch immer der nächste EZB-Präsident ist. Aber ich würde davon abraten, dies stückweise zu tun. Die Definition der Preisstabilität ist natürlich eine wichtige Dimension, aber sie ist nicht die einzige. Man muss sich auch fragen, welche Instrumente gut und welche weniger gut funktioniert haben. Sie müssen über die strukturellen Veränderungen in unserer Wirtschaft nachdenken – Technologie, Globalisierung, Service -, die uns von unseren Zielen abgehalten haben. Mit Blick auf die Zukunft wird der Klimawandel vielleicht auch eine weitere wichtige Sache sein.


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Coeure sagt auch, dass sich die Risiken in den nächsten Monaten in der Realwirtschaft zeigen können. Die Preise am Anleihemarkt würden derzeit ein sehr trostloses Bild von der globalen Konjunktur zeichnen. Und man habe Instrumente. Die EZB könne ihre Leitlinien ändern. Sie könne aber auch die Zinsen senken oder das QE (Staatsanleihen-Käufe) wieder ankurbeln, so Coeure. Die Frage sei, welches Instrument oder welche Kombination von Instrumenten derzeit am besten geeignet seien. Diese Diskussion habe gerade erst begonne, so seine Worte. Also, da kommt was auf uns alle zu. Tiefere Zinsen, also Negativzinsen auch beim Leitzins, und nicht nur beim Banken-Einlagezins?

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    17. Juni 2019 17:17 at 17:17

    Warum sollte die EZB den Leitzins nicht ins negative drücken ? Das praktiziert die SNB schon seit Jahren, woraus man schließen kann das dies absolut machbar ist. Ich habe den Artikel auch gelesen, und bleibe nach wie vor bei der Meinung die ich letzte Woche schon mal hier erwähnt hatte: Die EZB hat keine wirklichen Instrumente mehr, nur gibt das keiner öffentlich zu!

    Was kann also die EZB tun wenn es jetzt zu einem stärkeren Abschwung kommt oder gar zu einer neuen Finanzkrise ? Faktisch gesehen gar nichts! Das Zinsinstrument ist wirkungslos und ist eigentlich nur eine Showeinlage ohne Effekt, zumindest in einem Abschwung oder rezessivem Umfeld. Gestaffelte Einlagezinsen ? Für mich wirkungslos da damit keine zusätzliche Kreditvergabe generiert wird, genau wie bei den derzeitigen Negativzinse für Banken. TLTRO´s vielleicht ? Aus den vergangenen Serien wissen wir das dieses Geld zum Großteil in Staatsanleihen der Heimatländer und in sog. Zombiefirmen geflossen ist.

    Als one and only Option bleibt also nur QE. Mit den bisherigen Einsätzen dürfte man aber keinerlei Wirkung mehr erzielen da das Instrument abgenutzt ist. Vielleicht helfen Beträge ab 100 Mrd. Euro aufwärts pro Monat, aber selbst das ist mehr als ungewiss.

    Die Inflationssteuerung der Zentralbanken ist eine gescheiterte Politik, nur das wollen diese Akademiker nicht einsehen.

    • Avatar

      sj

      18. Juni 2019 00:14 at 00:14

      ganz einfach deswegen weil das Bargeld noch nicht abgeschafft wurde und nach den aktuellen Regeln mit min 0,00 Rentiert.
      Gleichzeitig übersteigt der Buchgeldbestand das Bargeld um Faktoren x.

  2. Pingback: Meldungen und Nachrichten vom 18. Juni 2019 | das-bewegt-die-welt.de

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Italien: Wirtschaftskrise zu Ende, oder was? Und was machen die Anleihemärkte?

Claudio Kummerfeld

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Italien-Flagge in Rom

Erst am 31. August berichteten wir von den jüngsten BIP-Daten aus Italien für das zweite Quartal. Die Wirtschaftsleistung in Italien war im Vergleich zum 1. Quartal um 12,8 Prozent abgestürzt. Im Jahresvergleich zum zweiten Quartal 2019 war es ein Absturz von 17,7 Prozent. Dies ist laut Trading Economics der stärkste Einbruch der Wirtschaftsleistung in Italien seit den 60er-Jahren gewesen. Jüngst gab es staatliche Schätzungen zum BIP-Einbruch in Italien für das Gesamtjahr. Man schätzt einen Rückgang von 9 Prozent. Der italienische Wirtschaftsminister sagte, dasss das dritte Quartal sehr gut werden wird. Und wenn es auch im vierten Quartal ein bescheidenes Wachstum gebe, dann könne man das erwartete BIP-Minus von neun Prozent nach oben revidieren.

