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Aktien

Mein Gott – wir werden immer reicher! Dax im Jahr 2048 bei 185.000 Punkten..

Ist doch schön, wenn einfach alles steigt! Im Jahr 2017 wurden wir, alleine durch Aktien, um mehr als neun Billionen Dollar reicher. Und die Prognosen für den Dax in 30 Jahren liegen zwischen 36.000 und 185.000 Punkten..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Ist doch schön, wenn einfach alles steigt! Warum auch nicht, wird ja alles sowieso immer besser. Das Rad muß sich weiter drehen, schon klar, immer schneller. Und welch Wunder: es dreht sich immer weiter, immer schneller. So sind nach Berechnungen des „Wall Street Journal“ im Jahr 2017 9,6 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung bei den Aktienmärken hinzu gekommen – das ist mehr als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2009 (also unmittelbar nach der Finanzkrise, als die Aktienmärkte insgesamt um 8,1 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung zulegen konnten).

Von diesen 9,6 Billioen Dollar an Zugewinn an Marktkapitalisierung steuert der weltweite Leitindex S&P 500 alleine 3,9 Billionen Dollar bei. Fast ein Viertel dieser 3,9 Billionen Dollar wiederum entfallen auf ganze fünf Aktien: Apple, Alphabet, Amazon, Facebook, und Microsoft.

Viel bescheidener dagegen fällt der Zuwachs an Marktkapitalisierung bei jenen Unternehmen aus, die als „BAT“ bezeichnet werden: Baidu, Alibaba, Tencent. Mithin also die chinesischen Internet-Giganten, die vermutlich eine noch größere Zukunft haben als ihre US-Pendants, die sehr wenig Chancen haben, im weltweit wichtigsten Markt der Welt – nämlich in China – wirklich einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Nachdem heute der Caixin Einkaufsmanagerindex mit 51,5 besser ausgefallen war als erwartet, konnten Chinas Märkte deutlich zulegen (vor allem der Hang Seng mit einem Plus von 2%). Aber der Dax und der Eurostoxx dagegen deutlich schwächer, nachdem vor allem Autobauer nach schwachen Zulassungszahlen aus Frankreich sowie der Warnung des deutschen Auto-Experten Dudenhöfer, wonach die starken Preisnachlässe der Autobauer ein Zeichen für eine Blase seien, die Kurse dieser Aktiern drückt. Mit einer eher harten Landung auch die Lufthansa (-3%), nachdem der Verkauf von Niki an eine Tochter der British Airways wieder einen kleinen Hauch von Konkurrenz im deutschen Luftfahrtmarkt bedeuten dürfte. Aber nur einen Hauch..

Natürlich – und damit kommen wir wieder zum ganz großen Bild – erwarten alle, dass die Party auch in 2018 weiter gehen wird. Ein Risiko sieht man in einem möglichen Anstieg der Inflation in den USA, der die Fed zu einer schnelleren Anhebung der Zinsen zwingen könnte. Muß aber natürlich nicht – weil der wichtgiste ökonomische Indikator für die Fed der S&P 500 ist.

Blickt man sehr viel weiter, so gelten absurde neue Höchststände etwa beim Dax schon fast als Tatsache. So berichtet die „Welt am Sonntag“ in ihrer aktuellen Print-Ausgabe von Einschätzungen von Experten zum Dax am 01.Januar 2048. Demnach liegt die niedrigste Prognose bei 36.000 Punkten (Bank Sarasin), die höchste Prognose liegt bei schlappen 185.000 Punkten (von GSAM + Spee Asset Management). Patrick Cettier vom Vermögensverwalter Prio Partners meint: „Die Märkte werden in 30 Jahren höher stehen als heute. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“ (zitiert nach der Printausgabe der Welt am Sonntag vom 31.12.2017).

Mei, wenns schee macht..


Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0)

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    2. Januar 2018 15:16 at 15:16

    2048…Da kostet dann auch die Mass Bier 100 Euro….
    Bin ich froh,dass ich da schon in den ewigen Jagdgruenden bin und mein Leben gelebt habe….
    Fugi…2048,da bist auch du.. Up to date…da kraeht auch kein Hahn nach der baeuerin…!

    Es wurde in den letzten 45 Jahren ..Nichts…aber rein Gar Nichts billiger…ned a moi das Scheisshauspapier!!!

  2. Avatar

    Beobachter

    2. Januar 2018 15:53 at 15:53

    Idiotisch diese Vorhersagen auf 30 Jahre, da ja niemand fähig ist Vorhersagen auf einen Monat zu machen !!!!!
    ( 99% Falschquote bei der Jahresendrally 2017 )
    oder die super-schlechten Jahresvorhetsagen. ( Artikel
    Kürzlich auf dieser Plattform erschienen.)

    • Avatar

      N. Ritter

      2. Januar 2018 16:22 at 16:22

      Langfristprognosen sind viel, viel sicherer. Oder haben Sie in letzter Zeit irgendwo in den Medien hämische Kommentare zu falschen Prognosen von z.Bsp. 1960 über heute gelesen? Sehen Sie ;-)

  3. Avatar

    baeuerin

    2. Januar 2018 16:31 at 16:31

    …aber z.Z.,sind Fugis tiefere DAX-Spitzen interessant!
    Werden sich die Spitzen, noch in den 4stelligen Bereich herunter tasten,
    bevor es dann in Richtung 180000 geht?

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    2. Januar 2018 16:33 at 16:33

    @Markus F. Markus, bei diesem Vergleich der Indizes ist mir schleierhaft, warum man immer Dow, S&P 500 u.s.w. mit dem Performance-Dax vergleicht und nicht mit dem Kursindex-Dax, der, wie die US-Pendants, die Dividenden außen vor lässt. Zur Erläuterung: Der Performance-Dax ist seit seiner erstmaligen Kursfeststellung vom 31.12.1987 von 1000 bis heute auf knapp 13 000 gestiegen. Der Kurs-Dax hingegen steht gerade bei 6200, also mit einer Rendite von 6,2% p./a. Im Jahr 2000 stand er aber schon bei 6266 und wo standen da die US-Indizes? Die Dax-Gewinne sind heute einiges höher als damals und man müsste eigentlich noch die Inflation einkalkulieren, die seither aufgelaufen ist. Kurzum: Der Irrsinn in der Börsenbewertung der letzten Jahre in der Welt, hat beim Dax eigentlich gar nicht stattgefunden – bei unseren manipulierten Anleihen aber schon. Wie gesagt, es ist mir ein Rätsel, warum man immer ein bisschen Äpfel mit Birnen vergleicht. Gruß

  5. Avatar

    baeuerin

    2. Januar 2018 17:25 at 17:25

    ….oder will der Verfasser des Berichts,eine sog.Bitcoin-Manie im DAX ausloesen,weil er 185000 pkt.ausruft!?
    Auf gehts zum naechsten Hype ala Bitcoin….
    Es ist gigantisch,wie das (gierige)Jahr beginnt!!!
    Hat sich der Verfasser etwa eine NULL zuviel erlaubt?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. Januar 2018 17:42 at 17:42

      @baeuerin, wie ist denn so in Thailand die soziale Absicherung?? Bestimmt viel viel besser, oder??

