Folgen Sie uns

Gold/Silber

Dow Jones long, Gold short!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Rüdiger Born ist – angesichts des dem Eifelturm doch sehr änhlich aussehenden Gebäudes – nicht etwa in Paris, sondern doch in Tokio. Heute hat Born zwei Märkte auf der Watch: den Dow Jones auf der Long-Seite, und Gold auf der Short-Seite!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Gold/Silber

Gold: Rekorddaten und Ausblick für 2021 durch World Gold Council

Jörg Bernhard

Veröffentlicht

am

Für das abgelaufene Jahr meldete der World Gold Council (WGC) diverse Rekorde im Marktsegment der Gold-ETFs und kommunizierte zudem seinen Ausblick zur Entwicklung der Goldmärkte im Jahr 2021.

Gold: Rekordlaune bei Investments in ETFs

Bedingt durch die Coronakrise haben verunsicherte Investoren im Jahr 2020 in großem Stil Gold in Form von physisch hinterlegten ETFs gekauft. Im September kletterten zum Beispiel die Goldbestände von insgesamt 83 erfassten ETFs auf 3.880 Tonnen und einen Marktwert von insgesamt 235,4 Milliarden Dollar. Beide Werte stellten einen neuen Rekord dar. Zum Jahreswechsel stellten sich Werte von 3.751,5 Tonnen bzw. 228,1 Milliarden Dollar ein.

Ein weiteres Allzeithoch wurde aber auch bei den registrierten Gold-Zuflüssen registriert. Mit 877,1 Tonnen Gold wurde der Vorjahreswert in Höhe von 398,3 Tonnen um 120 Prozent und das im Jahr 2009 erzielte bisherige Allzeithoch in Höhe von 649 Tonnen um 35 Prozent übertroffen. In Nordamerika waren Gold-ETFs übrigens besonders stark gefragt. Dort erhöhten sich die Bestände dieser Form von Papiergold innerhalb eines Jahres um 563,3 Tonnen. Der zweitstärkste Appetit war mit 259,9 Tonnen in Europa auszumachen, womit diese beiden Regionen fast 94 Prozent der weltweiten ETF-Nachfrage repräsentiert haben.

Ausblick für 2021 tendenziell optimistisch

In einem weiteren Statement veröffentlichte der WGC seinen Ausblick für das Jahr 2021. Dessen Analysten gehen davon aus, dass Investoren dauerhaft niedrige Zinsen in riskantere Anlageklassen locken könnte. Weil dies mit steigenden Haushaltsdefiziten, wachsenden Inflationssorgen und hohen Aktien-Bewertungen einhergehen dürfte, rechnet die internationale Interessenvertretung der Goldminenindustrie mit einer stabilen Investorennachfrage, während die Konsumentennachfrage dank einer wirtschaftlichen Erholung anziehen könnte.

Die Performance des Goldpreises hängt laut WGC von insgesamt vier Faktoren ab, von denen zwei von strategischer und zwei von taktischer Natur seien. Zur erstgenannten Gruppe gehören das wirtschaftliche Wachstum sowie das Maß an Verunsicherung. Von taktischer Bedeutung seien die Opportunitätskosten und das Momentum.

Fazit

Der WGC rechnet für 2021 mit einer positiven Performance von Gold, wenngleich in gedämpfter Form. Als wichtigsten Grund für diese Erwartungshaltung wurde die Aussicht auf eine höhere Konsumentennachfrage in China und Indien, gefolgt von der Chance auf dauerhaft niedrige Zinsen und dem damit verbundenen Wegfall von Opportunitätskosten (Zinsverzicht bei Gold) genannt.#

Hier finden Sie zusätzliche Informationen des World Gold Council..

Gold dürfte auch 2021 gesucht sein

weiterlesen

Gold/Silber

Gold und Silber – das sind die entscheidenden Faktoren!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Nach dem Sieg der US-Demokraten in Georgia herrschte Konsens: das werde negative Folgen für den US-Dollar haben (Stimulus, ansteigende Verschuldung etc.) – und positive Folgen für den Preis von Gold und Silber. Aber der US-Dollar hielt sich wohl aufgrund der steigenden Renditen für US-Staatsanleihen besser als erwartet, während Gold und Silber nach dem Sieg der US-Demokraten zunächsten zulegten, dann aber unter Druck kamen.

Wie sind die Aussichten für Gold und Silber?

Wie aber geht es für die beiden Edelmetalle weiter? Markus Koch spricht mit Stefan Breintner von der Vermögensverwaltung DJE. Was sind die Hauptgründe für Gold? Welche Faktoren spielen die entscheidende Rolle? Breitner ist ein ausgewiesener Branchen-Kenner, der die Unternehmen aus diesem Markt (persönlich) gut kennt und daher viele eher nicht im Mainstraem auftauchende Aspekte einwerfen kann:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Was spricht für Gold und Silber?

weiterlesen

Gold/Silber

Warum der Goldpreis trotz steigenden US-Renditen zulegen kann

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Mehrere Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt seit gestern (endlich mal wieder?) an. Gestern früh im Tief bei 1.817 Dollar, sah man gestern Mittag ein Tief von 1.829 Dollar, und seitdem geht es bergauf. Über Nacht ist Gold bis jetzt gestiegen auf 1.861 Dollar. Das kann sich doch sehen lassen? Zumal man sehen muss, dass der Goldpreis von letztem Mittwoch bis gestern früh 140 Dollar verloren hatte, und das vor allem wegen der deutlich gestiegenen Renditen für US-Staatsanleihen.

Die Rendite für die zehnjährige US-Staatsanleihe war nämlich von 0,92 Prozent auf 1,10 Prozent gestiegen. Von gestern Mittag bis heute früh geht es weiter bergauf auf 1,15 Prozent. Das sind deutliche Zuwächse! Gestern hatten wir noch berichtet, wie sehr die steigenden US-Renditen gegen den Goldpreis drücken. Umso positiver ist der aktuelle Anstieg im Goldpreis wohl zu werten, während gleichzeitig die Rendite der US-Staatsanleihen weiter angestiegen ist! Denn je höher sie notiert, desto weniger attraktiv ist eigentlich das zinslose Gold für Anleger!

Goldpreis profitiert von sinkender Lust am Risiko

Der US-Dollar lief weiter nach oben im Aufwärtstrend, verliert heute früh aber ein klein wenig an Schwung. Die Gesamtlage ist noch nicht klar. Kann sich der Goldpreis heute weiter erholen? Und was ist der Grund, warum sich Gold aktuell von der Entwicklung der Anleiherenditen in den USA abgekoppelt hat? Dafür lassen wir mal Naeem Aslam von Avatrade zu Wort kommen mit seinem aktuellen Kommentar von heute früh, wo auch der Goldpreis besprochen wurde. Der Grund für den steigenden Goldpreis sieht er darin, dass der Risk-on-Trade (hier die Erklärung des Begriffs) etwas an Popularität verloren habe, was die Aktienkurse nach unten brachte. Darüber hinaus würden die zunehmenden Spannungen in Washington niemandem helfen – dieser besondere Faktor lasse die Anleger auch vorsichtiger werden.

Der Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit dem 4. Januar. So ganz überzeugend ist der aktuelle Anstieg noch nicht. Zeigen die Aktienmärkte heute wieder Anstiege, die Renditen bleiben hoch oder steigen noch weiter an, ist die kleine Euphorie bei Gold dann schnell wieder vorbei? Abwarten, denn das ist noch eine wacklige Kiste.

Chartverlauf im Goldpreis seit dem 4. Januar

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage