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Eine interessante Woche steht bevor – Notenbanken und Einkaufsmanagerindizes im Fokus

Die Lage der Wirtschaft – und warum diese Woche immens wichtig ist!

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Da sich die Weltwirtschaft erkennbar in einer Phase der Abkühlung befindet, nicht zuletzt initiiert durch den endlosen Zollkrieg der beiden Führungsmächte, ist man an zwei Entwicklungen besonders interessiert. Was machen die großen Notenbanken angesichts der Bedrohungslage und gibt es weitere Aufschlüsse durch die Einkaufsmanagerindizes in wichtigen Ländern? Diese gelten als Frühindikatoren, die Hinweise liefern können. Über beide wird in dieser Woche diskutiert werden.

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In punkto Notenbanken:

Am Montag beginnt in Sintra/Portugal die Notenbankenkonferenz der EZB mit der Einführungsrede von Chef Mario Draghi.
Am Mittwoch endet die Sitzung der US-Notenbank mit möglichen Hinweisen auf die weitere Zinspolitik.
Am Donnerstag findet nicht nur die Notenbanksitzung der Bank of England statt, es kommt auch in Japan zum Treffen der Notenbank. Die BoJ fasst Entschlüsse über die künftige Geldpolitik nach einem Rückgang der japanischen Exporte nach China, den fünften Monat in Folge.

 

Und die Konjunkturdaten?

Am Dienstag gibt es den ZEW-Index mit den Konjunkturerwartungen und eine Konjunkturvorschau des Ifo-Instituts für die Jahre 2019 und 2020.
Am Freitag kommen die sehr beachteten Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für die Länder Deutschland und Frankreich.

Nicht zu vergessen den dreifachen Hexensabbat, den Verfall von Futures und Optionen auf Aktien und Indizes am dritten Freitag im Monat Juni.

Also reichlich Stoff für die Märkte zur Spekulation vor dem großen Event, eine Woche später, dem G20-Gipfel in Osaka/Japan.

 

Ökonomen-Barometer an der Wachstumsschwelle von 50 Punkten – aber die Institute rechnen mit keiner Rezession für Deutschland

Man könnte fast vermuten, dass das Wort Rezession bei den Wirtschaftsinstituten auf einem Index steht. Obwohl sich die Wachstumsindikatoren für die deutsche Wirtschaft nach wie vor weiter eintrüben, rechnet keiner mit einer Schrumpfung.

 

Die Indikationen im Sinkflug

Ob IWF, Ifo-Institut, Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IW) oder die Bundesregierung, seit fast einem Jahr befinden sich alle Prognosestellen in einem Abwertungswettlauf für das deutsche Wirtschaftswachstum – von anfänglichen zwei Prozent auf derzeit etwa 0,5 Prozent. Aber von Rezession will keiner etwas wissen. Eine aktuelle Umfrage eines Ökonomen-Barometers für den Monat Juni erbrachte gerade noch einen Wert von 50 Punkten, also praktisch dem Nullwachstum, ein Rückgang von vier Punkten zum Vormonat. Besonders bedenklich ist der Rückgang der Erwartungen für die nächsten 12 Monate um neun Punkte auf rezessive 42,6 Punkte.

 

Bau und Dienstleistungen sollen es richten

Bei einer Fahrt durch die Lande wird es vielerorts ersichtlich.

2018 erzielte das Baugewerbe einen Auftragseingang von 79,5 Milliarden Euro – der höchste Wert seit 24 Jahren. Viele Unternehmen sind derzeit sogar stärker ausgelastet als während des großen Baubooms nach der Wiedervereinigung in den 90er-Jahren.

Deshalb rechnen auch die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute für die kommenden zwei Jahre mit Wachstumsraten, die das BIP-Wachstum deutlich übersteigen. So sollen die Bauinvestitionen 2019 zwischen 2,9 und 3,1 Prozent steigen.

Dazu kommt noch der starke Dienstleistungssektor in Deutschland (seit Monaten steht der Einkaufsmanagerindex auf starken 55 Punkten), eine niedrige Arbeitslosenquote und eine starke Verbraucherstimmung (GfK) mit nach wie vor über 10 Punkten.