      • Avatar

        baeuerin

        2. Januar 2018 18:12 at 18:12

        Sozial bedeuted….durchfuettern anderer(Fremde)!!
        Ich bin mein eigenes Sozialamt,das sich u.a.Gold nennt!
        Steuerlich immens besser gestellt,wennst hier buckeln willst!
        Kein Landverk.an Auslaender!
        Patriotismuss pur eben…
        Es gibt hier eine 30 Baht KV fuer jeden Einheimischen…die sich in DE als Basistarif schimpft,ca.700 Euro/Mon… fuer eine pipifax Behandlung im Leichenschauhaus!!
        ca.75% sind hier Selbststaendig(wenig Besteuerung bis ca.25000Euro/Jahr)
        Das Land weiss sich umzugehen,wenns um Illegale Personen geht!!!
        Fugi,
        du berappst meinetwegen 35 Jahre deine Sozialabgaben und dann zieht man dir aus finanziellen Gruenden,dein Bett unterm Arsch weg…wer hilft dir dann in der heutigen Situation,wo sich DE bereits befindet??
        Mit H4 ohne Bude kommst nicht weit!!!
        Meine Sozialabgaben,verwalte ich im aussereurop.Ausland!
        …und nicht die dt.Finanzminister!!!
        Markus,
        mit wievielen Bln. Euro,haftet der dt.Steuerzahler???
        Auch meine Schuld,obwohl ich doch gar nieee das Polit-Pack gewaehlt habe??
        Man hat nur ein Leben..aber es soll Menschen geben,die bis ins Grab sich einen abbuckeln und noch stolz darauf sind,beschissen worden zu sein!!!
        Fakt:
        Der Deutsche ist ohne „SOZIAL“ nicht lebensfaehig!
        Abhaengigkeit regiert euch seit jahrzehnten!

        • Avatar

          Michael

          2. Januar 2018 19:59 at 19:59

          @baeuerin, der Basistarif von fast 700,- EUR ist der absolute Höchsttarif, orientiert am Einkommen. Wer soviel bezahlt und nicht einen deutlich besseren Tarif für die Hälfte wählt, ist dämlich und selber schuld. Wer also normalerweise den Basistarif wählt (wählen muss), bezahlt durchschnittlich eher 250 bis 350 EUR.
          Kein Landverkauf an Ausländer? Vor kurzem haben Sie mal geschrieben, dass Sie ein Grundstück an der Beachside erworben haben, sehr günstig, mit bitcoinähnlicher Wertsteigerung. Daraus schließe ich, dass Sie die thailändische Staatsbürgerschaft haben?! Wenn ja, fällt es mir noch schwerer nachvollziehbar als ohnehin schon, warum Sie 24/7/365 über Deutschland herziehen.
          Wir Lemminge und Michels geben ja auch nicht ständig Hass- und Frustkommentare über die Militätjunta Ihres tollen Landes zum Besten. Und vor allem beschimpfen und beleidigen wir nicht die dummen thailändischen Bürger, die sich eine solche Regierung gefallen lassen.
          In diesem Sinne: Ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr, tief Luft holen, entspannen und nicht immer über das Ausland wettern, das Sie ja eigentlich als Thailänder gar nichts angeht.

          • Avatar

            baeuerin

            2. Januar 2018 20:08 at 20:08

            bla bla bla….
            wie soll man einem Systemling erklaeren,wos lang geht?!!
            Bist du immer noch der Meinung,dass DE das Non plus Ultra ist??
            Schlaf weiter unter deiner Werkbank!

          • Avatar

            Wolfgang M.

            2. Januar 2018 21:01 at 21:01

            @Michael. Vollkommen richtig. In Thailand leben derzeit ca. 30 000 Deutsche, vorwiegend Rentner u.a. wegen der niedrigen Lebenshaltungskosten. Es sei Ihnen vergönnt. Das Geld für die Emigration wurde in anderen Ländern verdient – in unserem speziellen Fall in Deutschland. Es grenzt also an Schizophrenie, wenn einer Tag für Tag von früh bis spät (derzeit über 30-mal) über das Land herzieht, welches ihm den Ausstieg ermöglicht hat. Das verstehe, wer will! Gruß

