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Monte dei Paschi: Retten arabische Investoren nach der Deutschen Bank auch Italiens Problembank?

Ist eine europäische Bank in Not, kommen Araber und Chinesen – und bewahren sie vor dem Tod!

Redaktion

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FMW-Redaktion

An den Finanzmärkten geschehen ja immer wieder Wunder, und derzeit heißt dieses Wunder Monte dei Paschi di Siena. Warum zeigt schon ein Blick auf den Aktienkurs der Monte dei Paschi (Kürzel BMPS):

bmps25-10-16

Am Montag den 17.Oktober, also vor gut einer Woche, schlossen die Aktien von Monte dei Paschi mit 0,173 Euro – und dann begann ein rasanter Anstieg, der die Aktien sich mehr als verdoppeln ließ (wenngleich immer noch ein Pennystock). Alleine gestern stieg die Aktie um 31% – und wurden dann vom Handel ausgesetzt. Was ist da los?

Der Reihe nach: heute verkündete die italienische Bank unter ihrem neuen CEO Marco Morelli, dass man (bis 2019) 2600 Stellen abbauen (10% der Belegschaft) und ein Viertel aller Filialen schließen werde (derzeit gibt es 2000 Filialen). Und verkündete gleichzeitig einen Verlust im dritten Quartal von 1,151 Milliarden Euro. Spätestens 2019 will die Bank dann wieder Gewinn machen (geplant sind 1,1 Milliarden Euro). All das aber kann den Anstieg der Aktie nicht erklären.

Was die Investoren vielmehr „kitzelt“: der Verlust im dritten Quartal sind vorwiegend Abschreibungen auf faule Kredite und erhöhte Rückstellungen für die in der Bilanz verbliebenen faulen Kredite. Nun sollen 28 Milliarden Euro dieser faulen Kredite erst in eine andere Einheit verschoben und dann verkauft werden, ein Teil davon an den italienischen Rettungsfond Atlante.

Aber das Highlight ist der Plan einer Kapitalerhöhung von fünf Milliarden Euro, die möglichst schnell abgeschlossen werden soll. Und zwar sehr schnell, denn am 04.Dezember steht das Referendum an in Italien, und wenn Renzi dieses Referendum verliert, droht Chaos. Also versucht Monte dei Paschi die Sache unbedingt vor dem Referendum über die Bühne zu bringen. Und hat dafür schon, so zwitschern es Insider, nicht wenige Interessenten: die staatlichen Pensionsfonds von Katar, Kuwait und Abu Dhabi, aber auch die chinesische Notenbank sollen interessiert sein.

Also genau die gleichen Kreise, die angeblich interessiert sind, der Deutschen Bank unter die Arme zu greifen. Und so könnte man sagen: ist eine europäische Bank in Not, kommen Araber und Chinesen – und bewahren sie vor dem Tod! Nur müssen die auch kommen…

Denn in den letzten Minuten scheint da irgendwie der Zweifel aufgekommen zu sein – die Aktie plötzlich stark unter Druck mit -23% – und wurde in Mailand wegen limit down vom Handel ausgesetzt..

bmps25-102

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    mingo

    25. Oktober 2016 12:01 at 12:01

    die bank ist aktuell vom handel ausgesetzt !

  2. Markus Fugmann

    Markus Fugmann

    25. Oktober 2016 12:04 at 12:04

    @mingo, steht doch auch im Artikel (unten)..

    • Avatar

      mingo

      25. Oktober 2016 12:10 at 12:10

      stimmt, war ich zu schnell! sorry

  3. Avatar

    bauer

    25. Oktober 2016 12:31 at 12:31

    mit ölfässern vieleicht…
    Der EU.Bankencrash ist im vollem gange,aber der Michel checkts halt erst,wie immer,sehr spät..

  4. Avatar

    Ramon

    2. November 2016 23:07 at 23:07

    Aber das Problem ist, das die Vereinigte Arabische Emiraten für ein Darlehen von € 30 Milliarden mit Holland in Gespräch ist um damit die Vereinigte Arabische Emiraten, Banca Monte dei Paschi di Seina, die Deutsche Bank zu retten. Das ist nicht das erste mahl das wir das machen und so sorgen das alles im Europäische Handen bleibt!

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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