Gold/Silber

Damoklesschwert "Höhere Zinsen" Nach superstarken US-Jobdaten – warum Gold und Aktienmärkte fallen

Nach superstarken US-Jobdaten fallen aktuell Gold und die Aktienmärkte. Werfen wir einen Blick auf die aktuelle Lage.

Gold-Barren

Seit 14:30 Uhr sieht man wie Gold und die Aktienmärkte fallen. Der Dow fällt etwas mehr als 300 Punkte, der S&P 500 um 52 Punkte, der Nasdaq um 126 Punkte, und der Dax verliert 90 Punkte. Der Goldpreis verliert seit 14:30 Uhr 22 Dollar. Dies liegt an den um 14:30 Uhr veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Und die hatten es nun wirklich in sich.

Mit 528.000 neu geschaffenen Stellen im Juli kamen die Daten sensationell gut rein, bei Erwartungen von +250.000. Der US-Arbeitsmarkt überhitzt also kräftig. Wie es Markus Koch vor wenigen Minuten sagte: Dieser Arbeitsmarkt gibt der Federal Reserve bei ihrer nächsten Sitzung allen Anlass die Zinsen noch stärker anzuheben als erwartet. Auch könnte man nun vermuten, dass auch die nächste Woche anstehende Inflation in den USA höher als erwartet vermeldet wird?

Wenn man annimmt, dass die Fed aufgrund dieses Arbeitsmarktberichts eine noch stärkere Bazooka gegen die überhitzte Situation ins Feld führt, ist das schlecht für das zinslose Gold, dem dann noch höher verzinste Anleihen gegenüberstehen. Stark steigende Zinsen sind auch ein doppeltes Gift für die Aktienmärkte. Auch im Vergleich zu Aktien werden ja die Anleiheinvestitionen attraktiver. Und durch höhere Zinsen werden Kredite für Unternehmen und Verbraucher teurer, was die Konjunktur belastet, und damit negativ auf die Ertragslage der Konzerne einwirkt.

Fallende Aktienmärkte und fallendes Gold – dem gegenüber springt die zehnjährige US-Anleiherendite seit 14:30 Uhr hoch von 2,69 auf 2,81 Prozent. Im TradingView Chart sieht man fallendes Gold und den fallenden S&P 500 (CFD-Basis) gegen die steigende Rendite.

Aktienmärkte und Gold fallen - dagegen steigt die Anleiherendite



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1 Kommentar

  1. Naja, mit über 16% teuerfreien Kapitalertrag (in Euro)
    in den letzten 12 Monaten, und fasst 9% in diesem Jahr, kann man leben.
    Mal sehen was der Rest des Jahres bringt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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