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Marktgeflüster (Video): Wahrheit und Idioten!

Bekanntlich gibt es ja mehr als eine Wahrheit – daher ist die Wahlentscheidung der Amerikaner rational und idiotisch zugleich! Im Video versuche ich zu skizzieren, was unter Trump passieren wird, also welche Anlageklassen sich gut entwickeln werden – und welche schlecht!

Redaktion

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am

Markus Fugmann

FMW-Redaktion

Bekanntlich gibt es ja mehr als eine Wahrheit – daher ist die Wahlentscheidung der Amerikaner rational und idiotisch zugleich! Rational, weil sich für die meisten Amerikaner nur unter Trump etwas ändern kann – und idiotisch, weil die von Trump erwartbaren Änderungen überwiegend zu Lasten derjenigen gehen werden, die seine enthusiastischsten Anhänger sind. Warum? Weil durch Trumps Fiskalpolitik auf Pump (bedingt auch durch die Dominanz der Republikaner im Kongreß) die Preise steigen werden (was vor allem jene trifft, die ohnehin wenig Geld haben) – und der eigentliche Absahner wieder einmal die Wall Street sein wird!
Im Video versuche ich zu skizzieren, was unter Trump passieren wird, also welche Anlageklassen sich gut entwickeln werden – und welche schlecht!

27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    Mulo

    9. November 2016 18:52 at 18:52

    „Die seine enthusiastischsten Anhänger sind. Warum? Weil durch Trumps Fiskalpolitik auf Pump.“ Unter einem demokratischem Präsidenten wäre es ebenso zu Fiskalpolitik auf Pump gekommen. Von Trump erwünschen sich die Geringverdiener eine bessere Arbeitstelle, wenn ich eine gut bezahlte Arbeitsstelle habe, dann ist der Preisanstieg nicht mehr schlimm.

  2. Avatar

    Martin

    9. November 2016 18:56 at 18:56

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    wer hat in den letzten Tagen Importzölle auf europäische Stahlprodukte verhängt? Ich denke das war noch Obama, ein Demokrat. Warum ist dann Trump ein Idiot?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. November 2016 18:58 at 18:58

      @Martin, das wird bei Trump eine völlig andere Dimension haben! Es geht um Importzölle von 35% und 45% aus Ländern wie Mexiko und China – auf alle Produkte! Und das werden sich die Chinesen so nicht bieten lassen, so viel ist sicher..

  3. Avatar

    Roland Ebel

    9. November 2016 19:02 at 19:02

    Wieso können Sie das Wahlergebnis hinnehmen?
    Ich bin auch nicht erfreut.
    Aber die größte Volkswirtschaft hat gewählt – demokratisch –

    • Avatar

      Michael

      9. November 2016 19:41 at 19:41

      …mit einer Stimmenmehrheit gegen Trump, wie es derzeit aussieht…

  4. Avatar

    mona

    9. November 2016 19:07 at 19:07

    Heute hat sich auch FMW positiv für Gold geäussert. Hatte hier nicht ein User,mehrmals auf Gold hingewiesen?
    Ich dachte nicht,daß man heute noch unter 1300$ nachlegen kann.
    Eventuell sollte Trump u.a.die Reichen zur Verantwortung für seine Pläne heranziehen.

    • Avatar

      Michael

      9. November 2016 19:43 at 19:43

      Sollte er, aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
      Er kommt ja auch nicht gerade aus der Armenschicht…

      • Avatar

        mona

        9. November 2016 20:11 at 20:11

        Trump könnte doch den Fehler von Präsident Nixon 1971 wieder gerade rücken?

