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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Die neuen ESMA-Vorschriften und der CFD-Handel

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Ein Gastbeitrag von Ivan Gowan, CEO von capital.com

 

CFDs: Auswahl der richtigen Investitionsplattform

Das Jahr 2018 ist durch einige wichtige neue Regelungen gekennzeichnet, denn sowohl die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als auch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) bedeuten einen tiefen Einschnitt für CFD-Plattformen. Dies könnte dazu führen, dass sich einige Marktteilnehmer, die CFDs anbieten, zurückziehen müssen, da sie der neuen Gesetzgebung nicht entsprechen können. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. So könnten etwa die organisatorischen Fähigkeiten oder die Kapitalisierung des Anbieters nicht ausreichen. Andererseits zeigt eine Analyse von Capital.com, ein Anbieter einer Trading-Plattform, der die Richtlinien der ESMA schon vor dem offiziellen Inkrafttreten auf seiner Plattform einführte, wie Nutzer von den Regulierungen profitieren können.

 

Auf Seriosität achten

Wer neu in den Handel mit CFDs einsteigen möchte, kommt nicht umhin, auf einen starken und seriösen Partner zu setzen – dies alleine schon aus Selbstschutz und um das eigene Risiko zu vermindern. Der Markt tritt hier in einen Reinigungsprozess ein und Trader sollten in diesem Zusammenhang auf einige Schlüsselelemente achten.

 

ESMA-Regeln verändern Markt

Zunächst sollte auf das Auftreten einer Handelsplattform geachtet werden. Die neue ESMA-Verordnung untersagt aggressive Werbung, die den Handel eines Traders beeinflusst, indem sie ihm einen Bonus anbietet. Sicher kann man in die Vergangenheit blicken und die Marktteilnehmer identifizieren, die auf diese Weise vorgegangen sind – hier ist besondere Vorsicht angebracht. Daher ist es verständlich, dass Facebook und Google angekündigt haben, die Werbung für CFDs in den geografischen Gebieten einzuschränken, in denen sie nicht registriert sind. Dies dient dem Schutz der Verbraucher.

Auch bei Betrachtung der Einhaltung der ESMA-Regeln kann Spreu von Weizen unterschieden werden. So muss eine seriöse Plattform für die vollständige und vor allem sofortige Einhaltung der bevorstehenden Änderungen der ESMA-Vorschriften sorgen. Diese umfassen einen Negativ-Saldo-Schutz, der verhindert, dass Händler mehr Geld verlieren, als sie investiert haben. Ebenso führt eine individuelle Close-out-Regel dazu, dass Händler immer ihr maximales Verlustpotenzial kennen. Hinzu kommen maximale Limits der Hebelwirkung, die die Volatilität jeder Anlageklasse widerspiegeln. Die Analyse eines Anbieters für den Handel mit CFDs, der die Richtlinien der ESMA bereits vor dem offiziellen Inkrafttreten auf seiner Plattform einführte, zeigt, wie seine Kunden von den Richtlinien profitieren. Insbesondere unerfahrene Trader werden zu Beginn ihrer Marktteilnahme häufiger mit einem Margenausgleich konfrontiert, bei dem sich ein Differenzkontrakt so entwickelt, dass das Geld des Nutzers nicht ausreicht, um zu verhindern, dass eine Position zwangsaufgelöst wird. Die Ergebnisse der Analyse von Capital.com legte offen, dass der Anteil der Trader, die innerhalb der ersten 15 Handelstage mit einem Margenausgleich konfrontiert waren, von rund 30 Prozent in den Monaten vor Einführung der ESMA-Limits auf nur noch fünf Prozent im Juni sank. Der durchschnittliche Verlust fiel um über 80 Prozent.

 

Lizenz und Geschäftsmodell wichtig

Ferner ist für den Trader wichtig, auf welchen Märkten die Plattform über eine Lizenz verfügt. Für europäische Händler scheiden alle nicht in der Europäischen Union zugelassenen Plattformen aus. Zu einem seriösen Anbieter gehört ein abgesichertes Geschäftsmodell, das sowohl die Interessen des Anbieters als auch die des Händlers in Einklang bringt. Nicht zuletzt sollte der Plattformbetreiber eine Hotline anbieten, die Trader bei ihren Fragen unterstützt.

