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Markus Krall: Negativzinsen und der Kollaps der Banken – die fünf Schwarzen Schwäne der Finanzmärkte

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Der Negativzins ist etwas völlig Neues in der einige Jahrtausende zurück reichenden bekannten Menschheitsgeschichte (seit es die Schrift gibt). Markus Krall zeigt, dass die Folgen des Negativzinses einen immensen Effekt haben – und die Banken zeitnah in extreme Schieflagen bringen werden. Die Negativzinsen sind eine Zeitbombe, so Krall, die sich bald entladen wird – zumal die Politik die Lage immer weiter verschlimmert.

Sehenswerter Vortrag des wohl besten Banken-Kenners Deutschlands über die fünf Schwarzen Schwäne an den Finanzmärkten!


Foto: Esther Neumann
http://de.wikimannia.org/Markus_Krall

8 Kommentare

8 Comments

  1. Axel

    6. Juni 2019 11:44 at 11:44

    Warum sind die Banken in Japan noch nicht implodiert, obwohl es dort doch schon so lange die Nullzinspolitik praktiziert wird?
    Gibt es einen Logikfehler in Kralls Argumentationskette?
    Hat jemand Antwort?

    • Columbo

      6. Juni 2019 13:03 at 13:03

      Weil große Banken in Japan wie sonst überall nicht implodieren dürfen. Man läßt sie einfach nicht. Ausbaden tun‘s die Japaner mit ihrer Samuraimentalität: Noch mehr arbeiten, noch weniger Urlaub, noch weniger Geld, noch weniger Kinder, noch mehr Verzicht…
      Vielleicht werden wir auch so, dann dauert‘s noch dreißig Jahre und länger.

      • tm

        6. Juni 2019 13:37 at 13:37

        Ist das so? Steigen die Jahresarbeitszeiten an?

        Und ist die Kausalität mit den Kindern nicht eher anders herum: Durch die sinkende Erwerbsbevölkerung udn die Alterung der Bevölkerung ist Japan in der wirtschaftlichen Situation, in die Europa derzeit auch gleitet.Und ja, daher werden „wir“ auch so, also ganz Europa und danach auch nach und nach der Rest der Welt.

      • Denker

        6. Juni 2019 13:58 at 13:58

        Hm…ob die US Company in 30 Jahren noch die Nr.1 ist läßt sich bezweifeln.
        Da wird Trump als Spezialist für Insolvenzen vorher noch die Firma abwaracken…

        • tm

          6. Juni 2019 14:27 at 14:27

          🙂 ok, das muss man Trump zutrauen. Sollte es bei einer Amtszeit bleiben, schafft er es glaube ich nicht, bei einer zweiten Amtszeit bin ich das recht zuversichtlich. Aber auch ohne Trump wohl eher Nr. 2 in 30 Jahren.

  2. Sankt - Nullzins

    6. Juni 2019 14:37 at 14:37

    Also die Bestätigung von Markus Krall : der Kollaps wird irgendwann über die Kredit- Unwürdigkeit der Zombi-Firmen ausgelöst u.indirekt auf die Aktienmärkte überschwappen. Die Notenbanken können dann nur noch zuschauen wie ihr in vielen Jahren aufgebautes Kartenhaus zusammenfällt.
    Krall ist im Moment der Einzige, der sich noch als sogenannter Crash- Prophet äussern darf. ( Gratulation )
    Schon als Pessimist wird man nicht gerne gehört, DIE NOTENBANKEN HABEN EINE SO SCHÖNE OPTIMISTISCHE FINANZWELT GESCHAFFEN.
    DIe Notenbankgläubiger sind heute zahlreicher als die Gläubiger der grössten Religionen.Dieser Religion fehlt nur noch ein „ Börsengott „ Ich glaube soeben hat er wieder einen Auftritt. Wird er uns den Himmel oder die Hölle versprechen?

