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Marktgeflüster (Video): Draghi läßt die Maske fallen!

Mario Draghi hat heute endgültig die Maske fallen lassen und klar gemacht: es geht nicht um Preisstabilität, sondern um die große Umverteilung! Deutschland wird der Hauptleidtragende sein – ob sich der Dax dessen bewußt ist?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Mario Draghi hat heute endgültig die Maske fallen lassen und klar gemacht: es geht nicht um Preisstabilität, sondern um die große Umverteilung! Erstens der Umverteilung von Risiken aus dem Bankensektor hin zur EZB, sprich zum Steuerzahler. Die Notenbank hat die Begrenzung für Käufe von Staatsanleihen aufgehoben: bislang konnte sie nur kaufen, was mehr als der Einlagezins rentiert (derzeit -0,4%). Dazu will sie nun auch 1-jährige Staatsanleihen kaufen, um die Zinskurve zu versteilen. Und wenn die Dinge sich negativ entwickeln, können die Käufe beliebig ausgeweitet werden, so Draghi heute. Also die totale Entgrenzung – das eigentliche Mandat der EZB (Preisstabilität) ist nicht mehr erkennbar, zumal Draghi selbst davon ausgeht, dass die Inflation steigt. Warum dann diese Entgrenzung? Faktisch geht es um die Rettung der Europeripherie – durch Umverteilung von Geldern! Deutschland wird der Hauptleidtragende sein – ob sich der Dax dessen bewußt ist?

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19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    back2life

    8. Dezember 2016 18:38 at 18:38

    Lieber Herr Fugmann möchte Ihnen nicht die Laune verderben aber DJ30 ist jetzt bei 19640 und steuert 19700 an ,seit 15 Minuten eine steile Kerze nach oben. Also 20000 sollte bis WE drinne sein total verrückt. Schönen Abend noch..

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      8. Dezember 2016 18:44 at 18:44

      @back2life, der Dow ist uninteressant, was zählt ist der S&P..

      • Avatar

        GN

        8. Dezember 2016 18:59 at 18:59

        ……..prust Markus Fugmann, meine Herrn!!!! Der S+P macht 1=1 die gleichen Bewegungen wie der DOW!!!! Natürlich mit nominal anderen Kursen…..VG

      • Avatar

        back2life

        8. Dezember 2016 19:03 at 19:03

        ja weiß ich war doch nur zu zeigen wie schnell es zZ zwischen Ihre Sendung und eine Stunde später Zack

  2. Avatar

    GN

    8. Dezember 2016 18:43 at 18:43

    ….DOW akt. bei 19635……..wieder massive SQ im S+P u. DOW…..wollen wohl mit Gewalt auf 20.000……

  3. Avatar

    Marko

    8. Dezember 2016 18:45 at 18:45

    Aber, Markus, was hat das mit „Maske-fallen-lassen“ zu tun ?

    Deutschland wird vor oder nach dem Brexit der Hauptfinanzier des EUR sein, das wollten die anderen doch so, gerade die Franzosen ? Ich meine damit den EUR…

    Natürlich kann man dies wie einen Länderfinanzausgleich sehen, ja. Aber wir in Deutschland profitieren vom EUR, trotzdem wäre es an der Zeit, dort unten im Süden, die Probleme ernsthaft anzugehen…

    VG
    Marko

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    Marko

    8. Dezember 2016 18:54 at 18:54

    „Die EZB hatte ihr gewaltiges Kaufprogramm für Staatsanleihen und andere Wertpapiere bis mindestens Ende des Jahres 2017 verlängert. Der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Zentralbankgeld besorgen können, bleibt dagegen unverändert auf dem Rekordtief von null Prozent. Damit leistete die EZB die nötige Schützenhilfe für die Börsen, die sich Marktteilnehmer erhofft hatten. Für Marktbeobachter ist die Jahresendrally damit eröffnet.

