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Aktien

Osram – Wie reagieren am 10-Monatshoch?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Nachdem es noch im Oktober 2014 so aussah, als wenn die Osram Aktie unter den Ausgabekurs von 24 EUR fallen würden, startete ab knapp 25 EUR eine stramme Aufwärts- bzw. Erholungsbewegung, die erst in dieser Woche mit 44,69 EUR ihr vorläufiges Maximum erreichte. Was sollten Anleger jetzt tun, nachdem Osram seit dem 2014er Tief um über 70 % zulegen konnte?

Osram Licht AG – ISIN: DE000LED4000– Börse: XETRA – Symbol: OSR – Währung: EUR

Gegenüber meiner letzten Analyse “Osram – Charttechnisch wieder aussichtsreich!” vom 6. Januar hat sich die Aktie an die skizzierte Richtung gehalten und das genannte Kursziel von 41 EUR schon am 21. Januar erreicht. Zuvor kam es allerdings nicht zu dem noch erwarteten korrektiven Absacker auf 30,22 und 28,70 EUR. Ohne nochmals zu korrigieren, ging es direkt aufwärts. Ein klassischer Fall von “shit happens” also! Hier der unveränderte Chart von damals:

Osram-d_060215

Die zweite Aufwärtsbewegung ab 30,42 EUR war fast 1,618 x so lange wie die erste ab dem 2014er Tief, was darauf hindeuten könnte, dass mit dem eingangs genannten Hoch einer Trendwelle 3 beendet wurde. Entsprechend dazu sollte Osram jetzt erst einmal in einer Korrektur- bzw. Seitwärtsbewegung übergehen. Mit Welle 4 würden wir dann noch eine zwei- bis dreiwöchige Konsolidierung sehen, die durchaus noch das 38er Retracememt testen könnte, das bei 39,22 EUR verläuft.

Osram-d2_0602015

Ab dort bzw. nach der skizzierten Korrektur, wie immer die sich auch darstellen wird, besteht anschließend im Rahmen der Welle 5 die Chance auf einen direkten Test der Allzeithochs etwas über 50 EUR. Auf dem aktuellen Niveau gibt es jedoch meiner Einschätzung keinen akuten Handlungsbedarf. Wer die Aktie hält, kann Welle 4 bequem aussitzen. Neusteiger sollten einfach warten, bis sich das Ende der Welle 4 herauskristallisiert und dann aktiv werden.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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