Aber es gibt eine Entwicklung, die Deutschlands Ökonomie insgesamt in die Schrumpfung zwingen könnte.

 

Automobilindustrie vor „Super-Rezession“?

Ausgerechnet in Deutschlands Schlüsselindustrie, der Automobilbranche, stehen die Zeichen auf Sturm. Die Gefahr geht von China aus, wo der Neuwagenverkauf im Mai den zwölften Monat in Folge zurückgegangen ist. In früheren Jahren hatte die Nachfrage der chinesischen Konsumenten noch ein Viertel der weltweiten Autoproduktion vom Markt aufgesaugt. Allein VW verkaufte 4 seiner 10 Millionen Fahrzeuge in China.

Nach Berechnungen des Forschungsinstituts CAR der Universität Duisburg weisen 12 der 15 größten Automärkte der Welt sinkende Verkaufszahlen auf.

Der weltweite Absatz neuer Autos werde dieses Jahr um gut fünf Prozent auf 79,5 Millionen Stück sinken, ein Rückgang der größer werden könnte, als in der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009, so der Leiter des Instituts.

Zum Vergleich: Nach der Lehman-Pleite 2008 waren die Verkäufe nur um 3,6 Prozent zurückgegangen. Bisher konnten die deutschen Autobauer die Krise durch Verkäufe in den Rest der Welt noch ausgleichen, aber eine Schrumpfung des Automarktes in China um 10 Prozent in diesem Jahr ist schon ein Pfund, zumal man die Kapazitäten im Reich der Mitte erst stark ausgebaut hat.

Dazu kommen noch die starken Investitionen in die neue Antriebstechnik, die höheren Abgasvorschriften, und vieles mehr.

Bald kommen die Absatzzahlen für das Quartal Q2, mit den entsprechenden „Outlooks“.

 

Fazit

Verzweifelter Optimismus an der Ökonomenfront, könnte man meinen. Nach wie vor sinken die Aussichten für die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und immer noch bilden eine boomende Baukultur, der starke Dienstleistungssektor und eine niedrige Arbeitslosigkeit ein Bollwerk für den abstürzenden Industriesektor.

Deutschland kann ja noch die Kurve kriegen mit einer Stabilisierung des Wachstums, aber es darf halt das nicht passieren, worüber wir schon x-fach berichtet haben. Eine weitere Abschwächung des Welthandels infolge der Eskalation im Handelsstreit, ein ungeordneter Brexit und nicht zuletzt doch noch die Einführung von weiteren US-Zöllen gegenüber der EU. Dann wird das eintreten, was in den letzten Jahrzehnten Usus war: Die führenden Wirtschaftsinstitute konnten eine Rezession noch nie richtig vorhersagen.

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US-Notenbank Fed startet Anleihekaufprogramm

Seit Beginn der akuten Notfallmaßnahmen am 17. September zur Abwendung des Kollapses des US-Dollar Repo-Marktes hat die Fed ihre Bilanz bis zum 9. Oktober bereits um über 190 Mrd. US-Dollar ausgeweitet

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Im Volumen von ca. 60 Mrd. US-Dollar pro Monat will die US-Notenbank Fed bis mindestens zum zweiten Quartal 2020 US-Staatsanleihen mit kürzerer Laufzeit erwerben. Darüber hinaus werden die Interventionen am Repo-Markt fortgesetzt.

 

US-Notenbank Fed druckt bereits dreistellige Milliardenbeträge

Am Freitagabend veröffentlichte die US-Notenbank im Schatten der Berichterstattung um die Zollverhandlungen zwischen China und den USA in Washington eine Presseerklärung, in der sie den Beginn eines neuen Kaufprogramms für US-Staatsanleihen bekannt gibt. Ab dem 15. Oktober sollen US-Schatzwechsel (T-Bills) in einem Anfangsvolumen von 60 Milliarden US-Dollar pro Monat gekauft werden.