    Völlig unbeeindruckt von der politischen und wirtschaftlichen Krise in Italien präsentierte sich erneut der dortige Aktienmarkt. Der Mailänder FTSE-MIB-Index rückte um weitere 1,64 Prozent vor auf 18 427,86 Punkte , nachdem er an den beiden Vortagen bereits um mehr als 6 Prozent nach oben gesprungen war. Die Aktien von Banken preschten abermals vor.“

    Und das meinte ich, viele unterschätzen die EZB, die EZB hat noch lange nicht ihr Pulver verschossen… Und gerade, dass die Bank -Aktien nach oben springen, sollte die Bären ins Grübeln bringen ?
    VG

    Marko

  5. Avatar

    Dr.Schaarschmidt

    8. Dezember 2016 18:55 at 18:55

    Die Börse liebt runde Zahlen.Deshalb werden die 20000 fallen.Wir sind in der finalen Übertreibung nach oben.Es könnte im Dow sogar bis auf über 22000 gehen,doppelt so hoch wie 2000.
    Die FED ist wie immer zu spät dran.Die Börsen sind außer Rand und Band,dass hat sie nun davon.

  6. Avatar

    Schleswig-Holsteiner

    8. Dezember 2016 19:15 at 19:15

    … und der totale Betrug durch Merkels Parteienblock am deutschen Steuerzahler.

  7. Avatar

    Lossless

    8. Dezember 2016 19:19 at 19:19

    Warten wie ab! Die Inflation wird im ersten Quartal an Dynamik gewinnen und dann muss er die Zinsen anheben. Was dann passiert sollte klar sein. Herr Draghi spielt mit einem Monster und er hat fast schon die Kontrolle darüber verloren.

    • Avatar

      Marko

      8. Dezember 2016 20:07 at 20:07

      Das stimmt nicht,

      das, was wir hier sehen, ist ein Monster, geboren durch Lehman.

      Wir alle, müssen jetzt die Suppe auslöffeln.

      Die Inflation darf an Dymamik gewinnen, endlich ..? ;)

      Die EZB ist und war erstaunlich zurückhaltend, und das liegt natürlich an Deutschland, wie immer…

      VG

      Marko

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    marc

    8. Dezember 2016 19:20 at 19:20

    Was war das noch für ein Drama mit Zypern.
    Die bange Frage, wann es wohl mein Konto erwischen wird! Zypern die „Blaupause“ tönten die Medien. Dann trat diese verdammte „bail in“ Regelung in Kraft, Börsenstars rieten Cash auf mehrere Banken zu verteilen, nie über 100.000. So ein Käse, nur Bankspesen!
    Seit Monte dei Paschi gibts es das blöde „bail in“ nicht mehr, man stelle sich das vor, ein EU Gesetz einfach weg, verschwunden.
    Jetzt zahlen wieder alle, wenn meine Bank pleite geht.
    Was bin ich erleichtert, einer für alle, alle für einen und alles wird gut.

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    Mulinski

    8. Dezember 2016 20:26 at 20:26

    Deutschland wird der Hauptleidtragende sein – ob sich der Dax dessen bewußt ist?
    Deutschland profiert vom Euro, heißt es doch immer, nur wer dieses Deutschland ist, wird nie beantwortet, es zeigt sich halt immer mehr, dass es nicht Otto Normalverbraucher ist, sondern die Famile Quandt und Konsorten, die auf Steuerzahlerkosten ihre Produkte weiterhin in großem Stil in der EURO-Zone verhökern können.

    • Avatar

      Petkov

      8. Dezember 2016 22:36 at 22:36

      Hallo Herr Mulinski, Ihr erster Satz könnte so auch von Prof. Sinn stammen, d.h. Ihre Meinung in Ehren, aber ich finde, dass konkret die Familien Quandt/Klatten eher ein Gegenargument für Ihre These liefern. Zum Einen war ihr Hauptdividendenbringer schon lange vor dem € recht erfolgreich und zurecht sehr beliebt, zum Anderen ist das (zweifellos gewachsene) Vermögen eher in China bzw. Asien als in der Eurozone generiert worden. Dies trifft natürlich auf die gesamte Automobilbranche zu. Und dann darf man nicht vergessen, dass die Familien unter anderem an einem der größten Arbeitgeber in einer Region beteiligt sind, die nicht zu den gemiedensten Absteigen Deutschlands gehört.
      Ich glaube, z.B. ein Rüstungskonzern würde sich besser zur Unterstreichung Ihrer These eignen.

