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Schweizer Franken lügt nie! Marktgeflüster (Video)

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Am Finanzmarkt gibt es den Spruch: „Der Schweizer Franken lügt nie!“. Gemeint ist damit die „Sicherer Hafen-Funktion“ des Schweizer Franken – und gegenüber dem Euro steigt der Franken heute auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2017. Normalerweise ist das ein Zeichen für Risikoaversion, aber an den Aktienmärkten dominiert derzeit im Gegenteil die Gier: die US-Indizes mit neuen Allzeithochs, der Dax auf dem höchsten Stand seit zwei Jahren und schon in Sichweite seines Allzeithochs. Alleine Apple und Microsoft, die beide natürlich heute neue Allzeithochs erreichen, haben eine deutlich höhere Marktkapitalisierung als der gesamte deutsche Aktienmarkt! Es läuft also eine Art Wette zwischen den Aktienmärkten und dem Schweizer Franken..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    9. Januar 2020 19:11 at 19:11

    Irre was in den USA abläuft….
    Die Fed verlängert die Repo Käufe bis April, mindestens. Kann man die Fed
    eigentlich wegen Schwerstkriminalität
    verklagen?

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      Sven

      9. Januar 2020 19:19 at 19:19

      Einfach weiter Geld machen… ​Auf jeden Fall morgen der überraschend starke Arbeitsmarktbericht, sind Minimum 200 Punkte im Dow, dann Unterschrift China-Deal, macht sicher auch 150-200 Punkte. Dann kommt die US-Berichtssaison mit vorher reduzierten Gewinnerwartungen, sodass die Unternehmen die Latte locker überspringen. Wenn da noch nicht die 30000 im Dow geknackt sind, hilft die FED-Repo-Unterfütterung bis erstmal April. Da zieht der DAX natürlich nach seinem Ausbruch erstmal bis 14000 mit. Kleinanleger fehlen auch noch bis zur endgültigen Euphorie, ist nach Berichten alles noch ziemlich ängstlich. Ich wüßte nicht, wo da Störfeuer wären. Wenn, buy the dips hilft bekanntlich.

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      KoKo

      9. Januar 2020 20:29 at 20:29

      Warum ist die FED schwerkriminell, etwa weil Sie falsch im Markt positioniert sind?
      Die Notenbank macht nur Ihre Arbeit und zwar außerordentlich gut.

      • Avatar

        Keller

        9. Januar 2020 21:52 at 21:52

        Warum macht die FED ihre Arbeit außerordentlich gut, etwa weil Sie noch erfolgreich im Markt positioniert sind?

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    Marko

    9. Januar 2020 19:13 at 19:13

    Ja genau der CHF hat ordentlich auf die Fresse bekommen, der CHF sollte eigentlich dem EUR beitreten und Ruhe wäre, macht er aber nicht, weil die Schweizer das „große Konton“ sehen müssten…

    Und würde ein Beitritt der Schweizer zum EUR Sinn machen – auf alle Fälle !!!!

    die Schweizer könnten in dem EUR „baden“, angreifbar wären sie danach nicht mehr, siehe Deutschland.

    aber ok,…

    Wann wird Euch der EUR nochmals „zerlegen“ ?

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    Korrektor

    9. Januar 2020 19:46 at 19:46

    @Marko, dein erfolgreiches Mandat als Ratgeber für GB ist wohl beendet. Die Schweiz wäre erst gefährdet , wenn sie deine Ratschläge bräuchte.Wer hat denn da auf die Fresse bekommen, ist denn eine starke Währung schlecht? Sind denn Italienu.andere EU- Länder dank dem Euro bessergestellt?
    Es muss wieder einmal gesagt sein, deine Kommentare sind sehr blöd u. dumm, eine Verschandelung für FMW.

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    Torsten

    10. Januar 2020 07:10 at 07:10

    Wenn die Großen All In sind ist kein Geld mehr frei zum Investieren. Also gibt die Fed sehr günstig Geld damit weiter gekauft werden kann.

    Aber warum?

    Weil der Kleinsparer nicht im Markt ist und doch bitte Aktien zu höchsten Preisen abkaufen soll. Der Druck durch 0 Zinsen, Strafgebühr und die ständigen Kursfeuerwerke sollen ihn weich kochen.
    Sachwerte kaufen, überteuerte Immobilien oder Aktien!

    Wenn ich Geld auf dem Konto lasse und beim nächsten Crash Aktien kaufe habe ich Sachwerte zum besseren Preis! Also warten, warten, warten und das Leben genießen.

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    Shorti mit Geduld

    10. Januar 2020 09:33 at 09:33

    @Torsten, bin ganz ihrer Meinung, das oft erwähnte CRV ist doch seit langem ungünstig. Das Idol von vielen Unreichen , Warren Buffett ,hat nicht umsonst über 100 Mia.an der Seitenlinie parkiert u.wartet bis der Schiedsrichter das Spiel abbricht. Zudem gäbe es auch Aktienmärkte die viel weniger gepusht sind u. mehr Zinssenkungsmöglichkeiten hätten u.deren Präsidenten langfristig denken.Auch US Anleihen wären eine Variante, würden diese mindestens kurzfristig bei einem Crash wie immer stark steigen.
    Also ich denke genau wie Torsten, als Privater kann man warten,warten, warten, man muss keine Performace aufweisen u.man kann zusehen wie der US- Börsentroll die Fallhöhe auf schwindelnde Höhen treibt.
    Ich frage mich nur, wie lange werden die USDickfische das Spiel noch mitspielen, denn die FED alleine kann
    das ohne Mittäter nicht ewig machen.Vielleicht spielt die Wallstreet Mafia das Spiel mit, weil ein Präsidentenwchsel den Goldregen früher als sonst beenden würde.Statt hunderte von Millionen für Wahlkampfspenden kann man auch so die Wiederwahl unterstützen.

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Rüdiger Born: Feiertag in den USA, Idee im Euro

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Die USA haben heute einen Feiertag, von daher ist die US-Börse geschlossen. Euro vs US-Dollar könnte eine interessante Trading-Idee sein. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Pfund fällt deutlich – aktuelle UK-Daten vermiesen die Laune

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Das britische Pfund konnte im Verlauf diese Woche eigentlich gut zulegen von 1,2970 gegen den US-Dollar am Montag bis auf 1,3118 im Hoch heute früh. Und dann? Heute früh um 10:30 Uhr deutscher Zeit wurden in Großbritannien die Einzelhandelsumsätze für Dezember vermeldet. Und die waren überhaupt nicht gut. Im Monatsvergleich zu November ist es ein Minus von 0,6% bei Erwartungen von +0,5%, und einem vorigen Wert von -0,8%. Also den zweiten Monat eine rückläufige Zahl! Im Jahresvergleich sind die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien um 0,9% gestiegen. Die Erwartungen lagen bei +2,6%, und die vorherige Zahl lag bei +0,8%.

Der Devisenmarkt scheint davon überrascht zu sein, denn das Pfund ist seitdem von 1,3108 ganz schnell auf 1,3040 gefallen (erster Chart zeigt GBPUSD seit Anfang der Woche). Damit ist der Aufwärtsdrang im Pfund erstmal unterbrochen. Kommentatoren auf der Insel sprechen aktuell sogar von einem echten Schock, den diese Zahlen mit sich bringen! In den Monatsveränderungen bei den Einzelhandelsumsätzen gab es jetzt fünf Monate nacheinander keinen Anstieg, was es seit Beginn der Aufzeichnungen in den 70er nicht gegeben habe. Man denke daran: Am 30. Januar tagt die Bank of England bezüglich des Leitzinses. Werden die PMI-Daten (Einkaufsmanagerindex) für Großbritannien am 24. Januar auch schlecht ausfallen, so steigt die Wahrscheinlichkeit für einen sinkenden Leitzins in UK am 30. Januar weiter deutlich an.

Britisches Pfund vs US-Dollar seit Montag

Also, gibt es bald sinkende Zinsen auf der Insel? Der folgende Chart zeigt das Pfund vs USD in den letzten 12 Monaten. Sieht man, wie das Pfund seit Sommer 2019 von 1,20 auf jetzt 1,30 gestiegen ist, sollte oder könnte bei sinkenden Zinsen Abwärtspotenzial für das Pfund vorhanden sein? Natürlich geht es jetzt auch darum, ob und wie stark dieses Szenario schon vor dem 30. Januar in den Wechselkurs eingepreist wird. Entscheiden Sie selbst, wir werfen nur die Frage einer Pfund-Abwertung in den Raum.

Pfund vs USD in den letzten 12 Monaten

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Schweizer Franken-Aufwertung! Druck aus der Schweiz + Hypothese

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Symbolbild für Schweizer Franken

Der Schweizer Franken konnte in den letzten vier Tagen deutlich aufwerten. Am Dienstag berichteten wir über den größten Aufwärtsschub. Als Hauptgrund für die Aufwertung darf man annehmen, dass die USA die Schweiz auf ihre Beobachtungsliste für eine mögliche Währungsmanipulation gesetzt hatten. Manipuliert die Schweiz also den Franken? Dies wurde zurückgewiesen.