Industriedaten aus Italien

Und dann vor einer Woche wurden von den staatlichen Statistikern in Rom die jüngsten Daten zur Industrieproduktion im August veröffentlicht. Was für eine Überraschung. Das übelst gebeutelte Italien feiert (zumindest gemäß dieser Daten) ein Comeback. Die Industrieproduktion stieg im August im Vergleich zu Juli um satte 7,7 Prozent, während ein Plus von lediglich 1 Prozent erwartet wurde. Im Durchschnitt der letzten drei Monate stieg sie im Vergleich zum Durchschnitt der vorigen drei Monate um 34,6 Prozent. Aber noch deutlich wichtiger ist, dass sie im Jahresvergleich zu August 2019 nur noch um 0,3 Prozent gesunken ist. Damit kann man sagen, dass die Industrie in Italien das Corona-Tal verlassen hat.

Heute nun haben die amtlichen Statistiker die wichtigen Auftragseingänge für die Industrie in Italien veröffentlicht. Sie sind eigentlich noch wichtiger als die aktuellen Umsätze, denn die Aufträge zeigen, was in den nächsten Monaten passieren wird. Und auch hier sieht es gut aus. Die Aufträge stiegen im August im Monatsvergleich um 15,1 Prozent, und im Jahresvergleich um 6,1 Prozent. Geht man also davon aus, dass die Industrie über den Berg ist, dann heißt das was? Da man anhand der BIP-Daten aus dem zweiten Quartal erahnen kann, dass auch das dritte Quartal im Jahresvergleich noch im Minus liegen wird, dürften die Dienstleistungen in Italien noch spürbar zurückliegen, anders als die Industrie. Das ist verständlich. Der Tourismus fehlt dem Land.


source: tradingeconomics.com

Italien im Märchen-Zustand bei Anleiherendite

Den Kapitalmarkt interessiert das nicht. Die EZB flutet dermaßen alles und jeden mit frisch gedrucktem Geld, so dass die Anleihekurse steigen, auch die für Italien. Vor allem große Spekulanten am Anleihemarkt dürften kaufen, um sie dann später zu (hoffentlich?) höheren Kursen an die EZB zu verkaufen. Denn die will ja unbedingt kaufen bis der Arzt kommt. Steigende Anleihekurse bedeuten für den Käufer automatisch eine geringere Rendite auf sein Investment. Die Anleiherendite ist zugleich auch eine Risikoprämie für den Anleger. Je höher das Risiko, dass der Schuldner (Italien) nicht zurückzahlt, desto höher normalerweise die Rendite. Aber wie man sieht… keine Spur von Risiko? Nein, das Risiko ist da, nur kauft die EZB ohne Ende, was die Kurse treibt und die Renditen runter drückt. Die Rendite für zehnjährige italienischen Staatsanleihen sieht man hier im Verlauf seit April. Damals noch im Hoch bei 2,17 Prozent, so ist sie erst gestern auf ihr Rekordtief bei 0,63 Prozent gefallen (aktuell 0,68 Prozent).

Rendite für zehnjährige Staatsanleihen aus Italien

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Olaf Scholz schreitet voran bei der Bevormundung kleiner Geldanleger

Claudio Kummerfeld

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Olaf Scholz hat unlängst öffentlich verkündet, dass er persönlich in Sachen Geldanlage nur auf das gute alte Sparbuch setzt. In Frankfurt wie in Berlin wird womöglich (!) hinter vorgehaltener Hand schon getuschelt, ob er selbst überhaupt Fachkenntnis hat, was Aktien und Derivate überhaupt sind, und wie sie funktionieren? Anders wäre es nicht zu erklären, dass er jüngst zum Beispiel versuchte ein Gesetz zu ändern, demnach zukünftig nicht mehr aller Verluste bei Derivategeschäften mit Gewinnen verrechnet werden können. Dann hätten Privatanleger nach Steuern auf Börsengewinne insgesamt sogar Verluste machen können! Aber zum Glück hat der Bundesrat letzten Freitag diesen Steuerirrsinn von Olaf Scholz fürs Erste blockiert (mehr dazu hier).

Aber ein Olaf Scholz lässt sich ja nicht beirren. Wie das Handelsblatt berichtet hat (hier nachzulesen), plant er schon den nächsten Angriff auf Privatanleger, die in Sachen Geldanlage nicht ausschließlich auf das Nullprozent-Sparbuch setzen möchten. Es gibt ja nicht nur die „normalen“ Anleihen von Staaten, Banken, Industrieunternehmen, und kleinen Mittelständlern. Auch viele kleine Unternehmen begeben Anleihen. Und bei manchen Unternehmen ist die Ausfallwahrscheinlichkeit (keine Rückzahlung bei Ende der Anleihelaufzeit) höher als bei Staaten oder großen Konzernen.

Nachranganleihen sind ganz was Böses?

Und was passiert automatisch bei einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit? Die Rendite für die Anleger wird raufgesetzt, damit sie Interesse haben diesem bestimmten Unternehmen oder dieser bestimmten Bank Geld zu leihen. Je höher das Risiko, desto höher die Rendite – der normale Marktmechanismus! Er trifft in der Regel zu bei sogenannten „Nachranganleihen“. Bei Zahlungsschwierigkeiten des Anleihe-Emittenten werden zunächst die „normalen“ Gläubiger befriedigt. Wie das Wort Nachrang es schon sagt, werden die Eigentümer von Nachranganleihen erst ganz als letzte befriedigt, wenn es überhaupt noch Geld zu verteilen gibt.