Die Kaufsumme wir den Marktbedürfnissen angepasst und an jedem neunten Bankarbeitstag des Monats erneut veröffentlicht. Die Anleihekäufe sollen bis mindestens zum zweiten Quartal 2020 fortgeführt werden. Über ihre Website und via Twitter teilte die Fed mit, dass darüber hinaus auch die seit Mitte September laufende Liquiditätsunterstützung des Repo-Marktes fortgesetzt wird. Im Detail stellt die Fed für über Nacht Repo-Geschäfte an jedem Bankarbeitstag 75 Mrd. US-Dollar zur Verfügung. Darüber hinaus werden zweimal pro Woche länger laufende Wertpapierpensionsgeschäfte im Volumen von jeweils 35 Mrd. US-Dollar durchgeführt.

Seit Beginn der akuten Notfallmaßnahmen am 17. September zur Abwendung des Kollapses des US-Dollar Repo-Marktes hat die Fed ihre Bilanz bis zum 9. Oktober bereits um über 190 Mrd. US-Dollar ausgeweitet.

 

Im Zuge des jetzt verlautbarten Maßnahmenkatalogs wird die US-Notenbank dem Geld- und Staatsanleihenmarkt pro Monat in Summe ca. 205 Mrd. US-Dollar zur Verfügung stellen. Zum Vergleich umfasst das QE-Programm der EZB, das am 1. November startet, zunächst nur 20 Milliarden Euro bzw. 22 Milliarden US-Dollar pro Monat.

Ziel der Maßnahmen sei es, so die US-Notenbank, die Liquiditätsreserven der Banken mittels des frisch geschöpften Geldes wieder auf den Stand vor den Verspannungen am Geldmarkt zu hieven. Faktisch ist der private Geld- und Kapitalmarkt mit der Emissionsflut an US-Staatsanleihen überfordert und wäre ohne das neuerliche digitale Gelddruckprogramm der Fed bereits Mitte September kollabiert.

 

QE, or not QE?

Umso erstaunlicher ist es, dass die US-Notenbank sich weigert anzuerkennen, dass sie bereits mitten drin steckt in einem neuen QE-Programm. „QE“ steht für Quantitative Easing, was übersetzt mengenmäßige Lockerung bedeutet. Damit ist die Erhöhung der Geldmenge durch die US-Notenbank Fed gemeint, die über das US-Dollar Geldschöpfungsprivileg verfügt.

Durch das Erzeugen neuer Dollars und den Ankauf von Staatsanleihen wird faktisch die US-Dollar Geldmenge erhöht und die Fed-Bilanz ausgeweitet, ergo handelt es sich um ein QE-Programm. Die Fed versucht, den Stress am Repo-Markt als technische Verspannung darzustellen, was aber nicht der Realität entspricht. Eine Repo-Transaktion (Sale and Repurchase Agreement), auch Repo genannt, ist ein Vertrag, bei dem der Verkäufer Staatsanleihen an den Käufer verkauft und sich gleichzeitig verpflichtet, dieselben Staatsanleihen zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen. Dabei zahlt er den gleichen Preis wie beim ursprünglichen Verkauf, jedoch zuzüglich Zinsen für den während der Laufzeit erhaltenen Barbetrag. Der Repo-Markt hat für die zur Verfügungstellung von Liquidität für den Staatsanleihenmarkt eine große Bedeutung. Weil im Zuge der Liquiditätsaustrocknung ab Mitte September nicht mehr ausreichend Anleihe-Käufer am Markt vorhanden waren, schoss der Repo-Zins kurzfristig intraday auf über 10 Prozent nach oben und drohte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen auszutrocknen und Banken in Geldnot zu bringen. Nur durch die anhaltende und massive Liquiditätsflutung des Marktes mit frisch „gedruckten“ Dollars gelang es, den Repo-Zins aktuell wieder auf 1,91 Prozent abzusenken.

Nur so konnte ein Übergreifen der Liquiditätskrise auf den internationalen Geldmarkt und andere Wertpapiermärkte verhindert werden, wobei die Welt durch einen technischen Fehler beim Handelsdesk der mit den Offenmarktgeschäften betrauten New Yorker Fed nur knapp einer Katastrophe entgangen ist.