 

Information ist Trumpf

Trader – gerade diejenigen, die sich neu mit dem Thema beschäftigen – sollten natürlich auch selbst für die Qualifizierung sorgen, die für den Handel unerlässlich ist. Neben der Marktbeobachtung und frei verfügbaren Tutorials bieten kundenzentrierte Plattformbetreiber entsprechende Informationen und Schulungsmaterial. So informieren sie über die Funktionsweise der Finanzmärkte, wie man die eigene Handelsperformance verbessern sowie aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kann. Qualitätsanbieter verfügen über auf Künstlicher Intelligenz basierende Apps, die das bisherige Verhalten analysieren, Handlungsverzerrungen erkennen und Tradern entsprechende Hinweise schicken.

Der Konkurrenzdruck zwischen den Plattformen wird künftig immer stärker. Alleine in Großbritannien sind 23 125k-lizensierte CFD-Unternehmen tätig. Durch die neuen Regeln – sowohl die der ESMA als auch die Datenschutzgrundverordnung – wird ein beträchtlicher Teil dieser Anbieter aus dem Markt scheiden. Für Trader ist dies Grund genug, jetzt einen kritischen Blick auf ihre bisher genutzte oder potentielle Handelsplattform zu werfen.

 

 

10 Kommentare

10 Comments

  1. Rosi

    17. August 2018 11:54 at 11:54

    Ich schätze mal, dass die der ESMA-Regelung unterliegenden CFD-Broker mittelfristig zur Gänze verschwinden werden, da die hohen Hebel der Vergangenheit der Kern des Geschäftsmodells waren und somit einen Anreiz für kleinere Kontoinhaber darstellten. Einen Aktien-CFD mit 20% Margin oder einen Index mit 5% Margin zu handeln ist einfach lächerlich. Ich habe mein Konto beim ESMA-Broker bereits liquidiert und das Guthaben zu einem renommierten ausländischen Broker mit entsprechenden Hebeln transferiert.

    • Kenguru

      17. August 2018 13:51 at 13:51

      Interessant wäre welchen Sie denn gewählt haben ?
      Kenne mich mit Offshore Brokern nicht aus und wollte diese eigentlich auch meiden, aber die Bevormundung der ESMA zwingt mich wohl dazu.
      Wie schaut es mit der Seriösität in puncto Einlagensicherheit, Ausführungszuverlässigkeit, Auszahlungspolitik etc. aus ?
      Plaudern Sie ruhig ein wenig aus dem Nähkästchen, wir sind hier ja ganz unter uns.
      Danke !

  2. RoSi

    17. August 2018 15:32 at 15:32

    Mit Ihrem nickname sind Sie schon mal auf dem richtigen Kontinent gelandet. Einfach googeln, ergibt sich dann von selbst. Ich gebe keine Empfehlungen oder Hinweise – soll jeder für sich entscheiden wie/wo/was er handeln möchte. Bezüglich Einlagensicherheit, Auszahlung etc.denke ich, dass im Fall der Fälle in Europa nicht mehr und nicht weniger Rechtssicherheit besteht als irgendwo anders – die Gesetze werden von denen gemacht denen sie nutzen. Ich lasse regelmäßig auszahlen um keine zu grossen Beträge am Konto auflaufen zu lassen. Ein gewisses Risiko besteht immer und überall.

  3. Kritisch

    17. August 2018 20:32 at 20:32

    Ja, genau – ab zu Offshore-Brokern! Da gibt es welche mit 1000-er Hebel! Ist doch super wenn man die Chance hat mit wenig Kapital ordentliche Gewinne einzustreichen! UPS, es gibt ja aber auch Verluste im Börsenhandel. Aber, wie heißt es doch so schön „Versichern ist Feigheit“! Also Offshore, in die Illegalität abwandern, das Geld bei einem Broker auf den Bahamas, in Australien oder in Timbuktu und dort richtig Geld verdienen (oder ganz schnell verlieren). Wenn das Konto dann richtig prall gefüllt ist, die Überweisung veranlassen – oje, oje – und es kummt net, kummt net, kummt net. Macht auch nichts, dann klagen wir eben auf den Bahamas, in Australien oder in Timbuktu. Meine Meinung dazu lautet sich das Geld für eine vernünftige Kontogröße zu ersparen, dieses Geld bei einem profunden, seriösen, europäischen Broker einzahlen und im Rahmen der ESMA dort zu handeln. Ein kleine, wie ich finde passende Annekdote meines Brokers auf meine Frage: „Warum ist man eigentlich nicht gezwungen garantierte SL zu setzen“? Aussage Broker:“ Viele Kunden wollen die 1,5 Pips/Punkte Prämie für die Ausführung des garantierten SL nicht bezahlen“
    Na dann!