Dementsprechend tragen die Eigentümer von Nachranganleihen das höchste Risiko, werden aber wie gesagt dafür in der Regel auch mit höheren Renditen belohnt. Und jetzt kommt die Bevormundung des Olaf Scholz ins Spiel. Sind die kleinen Privatanleger sozusagen die unwissenden Kinder, die vom Papa beschützt werden müssen vor dieser schlimmen und grausamen Welt? Denn Olaf Scholz plant mit einer Novelle des Wertpapierhandelsgesetz eine Mindeststückelung von 50.000 Euro für Nachrangdarlehen einzuführen. Dies würde also bedeuten, dass Kleinanleger, die vielleicht bisher 10.000 oder 20.000 Euro in Nachrangdarlehen investieren möchten, dies nicht mehr tun könnten.

Olaf Scholz, der Retter der Kleinsparer

Und warum Olaf Scholz das tut? Viele Anleger würden offenbar Nachrangdarlehen für genau so sicher wie ein Sparbuch halten. Er will also den Anleger vor sich selbst schützen, und ihm den Zugang zur breiten Palette von Geldanlagemöglichkeiten berauben. Und das in einer Zeit, wo Kleinanleger verzweifelt auf der Suche sind nach Anlagealternativen zu dem Sparbuch, dass garantiert Nullzinsen bringt, und oft sogar Verluste (nach Inflation).

Eines ist klar: Die Lehman-Krise hat gezeigt, dass in der Tat vielen Anlegern in Deutschland nicht klar war und immer noch nicht klar sein wird, welches Finanzprodukt welche Risiken beinhaltet. Aber sollte der Gesetzgeber Kleinanlegern daher den Zugang zu solchen Produkten komplett verweigern? Nein! Denn das ist staatliche Bevormundung! Wichtiger wäre eine glasklare Pflicht zur Risikoaufklärung durch die Verkäufer dieser Produkte – und zwar so, dass das Risiko einfach verständlich und unübersehbar ist! Zum Abschluss die Frage: Warum verbietet Olaf Scholz denn nicht sogenannte Bonus-Zertifikate oder Garantie-Zertifikate etc?

Denn auch diese Produkte sind Inhaber-Schuldverschreibungen mit Ausfallrisiko, während den Anlegern mit Worten wie „Garantie“ eine Art von Sicherheit vorgegaukelt wird. Aber herje, würde die Bankenlobby sich bei drohenden Einschränkungen für solche Produkte an Staatssekretär Kukies wenden, der selbst vorher bei Goldman Sachs für Derivate zuständig war? Frage: Was möchte Olaf Scholz dem „unbeholfenen“ Bürger als nächstes verbieten?

Olaf Scholz
Olaf Scholz. Foto: Olaf Kosinsky CC BY-SA 3.0 de

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Anleihen

Größte US-Terminbörse bringt Watch Tool für US-Staatsanleihen heraus

Claudio Kummerfeld

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Die größte Terminbörse der USA, die CME Group, bietet der Öffentlichkeit bereits das viel beachtete CME FedWatch Tool an (hier einsehbar), bei dem man Wahrscheinlichkeiten ablesen kann, wie die nächsten Zinsschritte der US-Notenbank Federal Reserve aussehen werden. Jetzt bringt man ein weiteres hochinteressantes Tool an den Start, das frei zugänglich eine gute Informationsquelle darstellen kann für alle, die sich für den gigantischen Markt für US-Staatsanleihen interessieren, den größten Anleihemarkt der Welt. Es ist das „CME TreasuryWatch Tool“ (hier klicken).

Man findet hier zum Beispiel einen exakten Chart über den Verlauf der Fed-Bilanz, und wie sie sich zusammensetzt, zum Beispiel US-Staatsanleihen, hypothekenbesicherte Anleihen usw. Die im Tool zu sehenden kleinen Fenster kann man natürlich alle auch vergrößern um die Detailfunktionen besser nutzen zu können. So sieht man im neuen CME TreasuryWatch Tool zum Beispiel auch eine Übersicht der vergangenen und anstehenden Anleiheauktionen des US-Finanzministeriums, sowie auch deren Volumen. Auch sieht man die wichtigen Prozentsätze für Anleiherenditen in den verschiedenen Laufzeiten. Es ist darüber hinaus ein Event-Kalender für die wichtigsten ökonomischen Veröffentlichungen rund um US-Staatsanleihen vorhanden, so zum Beispiel wichtige Konjunkturdaten, US-Wahlen, Inflationsdaten uvm. Auch werden interessante Links zu wichtigen Institutionen bereitgestellt, die für das „Universum“ der US-Staatsanleihen interessant sind.

Die Zentrale der CME in Chicago
Die Zentrale der Chicago Mercantile Exchange. Foto: Matt Griffin CC BY-SA 2.0

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