 

Der Staat braucht Geld, die Fed erzeugt es

Egal, wie die Fed ihre jüngsten Maßnahmen benennt, so handelt es sich faktisch doch um eine Erweiterung ihrer Bilanz. Dafür werden neue Dollars aus dünner Luft geschaffen und nachfragewirksam in den Repo- und Staatsanleihenmarkt gepumpt. Damit ist die Definition von Quantitative Easing eindeutig erfüllt. In Anbetracht des weiter steigenden Refinanzierungsbedarfs des Staates, der Unternehmen sowie der Verbraucher war es nur eine Frage der Zeit, bis die Fed als Gläubiger der letzten Instanz erneut in den Markt eintreten muss, so wie alle Zentralbanken der westlichen Hemisphäre.

Der Refinanzierungsbedarf allein der US-Bundesregierung wird vom Congressional Budget Office (CBO) der USA für das laufende Fiskaljahr auf 1.200 Mrd. US-Dollar geschätzt. Das sind 240 Mrd. US-Dollar oder 25 Prozent mehr als im Fiskaljahr 2018/2019. Dies entspricht einem Staatsdefizit gemessen am Bruttoinlandsprodukt von ca. 4,8 Prozent (Maastricht-Kriterium sind 3 Prozent). Die Schuldenquote liegt gemessen am BIP aktuell bei 106 Prozent. Ab einem Verschuldungsgrad von 80 Prozent gemessen am BIP sprechen Ökonomen von Überschuldungstendenzen. In der Konsequenz belaufen sich die Zinszahlungen aus den US-Bundesschulden auf mittlerweile 372 Mrd. US-Dollar pro Jahr.

Die Staatsverschuldung der USA liegt aktuell bei 22,8 Billionen US-Dollar, die Gesamtverschuldung bei 73,98 Billionen US-Dollar. Die daraus resultierende gesamte Zinsbelastung beläuft sich auf 3,54

Billionen US-Dollar pro Jahr. Die jährlichen Kreditkosten entsprechen damit 17 Prozent des US-BIP in Höhe von 20,5 Billionen US-Dollar. Ohne ein permanent laufendes QE-Programm und weiter fallende Zinskosten ist diese Schuldenlast im Verhältnis zum BIP dauerhaft nicht mehr finanzierbar.

Fazit und Bedeutung für die Märkte

An Hand der Dimensionen des Refinanzierungsbedarfs und der Dynamik der Schuldenexpansion, allein auf staatlicher Ebene, wird deutlich, dass es sich nicht um ein temporäres oder technisches Problem am Geldmarkt handelt, sondern um ein handfestes Überschuldungsproblem, dessen die Fed mittels Bilanzausweitung versucht, Herr zu werden. Bereits seit Ende Juli bedient sich die US-Notenbank dazu erneut des Instruments der qualitativen Geldpolitik, also Zinssenkungen. So kontrolliert sie den Zins für kurzfristige Darlehen.

Mittlerweile ist es für die US-Volkswirtschaft gleichwohl von essenzieller Bedeutung, den Zins auch für länger laufende Verbindlichkeiten signifikant zu senken. Dieser Kapitalmarktzins, der sich an den Zinsen für Staatsanleihen orientiert, ist die Grundlage für Darlehen an Unternehmen, Häuslebauer, Konsumenten und Studierende. Um den Kapitalmarktzins ebenfalls zu senken, wird die Fed in Zukunft mit sukzessive steigendem Volumen Schuldverschreibungen längerer Laufzeiten und weniger bonitätsstarker Schuldner aufkaufen. Andere Zentralbanken, wie die Bank of Japan, bedienen sich bereits permanent des Instruments der quantitativen Geldpolitik.

Für reale Vermögenswerte, wie Aktien, Immobilien und Rohstoffe/Edelmetalle bedeutet der Start des massiven QE-Programms der US-Notenbank eine nachhaltig preistreibende Wirkung und die Fortsetzung der liquiditätsgetriebenen Hausse, respektive Blase. Die Verwässerung der US-Dollar Geldmenge bei gleichzeitig sinkenden Zinsen verringert im Gegenzug die Attraktivität der Weltleitwährung US-Dollar. Zu den generellen Risiken und Nebenwirkungen dieser extrem laxen Geldpolitik hält Sie Finanzmarktwelt.de permanent auf dem Laufenden.