    • RoSi

      18. August 2018 09:07 at 09:07

      Gut, dass es Meinungs- und Entscheidungsfreiheit gibt! Haben Sie direkte Erfahrungen mit offshore-Brokern gemacht oder sind es Vermutungen, ev. Vorurteile die Sie hier äussern? Börsen-/Derivatehandel ist ein sehr individuelles Geschäft und jeder Teilnehmer hat andere Möglichkeiten, Vorstellungen, Kenntnisse und Ziele. Ich bin jedenfalls nicht der ‚Sparer‘-Typ und ich erfülle auch nicht die Voraussetzungen um ein ‚professionelles Konto‘ bei einem ‚profunden, seriösen, europäischen Broker‘ zu erfüllen um die pre-ESMA Hebel nutzen zu können. Aus meiner Sicht sind diese Regulierungen ein weiterer Schritt der kollektiven Bevormundung und Maßregelung. Man sollte sich auch mal Gedanken darüber machen, warum diese Regulierung eingeführt wurden. Sind Sie sicher, dass dies zum ‚Schutze des Konsumenten‘ gemacht wurde oder ob hier nicht wieder bestimmte Lobbyisten am Werk waren? Wer sagt, dass eines Tages die ESMA den CFD-Handel nicht ganz verbietet? Was machen Sie dann?
      Regulierungen werden immer zur Steuerung der Massen und zur Durchsetzung von Interessen der Gesetzgeber errichtet und je mehr davon eingeführt werden umso stärker werden sich (denkende) Menschen dagegen auflehnen. Für mich bedeutet Geld Freiheit und ich lasse mir nicht gerne vorschreiben was ich damit zu tun habe. Es reicht schon, dass ich Steuern und Sozialabgaben zu leisten habe.

      • Kritisch

        19. August 2018 19:11 at 19:11

        @RoSi. Ja, sie haben natürlich Recht, dass die EU-weiten Bevormundungen und Regulierunungen grundsätzlich auch mir gegen den Strich gehen. Ich, für meine Person habe jedenfalls entschieden keine Handelsgeschäfte entgegen geltendes Recht abzuschließen und finde obendrein die neuen Beschränkungen der Hebel mit den verbundenen Erhöhungen der Margins auch ausreichend um lukrativ zu handeln. Nebenbei möchte ich auch die Rechtssicherheit auf europäischem Standard haben und nicht Unternehmen in z.B. Australien (wie sie angedeutet haben) vertrauen. Ihren letzten Satz verstehe ich hoffentlich richtig, dass sie Steuern und Sozialabgaben für ihre Erträge aus dem Börsehandel abführen und nicht generell gegen die Abfuhr von solchen Abgaben grundsätzlich sind.
        Aber, wie sie schon treffend formuliert haben – jeder nach seiner Fasson. Ich wünsche ihnen viel Glück mit ihrer Entscheidung!

  4. USLA

    20. August 2018 08:01 at 08:01

    Man kann auch zu einen Broker in die Schweiz wechseln die sind FINMA geregegelt und fallenn nicht unter die ESMA Regulierungen.

    • Gebalutz

      26. August 2018 13:44 at 13:44

      Also ich finde die jetzigen Regeln zum Schutz der Trader super,hab schon genug Geld aus Gier verlohren.Kleinvieh macht auch Mist Denken wir an den Spruch von A.Kostolany als er gefragt wurde,wie man ganz schnell reich werden kann.

