Folgen Sie uns

Devisen

Schweizer Franken lügt nie! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Am Finanzmarkt gibt es den Spruch: „Der Schweizer Franken lügt nie!“. Gemeint ist damit die „Sicherer Hafen-Funktion“ des Schweizer Franken – und gegenüber dem Euro steigt der Franken heute auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2017. Normalerweise ist das ein Zeichen für Risikoaversion, aber an den Aktienmärkten dominiert derzeit im Gegenteil die Gier: die US-Indizes mit neuen Allzeithochs, der Dax auf dem höchsten Stand seit zwei Jahren und schon in Sichweite seines Allzeithochs. Alleine Apple und Microsoft, die beide natürlich heute neue Allzeithochs erreichen, haben eine deutlich höhere Marktkapitalisierung als der gesamte deutsche Aktienmarkt! Es läuft also eine Art Wette zwischen den Aktienmärkten und dem Schweizer Franken..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hinweis: heute 20.00Uhr Webinar „Der Start in ein turbulentes Jahr“, das Sie live mitverfolgen können unter:
https://www.facebook.com/pg/capitalcomdeutsch/live

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    9. Januar 2020 19:11 at 19:11

    Irre was in den USA abläuft….
    Die Fed verlängert die Repo Käufe bis April, mindestens. Kann man die Fed
    eigentlich wegen Schwerstkriminalität
    verklagen?

    • Avatar

      Sven

      9. Januar 2020 19:19 at 19:19

      Einfach weiter Geld machen… ​Auf jeden Fall morgen der überraschend starke Arbeitsmarktbericht, sind Minimum 200 Punkte im Dow, dann Unterschrift China-Deal, macht sicher auch 150-200 Punkte. Dann kommt die US-Berichtssaison mit vorher reduzierten Gewinnerwartungen, sodass die Unternehmen die Latte locker überspringen. Wenn da noch nicht die 30000 im Dow geknackt sind, hilft die FED-Repo-Unterfütterung bis erstmal April. Da zieht der DAX natürlich nach seinem Ausbruch erstmal bis 14000 mit. Kleinanleger fehlen auch noch bis zur endgültigen Euphorie, ist nach Berichten alles noch ziemlich ängstlich. Ich wüßte nicht, wo da Störfeuer wären. Wenn, buy the dips hilft bekanntlich.

    • Avatar

      KoKo

      9. Januar 2020 20:29 at 20:29

      Warum ist die FED schwerkriminell, etwa weil Sie falsch im Markt positioniert sind?
      Die Notenbank macht nur Ihre Arbeit und zwar außerordentlich gut.

      • Avatar

        Keller

        9. Januar 2020 21:52 at 21:52

        Warum macht die FED ihre Arbeit außerordentlich gut, etwa weil Sie noch erfolgreich im Markt positioniert sind?

  2. Avatar

    Marko

    9. Januar 2020 19:13 at 19:13

    Ja genau der CHF hat ordentlich auf die Fresse bekommen, der CHF sollte eigentlich dem EUR beitreten und Ruhe wäre, macht er aber nicht, weil die Schweizer das „große Konton“ sehen müssten…

    Und würde ein Beitritt der Schweizer zum EUR Sinn machen – auf alle Fälle !!!!

    die Schweizer könnten in dem EUR „baden“, angreifbar wären sie danach nicht mehr, siehe Deutschland.

    aber ok,…

    Wann wird Euch der EUR nochmals „zerlegen“ ?

  3. Avatar

    Korrektor

    9. Januar 2020 19:46 at 19:46

    @Marko, dein erfolgreiches Mandat als Ratgeber für GB ist wohl beendet. Die Schweiz wäre erst gefährdet , wenn sie deine Ratschläge bräuchte.Wer hat denn da auf die Fresse bekommen, ist denn eine starke Währung schlecht? Sind denn Italienu.andere EU- Länder dank dem Euro bessergestellt?
    Es muss wieder einmal gesagt sein, deine Kommentare sind sehr blöd u. dumm, eine Verschandelung für FMW.