          • Avatar

            Michael

            2. Januar 2018 21:05 at 21:05

            @baeuerin, haben Sie nachvollziehbaren Argumenten nichts mehr entgegenzusetzen, außer Systemling?
            Keine Antwort auf Basistarif, auf Landverkauf, auf Staatsbürgerschaft?
            Da Sie meine bisherigen Kommentare ja immer fleißig mitverfolgt haben (Sie wussten z. B. genau, dass ich heute meinen ersten Kommentar gepostet habe), müssten Sie eigentlich wissen, dass ich alles andere als birnen- oder rautenfreundlich eingestellt bin. Und schon gar nicht der Meinung, dass DE das Non plus Ultra ist. Aber ich stelle mich der Situation und flüchte nicht feige und frustriert mit meinen paar traurigen Goldunzen ins „Paradies“.
            Ich habe hier in Bayern meine Wurzeln, meine Freunde und Bekannten, genau wie Sie. Würden Sie sich in Bangkok wirklich wohl und heimisch fühlen, hätten Sie es sicher nicht nötig, 18 bis 20 Stunden pro Tag deutsche Foren oder Seiten mit Kommentarfunktion zu besuchen, um etwas Kommunikation und Rücksprache zu finden.
            In diesem Sinne noch einmal: Ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr, tief Luft holen, entspannen und nicht immer über das Ausland wettern, das Sie ja eigentlich als Thailänder gar nichts angeht.

          • Avatar

            Michael

            2. Januar 2018 23:52 at 23:52

            @Wolfgang M., nach allem, was er bisher so von sich gegeben hat, scheint er seine Kindheit und Jugend in den Wirtschaftswunderzeiten erlebt zu haben. Zu Weihnachten gab es laut seinen Posts Goldunzen statt Schals und Socken, als junger „Erwachsener“ hat er sich in den Hippiezeiten mit Bier und Gras und sonst noch was ausgetobt.
            Als die Zeiten rauher wurden, hat er sich mit seinen Geschenken und Erbschaften verkrümelt. Sei es ihm gegönnt, jederzeit, kein Neid.
            Der Hass und die Verachtung gegenüber der Gesellschaft und dem Land, das ihm all das ermöglicht hat, wird auch mir immer ein Rätsel bleiben.

        • Avatar

          Lars

          2. Januar 2018 23:16 at 23:16

          @baeuerin, Ihre Antwort auf die Frage nach der sozialen Absicherung in Thailand war neben der Offenlegung Ihrer Steuerbetrügereien und den üblichen herablassenden Kommentaren zum dummen deutschen Michel:
          „Kein Landverk.an Auslaender!
          Patriotismuss pur eben…
          Es gibt hier eine 30 Baht KV fuer jeden Einheimischen…
          Das Land weiss sich umzugehen,wenns um Illegale Personen geht!!!“
          Prima, setzen, 6!!!!

      • Avatar

        baeuerin

        2. Januar 2018 20:45 at 20:45

        Fugi…
        ein Versammlungsverbot gibt es auch noch hier!!!
        Das waere fuer DE die perfekte LOESUNG!
        Kein herumlungerndes Gesockse mehr auf den Strassen!

        • Avatar

          Michael

          2. Januar 2018 22:56 at 22:56

          Baui…
          Nettes Land, in dem Sie leben! Aber in Bayern können wir mithalten. Was gab es da nicht schon alles: Versammlungsverbot, wenn sich ein paar Leute trafen, die noch nicht in der rechtsbraunen Soße weichgekocht wurden, Vermummungsverbot, auch bei -20°C und eiskaltem Wind durfte kein Schal über Mund und Nase gezogen werden. Kopftücher bei Frauen und Mädchen in Schulen wurden sanktioniert.
          Und trotz aller Maßnahmen: Es gibt noch viel mehr Gesockse auf den Straßen (und Autobahnen)! Überall lungern Irre herum, filmen Unfälle und posten sie sensationsgierig im Netz, anstatt Hilfestellung zu leisten, behindern dabei Polizei und Rettungsdienste. Auf den Straßen (in SUV, Sportback, Panamera & Co.) tobt der wahre Kampf, 250 gegen 256 Sachen Höchstgeschwindigkeit, 4,9 gegen 5,1 Sekunden Beschleunigung von 0 auf 100. Das ist dem Michel wichtig, ansonsten ist dem Wichtel alles nichtig ;)

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Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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