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Kommentare zum May-Rücktritt: „Schuld ist das Parlament, hohe Arbeitslosigkeit droht, Gefahren für Deutschland begrenzt“

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Die Wirtschaftsforscher vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der deutsche Bankenverband äußern sich aktuell zum angekündigten Rücktritt von Theresa May. Auszugsweise wollen wir die Aussagen an dieser Stelle abdrucken. Das IW sieht die Schuld für ihren Rücktritt ganz klar beim britischen Parlament, das sich nicht einigen konnte. Als Problem sieht man nun, dass der Brexit wohl in das eine oder andere Extrem ausschlagen werde (harter Brexit oder neuer Volksentscheid). Für die britische Wirtschaft sei das sehr schlecht. Die Arbeitslosigkeit werde womöglich stark zunehmen, und es drohe sogar im Falle eines harten Brexit eine Rezession in UK. Die Risiken für die deutsche Wirtschaft seien aber begrenzt. Man erwarte zwar bis zu 100.000 Job-Verluste in Deutschland, das könne die Volkswirtschaft aber locker auffangen. Hier das IW in Auszügen im Wortlaut:

Theresa May ist gescheitert. Das ist aber nicht ihre Schuld, sondern liegt vielmehr an dem mangelnden Einigungswillen des britischen Parlaments. Weil die Protagonisten weiter in ihren Gräben verschanzt blieben, konnte sie keinen Kompromiss finden. Jetzt werden Randlösungen immer wahrscheinlicher: Am deutlichsten zeichnet sich ein harter No-Deal-Brexit ab. Allerdings ist auch ein neues Brexit-Referendum denkbar, das den Schaden eines ungeregelten Brexits abwenden könnte.

„Die Schäden, die dem UK durch den harten Brexit drohen, nehmen Johnson & Co. in höchst fahrlässiger Weise in Kauf“, sagt IW-Brexitexperte Jürgen Matthes. Er geht davon aus, dass ein No-Deal-Brexit die britische Wirtschaft kurzfristig in eine Rezession stürzen und die Arbeitslosigkeit deutlich erhöhen könnte – so wie auch schon die Bank of England im November 2018 gewarnt hat. Durch einen ungeregelten Austritt wird die Unsicherheit in der Wirtschaft rapide zunehmen, lange Staus an den Grenzen führen zu Versorgungsengpässen. „Längerfristig schaden neue Zölle, andere Handelsbarrieren und eine stark eingeschränkte Zuwanderung aus der EU dem Vereinigten Königreich“, so Matthes. „Das führt dazu, dass viele britische Unternehmen aus den europäischen Wertschöpfungsketten herausgeschnitten werden.“ Die britische Regierung fürchtet im Fall eines No-Deal-Brexit, dass die Wirtschaftsleistung langfristig zum bis zu zehn Prozent geringer ausfällt.

Für die deutsche Wirtschaft würde es im Fall eines No-Deal-Brexit zweifellos auch unruhiger werden, allerdings würden die ökonomischen Schäden deutlich geringer ausfallen als im UK. „Viele Unternehmen haben ihre Notfallpläne längst in der Schublade“, sagt Jürgen Matthes. Zudem sind deutsche Exporteure findig, neue Absatzmärkte zu finden – Horrorszenarien sind also nicht angebracht. Eine Studie des IWH in Halle fürchtet einen Verlust bis zu 100.000 Stellen bei einem harten Brexit. Das ist für die Betroffenen sicherlich problematisch. Doch entspricht diese Zahl nur 0,25 Prozent der insgesamt rund 45 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland. Im vergangenen Jahr ist gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 Prozent gestiegen – die deutsche Wirtschaft muss sich also nicht zu sehr vor einem harten Brexit fürchten.

Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes im Wortlaut:

„Der Rücktritt von Theresa May ist die Konsequenz aus der Unfähigkeit von britischer Regierung und Parlament eine gemeinsame Position zum Brexit-Vertrag zu finden“. Es sollte sich in London jetzt niemand täuschen: Die 27 EU-Staaten werden zu Recht nicht bereit sein, erneut von vorne anzufangen. Entweder wird das Problem in London gelöst oder Europa geht mit allen Konsequenzen in einen harten Brexit.“

Theresa May
Theresa May. Foto: HM Government – https://www.gov.uk/government/speeches/pm-press-statement-at-european-council-14-december-2018 OGL 3

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Bank of England mit Hinweis: Zwei enorme Risiken im Finanzsystem!

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Die Bank of England hat vor wenigen Minuten auf mehrere Risiken für das Finanzsystem hingewiesen und deutlich gemacht, dass die Banken und die Regulierer (also vor allem in London?) offenbar nicht wirklich auf diese Probleme vorbereitet sind, wenn diese Risiken zu akuten Problemen in Finanzsystem führen sollten. Ausgesprochen hat diese Risiken der für die Regulierung zuständige Direktor Sam Woods in einer Rede (hier der gesamte Redetext auf 12 Seiten).