  4. Avatar

    Torsten

    10. Januar 2020 07:10 at 07:10

    Wenn die Großen All In sind ist kein Geld mehr frei zum Investieren. Also gibt die Fed sehr günstig Geld damit weiter gekauft werden kann.

    Aber warum?

    Weil der Kleinsparer nicht im Markt ist und doch bitte Aktien zu höchsten Preisen abkaufen soll. Der Druck durch 0 Zinsen, Strafgebühr und die ständigen Kursfeuerwerke sollen ihn weich kochen.
    Sachwerte kaufen, überteuerte Immobilien oder Aktien!

    Wenn ich Geld auf dem Konto lasse und beim nächsten Crash Aktien kaufe habe ich Sachwerte zum besseren Preis! Also warten, warten, warten und das Leben genießen.

  5. Avatar

    Shorti mit Geduld

    10. Januar 2020 09:33 at 09:33

    @Torsten, bin ganz ihrer Meinung, das oft erwähnte CRV ist doch seit langem ungünstig. Das Idol von vielen Unreichen , Warren Buffett ,hat nicht umsonst über 100 Mia.an der Seitenlinie parkiert u.wartet bis der Schiedsrichter das Spiel abbricht. Zudem gäbe es auch Aktienmärkte die viel weniger gepusht sind u. mehr Zinssenkungsmöglichkeiten hätten u.deren Präsidenten langfristig denken.Auch US Anleihen wären eine Variante, würden diese mindestens kurzfristig bei einem Crash wie immer stark steigen.
    Also ich denke genau wie Torsten, als Privater kann man warten,warten, warten, man muss keine Performace aufweisen u.man kann zusehen wie der US- Börsentroll die Fallhöhe auf schwindelnde Höhen treibt.
    Ich frage mich nur, wie lange werden die USDickfische das Spiel noch mitspielen, denn die FED alleine kann
    das ohne Mittäter nicht ewig machen.Vielleicht spielt die Wallstreet Mafia das Spiel mit, weil ein Präsidentenwchsel den Goldregen früher als sonst beenden würde.Statt hunderte von Millionen für Wahlkampfspenden kann man auch so die Wiederwahl unterstützen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

weiterlesen

Devisen

Aktuell: Pfund sieht kein Brexit-Problem, US-Dollar und Goldpreis in Bewegung

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die aktuelle Lage bei Goldpreis, US-Dollar sowie im britischen Pfund sind Thema in diesem Artikel. Der Devisenmarkt reagiert tief entspannt auf die Ereignisse rund um den Brexit. Die Verhandlungen zwischen EU und UK sollen diese Woche weitergehen, aber die letzte Brexit-Deadline zur Klärung von Problem rückt unaufhaltsam näher. Und dann hört man heute, dass die britische Regierung an 200.000 Unternehmen Briefe verschickt, wonach diese Vorbereitungen für einen harten Brexit treffen sollten. Und zack, das britische Pfund rauscht ab in den Keller?

Nein, das Pfund steigt sogar leicht! Gibt es nicht? Doch, heute geschieht es genau so. Am Freitag hatten wir noch vor der großen Ungewissheit und dem Risiko gewarnt, übers Wochenende im Pfund engagiert zu sein. Die Trader sagen mit dem Kursverlauf heute: Leute, ganz entspannt, es wird noch einen Deal geben. Was für ein Optimismus! Pfund gegen US-Dollar hat seit Freitag Abend gut 80 Pips zugelegt auf aktuell 1,3018. Euro gegen Pfund hat verloren von 0,9066 auf aktuell 0,9048.

US-Dollar und Goldpreis spielen ihr Spiel

Der US-Dollar verliert schon seit heute früh. Die steigende Hoffnung auf eine Einigung für einen neuen Billionen-Stimulus in den USA schürt natürlich Hoffnung für eine bessere globale Konjunktur. Damit ist der „große sichere Hafen“ namens US-Dollar als Fluchtwährung weniger gefragt. So verliert der Dollar-Index (Währungskorb) seit heute früh von 93,75 auf aktuell 93,23 Indexpunkte.

