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Märkte

Ölpreis-Absturz heute durchaus wahrscheinlich – und das ist der Grund

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Gestern berichteten wir über den aktuellen Wartemodus im Ölpreis, wie wir es bezeichnen möchten. Gründe für Long und Short stehen sich gegenüber. Die OPEC + Russland mit möglichen weiteren Mengenkürzungen stehen gegen eine abflauende Konjunktur und den Handelskrieg. Seit gefühlt einer Woche weiß der Ölmarkt nicht so recht, ob man nun steigen soll oder weiter crashen soll wie in den Wochen zuvor.

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Ölpreis seit Tagen in Seitwärtsphase – heute neuer Einbruch?

Jeden Mittwoch werden in den USA die Lagerbestände für Rohöl um 16:30 Uhr deutscher Zeit von der Energiebehörde EIA offiziell vermeldet. Und jeden Dienstag Abend meldet um 22:30 Uhr deutscher Zeit das private „American Petroleum Institute“ (API) seine Vorabschätzung für die Lagerbestände in den USA. Oft nimmt der Terminmarkt die API-Zahlen als Indikator für die offiziellen Daten am nächsten Tag. In den letzten Monaten lagen die API-Daten auch schon mal gerne daneben.

 

Aber letzte Woche vermeldete API ein Zuwachs der Lager von 3,55 Millionen Barrels, und am nächsten Tag lagen die offiziellen Lagerdaten bei +6,8 Millionen. Und aktuell? Gestern Abend wurden die API-Bestände mit +4,85 Millionen Barrels gemeldet, und das bei Erwartungen von -0,5 Millionen Barrels. Verständlicherweise ist der Ölpreis deswegen seit gestern Abend (Chart seit 29. Mai) von 53,30 auf jetzt 52,33 Dollar gefallen. Im Chart rückt das Preisniveau daher wieder an die südliche Begrenzung heran. Am letzten Mittwoch notierte WTI-Öl im Tief bei 50,80 Dollar (50,60 Dollar, wenn man einen schnellen kurzen Abwärtsschub mit einbezieht). Also ist es ein nicht mehr all zu weiter Weg bis zu diesem Tief und weiter fallenden Kursen. Werden die API-Daten heute offiziell bestätigt oder übertroffen (nicht genug Nachfrage für produziertes Öl, das daher in Lagern verschwindet), könnte der Ölpreis weiter durchsacken!

Ölpreis fällt nach API-Daten

Lagerbestände bisher Hauptgrund für Absturz der letzten Wochen

Im folgenden Chart sieht man den WTI-Ölpreis seit dem 6. Mai. In den letzten Wochen waren die steigenden beziehungsweise nicht fallenden Lagerbestände für Rohöl in den USA der Grund dafür, dass der Ölpreis in Schüben abstürzte. Die jeweiligen Verkündungszeitpunkte und die folgenden Abstürze (1 x pro Woche) haben wir im Chart eingezeichnet. Kommt es heute erneut so, und der Ölpreis fällt unter das Tief bei 50,80 Dollar?

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WTI-Ölpreis mit Lagerbeständen

Ölpreis fällt weiter? Ölplattform auf hoher See
ENI Oil platform Bouri DP4. Foto: Cipiota CC BY-SA 3.0

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gixxer

    12. Juni 2019 12:03 at 12:03

    Meiner Meinung nach haben wir das Tief für heute gesehen und jetzt geht es erst mal wieder etwas hoch.
    Nichtsdestotrotz wird es bald ein böses Erwachen mit Kursen unter 50$ geben.

    Keine Handelsempfehlung!

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Indizes

Banken-Crash – Markus Krall über das, was man tun kann

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Markus Krall warnt bekanntlich schon länger, dass das Jahr 2020 für Europas Banken ein Schicksalsjahr werden dürfte, es einen Banken-Crash geben wird! Die Bilanzen der Banken verschlechtern sich stetig, der europäische Banken-Index steht nun bereits an einer entscheidenden Wegmarke:

Ähnliches gilt auch für den amerikanischen Bankenindex:

Es sind die immer weiter fallenden Renditen, vor allem aber die in den USA wie auch Europa gleichermaßen invertierenden Zinskurven, die den Banken schon jetzt massiv zu schaffen machen – die Banken nehmen bekanntlich am Geldmarkt kurzfristig Kredite auf, die sie dann wiederum langfristig vergeben (etwa für Immobilienkredite). Mit der Invertierung der Zinskurven aber lohnt sich die Kreditvergabe für die Banken nicht mehr wirklich (Fristentransformation) – mit stockender Kreditvergabe der Banken wächst wiederum das Risiko für eine Rezession. Kommt es dann zu einer Rezession, sind viele Kreditnehmer nicht mehr in der Lage, die Kredite der Banken zu bedienen, was die dann wiederum Lage der Banken noch weiter verschärft. Ein Teufelskreis!

 

Vor allem die Marktkapitalisierung der Deutschen Bank schrumpft dramatisch – einst war die Deutsche Bank auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen in den USA, JP Morgan. Nun ist die Marktkapitalisierung von JP Morgan 26 Mal höher als die der Deutsche Bank , gleichzeitig steigen an den Anleihemärkten die Risikoprämien für von der Deutschen Bank begebene Anleihen (sichtbar vor allem in den sogenannten CoCo-Bonds). Drastischer kann ein Niedergang gar nicht sein!

