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Ikarus – der Absturz der Überflieger! Marktgeflüster (Video)

Während alle die Jahresendrally erwarten, ist es der Absturz der einstigen Tech-Überflieger, der eben diese Jahresendrally verhindert..

Markus Fugmann

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am

Während alle die Jahresendrally erwarten, ist es der Absturz der einstigen Tech-Überflieger, der eben diese Jahresendrally verhindert. Apple, Facebook, Adobe, Salesforce etc. – offenkundig versuchen die Investoren ihre Jahresprofite noch einigermaßen zu retten bzw. brauchen Liquidität aufgrund von Verlusten in anderen Märkten (Öl, Erdgas etc.). Mit den sinkenden Kursen aber kommen immer mehr auch derjenigen unter Druck, die auf eine Jahresendrally gewettet haben – ein sich selbst verstärkender Mechanismus von Schieflagen. Schon am Freitag war auffällig, dass der Beruhigungsversuch von Trump in Sachen Handelskrieg gegen China keine nachhaltige Rally auslöste. Der Dax handelt nun im Bereich des November-Tiefs und ist in Gefahr, den kurzfristigen Abwärtstrendkanal nach unten zu verlassen..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    19. November 2018 20:08 at 20:08

    Ein paar Anmerkungen zu den US-Märkten. Wie wir in den letzten Monaten gehört haben, wird die starke Gewichtung der FAANGˋs in den ETFˋs bei einer Schwäche dieser Handvoll Aktien zu heftigen Reaktionen in den Indizes führen. Dies eine aktuelle Ursache und Schieflagen bei Hedgefonds und Abbau von gehebelten Assets tun ihr Übriges. Dazu kommt noch die Schwäche der Halbleiterwerte, die als Frühindikatoren für den weiteren Konjunkturverlauf gelten. Soweit, so schlecht. Geht es in diesem Stil weiter nach unten? Neben der großen Unbekannten in Gestalt des US-Präsidenten, gibt es ein paar Signale aus verhaltenspsychologischer und markttechnischer Sicht, die eine baldige Gegenreaktion zeitigen könnten.
    – Die Nasdaq fällt bereits in 6 von 8 Tagen, technische Faktoren und Absicherungen rufen nach Gegenbewegung
    – Extrem eingebrochen ist die Investitionsquote der US-Fondsanleger – um minus 30 Prozentpunkte auf nur noch 35 Prozent. Offenbar haben die Investoren große Teile ihres Anlagevermögens liquidiert. Werden diese zurückkehren? Quelle: Handelsblatt
    – Der auf technische Marktdaten basierende „Angst-und-Gier-Indikator“ der US-Aktienmärkte zeigt mit einem Wert von neun Prozent extreme Angst an.
    Alles Kurzfristaspekte, die schmerzhafte Börsenreaktionen auslösen können. Mal sehen, ob es, je nach Tagesschlusskursen, eine Reaktion aus Washington gibt?
    Noch ein Wort zu den FAANGˋs. Zum jetzigen Zeitpunkt haben allein diese Werte seit ihrem Hoch über 900 Mrd.$ an Marktkapitalisierung verloren. Da sollte der Abwärtstrend nicht mehr lange weitergehen, sonst kommmt m.E. der von mir schon oft erwähnte Vermögenseffekt auf die Konjunktur zum Tragen. In der 70%-US-Konsumökonomie dürfte vielen Amerikanern die Lust für das Shoppen beim Blick auf die Aktiendepots doch ein wenig vergehen. Viele überziehen ihre Kreditkarten, bei 15% Zinsen auch keine Lösung.

  2. Avatar

    Marko

    19. November 2018 23:57 at 23:57

    Ok. Absturz.

    Mag ja alles sein, was ist dann die Situation beim geliebten Anleihemarkt ?
    „se Sky is se limit ?“

    Hier wird nur so getan, als sei der Aktienmarkt das „ein und alles “ ? Hier wird so getan, dass der Anleihemarkt nicht (!!) manipuliert wäre, das ist doch die Aussage ?

    Wie wäre es „anders herum“, was wäre dann hier „hier“ los ? – Denkt mal darüber nach, hier wird sich gar nichts ändern, sollte die EZB sagen : Lehman ist vorbei…

    Und das ist so klar wie… der Brexit…

  3. Avatar

    Marko

    20. November 2018 00:10 at 00:10

    „– Der auf technische Marktdaten basierende „Angst-und-Gier-Indikator“ der US-Aktienmärkte zeigt mit einem Wert von neun Prozent extreme Angst an.“

    Wolfgang, das ist klasse, was Du machst !

    Aber das A und das O ist nun mal, dass die mit Abstand mächtigsten Notenbanken der Welt, langsam „heraus kommen“ aus dem „Lehman-Krisen-Modus“, und das ist der Punkt.

    Und natürlich hat die EZB „gezögert“, ist doch klar, ist eben ein „Bundensbank-Laden“. :D

    Man wird wohl den Brexit abwarten, aber wohl 09/2019 „reagieren“…

  4. Avatar

    Marko

    20. November 2018 01:47 at 01:47

    Und sollte es wirklich zum harten „Brexit“ kommen, dann sind die Briten im nirgendwo ?

    Wieso sollten die Briten z.B. beim Fussball bei der „Europameisterschaft“ teilnehmen können ?

    Wieso sollten britische Mannschaften bei der „Europäischen“ Champions-League teilnehmen sollten ?

    Ein Brexit ist ein Exit von Europa ? Oder habe da etwas falsch verstanden ?

    Das ist doch prinzipiell die Aussage : die Briten möchten „Was besseres sein“ (und aber aber trotzdem alle Vorteile der EU „genießen“), na dann… und das obwohl sie eben jene Vorteile hatten… ?!? Für mich ist der Brexit verrückt ?

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