  3. Beobachter

    6. Juni 2019 18:43 at 18:43

    Heute gelesen, unter Titel :
    am 11. Juni 2014 führte die EZB erstmals Negativzinsen ein ( 5 Jahres Jubiläum ) Im Jahr 2018 haben die EU Banken 7,5 Mia. an Negativzinsen gezahlt, wobei die deutschen Banken am meisten belastet wurden.
    ( Illegale Subventionierung ? )
    Das Ziel war die Banken zu motivieren ihre Mittel in die Wirtschaft einzuspeisen um die Wirtschaft anzukurbeln. Das nicht verliehene Geld muss mit Negativzinsen bei der EZB parkiert werden.
    Da die EZB gleichzeitig mit dem Aufkauf von Anleihen die Wirtschaft mit Geld flutete ,klappt das eben nicht.
    Die Banken werden also gezwungen risikoreiche Kredite zu vergeben oder das Geld mit Strafzinsen zu parkieren, was beides für die Bankgewinne negativ ist.
    Frage: Ist es Aufgabe der Notenbanken die Banken kaputt zu regulieren ?
    Da die Nebenwirkungen dieser Medizin immer mehr zum Vorschein kommen, warum will man den
    Patient zu Tode behandeln ?
    Warum kommen die Erkenntnisse von Markus Krall in der Finanzwelt micht an ?

  4. Kritisch on fire

    6. Juni 2019 21:40 at 21:40

    Es gibt ja eigentlich nur eine Lösung um der Prophezeiung von Dr. Krall, dem Banken-u. Eurocrash zu entgehen und damit viel mehr Zeit zu gewinnen. Ist zwar nicht erstrebenswert und wird am langen Ende noch viel schlimmer, wird aber meiner Auffassung nach so kommen.
    Die EU ändert die Bankengesetze dermaßen, dass frischgedrucktes Geld den Banken als Stammkapital zur Verfügung gestellt und von denen auch so verbucht werden kann. Alles SUPER – die Zombies können weiter finanziert werden, die Banken haben ausreichend Eigenkapital- Deckung für immer weitere Kredite an eben diese Zombies, die Banken müssen kein massives cost cutting betreiben sondern können im Rahmen ihrer Möglichkeiten und den gesetzlichen Vorgaben Personal langsam abbauen, die EZB kann die Zinsen zumindest auf ein für das Bankenüberleben notwendigen Zins langsam und gemächlich anheben – alles ist gut und die Politiker können sich feiern lassen, dass der vielerorts gepriesene Crash doch verhindert wurde.
    EU copied Japan with its own way-congratulation!
    Einen kleinen Nachteil ignoriere ich hier geflissendlich, die Gefahr einer Hyperinflation. Probieren werden es die Herrn da in Brüssel aber auf jeden Fall in ähnlicher Form. Schleichend und langsam, bis es dann so richtig scheppert und man den Euro mit der Schubkarre zum Lebensmittelhändler karren muss.
    Ein zugegebenermaßen grausliches Szenario aber aus meiner Sicht ziemlich realistisch!

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US-Notenbank Fed startet Anleihekaufprogramm

Seit Beginn der akuten Notfallmaßnahmen am 17. September zur Abwendung des Kollapses des US-Dollar Repo-Marktes hat die Fed ihre Bilanz bis zum 9. Oktober bereits um über 190 Mrd. US-Dollar ausgeweitet

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Im Volumen von ca. 60 Mrd. US-Dollar pro Monat will die US-Notenbank Fed bis mindestens zum zweiten Quartal 2020 US-Staatsanleihen mit kürzerer Laufzeit erwerben. Darüber hinaus werden die Interventionen am Repo-Markt fortgesetzt.

 

US-Notenbank Fed druckt bereits dreistellige Milliardenbeträge

Am Freitagabend veröffentlichte die US-Notenbank im Schatten der Berichterstattung um die Zollverhandlungen zwischen China und den USA in Washington eine Presseerklärung, in der sie den Beginn eines neuen Kaufprogramms für US-Staatsanleihen bekannt gibt. Ab dem 15. Oktober sollen US-Schatzwechsel (T-Bills) in einem Anfangsvolumen von 60 Milliarden US-Dollar pro Monat gekauft werden.

Die Kaufsumme wir den Marktbedürfnissen angepasst und an jedem neunten Bankarbeitstag des Monats erneut veröffentlicht. Die Anleihekäufe sollen bis mindestens zum zweiten Quartal 2020 fortgeführt werden. Über ihre Website und via Twitter teilte die Fed mit, dass darüber hinaus auch die seit Mitte September laufende Liquiditätsunterstützung des Repo-Marktes fortgesetzt wird. Im Detail stellt die Fed für über Nacht Repo-Geschäfte an jedem Bankarbeitstag 75 Mrd. US-Dollar zur Verfügung. Darüber hinaus werden zweimal pro Woche länger laufende Wertpapierpensionsgeschäfte im Volumen von jeweils 35 Mrd. US-Dollar durchgeführt.

Seit Beginn der akuten Notfallmaßnahmen am 17. September zur Abwendung des Kollapses des US-Dollar Repo-Marktes hat die Fed ihre Bilanz bis zum 9. Oktober bereits um über 190 Mrd. US-Dollar ausgeweitet.

 

Im Zuge des jetzt verlautbarten Maßnahmenkatalogs wird die US-Notenbank dem Geld- und Staatsanleihenmarkt pro Monat in Summe ca. 205 Mrd. US-Dollar zur Verfügung stellen. Zum Vergleich umfasst das QE-Programm der EZB, das am 1. November startet, zunächst nur 20 Milliarden Euro bzw. 22 Milliarden US-Dollar pro Monat.

Ziel der Maßnahmen sei es, so die US-Notenbank, die Liquiditätsreserven der Banken mittels des frisch geschöpften Geldes wieder auf den Stand vor den Verspannungen am Geldmarkt zu hieven. Faktisch ist der private Geld- und Kapitalmarkt mit der Emissionsflut an US-Staatsanleihen überfordert und wäre ohne das neuerliche digitale Gelddruckprogramm der Fed bereits Mitte September kollabiert.

 

QE, or not QE?

Umso erstaunlicher ist es, dass die US-Notenbank sich weigert anzuerkennen, dass sie bereits mitten drin steckt in einem neuen QE-Programm. „QE“ steht für Quantitative Easing, was übersetzt mengenmäßige Lockerung bedeutet. Damit ist die Erhöhung der Geldmenge durch die US-Notenbank Fed gemeint, die über das US-Dollar Geldschöpfungsprivileg verfügt.

Durch das Erzeugen neuer Dollars und den Ankauf von Staatsanleihen wird faktisch die US-Dollar Geldmenge erhöht und die Fed-Bilanz ausgeweitet, ergo handelt es sich um ein QE-Programm. Die Fed versucht, den Stress am Repo-Markt als technische Verspannung darzustellen, was aber nicht der Realität entspricht. Eine Repo-Transaktion (Sale and Repurchase Agreement), auch Repo genannt, ist ein Vertrag, bei dem der Verkäufer Staatsanleihen an den Käufer verkauft und sich gleichzeitig verpflichtet, dieselben Staatsanleihen zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen. Dabei zahlt er den gleichen Preis wie beim ursprünglichen Verkauf, jedoch zuzüglich Zinsen für den während der Laufzeit erhaltenen Barbetrag. Der Repo-Markt hat für die zur Verfügungstellung von Liquidität für den Staatsanleihenmarkt eine große Bedeutung. Weil im Zuge der Liquiditätsaustrocknung ab Mitte September nicht mehr ausreichend Anleihe-Käufer am Markt vorhanden waren, schoss der Repo-Zins kurzfristig intraday auf über 10 Prozent nach oben und drohte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen auszutrocknen und Banken in Geldnot zu bringen. Nur durch die anhaltende und massive Liquiditätsflutung des Marktes mit frisch „gedruckten“ Dollars gelang es, den Repo-Zins aktuell wieder auf 1,91 Prozent abzusenken.

Nur so konnte ein Übergreifen der Liquiditätskrise auf den internationalen Geldmarkt und andere Wertpapiermärkte verhindert werden, wobei die Welt durch einen technischen Fehler beim Handelsdesk der mit den Offenmarktgeschäften betrauten New Yorker Fed nur knapp einer Katastrophe entgangen ist.

 

Der Staat braucht Geld, die Fed erzeugt es

Egal, wie die Fed ihre jüngsten Maßnahmen benennt, so handelt es sich faktisch doch um eine Erweiterung ihrer Bilanz. Dafür werden neue Dollars aus dünner Luft geschaffen und nachfragewirksam in den Repo- und Staatsanleihenmarkt gepumpt. Damit ist die Definition von Quantitative Easing eindeutig erfüllt. In Anbetracht des weiter steigenden Refinanzierungsbedarfs des Staates, der Unternehmen sowie der Verbraucher war es nur eine Frage der Zeit, bis die Fed als Gläubiger der letzten Instanz erneut in den Markt eintreten muss, so wie alle Zentralbanken der westlichen Hemisphäre.

Der Refinanzierungsbedarf allein der US-Bundesregierung wird vom Congressional Budget Office (CBO) der USA für das laufende Fiskaljahr auf 1.200 Mrd. US-Dollar geschätzt. Das sind 240 Mrd. US-Dollar oder 25 Prozent mehr als im Fiskaljahr 2018/2019. Dies entspricht einem Staatsdefizit gemessen am Bruttoinlandsprodukt von ca. 4,8 Prozent (Maastricht-Kriterium sind 3 Prozent). Die Schuldenquote liegt gemessen am BIP aktuell bei 106 Prozent. Ab einem Verschuldungsgrad von 80 Prozent gemessen am BIP sprechen Ökonomen von Überschuldungstendenzen. In der Konsequenz belaufen sich die Zinszahlungen aus den US-Bundesschulden auf mittlerweile 372 Mrd. US-Dollar pro Jahr.

Die Staatsverschuldung der USA liegt aktuell bei 22,8 Billionen US-Dollar, die Gesamtverschuldung bei 73,98 Billionen US-Dollar. Die daraus resultierende gesamte Zinsbelastung beläuft sich auf 3,54

Billionen US-Dollar pro Jahr. Die jährlichen Kreditkosten entsprechen damit 17 Prozent des US-BIP in Höhe von 20,5 Billionen US-Dollar. Ohne ein permanent laufendes QE-Programm und weiter fallende Zinskosten ist diese Schuldenlast im Verhältnis zum BIP dauerhaft nicht mehr finanzierbar.

Fazit und Bedeutung für die Märkte

An Hand der Dimensionen des Refinanzierungsbedarfs und der Dynamik der Schuldenexpansion, allein auf staatlicher Ebene, wird deutlich, dass es sich nicht um ein temporäres oder technisches Problem am Geldmarkt handelt, sondern um ein handfestes Überschuldungsproblem, dessen die Fed mittels Bilanzausweitung versucht, Herr zu werden. Bereits seit Ende Juli bedient sich die US-Notenbank dazu erneut des Instruments der qualitativen Geldpolitik, also Zinssenkungen. So kontrolliert sie den Zins für kurzfristige Darlehen.

Mittlerweile ist es für die US-Volkswirtschaft gleichwohl von essenzieller Bedeutung, den Zins auch für länger laufende Verbindlichkeiten signifikant zu senken. Dieser Kapitalmarktzins, der sich an den Zinsen für Staatsanleihen orientiert, ist die Grundlage für Darlehen an Unternehmen, Häuslebauer, Konsumenten und Studierende. Um den Kapitalmarktzins ebenfalls zu senken, wird die Fed in Zukunft mit sukzessive steigendem Volumen Schuldverschreibungen längerer Laufzeiten und weniger bonitätsstarker Schuldner aufkaufen. Andere Zentralbanken, wie die Bank of Japan, bedienen sich bereits permanent des Instruments der quantitativen Geldpolitik.

Für reale Vermögenswerte, wie Aktien, Immobilien und Rohstoffe/Edelmetalle bedeutet der Start des massiven QE-Programms der US-Notenbank eine nachhaltig preistreibende Wirkung und die Fortsetzung der liquiditätsgetriebenen Hausse, respektive Blase. Die Verwässerung der US-Dollar Geldmenge bei gleichzeitig sinkenden Zinsen verringert im Gegenzug die Attraktivität der Weltleitwährung US-Dollar. Zu den generellen Risiken und Nebenwirkungen dieser extrem laxen Geldpolitik hält Sie Finanzmarktwelt.de permanent auf dem Laufenden.