        • Avatar

          Michael

          9. November 2016 21:39 at 21:39

          Welchen Fehler auch immer von 1971 sollte man fast 50 Jahre später gerade rücken können?
          Wir Deutschen entschuldigen uns seit mindestens 4 Generationen für etwas, das Menschen verursacht haben, die längst nur noch in Büchern existieren. Gerade rücken können wir das nicht mehr. Man kann nur lesen, denken, seine Schlüsse ziehen, sich weiter entwickeln…
          Ob Trump überhaupt weiß, was auch immer Nixon zu verantworten hat, bezweifle ich stark. Damals hat er mit Hilfe der politisch-wirtschaftlichen Situation seine ersten Millionen eingesackt: „In 1971, Donald Trump was given control of the company, which he later renamed the Trump Organization. He also moved his residence to Manhattan, where he began to make important connections with influential people.>/i>“

          • Avatar

            mona

            9. November 2016 21:54 at 21:54

            Den Fehler,den ich anspreche, ist die aufhebung des Goldstandarts unter Nixon während des Vietnamkrieges.
            Warum hat Nixon den Goldstandart beerdigt?

    • Avatar

      Michael

      9. November 2016 20:04 at 20:04

      Das sind doch jetzt wirklich undifferenzierte und pauschalisierende Aussagen.
      Die FMW hat sich heute „positiv“ zu (es heißt nicht für Gold geäußert, weil Trump die Wahl gewonnen hat und sich die nun folgende Unsicherheit mittel- bis langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit zugunsten der sicheren Häfen niederschlagen wird.
      Der erwähnte User brüllt seit Eröffnung der FMW-Website goldene Zeiten herbei, obwohl sich das Edelmetall seit 5 Jahren im Sturzflug befindet.
      Ich frage mich ohnehin schon den ganzen Tag, warum er heute nicht aus seinem Loch hervorkriecht? Hat er erst einmal zuviel gefeiert und muss er jetzt seinen (Gold)Kater erneut ertränken?

      • Avatar

        mona

        9. November 2016 21:38 at 21:38

        Entschuldigung,daß ich statt „von Gold“…“für Gold“ geschrieben habe.
        Seit 2000 sieht man aber eine sehr gute Performance bis heute!
        Aber während Trumps Wahlkampf,vor ca.6 Monaten,hatte ich auf Youtube ein Interview mit D.Trump gesehen,wo er sich speziell über Gold und den Goldstandart geäußert hatte.Er wurde gefragt,ob der Goldstandart wie vor 1971, in der heutigen Zeit eine Option wäre?
        Er ist nicht ganz abgeneigt davon!
        Der Gold-User hatte auch guten Grund dazu,um feiern zu können…
        Entweder verkaufte er heute früh oder er fischte unter 1300$ nochmal ab.
        Aber wir wissen es leider nicht.

  5. Avatar

    Claudius

    9. November 2016 19:44 at 19:44

    @Hr. Fugmann: Aufgrund des Wahlergebnisses in den USA ergibt sich eine seltene Gelegenheit (alle Senat/Repräsentantenhaus und Präsident) von einer Partei die man sehr sinnvoll nutzen kann.
    Grundsätzlich haben Sie die Probleme der USA bereits sehr oft und sehr gut beschrieben.
    -Deindustrialisierung die zu Kaufkraftverlust/ Arbeitslosigkeit führt. Aus nem Handwerker wird eben kein IT-Techniker zumal das keine Massenjobs sind. Viele Amerikaner brauchen 2 oder mehr schlecht bezahlte Jobs um die Familie durchzubringen und die gut bezahlten Jobs sind den Eliten vorbehalten.
    -keine moderne Infrastruktur, die Wirtschaftswachstum und neue Technologien nicht wirtschaftlich macht
    -eine sehr breite Schere zwischen arm und reich sowie eine in vielen Aspekten sehr heterogenen Gesellschaft.
    – ein enormes Handelsbilanzdefizit

    Was nun?
    Die Pläne Trumps
    1. Repatriierung der Unternehmensgewinne
    2. Radikale Senkung aller Einkommens und Unternehmenssteuern
    3. Schuldenfinanzierte Infrastrukturprogramme
    Wo führt das hin?
    – Kapital zum Investieren fließt zurück in die USA, das investiert werden kann/muss in Verbindung mit einer niedrigen Lohn/Einkommensbesteuerung führt zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit (Lohnstückkosten)
    – Durch die schuldenfinanzierten Infrastrukturprogramme fallen die Anleihen = steigende Renditen = steigende Zinsen = Inflation
    – Handelsbeschränkungen? Diese werden dann nur noch dort benötigt, wo wirklich große Diskrepanzen bei den Produktionsstrukturen zwischen USA und dem Handelspartner bestehen
    – Führt dies nicht zu einem noch größeren Handelsbilanzdefizit? Eher nicht. Durch die oben beschriebenen Maßnahmen wertet der USD ab. oh, dann wird ja alles noch schlimmer siehe jetzt schon GB, ich glaube nicht. Der USD wird im Vergleich zu den anderen Ländern zu einer wirtschaftlich bedeutenden Absatzmacht mit hohen Zinsen, ergo fließt noch mehr Kapital in die USA was die Renditen wieder drückt. Je mehr die Wirtschaft Wettbewerbsfähigkeit gewinnt = Handelsbilanz neutral wird, desto mehr wird der USD aufwerten. Ähnlich könnte es auch GB gehen, jedoch deutlich abgeschwächt, da nur die USA theoretisch noch alle Wirtschaftssektoren im Land haben.
    – Aber nur Schulden machen geht doch nicht? Nochmal Falsch. Der Vergleich zu den anderen Volkswirtschaften ist entscheidend, diese sind meistens auch nicht besser. Warum? Wenn man anstatt durch QE wie die EZB fast ne Billion € in die Finanzmärkte pumpt, dafür in Infrastruktur investiert führt dies zu zwei Profiteuren. Die Eliten und die Aktionäre die durch die Firmen Aufträge erhalten und die normalen Arbeiter die wieder einen Job haben, der auch so bezahlt ist, dass man davon leben kann. Wenn man auch Inflation hat gibt es eigentlich kein Problem, denn solange es keine Hyperinflation gibt, tragen alle Bevölkerungsschichten den gleichen Anteil und alle können sich auf die Spielregeln einstellen = Fairness. Bei QE profitieren nur die Großen, das hat zu Brexit und Trump geführt.
    – Was ist die Schlussfolgerung von all dem? Richtig, die Einführung eines Vollgeldsystems (eine unabhängige Zentralbank ist dann nicht mehr notwendig, denn ob Zentralbank oder Staatshaushalt ist eigentlich doch eh dasselbe, oder?)
    Leider wird dieses Thema in Europa nicht diskutiert (Ausnahme Schweiz).

    Grüße Claudius

    • Avatar

      mona

      9. November 2016 20:19 at 20:19

      USA ist kein Exportland,wie Deutschland!Trump kann also getrost auf chin.und deutsche Produkte verzichten,wenn er den Protektionismus voll durchzieht.
      Man wird die Sanktionen mit Rußland einfrieren und sich mit den angenehmen Partnern verständigen.
      Im 2,Halbjahr 2017,wird man sehen,wer im richtigen Zug sitzt.

    • Avatar

      Petkov

      9. November 2016 21:05 at 21:05

      Hallo Claudius,

      was Sie ansprechen (Infrastrukturinvestitionen) ist eigentlich Fiskalpolitik, wogegen QE streng genommen eine perverse Form der Geldpolitik ist. Eine effektive Fiskalpolitik kann in der €-Zone deswegen nicht aufgestellt werden, weil die Länder, die sie brauchen, die Finanzierung nicht hinbekommen. Und zwar wegen des Korsetts der Währungsunion. Diese Länder bekommen zwar tonnenweise Steuermiliarden aus anderen „Partnerländern“, das Geld darf aber nicht da eingesetzt werden, wo es effektiv wäre. Dafür gibt es nur zwei erfolgsversprechende Lösungsansätze: entweder die €-Zone verlassen oder aus der Währungsunion austreten ;-)

      Für so etwas braucht man jedoch richtige Politiker mit Mut und Weitsicht. Und aktuell sind wir in Europa froh, wenn uns die merkel einen Tag gönnt, an dem sie uns kein geisteskrankes Vorhaben aufbürdet, das wir zu schaffen haben. Man sollte sich nur anschauen, wer ihr aktuell wichtigster Verbündeter ist: nicht etwa irgendein europäisches Land, mit dem man in der Tat gemeinsame Werte und Weltanschauungen teilt, sondern der türkische Diktator.