Hypothese zur Aufwertung im Schweizer Franken

Die Story läuft so. Die Amerikaner üben mit der Aufnahme auf diese Liste unterschwellig Druck aus auf die Länder, die dort gelistet sind. Hat die Schweiz Angst vor irgendwelchen Repressalien durch die USA, könnte die Schweizerische Nationalbank (SNB) sich genötigt fühlen ihre Interventionen im Fränkli auszusetzen. Denn seit Jahren druckt die SNB in extrem großem Umfang Schweizer Franken, und verkauft sie gegen Dollar und Euro, um damit den Franken zu schwächen. Man will nämlich nicht, dass Schweizer Produkte und die Schweiz als Urlaubsland für Ausländer zu teuer werden. Hat die SNB nun aus Angst vor den Amerikanern ihre Interventionen am Devisenmarkt gestoppt? Oder hat der Devisenmarkt diese Woche die Veröffentlichung des US-Finanzministeriums lediglich als Anlass genommen den Franken hochzupushen, in der Annahme, dass die SNB ihre Interventionen erstmal einstellen könnte? Auch könnte man theoretisch noch einen Schritt weiter gehen und hypothetisch annehmen, dass die SNB sogar aktiv Franken kauft? Man weiß es nicht, denn die SNB veröffentlicht nie offizielle Daten zu ihren Transaktionen.

Druck aus der Schweiz

Auch mit dem Negativzins von -0,75% versucht die SNB seit geraumer Zeit den Schweizer Franken am Aufwerten zu hindern. In den letzten zwei Jahren ohne großen Erfolg, wo der Franken nur am Aufwerten war. Aber mehr und mehr rumort es in der Schweizer Bankenbranche, wo man vor dem selben Problem steht wie bei den Banken in der Eurozone. Abgeschaffte Zinsen und dazu sogar noch Negativzinsen, die zusätzlich belasten. Die Zinsmargen sind futsch, damit somit auch gute Teile der Einnahmen der Banken. Und die Kunden sind sauer, dass die Banken ihnen als Ersatz für die Zinsmarge immer höhere Gebühren belasten. Aktuelle Berichte aus der Schweiz zeigen, dass die Schweizer Bankiers auch öffentlich immer aktiver gegen die Negativzinspolitik der SNB argumentieren. Pensionskassen und Versicherungen könnten ihre Anlagerenditen kaum noch erwirtschaften. Der Immobilienmarkt drohe zu kollabieren usw.

Dieser Druck ist natürlich kein zwingendes Argument für die SNB ihre Negativzinsen nun anzuheben. Aber unterschwellig könnte der Devisenmarkt annehmen, dass die Tendenz mittelfristig eher zu steigenden Zinsen in der Schweiz geht, also rauf auf vielleicht nur noch -0,50% oder -0,25%? Nichts genaues weiß man nicht. Es geht viel um eine Gefühlslage, dass die SNB genötigt zu sein scheint ihre Zinspolitik zu überdenken, wie auch ihre Interventionspolitik am Devisenmarkt. Dies gepaart mit globalen Unsicherheiten und dem globalen Nullzinsumfeld sorgt dafür, dass eine weitere Aufwertung im Schweizer Franken denkbar ist. Wissen tun auch wir es natürlich nicht. Aber argumentativ scheint einer weiteren Aufwertung wenig im Weg zu stehen. Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle auch gerne einen interessanten Artikel in der NZZ, welche Argumente für einen stärkeren Franken sprechen.

Aktuell weiter aufwertend

Aktuell befindet sich der Schweizer Franken gegen den Euro auf dem höchsten Niveau seit April 2017. EURCHF stand Dienstag noch bei 1,0820, und notiert aktuell bei 1,0741. Auch ganz aktuell wirkt die Tendenz eher weiter aufwertend für den Franken (wir haben aber keine Glaskugel). Dass die SNB kurzfristig ihre Zinspolitik ändert, ist kaum zu erwarten. Auch wird sie wohl kaum öffentlich konkret zu ihren Interventionen Stellung nehmen. Es geht bei der derzeitigen Franken-Aufwertung wohl eher darum, alles drum herum (Druck durch Schweizer Banken und die USA etc) zu interpretieren, und zu schauen was das für den Franken bedeuten könnte. Harte Fakten gibt es also nicht. Kommt eine Verschärfung im Handelskrieg hinzu oder sonst eine neue geopolitische Unsicherheit, könnte das den Run des Kapitalmarkts hin zum Franken noch verschärfen.

Euro vs Schweizer Franken seit 2015
Euro vs Schweizer Franken seit 2015.

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