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Gold/Silber

Goldpreis nach der Fed-Sitzung: Ausbruch voraus?

Da die US Notenbank Fed den Leitzins auf dem ursprünglichen Niveau belassen hat und dies auch erwartet wurde, konnte im Goldpreis augenscheinlich keine signifikante Veränderung festgestellt werden. Dennoch genießt der Goldpreis meine volle Aufmerksamkeit, denn meine persönliche Prognose zielt nicht auf solche Momentaufnahmen ab, sondern auf das große Ganze und das könnte es in sich haben. Im Fokus steht dabei eine vermeintliche Wimpelformation, deren mutmaßliche primäre Kursziele auf recht brisante Kursbereiche fallen könnten..

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Eine Analyse von forexhome.de

Da die US Notenbank Fed den Leitzins auf dem ursprünglichen Niveau belassen hat und dies auch erwartet wurde, konnte im Goldpreis augenscheinlich keine signifikante Veränderung festgestellt werden. Dennoch genießt der Goldpreis meine volle Aufmerksamkeit, denn meine persönliche Prognose zielt nicht auf solche Momentaufnahmen ab, sondern auf das große Ganze und das könnte es in sich haben. Im Fokus steht dabei eine vermeintliche Wimpelformation, deren mutmaßliche primäre Kursziele auf recht brisante Kursbereiche fallen könnten. Meiner Meinung nach ist das auf jeden Fall einen Blick wert. Auch im stark untergeordneten H4-Chart wird die Sache nun richtig spannend.

Nachhaltigkeit gesichert?

Eine mutmaßliche Wimpelformation und in meinen Augen sinnvolle Kursziele, die sich daraus ableiten lassen. Schon ist eine interessante Ausgangslage geschaffen, die ich gern weiterhin verfolgen möchte.


(Alle Charts druch Anklicken vergrößern!)

Auf der Bullenseite sticht mir das augenscheinlich Ausbruchsniveau der aufwärtsgerichteten Flagge bei rund 1659 USD ins Auge. Ein durchaus sinnvoller Testbereich? Ich denke schon. Ob es danach weiter in Richtung Süden geht oder der Kurs sogar das evtl. sekundäre Kursziel der Wimpelformation bei ca. 2130 USD erreicht, bleibt abzuwarten. Es wäre im Moment wahrscheinlich noch etwas verwegen, solch eine Behauptung aufzustellen. Auf der Bärenseite schreitet natürlich ein ehemaliger Widerstand, jetzt weicher Unterstützungsbereich, ins Scheinwerferlicht. Die mögliche Bärenbarriere bei ca. 980 USD macht sich ebenfalls gut als Testbereich.

Da sich der Kurs bereits im letzten Drittel der vermuteten Formation zu befinden scheint, könnte ein erster Ausbruchsversuch in einem Fehlausbruch enden. Umso wichtiger ist es meiner Meinung nach einen nachhaltigen Ausbruch abzuwarten, bevor man entsprechende Rückschlüsse zieht. Doch darüber sprechen wir allem Anschein nach in ein paar Monaten wieder, sobald ein entsprechender Ausbruch erfolgt ist.

Bleibt die Flagge stabil?

Wir haben sie nicht vergessen, die scheinbare abwärtsgerichtete Flagge im Wochenchart, an deren Ausbruchsniveau sich der Kurs erneut zu stabilisieren scheint. Oder handelt es sich etwa nur um eine Momentaufnahme?

Fakt ist, dass ich den von mir ermittelten Kurszielen höchste Beachtung schenke, da diese Sinn ergeben könnten. Dennoch behalte ich die 61.8er und 89er Fibonacci Retracements ganz genau im Auge. Sollte die Formation aus dem Monatschart sich doch für den Schritt in Richtung Süden entscheiden, gelten jene Retracements für mich als die Favoriten bzgl. erneuter Stabilisierungen. Das 61.8er in Überschneidung mit einem harten Unterstützungsbereich im Wochenchart und das 89er Retracement in Überschneidung mit einem harten Unterstützungsbereich aus dem Monatschart.

Erneuter Aufwärtsschub?

Richtig akut wird die Situation jedoch im H4-Chart, in dem auch das Short-Setup aus meinem Signaldienst geplant wurde. Am bislang tiefsten Punkt wurde eine große Teilgewinnmitnahme vorgeschlagen, da bereits nach dem in meinen Augen nachhaltigen bullishen Ausbruch am 25.10.2017 erhöhter Aufwärtsdruck festzustellen war.

Die von mir ermittelten möglichen Kursziele der damit in Verbindung stehenden abwärtsgerichteten Flagge weisen sowohl beim ersten Ausbruchsversuch als auch beim zweiten scheinbaren Ausbruchsversuch offensichtlich sinnvolle Überschneidungen mit gewissen Widerständen auf. Zum einen die Pufferzone zwischen ca. 1280 und 1282 USD und zum anderen zwischen ca. 1287.80 und 1290 USD. Gleichbedeutend mit dem Ausstoppen dem bereits weitreichend abgesicherten Short-Setup aus dem Forex Signal Service. Im Zuge einer weiteren kleinen Korrektur in Richtung des 76.4/78.6er Fibonacci Retracements planen wir deshalb einen bullishen Kontra-Trade, um die angepeilten bullishen Kursziele abzugrasen. Anschließend ergibt sich vielleicht doch noch einmal die Chance erneut ein Short-Setup zu starten. Das von mir definierte mutmaßliche Kursziel bei rund 1257.50 USD, in Kombination mit dem dort befindlichen harten Unterstützungsbereich aus dem Tageschart, bleibt derweil bestehen.

