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Marktgeflüster (Video): Das riecht nach Trendwechsel!

Das riecht nach Trendwechsel, was wir derzeit an den Aktienmärkten, aber auch den Anleihemärkten erleben! Und das kommt nicht aus heiterem Himmel, nachdem die Notenbanken synchron die Wende der Geldpolitik verkündet hatten! Und weil Aktienmärkte wie auch die Anleihemärkte ihre fulminanten Anstiege der liebevollen Zuwendung der Notenbanken verdanken, droht jetzt also Liebesentzug..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das riecht nach Trendwechsel, was wir derzeit an den Aktienmärkten, aber auch den Anleihemärkten erleben! Und das kommt nicht aus heiterem Himmel, nachdem zunächst die Fed (Fischer, Williams etc.), dann die EZB (Draghi), dann die Bank of England (Carney) und die Bank of Canada (Poloz) praktisch synchron die Wende der Geldpolitik verkündet hatten! Und weil Aktienmärkte wie auch die Anleihemärkte ihre fulminanten Anstiege der liebevollen Zuwendung der Notenbanken verdanken, droht jetzt also Liebesentzug. Der Dax heute heftig unter Druck, der Euro kümmert sich nicht um EZB-Dementis und steigt weiter – man kann insgesamt wohl von einem Paradigmenwechsel an den Märkten sprechen! Und das erwischt viele auf dem falschen Fuß, da enstehen gerade mächtige Schieflagen!

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Zinsangst

    29. Juni 2017 18:44 at 18:44

    „BUY THE FUCKING DIPS!“ wird ernsthaft vom Börsenclown auf CNBC empfohlen

  2. Avatar

    walter

    29. Juni 2017 19:39 at 19:39

    Nein Nein,,,Hr.Fugmann…das riecht nach Schlachtplatte!
    Aber die Goldplauze gefaellt mir heute gar nicht so recht,aber ab Montag dreht sich das Metall ja wieder in meine gewuenschte Richtung.(Event.schon morgen?)
    Dax wird die 12300 morgen noch reissen um dann im Juli den 12000er weit von unten zu betrachten….
    Ist nat.von dem Notenbank-Pack so gewollt….
    Prost….

    • Avatar

      Michael

      29. Juni 2017 20:51 at 20:51

      @walter
      Mit Gold könnte es leider auch zu meinem Leidwesen etwas kritisch werden, weil ich Depp dort oben bei 1270 eine größere Long-Position eröffnet hatte. Und dann noch eine bei 1255. Und eine bei 1240.
      Einen wirklichen Grund, warum sich der Kurs morgen oder am Montag signifikant ändern sollte, sehe ich eigentlich nicht.
      Aber die Hoffnung, dass sich der USD-Index, der seit April 2014 ins Uferlose aufgeblasen wurde, wieder auf ein realistisches Niveau bewegt, weil die Nicht-USD-Währungen in diesem Währungskorb wieder mehr in Richtung Seriosität gehandelt werden, dürfte auch für Gold (gegen USD, XAUUSD) positiv sein.
      Schau ma mal, denn sehn ma scho ;)

      • Avatar

        walter

        29. Juni 2017 21:08 at 21:08

        Solange Gold nicht unter 1235$ abtaucht,ist alles im Lack…
        Bis jetzt ist bei 1240$ der Boden!
        Ab Montag beginnt das 3Q und da sollte Gold mind.bei ca,1250$ starten, lt.Monatschart u.dann aufwaerts…..ansonsten down bis ca.1200/1180$…..

        • Avatar

          Michael

          29. Juni 2017 21:44 at 21:44

          Das … ansonsten down … blenden wir jetzt lieber aus und hoffen auf mindestens 1260, dann stelle ich die drei Trades glatt und gut ist es ;)

  3. Avatar

    Kuperkopf

    29. Juni 2017 20:14 at 20:14

    Das war das anklopfen des DAX knapp an der 13.000 Marke nur ein „Klingelstreich“!?

    ;)

  4. Avatar

    PK

    29. Juni 2017 21:06 at 21:06

    Bullard (FED) hat sich gerade zu Wort gemeldet und Yellen indirekt widersprochen. Ich übersetz mal:
    „Es wäre angemessen für die FED wachsam zu bleiben für neue Bedrohungen die zu einer Finanzkrise führen könnten und es gibt keine fixen Regeln die für alles richtig wären“.
    Aha, schon interessant. Man könnte es auch so interpretieren, daß die FED Ihr Massnahmen Repertoire nocht gar nicht ausgeschöpft hat.

    Daher kommt übrigens auch die recht ausgeprägte laufende Erholung im Dow (immerhin vom Low schon >80 Punkte).
    Das ist gerade schon recht schwierig, in beide Richtungen. Normal wäre das ganz klar ein Trendtag down geworden.
    Sobald der Markt in eine Richtung beschleunigt, kommt wieder einer von der FED daher. Wahrscheinlich werden die Ausschläge immer weniger, die kurzfristigen Trader werden sich irgendwann zurück ziehen. Was gefährlich ist, da dann Liquidität fehlt.

  5. Avatar

    madsoul

    30. Juni 2017 07:35 at 07:35

    Grundsätzlich riecht das wirklich nach trendwechsel, aber gerade die us jungs werden nochmal die buy the dip nummer spielen, sei es weil Donny seine „Big Surprise“ Nummer spielt, oder man einfach nur das Quartalsende retten will(macht sich ja gut für die Story und den Vertrieb im 3.Quartal
    Neue Ath werden sicher schwer, aber die 2440 bei s&p sehen wir nochmal vor der Berichtssaison. Ich bin bei 2415 long gegangen mit Ziel 2435 und sl 2400

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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