Die US-Notenbank Fed erweitert wieder ihre Bilanzsumme

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Aktuell: USA-China-Gespräche im Weißen Haus – Update 22:06 Uhr mit Trump-Aussage

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Vor wenigen Minuten hat die chinesische Delegation das Weiße Haus betreten zu Gesprächen über eine Lösung im Handelskrieg zwischen China und den USA. Hier die wichtigsten Infos in Kurzform. Bitte aktualisieren Sie diesen Artikel für neue Infos.

Angeblich Teil-Deal für „Waffenstillstand“ im Handelskrieg, damit Donald Trump und Xi Jinping später im in diesem Jahr echten Deal vereinbaren können.

Kleiner Deal für Waffenstillstand könne dafür sorgen, dass geplante Zollanhebungen erstmal nicht in Kraft treten.

Update 21:05 Uhr:

Gleich ist es soweit. Presse soll wohl gleich ins Oval Office kommen.

Update 21:38 Uhr:

WH lässt Reporter zappeln. Vermutung: Man wartet bis 22 Uhr deutscher Zeit, bis die US-Aktienmärkte geschlossen haben?

Update 21:41 Uhr:

Trump: Erster Schritt eines Deals mit China, Abschluss Mitte November. Solange dauert es den Deal schriftlich zu fixieren. Deal beinhaltet:

– Geistiges Eigentum
– Finanzdienstleistungen
– Große Käufe von Agrargütern
– Devisenkurse

„Sell on good news“? Dow fällt in letzten 10 Minuten um 120 Punkte.

Update 21:53 Uhr:

Finanzminister Mnuchin: Zölle gegen China werden nächste Woche nicht erhöht.

Update 21.58 Uhr:

US-Handelsbeauftrager Lighthizer: Wir werden einen aufwändigen Konsultationsprozess zur Durchsetzung der Vereinbarungen haben, und sind auf die letzten Details angewiesen, was passiert, wenn es keine Lösung gibt. FMW: Also noch jede Menge offene Fragen und Probleme, und jede Menge Raum für Trump um böse Tweets abzusetzen? Fällt der Dow deshalb vom Top von vorhin aktuell um 150 Punkte?

Trump: Er denkt nicht, dass das Abkommen in den nächsten Wochen bröckeln wird, obwohl das passieren könnte.

Aktuelle Zollanhebungen entfallen, aber für Dezember noch keine Entscheidung (FMW: Na, das kann ja ein heiteres Chaos geben in den nächsten Wochen).

Huawai noch nicht Teil der heutigen Vereinbarung.

Update 22:06 Uhr:

Kurz-Fazit in Frageform: USA tauschen kurzfristig im Oktober Sojabohnen gegen Zollaussetzung? Und dann für November und Dezember bleibt man noch schön unverbindlich? Jede Menge offene Fragen. Dow hat in den letzten 30 Minuten 200 Punkte verloren.

Trump: Ab Mitte November soll dann Phase 2 des Deals mit China folgen usw. Es sei besser so einen Deal in einzelnen Abschnitten umzusetzen. Im Klartext: Man konnte sich einfach in vielen Punkten nicht einigen, und verschiebt die Probleme in die Zukunft?

Weißes Haus in Washington DC

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Finanznews

Was China Trump anbietet! Marktgeflüster (Video)

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Die Märkte heute mit einer impulsiven Rally aufgrund der überbordenden Hoffnungen auf einen Deal im Handelskrieg. Diese Hoffnung wurde ausschließlich von Trump geschürt (heute erneut Tweets von ihm) – von chinesischer Seite dagegen Stillschweigen. Inzwischen ist durchgesickert, was China Trump anbieten will: ab 01.Januar 2020 will Peking auf den Zwang für ausländische Firmen verzichten, mit chinesischen Firmen Joint Ventures einzugehen bei einer Firmengründung im Reich der Mitte (seit Sommer ist dieser Zwang bereits in der Autoindustrie abgeschafft worden). Wird das ausreichen, um die Ansprüche von Trump zu befriedigen, der doch eigentlich einen „großen Deal“ will? Ist der US-Präsident bereit, die ab 15.Oktober angekündigte Zoll-Anhebung von 25% auf dann 30% aufzugeben? Die Märkte gehen offenbar davon aus..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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