      • Avatar

        maitdjai

        10. November 2016 04:57 at 04:57

        Genau! Die Sesselpubser in Bruessel, und vor Allem in Berlin, hat es nach dem Brexit zum 2 Mal (auf der falschen Arschbacke), aus ihrem selbsgerechten Schlaf gerissen!
        Nach den grossen Spruechen, wie z.B. von Steinmeier, werden sie wieder in den Allerwertesten der Amis kriechen. Nur ist nicht sicher, ob Trump diese Art von „Einlaeufen“ ueberhaupt will. Ein wenig „devotere‘ Art ist wahrscheinlich schon angesagt.

    • Avatar

      Lars

      9. November 2016 21:14 at 21:14

      Die Lohnstückkosten werden nicht fallen, denn die Löhne und Einkommen sollen ja nach Trumps Plänen auf ein menschenwürdiges Niveau („die normalen Arbeiter die wieder einen Job haben, der auch so bezahlt ist, dass man davon leben kann“ angehoben werden. Eine Lohn-/Einkommenssteuersenkung wird diese Erhöhungen niemals auffangen können.
      Handelsbeschränkungen nur noch dort, wo es genehm ist, da muss der Rest der Welt (=84% des weltweiten BIPs) erst einmal mitspielen.
      Die Inflation wird steigen und „den normalen Arbeitern, die wieder einen Job haben, der auch so bezahlt ist, dass man davon leben kann“ das Leben weiterhin erschweren.
      Der Binnenmarkt wird kurzfristig möglicherweise durch die Infrastrukturmaßnahmen profitieren, der Rückfall in das Industriezeitalter von Kohlekraft wird jedoch Probleme ganz anderer Natur aufwerfen.
      Amerikanische Exportgüter werden noch teurer, als sie es ohnehin schon sind. Ob auf Seiten der weltweit 84% nicht-Ami-BIP-Teilnehmer dann nicht auch Gegenmaßnahmen ergriffen werden, darf angezweifelt werden. Der Export dürfte noch mehr als jetzt kollabieren.

      Und was die Schweiz angeht: Darüber sollte man ein Tuch des Schweigens ausbreiten. Seit Urzeiten hält man sich politisch und moralisch aus allem heraus, um in Krisen-, Kriegs- und Friedenszeiten die Reichtümer von Nazis, Scheichs, Nachbarn, Freunden und Feinden anzulocken. Neutral und wert(e)frei.
      Zur Not verkauft man bei Bedarf Informationen über seine „Kunden“ zu Lasten der legendären schweizerischen Diskretion für unverschämte Summen.
      Und ab und an erschüttert man weltweit Anleger und Broker mir einer nie dagewesenen hinterhältigen Aktion (Anfang 2015).
      In der Literatur finden sich zahlreiche historische Definitionen für diese Einstellung: Opportunisten, Verräter, Leichenfledderer, Zyniker…

      • Avatar

        Petkov

        9. November 2016 21:34 at 21:34

        Lars, seien Sie jetzt bitte nicht neidisch auf die Schwiitzer. Sowohl zu der Informationspreisgabe als auch zu der Aktion mit dem Franken wurden sie schlichtweg gezwungen. Sie haben Letzteres zwar ohne Vorwarnung gemacht, aber die Vorwarnung hätte den gleichen Effekt. Wer als Anleger böse und irreparabel erwischt wurde, war selber zu gierig, opportun, zynisch usw.

        • Avatar

          Lars

          9. November 2016 23:54 at 23:54

          Neidisch?
          Worauf? Auf Kriegsprofiteure und Opportunisten ohne Moral?
          Wer und mit welchen Mitteln hat man die armen Schweizer denn gezwungen, Daten für Millionen zu verkaufen? Und die „Aktion mit dem Franken“ in einer Nacht- und Nebelaktion durchzuziehen? Die EU? Mal wieder??
          Nein, ich bin nicht neidisch. Nicht im Geringsten. Mir ist Moral nämlich wichtig, obwohl das mein größter Fehler und pure Dummheit zu sein scheint.
          Zitat zu Moral und Ethik:
          „Moral ist das, was man aus der Ethik macht. Ein Mann mit ethischen Grundsätzen weiß, dass er seine Frau nicht betrügen darf. Ein Mann mit Moral tut es nicht.“