Dazu der Autor im Video:

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Devisen

Goldpreis fällt weiter – Experte bringt das Problem auf den Punkt

Claudio Kummerfeld

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Gold Barren mit Adler und US-Dollar

Der Goldpreis fällt weiter. Dank immer neuer hoffnungsfroher Meldungen wegen den Corona-Impfstoffen nimmt die Euphorie der Anleger immer mehr zu, und sie schalten um in den Risk On-Modus (hier die Begriffserklärung). Man schaltet um, weg von sicheren Häfen wie Gold, und kauft wieder risikoreichere Anlageklassen wie Aktien. Vor genau einer Woche notierte der Goldpreis noch bei 1.868 Dollar. Letzten Freitag Abend waren es dann nur noch 1.786 Dollar, und jetzt aktuell 1.774 Dollar.

US-Dollar kann Goldpreis nicht helfen

Seit Wochen und Monaten war es wie eine Automatismus. Bewegte sich der US-Dollar etwas, zack, bewegte sich der Goldpreis sofort entgegengesetzt. Denn alles was in US-Dollar gehandelt wird (wie auch Gold), tendiert im Preis oft in der Tendenz gegensätzlich. Diese negative Korrelation war bei Gold die letzten Monate extrem stark vorhanden. Seit einigen Tagen aber ist davon gar nichts mehr zu spüren. Wir wiesen bereits letzte Woche darauf hin. Und nicht nur letze Woche fiel der US-Dollar deutlich. Auch diese Woche fällt er weiter. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Währungen) fällt weiter, seit genau einer Woche von 92,60 auf jetzt 91,62 Indexpunkte. Aber der Goldpreis will einfach überhaupt nicht reagieren und ansteigen.

Experte bringt es auf den Punkt

Der Experte Carsten Fritsch von der Commerzbank bringt es mit seiner erst vor wenigen Minuten veröffentlichten Gold-Analyse auf den Punkt. „Nicht mal ein schwacher Dollar kann Gold helfen“, so lautet der Titel seiner Analyse. Der angesprungene Risk On-Modus (Sog hin zu Aktien) scheint derart stark zu sein, dass wie gesagt selbst der immer weiter fallende US-Dollar dem Goldpreis derzeit keine Kehrtwende beschert. Durch den Bruch der wichtigen Unterstützung bei 1.800 Dollar am Freitag habe sich das charttechnische Bild für Gold nochmals eingetrübt, was weitere kurzfristig orientierte Anleger zum Ausstieg veranlasst haben dürfte, so seine Worte. Die letzte Woche verlor Gold 4,5 Prozent an Wert, womit es nur knapp am stärksten Wochenverlust seit März vorbeischrammte. Den heute zu Ende gehenden Monat November dürfte der Goldpreis mit dem stärksten Verlust seit vier Jahren abschließen. Die aktuelle Schwäche von Gold sei umso bemerkenswerter, weil der US-Dollar ebenfalls zur Schwäche neigt, so Carsten Fritsch.

Der EUR-USD-Wechselkurs nähere sich laut seinen Aussagen der Marke von 1,20, die zuletzt Anfang September erreicht wurde. Die Mischung aus Goldpreis-Schwäche und Dollarschwäche lasse den Goldpreis in Euro abstürzen. Dieser verzeichnete am Morgen mit 1.475 Euro je Feinunze den niedrigsten Stand seit Anfang April. Angesichts der seither durch die Anleihekäufe verursachten Ausweitung der EZB-Bilanzsumme um 1,7 Billionen Euro sei dies geradezu grotesk. Auch dass derzeit Anleihen mit einem Rekordvolumen von knapp 17,5 Billionen US-Dollar mit einer negativen Rendite handeln, verhindere den Preisverfall nicht. Somit falle es schwer, diesen Ausverkauf noch mit fundamentalen Argumenten zu erklären.

ETF-Abflüsse

Das Vertrauen in Gold habe laut Carsten Fritsch dadurch stark gelitten, was sich in anhaltenden Abflüssen aus den Gold-ETFs widerspiegelt. Mit dem für Freitag gemeldeten Abfluss hätten sich diese in der letzten Woche auf rund 40 Tonnen und in den letzten drei Wochen auf gut 90 Tonnen summiert. Also, bleibt es erstmal bei der Schwäche im Goldpreis? Unerwartet für viele Beobachter! Geht es weiter bergab, wenn die ersten Bilder von Corona-Impfungen im Dezember über die Schirme flimmern?

Beim Klick an dieser Stelle finden Sie die gestrige sehr interessante Gold-Analyse des Experten Mario Steinrücken.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in US-Dollar seit Mai
Im Chart sehen wir den Goldpreis-Verlauf in US-Dollar seit Mai.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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