Die US-Notenbank Fed erweitert wieder ihre Bilanzsumme

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Allgemein

Aktuell: USA-China-Gespräche im Weißen Haus – Update 22:06 Uhr mit Trump-Aussage

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Vor wenigen Minuten hat die chinesische Delegation das Weiße Haus betreten zu Gesprächen über eine Lösung im Handelskrieg zwischen China und den USA. Hier die wichtigsten Infos in Kurzform. Bitte aktualisieren Sie diesen Artikel für neue Infos.

Angeblich Teil-Deal für „Waffenstillstand“ im Handelskrieg, damit Donald Trump und Xi Jinping später im in diesem Jahr echten Deal vereinbaren können.

Kleiner Deal für Waffenstillstand könne dafür sorgen, dass geplante Zollanhebungen erstmal nicht in Kraft treten.

Update 21:05 Uhr:

Gleich ist es soweit. Presse soll wohl gleich ins Oval Office kommen.

Update 21:38 Uhr:

WH lässt Reporter zappeln. Vermutung: Man wartet bis 22 Uhr deutscher Zeit, bis die US-Aktienmärkte geschlossen haben?

Update 21:41 Uhr:

Trump: Erster Schritt eines Deals mit China, Abschluss Mitte November. Solange dauert es den Deal schriftlich zu fixieren. Deal beinhaltet:

– Geistiges Eigentum
– Finanzdienstleistungen
– Große Käufe von Agrargütern
– Devisenkurse

„Sell on good news“? Dow fällt in letzten 10 Minuten um 120 Punkte.

Update 21:53 Uhr:

Finanzminister Mnuchin: Zölle gegen China werden nächste Woche nicht erhöht.

Update 21.58 Uhr:

US-Handelsbeauftrager Lighthizer: Wir werden einen aufwändigen Konsultationsprozess zur Durchsetzung der Vereinbarungen haben, und sind auf die letzten Details angewiesen, was passiert, wenn es keine Lösung gibt. FMW: Also noch jede Menge offene Fragen und Probleme, und jede Menge Raum für Trump um böse Tweets abzusetzen? Fällt der Dow deshalb vom Top von vorhin aktuell um 150 Punkte?

Trump: Er denkt nicht, dass das Abkommen in den nächsten Wochen bröckeln wird, obwohl das passieren könnte.

Aktuelle Zollanhebungen entfallen, aber für Dezember noch keine Entscheidung (FMW: Na, das kann ja ein heiteres Chaos geben in den nächsten Wochen).

Huawai noch nicht Teil der heutigen Vereinbarung.

Update 22:06 Uhr:

Kurz-Fazit in Frageform: USA tauschen kurzfristig im Oktober Sojabohnen gegen Zollaussetzung? Und dann für November und Dezember bleibt man noch schön unverbindlich? Jede Menge offene Fragen. Dow hat in den letzten 30 Minuten 200 Punkte verloren.

Trump: Ab Mitte November soll dann Phase 2 des Deals mit China folgen usw. Es sei besser so einen Deal in einzelnen Abschnitten umzusetzen. Im Klartext: Man konnte sich einfach in vielen Punkten nicht einigen, und verschiebt die Probleme in die Zukunft?

Weißes Haus in Washington DC

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Finanznews

Was China Trump anbietet! Marktgeflüster (Video)

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Die Märkte heute mit einer impulsiven Rally aufgrund der überbordenden Hoffnungen auf einen Deal im Handelskrieg. Diese Hoffnung wurde ausschließlich von Trump geschürt (heute erneut Tweets von ihm) – von chinesischer Seite dagegen Stillschweigen. Inzwischen ist durchgesickert, was China Trump anbieten will: ab 01.Januar 2020 will Peking auf den Zwang für ausländische Firmen verzichten, mit chinesischen Firmen Joint Ventures einzugehen bei einer Firmengründung im Reich der Mitte (seit Sommer ist dieser Zwang bereits in der Autoindustrie abgeschafft worden). Wird das ausreichen, um die Ansprüche von Trump zu befriedigen, der doch eigentlich einen „großen Deal“ will? Ist der US-Präsident bereit, die ab 15.Oktober angekündigte Zoll-Anhebung von 25% auf dann 30% aufzugeben? Die Märkte gehen offenbar davon aus..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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