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Finanzkrise: Deutsche Bank, IKB, Ackermann, Verbriefungen, Dreck – diese Doku unbedingt anschauen!

Wie Deutsche Bank-Chef Ackermann durch sein Handeln die Krise in Deutschland offenbar aktiv befeuerte!

Und noch einmal die Finanzkrise. In den letzten Tagen haben wir anlässlich des zehnjährigen „Jubiläums“ der Finanzkrise einige interessante Dokumentationen mit unserem Kommentar präsentiert. An dieser Stelle möchten wir aber auf eine Doku verweisen, die vor allem die zentrale Rolle der Deutschen Bank beleuchtet. Eindrucksvoll wird dokumentiert, dass Deutsche Bank-Chef Ackermann über alles ganz genau im Bilde war – und durch sein Handeln die Krise in Deutschland offenbar aktiv befeuerte.

Ebenfalls  eindrucksvoll ist das Interview mit dem vor der Finanzkrise zuständigen Finanzminister Hans Eichel. Er gibt zu völlig ahnungslos und inkompetent gewesen zu sein. Hätten ihm die Banken etwas anderes erzählt, hätte man auch andere (striktere) Gesetze gemacht. Aber so habe man Verbriefungen gefördert. Schon vor der Krise hätte man in der deutschen Politik um die prekäre Lage der Deutschen Bank und anderer Banken gewusst. Man hätte schon Jahre vor dem offenen Ausbruch der Finanzkrise über eine Banken-Verstaatlichung gedacht. Dafür hätten ihm wie auch Kanzler Schröder aber der Mut gefehlt, so Eichel.

Also habe man sich für die andere Art der Lösung entschieden – nämlich es den Banken zu ermöglichen, flexibler Geschäfte machen zu können in Form von Verbriefungen – faktisch also „Schrott“ aus der Bilanz auslagern zu können. Die wichtigste Erkenntnis aus der Doku lautet: Der Zusammenbruch und vor allem die staatlichen Rettungen, all das war kein plötzliches unvorhersehbares Ereignis, welches die Bankvorstände und sonstige „Experten“ überrascht hat. Man war ganz genau im Bilde.

So erzählt um Beispiel  der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank aus internen Sitzungen vor der Krise, bei denen ganz klar vor einem solchen Szenario gewarnt wurde. Man sei als Warner aber eine Art „Ketzer“ gewesen – die Vorstände wollten dagegen weiter am großen Rad drehen. Auch wird die Unschuld der Ratingagenturen widerlegt. So berichtet der ehemalige Chef des Sparkassen-Verbandes, wie ihm von den Ratingagenturen sogar in Form von persönlichen Besuchen massiv dazu geraten wurde, doch endlich bei den Verbriefungen als Käufer mit einzusteigen.

Diese Doku sollten Sie nicht verpassen!

Um die Doku anzuschauen, klicken Sie bitte hier.

Finanzkrise - Handelsraum einer Bank
Beispielbild eines Banken-Handelsraums. Foto: Raiffeisenverband Salzburg reg. Gen. m. b. H., Schwarzstr. 13-15, 5024 Salzburg – Raiffeisenverband Salzburg reg. Gen. m. b. H., Schwarzstr. 13-15, 5024 Salzburg (transferred from de:Image:RVS Handelsraum.jpg) (CC BY 2.0 at)



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1 Kommentar

  1. Und sie wissen auch heute wieder bescheid …das die nächste Krise 1929 übersteigen wird.
    Zumindest braucht mir niemand zu kommen, man hätte von nichts gewußt. Lange genug gab es Informationen das es zu einer großen Verwerfung kommen wird.

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