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Marktgeflüster (Video): Die USA hat Fieber!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die USA hat Fieber: Trump als wahrscheinlicher Kandidat der Republikaner ist der Kandidat der absteigenden weißen Mittelschicht, die in den Produktionssektoren ihren Job verloren hat. Nun aber erfaßt das Fieber auch den ungleich größeren US-Dienstleistungssektor in den USA, wie der heutige Markit PMI mit dem Fall unter die 50er-Marke (=Kontraktion) gezeigt hat. Dazu noch schwache US-Neubauverkäufe mit stark fallenden Preisen für Häuser – das alles riecht nach Rezession. Die Fed aber will wohl weiter die Zinsen erhöhen (so heute Lacker von der Fed) und meint, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten vorübergehend seien.
Abgestraft wird perspektivisch nun alles, was zu viele Schulden hat oder eine hoffnungsbasierte Wachstums-Story war (Firmen wie Tesla, Tech-Firmen, die keinen Cent Gewinn machen etc.)…

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Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Klack

    24. Februar 2016 20:34 at 20:34

    Da die ganze ,sich als so intelektuell empfindende Journalistenelite, meint stereotype und abfällige Bemerkungen über Donald Trump abzulassen ,sollte man auch einen Bernie Sanders von den Demokraten in seinem Verriß mit einbeziehen.
    Diese beiden so unterschiedlichen Personen sind sich zumindest in einem Punkt einig,daß die Finanzkleptokraten von der Wallstreet im Zusammenspiel mit egomanen Firmenmanagern sich die Taschen vollstopfen,indem Job ins Ausland verlagert werden und darüberhinaus auch noch die erzielten Gewinne ,durch Hin- und Hergeschiebe praktisch nicht versteuert werden.Da die ganze Mittelschicht seit Jahrzehnten in Amerika immer weiter abnimmt,stagnierente Einkommen bei gleichzeitg steigenden Ausgaben für Gesundheitskosten ,Collegegebühren etc. hat,
    verwundert es nicht ,daß diese Kandidaten breite Zustimmung erfahren.
    Wenn zudem ein Herr Trump das Verhalten von Frau Merkel als idiotisch bezeichnet,
    hat er mehr Weitsicht als viele,der so erleuchteten Jubeljournalisten,die meinen alles andere mit missionarischem Eifer plattzumachen bzw. zu diskreditieren.

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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