      • Avatar

        Mulinski

        9. Dezember 2016 11:14 at 11:14

        Von mir aus, Herr Petkov, die Familie Quandt steht ja nur beispielhaft für eine sehr reichen Unternehmer der vom niedrigem Eurokurs profitiert, im Gegensatz zum Durschnittsmichl.

  10. Avatar

    Gixxer

    8. Dezember 2016 20:36 at 20:36

    Ich verstehe das nicht! Draghi macht quasi was er will. Mandat? Was für ein Mandat?!
    Alles ist erlaubt! Der BGH hat sich dem ja auch schon ergeben. Aber genau das sind die Dinge, die den radikaleren Parteien (ich wiederhole mich da) in die Karten spielen. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass die was besser machen, aber das ist dem kleinen Mann egal.
    2017 wird sich zeigen, was passiert. Die eher reicheren Länder wie zB Deutschland driften nach rechts. Die ärmeren (Süd-)Länder driften nach links.

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      8. Dezember 2016 23:18 at 23:18

      Draghi zerstört (die Idee von)Europa & unsere alternativlosen Luschen schauen zu.Wie wir täglich hören,haben sie Wichtigeres zu tun.Szene aus einem Opel-Werbespot:Mir wird schlecht-Tüte!Danke Frau Klopp.

  11. Avatar

    plachta

    8. Dezember 2016 22:16 at 22:16

    Hallo, wie hieß damals der bekannte Bayern-Keeper ?
    Bin I Draghi ja ja ja bin I König ja ja ja und der Euro ist mein Königreieieich!
    Sorry konnte nicht anders!

  12. Avatar

    back2life

    9. Dezember 2016 00:26 at 00:26

    Nur so an Rande worüber wir noch garnicht gesprochen haben: Schiller PE liegt jetzt bei 27,78 durchschnitt ist 16,05 viel Spaß beim Einsteigen

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Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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am

Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

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SAP in der Krise: Ist das eine Chance für uns? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war ganz harte Kost, die der europäische Software-Riese SAP am 26. Oktober für seine Aktionäre hatte. Die Cloud-Sparte blieb überraschend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Anwendungen wie die Software Concur (Verwaltung und Organisation von Geschäftsreisen) floppten völlig. Und noch mehr: Die Walldorfer kassierten auch gleich die Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre, wie wir aus dem Quartalsbericht entnehmen mussten.

So kam es wie es kommen musste. Die Aktie des DAX-Schwergewichts kollabierte an jenem Tag binnen weniger Sekunden und verlor 20 % ihres ursprünglichen Marktwertes. Per saldo sank die SAP-Aktie von über 140 Euro unter 100 Euro ab. Milliarden Euro waren plötzlich durch den Schornstein.

Ungefähr im gleichen Zeitraum meldete die US-Konkurrenz bestes Zahlenwerk. Oracle und Salesforce nutzten die Dollarschwäche des vergangenen Jahres und griffen den deutschen Software-Riesen in seinem europäischen Heimatmarkt an. Die Analysten hängten wie üblich ihr Mäntelchen in den Wind und urteilten vernichtend über das Software-Unternehmen. Der Tenor: Eine Wachstumsgeschichte geht zu Ende. SAP bringt es nicht mehr.

In der Tat befindet sich die Walldorfer Software-Schmiede in einer veritablen Krise. So wird der Umsatz 2021 kaum noch wachsen, der Gewinn wird großer Wahrscheinlichkeit sogar rückläufig sein.

Das sind die Stärken der SAP

Aber gemach! SAP ist unverändert ein großartiges Unternehmen, dessen Software-Anwendungen weltweit in rund 25 Branchen genutzt werden. Bei Großunternehmen sind die Deutschen immer noch das Maß aller Dinge. 9 von 10 Playern nutzen mindestens eine kleine SAP-Anwendung. Die Kundenkartei der Walldorfer liest sich imposant. Dort finden Sie typische Traditionsunternehmen wie Chevron, Ford oder AT&T. Aber auch die…..

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