          • Avatar

            Petkov

            10. November 2016 04:32 at 04:32

            Wenn das ihr größter Fehler ist, wissen Sie also selbst, dass insbesondere in der Politik Moral nur unter bestimmten Voraussetzungen und nur bei Gegenseitigkeit funktionieren kann. Was ist, wenn es bei fast allen Anderen spätestens bei der Ethik aufhört? Ab welchem Zeitpunkt greifen die Selbstschutzmechanismen anstelle die Moral? Bei Kleineren naturgemäß früher als bei Größeren.

            Die Kölner Silvesternachtvorfälle sind zwar das krasseste, aber bei weitem nicht das einzige Beispiel für das neue Phänomen rechtsfreier. Noch beweist Deutschland Moral, weil bisher keine nennenswerten Konsequenzen gezogen wurden. Das wäre im Sinne der Menschenwürde amoralisch. Zwar haben Opfer auch eine Menschenwürde, aber offenbar wiegt die „geschichtliche Verantwortung“ schwerer.

            Die Moral von der Geschichte: die ganze Welt hat die Deutsche Moral zur Kenntnis genommen, fragt sich aber, wie lange noch der Kessel dem Druck standhält und hat ein mulmiges Gefühl dabei. Selbst der Dalai Lama. Die Werte oder besser Ihre Interpretationen wurden zum Schutze der Gesellschaft geschaffen und werden angepasst, sobald sie nicht mehr diesem Zweck dienen. Die Schweiz ist an der Stelle viel berechenbarer und damit glaubwürdiger. Bei denen weiß man, was man hat und es ist nachhaltig. Damit retten die nicht die Welt, aber Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden sie auch nicht bezichtigt. Sie verhalten sich immer rational und ihre Gesellschaft ist politisch und sozial noch im Gleichgewicht. Das kann man von Deutschland aktuell nicht vorbehaltlos behaupten.

        • Avatar

          Michael

          10. November 2016 00:31 at 00:31

          Gezwungen dazu, dass man für mehrere Millionen Redegeld das Schweigegeld-Gelübde bricht?
          Oh weh!!!!

          • Avatar

            Petkov

            10. November 2016 02:58 at 02:58

            Das Schweigegelübde ist den Schweizern Abermiliarden wert, also würden sie sie nicht freiwillig für paar poplige Millionen brechen. Die haben also aus der Situation das Beste gemacht. Sie glauben, jemand tauscht einfach so ein Pferd gegen eine Henne? Oh weh!!!

  6. Avatar

    Lossless

    9. November 2016 19:51 at 19:51

    Trump kann jetzt jedes Gesetz durchwinken… Absolute Merheit im Senat und Repräsentantenhaus. ;-)

  7. Avatar

    Lossless

    9. November 2016 20:11 at 20:11

    Mehrheit

  8. Avatar

    Hondo

    9. November 2016 21:37 at 21:37

    Herr Fugmann,
    Ich möchte Ihnen einmal gratulieren für die recht gute Vorhersage des Trump Sieges ich war in Ihren Aussagen oft bei Ihnen. Nur weil etwas offensichtlich erscheint heißt es nicht , das es auch wirklich so ist. Also nochmal super gemacht.

    • Avatar

      Petkov

      9. November 2016 22:14 at 22:14

      Mich macht es nur stutzig, das FMW auch den Brexit vorgeahnt hat. Haben Sie sich schon Gedanken über den merkwürdigen Kamerawinkel bei den Videos von Hr. Fugmann gemacht? Perfekt optimiert, um die Glaskugel zu verstecken.

      Und jetzt im Ernst: große Klasse, herzlichen Dank auch von mir.

  9. Avatar

    Gixxer

    9. November 2016 23:59 at 23:59

    Ist es wirklich so, dass Clinton mehr Stimmen erhalten hat?
    Zwischenzeitlich lag doch Trump mal mit über einer Mio Stimmen vorne und in den noch ausstehenden Staaten lag er ebenfalls vorne.

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Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

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Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

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