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Goldpreis im Sinkflug: Setup geht auf. Was nun?

Das vergangene Woche vorgeschlagene Short-Setup holte der Goldpreis punktgenau ab und ermöglichte es uns damit an der anhaltenden Korrekturphase zu partizipieren. Die aktuelle Prognose beschäftigt sich erneut mit der negativen Korrelation zum US-Dollar respektive USD-Index und was das für den Goldpreis bedeuten könnte. Außerdem möchte ich der Frage nachgehen, ob und wo sich neue Chancen bieten sollten..

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Eine Analyse von forexhome.de

Das vergangene Woche vorgeschlagene Short-Setup holte der Goldpreis punktgenau ab und ermöglichte es uns damit an der anhaltenden Korrekturphase zu partizipieren. Die aktuelle Prognose beschäftigt sich erneut mit der negativen Korrelation zum US-Dollar respektive USD-Index und was das für den Goldpreis bedeuten könnte. Außerdem möchte ich der Frage nachgehen, ob und wo sich neue Chancen bieten sollten.

Unverändert positiv

Beginnen wir wie gewohnt mit dem Blick auf den stark übergeordneten Monatschart und die offensichtlich kaum veränderte Ausgangslage. Aufgrund des Scheiterns an der Widerstandskombination von Ausbruchshoch aus der abwärtsgerichteten Flagge, 30er Fibonacci Retracements und 61.8er Fibonacci Expansion Level, setzt sich die Korrektur fort.


(Alle Charts durch Anklicken vergößern!)

Im Kontext dieses erwarteten Rücksetzers bleiben die Unterseite des aufwärtsgerichteten Trendkanals und das ehemalige Ausbruchsniveau aus der besagten Flagge als nächstgelegene Orientierung erhalten.

Ein interessanter Support

Den Wochenchart lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Die entsprechende Einschätzung kann in der jüngsten Analyse des Goldpreises durchgelesen werden.

Das Formationsinterne Tief, das in Kombination mit dem Ausbruchsniveau der Flagge im Wochenchart eine Unterstützungskombination ausbilden konnte, ist und bleibt wackelig.

Aktuell folgt der Kurs meiner Einschätzung und ignoriert das Level bei rund 1271.80 USD komplett. In den Fokus rückt nun das Formationstief der steil aufwärtsgerichteten Flagge, was sich gleichzeitig mit unserem vorläufigen Kursziel des Short-Setup überschneidet. An diesem Punkt wird es richtig spannend, denn es besteht natürlich die Möglichkeit, dass der Kurs endlich die Retest-Bewegung vollzieht und gleichzeitig die offenen Gaps bei ca. 1320.40 und 1346.23 USD schließt.

Starker US-Dollar, dennoch Korrekturgefahr?

Der USD-Index entschied sich jüngst dafür den bearishen Ausbruch vom 11.10.2017 als Fehlausbruch zu definieren und nicht den bullishen Ausbruch am 05.10.2017. Damit ist die Sache geklärt. Die aktuellen massiven bullishen Impulse sowie weiterhin relativ feste Indizes sorgen für die Talfahrt im Goldpreis, worüber wir uns natürlich freuen. Doch wie lässt sich meine Annahme einer temporären deutlichen Gegenbewegung begründen?

Im Wochenchart hatten wir es in der Woche vom 09.07.2017 mit einem bearishen Ausbruch aus der großen abwärtsgerichteten Flagge im Wochenchart zu tun. Genau jenes vermeintliche Ausbruchsniveau lässt sich nun mit dem am nächsten gelegenen weichen Widerstand im Tageschart bei rund 95.300 USD kombinieren. Beides liegt knapp oberhalb der 30er Fibonacci Retracements der Talfahrt im Tageschart. Damit ergibt sich in meinen Augen die erste Möglichkeit einer recht deutlichen Korrektur im USD-Index. Bspw. um das Ausbruchsniveau bei ca. 91.950 USD zu testen. Das ist noch nicht spruchreif, hätte aber spürbare und recht unangenehme Konsequenzen für die Bären im Gold.

Goldpreis Korrektur möglicherweise noch nicht am Ende

Das besagte Short-Setup, das am Ausbruchsniveau der aufwärtsgerichteten Flagge bei ca. 1289.90 USD gestartet wurde und welches wir aktuell im Forex Signal Service laufen haben, hat noch etwas Platz bis zum anvisierten Kursziel bei rund 1257.50 USD. Mehr Details zu meinem Signaldienst hier: https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Der heutige Daily S1 und aktuelle Weekly S2 Pivot Point überschneiden sich mit den nächsten mutmaßlichen Unterstützungen sowie dem erwähnten vorläufigen Kursziel. Vor zwei Tagen kam es zu einem bullishen Ausbruch aus der abwärtsgerichteten Flagge und die ermittelten Kursziele ergaben durchaus Sinn. Bspw. als Retest des möglichen bullishen Fehlausbruchs, der unser Short-Setup abholte. Kann sich der Goldpreis stabilisieren und verlässt die Flagge wieder bullish, rücken diese Kursziele in den Vordergrund. Ggf. lässt sich eine weitere kurzfristig orientierte Short-Order aufbauen, sollte der Kurs vor dem Erreichen der möglichen Kursziele etwas ansteigen und den zuletzt durchbrochenen Support bei rund 1274.50 USD testen.

Dazu der Autor im Video:

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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