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GEZ: Fragen Sie bis Montag, wo ihr Geld abbleibt, sonst ist es vielleicht zu spät!

Redaktion

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FMW-Redaktion

„Was möchten Sie wissen? Was können wir besser machen?“ Nicht aus reiner Nächstenliebe stellt die ARD diese Fragen, auf die sie am Montag antworten will. Es geht nämlich um IHRE GEZ-Gebühr. Eine Milliarden-Reserve hat sich angesammelt, die sich die Damen und Herren der ARD komplett einverleiben wollen. Dafür brauchen sie jetzt eines: gute Stimmung in der Öffentlichkeit…

GEZ ARD Fragerunde

Am kommenden Montag 19.10. um 21 Uhr ist es soweit. ARD- und gleichzeitig NDR-Chef Lutz Marmor geht in die große „Transparenzoffensive“ und will zusammen mit WDR-Chef Tom Buhrow die Fragen der Zuschauer beantworten und Anregungen entgegennehmen. Alles was man immer schon über die ARD wissen wollte, kann man fragen, so die ARD. Dies geschieht im Rahmen einer LIVE-Veranstaltung in einer Event-Location im Hamburger Hafen. Erste Anmerkung: „Das Anmieten einer Halle für diesen Event ist eine Geldverschwendung Herr Marmor – warum hat dieser Event nicht kostenlos in einem NDR-Studio stattgefunden?“.

Lutz Marmor sagt zum sogenannten ARDcheck „Das ist in dieser Form eine Premiere und auch ein Experiment. Ich bin sehr gespannt auf die Fragen aus dem Publikum, aber natürlich auch auf die Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause. Wir möchten damit zu mehr Transparenz in der ARD beitragen.“


Hier der Link zur ARDcheck-Seite.

Vorab Fragen stellen oder an der Sendung LIVE teilnehmen kann man über

Twitter: #ardcheck

Facebook: facebook.com/DasErste

ard-check@ard.de


Ob ihre Fragen dann auch wirklich in der Sendung zum Zug kommen, ist eine andere Frage. Und ob sie wahrheitsgemäß beantwortet werden, ist eine ganz andere Frage. Aber natürlich wollen wir hier niemandem böse Absichten unterstellen!

Warum jetzt dieser „ARDcheck“ ?

Wir hatten den Hintergrund hierzu schon einmal beleuchtet. Der zeitliche Zusammenhang, warum gerade jetzt diese große Schönwetter-Kampagne seitens der ARD gefahren wird, ist mehr als auffällig. Denn erst am 31. August hatte ARD-Chef Lutz Marmor öffentlich gefordert, die 1,16 Milliarden Euro Reserve, die durch die höheren GEZ-Einnahmen seit 2013 auf einem Sperrkonto angespart wurden, komplett an die ARD überweisen zu lassen, denn die Kosten für Personal und Digitalisierung seien bei der ARD so stark gestiegen…

Hierzu unser detaillierter Artikel vom 31. August.

Unsere Vermutung bzw. logische Schlussfolgerung: Gerade jetzt braucht die ARD eine gute öffentliche Stimmung. Bereits Anfang 2016 wird die KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) ihren Vorschlag den Ministerpräsidenten der Bundesländer übermitteln, ob die ARD gar nichts, einen Teil oder alles der 1,16 Milliarden Euro-Reserve erhalten soll. Und die Gremienmitglieder der KEF sind durchaus durch die breite öffentliche Meinung beeinflussbar. Und wenn Land auf Land ab von Dienstag an in den Zeitungen zu lesen ist, wie nett, sparsam, transparent und lernbereit die ARD ist, macht das sicher Eindruck auf die Damen und Herren in dem Gremium. Denn man darf davon ausgehen, dass die Damen und Herren Ministerpräsidenten den KEF-Vorschlag wohl ratz fatz durchwinken, denn wer will sich schon ellenlang über eine „läppische 17,50 Euro GEZ-Gebühr“ streiten, wo er doch tatsächlich Wichtigeres zu besprechen hat (Flüchtlinge etc). Da wird man das Thema GEZ-Gebühr gerne schnell abnicken, wenn man einen beschlussfähigen schriftlichen Vorschlag von den „Experten“ auf den Tisch bekommt.

Also heißt die Parole am Montag: Möglichst gute Stimmung in der Bevölkerung machen, die 1,16 Milliarden Euro aus dem Anspartopf müssen her – nicht dass die noch an die GEZ-Zahler zurücküberwiesen werden. Das darf nicht passieren!


10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Karrer

    16. Oktober 2015 12:57 at 12:57

    Ich will wisswn, wann ich meine GEZ Gebühren zurück bekomme. Ich habe kein Fernsehgerät und mein Radio wird größtenteils als Staubfänger benutzt. Mich interessieren die gesteuerten Nachrichten auch nicht und ihre Ulksendungen auch nicht. Ich und mit mir glaube ich die Mehrheit des deutschen Volkes sind nicht so stupide und verblödet, wie Sie denken, dass Sie uns einen solchen Fraß vorsetzen. Vor mehr als acht Jahren habe ich meinen Fernseher im Regen nach draußen gestellt und damit meinen Fernsehkonsum beendet. Wofür bezahle ich viel Geld, bei meiner geringen Rente??? Was bieten Sie mir dafür, außer Schund und Plattitüden? Unrecherchierte Berichte kostengünstig eingekauft – Judenfeindlichkeit und vor allem Deutschfeindlichkeit finde ich bei Ihnen. Dafür muss ich auch noch bezahlen????? Wie rechtfertigen Sie dies????
    Unfreundliche Grüße
    Karrer

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      Carlos

      16. Oktober 2015 14:25 at 14:25

      Sie zahlen dafür?
      Machen Sie es doch einfach so, wie schätzungsweise 4 Millionen anderer Mitmenschen:
      Zahlen Sie einfach nicht mehr!

    • Avatar

      Habnix

      16. Oktober 2015 18:39 at 18:39

      Du willst wissen wie und wann du dein Geld, das du in gutem Glauben weggeben hast , zurück bekommst und bist bereit den Dieben und Betrügern hinterher zulaufen um an dein Geld zu kommen?

      Warte ab, vielleicht kommen sie noch mal und wollen wegen was anderem bei dir Geld holen und dann sei vorbereitet und stell sie öffentlich bloß.Da nach werden die hoffentlich nie wieder kommen.

      Nicht die Regierung muß das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

      Wahre Demokratie braucht keine Führer, sie führt sich selbst.Weder braucht sie einen König noch einen Kanzler noch sonst einen der führt.Einzige Ausnahme ist vielleicht ein Krieg gegen die Demokratie mit Waffen von außen.Halten wir die Demokratie im Auge, brauchen wir keine Führer.

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      Hermann Paul

      17. Oktober 2015 12:59 at 12:59

      So ist es! Ich habe zwar (noch) ein TV- und Rundfunkgerät, sowie Internet-Anschluss, was sich aber mit Sicherheit ändert, falls die unerträgliche Schlagseite durch den politisch-medialen linkslastigen Mainstream spätestens ab 2016 nicht querbeet und rigoros korrigiert wird.

      Da werden permanent deutschfeindliche Fakten verschwiegen, respektive gelogen, verdreht, falsche Behauptungen aufgestellt und als Tatsachen verkauft, mit gefährlichen Halbwahrheiten die andere Hälfte – die Lügen – kaschiert, in nahezu jedem Sendeformat – auch in „romantischen“ Filmen, Krimis, Shows, Ratespielchen usw. – die total einseitige Ideologie breitgetreten (Rechts = böse, Links = gut).

      Mit ein bisschen Hirnschmalz sind die üblen Absichten leicht zu durchschauen, leider nehmen aber – wenn auch stetig abnehmend – noch immer zu viele Leute die Hetze der linken Medien für bare Münze.
      Dass ich für derart manipulierenden und sogar gefährlichen Schrott noch Zwangsgebühren bezahlen muss, ist schlicht eine Grundgesetzwidrige Enteignung (objektiver, unzensierter Zugang zu Nachrichten u. ä.), weil die einzige „Alternative“, Zahlungsverweigerung, die medientechnische Sperre der Empfangsgeräte zur Folge hat.

      Noch dazu werden horrende Summen u. a. für Show-Verträge, Gehälter und 100% Pensionen bezahlt, statt überall zu sparen wo es möglich und auch sozial äußerst sinnvoll ist. Die völlig sinnfreie, aber kostenträchtige rund um die Uhr Berieselung ist überflüssig wie eine Seuche.
      So nicht, Herrschaften!

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      werner

      18. Oktober 2015 21:43 at 21:43

      Warum zahlen sie überhaupt? Keine Eier in der Hose?

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    Annette

    16. Oktober 2015 14:10 at 14:10

    Was ist daran so schwer zu verstehen, daß die Firma BRD eine non governmental organiziation ist und kein Staat sein kann?

    Wenn die Nicht-Regierungs-Organisation GERMANY demokratisch wäre, dann hätte sie nichts zu fürchten, sich nach der Meinung der breiten Öffentlichkeit zu richten. Das tut sie jedoch nicht. Sie verfolgt ganz klare spezifische Interessen, die sich auf bestimmte Machtkonstrukte und Monopolinteressen fokussieren. Menschenwürde steht hier ganz oft weit hinten, wenn man sich dessen bewußt wird, was unsere Bevölkerung durchlebt. Geschehnisse in der Welt werden durch ausgesuchte Verfahren zur allgemeinen Kenntnis gebracht, die einen höheren Grad von Wahrheit in der Vermittlung von Nachrichten vermissen lassen. Durch intensive Recherchen mit Hilfe zur Verfügung stehender Mittel kommt man zu völlig anderen Ergebnissen als den Schlüssen, die man aus TV- und Pressenachrichten oder Reportagen ziehen kann. Ein höchst intelligent gelenkter Prozeß, um eine bestimmte Atmosphäre oder Stimmung in der Bevölkerung zu erzielen. Die Lebensqualität der Bevölkerung wird so nicht gesteigert. Ich vermag eine Souveränität Deutschlands absolut nicht zu erkennen.

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    Frank

    16. Oktober 2015 14:48 at 14:48

    Wenn da Milliarden an Überschüsse bestehen – kann ZDF/ARD und Anhängsel doch einiges Geld dafür aufbringen, solche digitale Karten herzustellen (wie für Sky) – und nur wer den Müll vom den öffentlich-unrechtlichen Sendern sehen will, kann sich so eine Karte kaufen und dafür monatlich bezahlen. Ich habe diese Sender schon gar nicht mehr auf meiner Fernbedienung, da ich nur Sky sehe. Jeder Cent für sogenannte Talk-Shows mit besoffenen, vulgären Typen und unqualifizierten Moderatoren oder ähnlich Blödel-Shows ist mir zu schade.

    • Avatar

      Habnix

      16. Oktober 2015 18:41 at 18:41

      Wird man über Sky ehrlich informiert? Wenn nicht, brauch ich auch kein Sky.

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    Thomas Wunderlich

    16. Oktober 2015 23:56 at 23:56

    Das wird immer lustiger mit der GEZ.
    Ich dachte, daß da schon einige Klagen am laufen seien und die ersten Erfolge bereits da sind.
    http://www.DDRZweiPunktNull.de

  5. Avatar

    Osmose

    19. Oktober 2015 09:30 at 09:30

    Wieso soll man für eine Bereitstellung bezahlen?
    Ich konsumiere nichts von der ARD ZDF und co. Wieso könnt ihr euch nicht auch mit Werbung finanzieren?

    Für das Geld, bekomme ich einen Sky Anschluss und habe wesentlich mehr davon.
    Und heutzutage wo es Internet gibt, ist man mit Sicherheit nicht auf Sendungen von ARD und co. angewiesen.

    Vor allem ist das ein Privates Unternehmen das seine AGB’s aufdrängt. Eine richtige GEZ Diktatur herrscht im Land.
    Noch schlimmer, eine schleichende stille Diktatur seitens der Regierung ist immer mehr spürbar.

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

Das Absichern oder Shorten eines Depots ist kein Hexenwerk. Allerdings sind wir als Börsianer natürlich eher geeicht auf steigende Kurse und Chancen. Mit anderen Worten: Shorten zählt bei den meisten von uns nicht zur ersten Begabung.

Das sind die drei goldenen Regeln:

– Fassen Sie immer punktuell und kurzfristig zu!
– Definieren Sie Ihren Depotschwerpunkt und vergessen Sie Einzelaktien!
– Legen Sie eine prozentuale Absicherungsquote fest!

Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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