 

Die Abwärts-Tendenz ist also klar – und im September dürfte dann die Lage der Deutschen Bank und anderer europäischer Banken nicht gerade einfacher werden, wenn die EZB – wie kürzlich vom finnischen EZB-Mitglied Rehn angekündigt – die Geldpolitik weiter substantiell aufweichen wird, vermutlich auch durch eine weitere Zinssenkung.

 

Was aber kann man tun, wenn das Unheil seinen Lauf nimmt? Markus Krall geht davon aus, dass die Bankenkrise letztlich das Ende des Euros bedeuten wird, daher sollten Anleger tunlichst Investitionen im Euro-Raum meiden und besser kurzlaufende Anleihen von Staaten ausserhalb des Euroraums kaufen. Was man sonst noch tun kann, um sich vor dem Banken-Crash zu schützen, verrät Markus Krall in folgendem Interview:

 

Markus Krall erwartet im Jahr 2020 einen Banken-Crash

Foto: Esther Neumann
http://de.wikimannia.org/Markus_Krall

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Märkte

Ölpreis zeigt aktuell Optimismus – bitte nicht blind darauf verlassen!

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Der Ölpreis lässt gegenüber Freitag Abend einen leichten Optimismus am Markt erkennen. Dafür gibt es zwei Gründe. Am Freitag Nachmittag berichteten wir schon über den Artikel im SPIEGEL, der weltweit für Aufsehen sorgte. Die Bundesregierung in Berlin sei offenbar bereit für die Stützung der Konjunktur die „Schwarze Null“ zu opfern. Das schürte selbst bis in die USA die Hoffnung, dass Regierungen weltweit bereit sein könnten mit Stimulus-Maßnahmen eine neue globale Rezession abzuwenden.

Bullische Signale für den Ölpreis

Das ist natürlich ein positives Signal für den Aktienmarkt, aber auch für einen möglicherweise steigenden Ölpreis. Denn mehr wirtschaftliche Aktivität bedeutet mehr Bedarf an Öl. Hinzu kommt eine Attacke der Huthis aus dem Jemen am Samstag auf eine sehr wichtige saudische Öl-Pipeline (Durchleitung von 1 Mio Barrels Öl pro Tag). Dieser Angriff per Drohne wurde von den Saudis bestätigt. Man sagt aber auch, dass die Nutzung der Pipeline nicht beeinträchtigt worden sei. Dennoch kann der Ölpreis dank Spiegel-Bericht und diesem Angriff von Freitag Abend bei 54,85 Dollar im WTI-Öl auf aktuell 55,67 Dollar ansteigen.

Darauf sollte man sich nicht verlassen

Ab Donnerstag dieser Woche wird das jährliche Notenbanker-Treffen in Jakckson Hole stattfinden. Was dabei rauskommt? Unklar. Erneut könnte die defensive Sichtweise der Fed bezüglich weiterer Zinssenkungen erwähnt werden, weil die US-Konjunktur zu robust läuft. Am Donnerstag werden die europäischen Einkaufsmanager-Indizes für die Industrie erwartet, was bei schlechten Werten negativ auf den Ölpreis einschlagen könnte. Und man sieht ja: Seit geraumer Zeit sind die Konjunkturdaten in Europa wirklich mies, vor allem in der Industrie!

 

Aktuell negative Faktoren für den Ölpreis sind die am Freitag Abend veröffentlichten Daten der aktiven Öl-Bohrstellen in den USA. Zum ersten Mal seit sieben Wochen wird ein Anstieg verzeichnet, und zwar um 6 auf 770. Ebenfalls gegen einen steigenden Ölpreis drücken Berichte, dass Russland in den ersten beiden August-Wochen mit 11,32 Millionen Barrels Öl pro Tag 180.000 Barrels pro Tag mehr gepumpt hat als im Juli, womit man auch über dem zugesagten Wert von 11,19 Millionen liegt. Das bedeutet natürlich mehr Angebotsmenge, und Druck auf den Ölpreis. Damit wird natürlich auch das Bündnis mit der  OPEC geschwächt, wo man bisher eine einheitliche Linie zur Kürzung der Fördermengen gefahren hatte.

Man schaue mal auf diesen Chart, den Verlauf im WTI-Ölpreis seit dem 9. August. Noch sind wir hier in einer Art Seitwärtsphase. Auch wenn man am Ende des Charts den kleinen vorsichtigen Anstieg erkennt, so ist das noch lange kein gefestigter Aufwärtstrend. Also liebe Öl-Bullen, bitte nicht zu früh freuen.

Ölpreis WTI seit 9. August

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Finanznews

Eiszeit! Videoausblick

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Die globalen Anleihemärkte zeigen das an, was Albert Edwards als „Eiszeit“ an den Finanzmärkten bezeichnet hat: eine Art Japanifizierung der Welt mit negativen Anleiherenditen und „eingefrorenen Aktienpreisen“. In Europa haben einige Länder wie Deutschland schon durchweg negative Renditen, während die Notenbanken weiter an ihrer eigentlich schon gescheiterten und zunehmend unwirksameren Geldpolitik festhalten. In dieser Woche steht die Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole im Fokus, Asiens Märkte heute freundlich, weil Chinas Notenbank die Kreditvergabe für chinesische Firmen günstiger machen will. Heute aber fällt die Trump-Administration eine wichtige Entscheidung in Sachen Huawei (Verlängerung einer Ausnhamelizenz), und Trump meinte, er sei noch nicht für einen Deal mit China bereit..

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