Tja, und der Goldpreis? Die ständigen seit Tagen anhaltenden Versuche, deutlich über 1.900 Dollar zu laufen, scheiterten immer wieder. Erst heute Vormittag berichteten wir. Ein schwacher US-Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Goldpreis. Und so kletterte er heute auch von 1.900 auf 1.918 Dollar in der Spitze um 14 Uhr. Aber bis jetzt kommt der Goldpreis wieder zurück auf 1.909 Dollar. Mal wieder scheint der Anlauf nach oben zu scheitern. Im Chart sehen wir seit Freitag früh den US-Dollar-Index in blau gegen den Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

weiterlesen

Devisen

Große Pfund-Wette übers Wochenende, US-Dollar und der Goldpreis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Symbole für Pfund Euro, Yen und US-Dollar

Über das bevorstehende Wochenende hinweg wird womöglich eine große Pfund-Wette laufen. Die läuft folgendermaßen. Entweder das Pfund wird nächste Woche weiter deutlich fallen, oder es passiert gar nichts. Denn heute Mittag hat der britische Premier Boris Johnson mit einem harten Brexit gedroht. Die EU bewege sich nicht und habe nie ernsthaft verhandelt, so Johnson (hier mehr dazu). Daraufhin war das britische Pfund gegen den US-Dollar und gegen den Euro seit 12:50 Uhr gefallen.

Und die EU-Kommission hat geantwortet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen twitterte, dass man weiterhin an einem Deal arbeite, aber nicht zu jeden Preis (sie will wohl nicht als erpressbar in der Öffentlichkeit da stehen). Wie bereits geplant, werde das Verhandlerteam der EU nächste Woche nach London aufbrechen, so ihr kurzer Text. Also: Entweder die Drohung von Boris Johnson sollte lediglich seine eigene Verhandlungsposition verbessern (auf dicke Hose machen), oder es kommt nächste Woche zu einer Konfrontation, die sich nicht mehr lösen lässt. Das wäre wahrscheinlich für das britische Pfund ein ziemlich schlechtes Signal. Den ersten Vorgeschmack gab es vorhin. Euro gegen Pfund steigt von 0,9047 auf 0,9090. Pfund gegen US-Dollar fällt von 1,2957 auf 1,2920. Das waren noch keine Riesen-Bewegungen, aber der Devisenmarkt hat negativ auf die Johnson-Aussagen reagiert. Wer jetzt noch vorm Wochenende eine Pfund-Position öffnet, geht ein großes Risiko ein. Denn man weiß nicht, wie sich die politische Lage übers Wochenende entwickelt.

US-Dollar

Der US-Dollar stand vorhin unter der Fuchtel von US-Konjunkturdaten. Um 14:30 Uhr wurden die Einzelhandelsumsätze deutlich besser gemeldet als erwartet. Dann um 15:15 Uhr folgten Daten zur US-Industrieproduktion, die schlechter gemeldet wurden als erwartet. Und vorhin um 16 Uhr dann der dritte Akt heute Nachmittag. Daten der Universität von Michigan zeigen ein etwas besser als erwartetes Vertrauen der US-Verbraucher. Der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) hat sich durch diese drei Daten bis jetzt nur minimal geändert mit einem Anstieg von 93,56 auf 93,63 Indexpunkten.

Goldpreis

Der Goldpreis hat seit 14 Uhr von 1.913 auf jetzt 1.905 Dollar verloren. Wir erinnern an unsere Berichterstattungen der letzten Tage. Immer wieder gab es Anläufe im Goldpreis über die Marke von 1.900 Dollar, sogar deutlich stärker als heute – und immer wieder fiel der Goldpreis unter diese runde Marke. Gold ist seit Tagen nicht stabil und zeigt keinen nachhaltigen Aufwärtsmove. Hauptsächlich schuld ist der US-Dollar, der sich seit Montag im Aufwärtstrend befindet, und Gold auf dem Weg nach oben blockiert. Im Chart sehen wir seit Wochenanfang den Goldpreis in rot-grün gegen den Dollar-Index in blau.

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar im Kursverlauf

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen