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Inflation und das Dilemma der Fed! Marktgeflüster (Video)

Heute ist es wieder so weit: das altbekannte Ritual einer Entscheidung der Fed, die in Gestalt von Jerome Powell alles in die Waagschale werfen wird, um das Thema Inflation kleinzureden. Und ebenso altbekannt: die Märkte werden das Mantra der Fed einer doch nur vorübergehenden Inflation wieder einmal glauben – so wie die meisten Ökonomen. Aber die US-Berichtssaison zeigt: die Firmenchefs, die die Dinge „an der Front“ miterleben, sprechen eine andere Sprache: sie gehen von einem dauerhaften Preisauftrieb aus. Und so erwartet uns auch heute wieder eine Märchen-Stunde von Jerome Powell, ein Lehrstück über Theoretiker und Praktiker. Aber die Märkte werden die Geschichten von Powell lieber hören..

Hinweis aus Video auf Artikel: „China: Die Wirtschaft und der Crash am Aktienmarkt

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5 Kommentare

  1. Glückwunsch Herr Fugmann, Sie haben etwas richtig erkannt. Sollte die FED tapern, wäre die Erleichterungsrally nur logisch. Die Unsicherheit wäre weg und man könnte sich auf die boomende Konjunktur konzentrieren. Die Tech-Unternehmen haben gerade erst gezeigt, dass deren Wachstum unendlich ist und sie deshalb die Märkte in noch viel, viel höhere Höhen treiben können. Eine FED wäre dazu gar nicht unbedingt nötig. Es bleibt dabei. Es kann keine Bärenmärkte mehr geben.

  2. Super Marktgeflüster – wie immer!
    Allerdings musste ich schmunzeln, als Herr Fugmann kommentierte, dass der Kupfer/Goldmarkt im Vergleich zu den (US) Anleihemärkten nicht manipuliert seien.
    Dass Gold/Silber nicht manipuliert sind kann wohl ins Reich der Fabelwesen verwiesen werden. Siehe dazu rechtskräftige Urteile durch diverse Gerichte (Stichwort Goldpreisfixing), als auch explizite Aussagen von ehemaligen Notenbankern à la Greenspan.
    Anders kann man es sich eigentlich auch nicht erklären, dass Gold/Silber in diesem makroökonomischen Umfeld nicht steigen bzw. sogar teils fallen (fallen müssen um wahre Geldentwertung zu verschleiern).
    Hier sind die Stichworte Stagflation als auch massive ökonomische (Lieferkettenproblematik), politische (Taiwan Konflikt) als auch konsumbezogene (Coronaeinschränkungen aufgrund Delta) Gründe aufzuführen.

    Beste Grüße
    Daywalker

  3. Was würden wohl der Segler und seine esoterisch-börsianischen Jünger von damals (PK, DD, tm, Gerd, Peter, Petkov uvm.) zur Realität von heute sagen, wenn man sie nicht mit Fragen zur Wirklichkeit vertrieben hätte?

  4. Das nächste Märchen ist also die Erleichterunsrally, weiss denn nicht jedes Kind, dass die Börsen in den letzten Jahren parallel zur Bilanzsumme der Notenbanken gestiegen sind?
    Anstatt von Erleichterungsrally zu sprechen, wäre es an der Zeit über die verheerenden Nebenwirkungen der noch nie dagewesenen Idiotenpolitik der Notenbanken zu sprechen, denn die Enteignung durch Nullzinsen hört mit dem Tapering nicht auf, denn sämtliche emittierten Tiefzinsanleihen werden die Vorsorgewerke noch über Jahre belasten.Wenn jemand glaubt seinen Lebensabend mit den aktuell illusorischen transitorischen Buchgewinnen von Aktien zu bestreiten, dann wäre ein Erleichterunsrally seiner Träumerei angesagt.

  5. Dealer in Umschulung

    Jeder Drogenentzug bei Süchtigen hat noch immer grosse Erleichterung gebracht. Darum ist dieses Problem auch weltweit so leicht gelöst worden.

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