Erstens wäre da das Risiko, dass Banken in großem Ausmaß Kredite vergeben würden an Unternehmen, die ohnehin schon stark verschuldet seien. Auf globaler Ebene habe die Kreditvergabe in dieser Kategorie im letzten Jahr um 16% zugenommen. Die Kreditvergabe-Standards hätten gleichzeitig stark abgenommen. Im Klartext: Immer mehr Schrottunternehmen bekommen immer mehr Geld hinterher geschmissen. Die Banken müssen halt ihr Geld auf Teufel komm raus irgendwo unterbringen, bei den Null- und Negativzinsen. Zitat Bank of England:

One such area, in which both the Financial Policy Committee and Prudential Regulation Committee have been taking a keen interest, is leveraged lending – in other words lending to highly-indebted ompanies. We have said a lot about this over the last year so I will confine myself to a brief comment only. That comment is that sometimes horizon-scanning does not require binoculars, because the object of study is already at the front gate. I think it would be very odd if we did not pay close attention to a class of lending which grew globally at a rate of 16% last year, and in which there has been a very significant slide in underwriting standards. Further, much of the lending is being funnelled through banks to a variety of end-investors who may or may not understand what they are getting into.

Und als zweites enormes Risiko für das Finanzsystem sieht die Notenbank speziell die Kreditvergabe von Investmentbanken an Unternehmen. Genauer gesagt geht es darum, dass man von den Kreditnehmern als Sicherheiten Aktienbestände akzeptiere. Da ist die Lage natürlich klar. Was, wenn der Aktienmarkt kräftig einbricht? Dann sind die Sicherheiten schnell nichts mehr oder nur noch sehr wenig wert. Und die Bank als Kreditgeber hat ein echtes Problem, wenn die Kreditraten nicht mehr fließen, und gleichzeitig die Sicherheiten wertlos sind. In einem einzigen Deal hätten Banken in London laut Woods im Jahr 2017 mal schlappe 1 Milliarde Pfund verloren. Zitat Bank of England:

This is much easier said than done for another type of corporate lending, largely carried out by investment banks. This type of lending is secured against equity holdings of the borrower, often in a related entity – so-called “margin loans”. The first observation about this is that it will often create wrong-way risk because the value of the collateral may well be linked to the credit-worthiness of the borrower, which can cause problems in times of stress even though collateral haircuts tend to be 30-50%. Largely due to this, we estimate that banks in London lost more than €1b in a single deal in 2017. But the broader observation is that this type of lending is not well captured by today’s capital framework for banks – in part because it tends to sprawl awkwardly across credit, market and operational risk requirements. I don’t ask you simply to accept this statement at face value – our analysis of the capital held against one such recent exposure by a range of banks illustrates it well: even allowing for differentiation in terms across firms, this level of variation simply cannot be right. In this sense, just as the leveraged lending issue is akin to the UK mortgage risking-up issue, these margin loans have an echo of the problems we’ve been tackling on capitalisation of equity-release mortgages – complexity creates a weakness in the system.

Bank of England sieht Risiken im Finanzsystem
Die Bank of England sieht enorme Risiken im Finanzsystem. Hier die Zentrale in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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China: Keine Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump geplant

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Chinas Abgesandter in den USA, Cui Tiankai, hat soeben deutlich gemacht, dass ein Treffen zwischen Xi Jinping und Trump nicht vorgesehen sei (ergo: auch nicht auf dem G20-Gipfel Ende Juni!).

Was derzeit mit Huawei passiere, so Cui Tiankai, sei sehr „ungewöhnlich“, die Anschuldigungen der USA gegen Huawei seien ohne jede Begründung..

Die US-Futures leicht tiefer nach diesen Aussagen, aber die Algos scheinen schlicht Trumps Zweckoptimismus zu glauben anstatt die chinesische Seite auch nur wahrzunehmen! So warnt heute der Chefredakteur der „Global Times“ vor derart naivem Optimismus:

Diese Ignoranz geht an der Wall Street so lange gut, bis es nicht mehr gut geht!

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