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So prognostizieren die Banken den Dax zu Ende 2019 – 2018-Ziele brutal verfehlt

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Glauben Sie, dass der Dax Ende 2019 bei 12.614 Punkten stehen wird? Das ist zumindest der Durchschnittswert aus den folgenden sieben Dax-Zielen von großen deutschen Banken. Die Spanne reicht von 11.500 bis 13.300 Punkten. Im folgenden Chart seit dem Jahr 2016 haben wir für 2019 den Korridor der Prognosen eingezeichnet. Der Pfeil zeigt das durchschnittliche Ziel an. Frage: Warum so relativ optimistische Prognosen der Banken für den Dax, wo die Vorzeichen doch alles andere als gut sind? Wer sich in der Branche ein bisschen auskennt, der weiß: Es ist letztlich wie in allen anderen Branchen auch.

Die Show muss weiter gehen. Wie soll der Bankberater in der Filiale nächstes Jahr noch hausinterne Fonds an den Privatkunden verkaufen, wenn die Bank in ihren Hochglanzbroschüren offiziell von fallenden Kursen spricht? Wie will man Kunden dann Fondsanteile oder sonstige „Produkte“ schmackhaft machen? Richtig… das wird schwierig. Also muss irgendwie schöne Welt gemacht werden. Wir bei FMW haben leider auch gerade keine Glaskugel zur Hand, wo der Dax Ende 2019 stehen wird. Aber dass alle doch in Relation zum aktuellen Stand so optimistisch sind, ist doch recht auffällig!

DZ Bank 13.300
HeLaBa 13.200
Postbank ca 13.000
Commerzbank 12.500
Landesbank Baden-Württemberg 12.500
Deutsche Bank 12.300
Bayern LB 11.500

Ach ja, übrigens: Ende 2017 waren die Prognosen der Banken mit im Schnitt 14.009 Punkten „ein wenig“ zu optimistisch, wenn der Dax wie aktuell bei 10.646 Punkten aus dem Jahr gehen sollte. Ins Klo gegriffen, kann man da nur sagen. Am Pessimistischsten war letzes Jahr für Ende 2018 die HeLaBa mit 12.300 Punkten. Selbst diese Schwarzmaler lagen noch viel zu hoch mit ihrer Prognose.

Dax Prognose 2019

6 Kommentare

6 Comments

  1. Marcus

    20. Dezember 2018 14:45 at 14:45

    @FMW: Wie wäre es denn wenn wir mal Tipps sammeln bezüglich des Dax Standes Ende 2019 ?

    • Markus Fugmann

      20. Dezember 2018 15:04 at 15:04

      @Marcus, ich fange mal an: 326.153,27 Punkte – Fed senkt Zinsen in 2019 auf -23%, daher die leichte Rally 🙂

    • Michael

      20. Dezember 2018 16:49 at 16:49

      Ich würde sogar noch etwas höher gehen auf 378.694 Punkte – Trump verbrüdert sich mit China, erlässt ein Gesetz, dass nur noch deutsche Autos in USA verkauft werden dürfen und senkt die Steuern für Firmen und Privatleute dauerhaft auf 0%

  2. Marcus

    20. Dezember 2018 15:18 at 15:18

    @Markus: Das ist aber ein ganz außergewöhnlicher Tipp und dann noch „leichte Rally“ 🙂 Ich bin etwas pessimistischer und sage 8.743 Punkte.

  3. Gixxer

    20. Dezember 2018 21:09 at 21:09

    Ich würde jetzt mal 6.550 Punkte in den Ring werfen.

    Vermutlich sind wir jetzt aber zu pessimistisch.

  4. leftutti

    20. Dezember 2018 22:28 at 22:28

    Ende 2019 haben die massenvergewaltigenden islamischen Horden die letzte Bastion teutononisch-russischer Vaterlandsverteiger überrannt und stehen im Westen vor einer Front neon-gelb gekleideter Kämpfer, die sich erfolgreich gegen eine Spriterhöhung von ein paar Cent gegenüber dem Jahr 1980 wehren konnten. Der Südteil Europas wird wegen mangelnder Kriegsbeute und Motivation ignoriert. Die bündnisse im Norden und Osten sind noch nicht prognostizierbar.

    9.127 wäre mein Tipp, ob allerdings in Rubel, USD, Saudi-Riyal oder CO²-Zertifikaten, weiß ich noch nicht.

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Dax: Vergiftetes Geschenk der Fed – oder: sei vorsichtig, was du dir wünschst!

Der krampfhafte Versuch von Powell, Abwärtsrisiken klein zu reden, aber gleichzeitig eine Geldpolitik zu verkünden, die nur dann Sinn macht, wenn man eben von massiven Abwärtsrisiken ausgeht!

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Es gibt Geschernke, über die man sich lange freuen kann – und es gibt Geschenke, die nach außen hin hübsch aussehen, aber dennoch keinerlei Freude bereiten! Und das, was die Fed und Jerome Powell gestern verschenkt haben, gehört eindeutig zur zweiten Kategorie!

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Dabei stand das Geschenk doch so eindeutig auf dem Wunschzettel der Märkte – es war das Maximale, was sich die Perma-Bullen an dovisher Wende erhoffen konnten. Aber es ist wie im Leben manchmal auch: man sollte vorsichtig dabei sein, was man sich wünscht! Denn indem die Fed die Hoffnungen faktisch sogar übererfüllte, säte sie gleichzeitig den Zweifel – den Zweifel an der derzeitigen Wunschvorstellung der Märkte, dass es nach einem schwächeren ersten Qaurtal dann wieder schnell nach oben gehe und daher doch alles gut sei!

Vorgestern haben die Aussagen von FedEx diesen Biedermeier-Optimismus schon schwer angekratzt – und dann gestern der krampfhafte Versuch von Jerome Powell, die Abwärtsrisiken klein zu reden, aber gleichzeitig eine Geldpolitik zu verkünden, die nur dann Sinn macht, wenn man eben von massiven Abwärtsrisiken ausgeht!

Es sind die schlauen Anleihemärkte, die den Braten sehr schnell gerochen haben – bei den Aktienmärktn ist die Leitung gelegentlich ja etwas länger, und so dauerte es ein bißchen, bis die Wall Street ins Grübeln kam. Wenn nun reihenweise die Renditen der Anleihelaufzeiten bis sieben Jahre invertieren und damit so eindeutig die rote Warnleuchte „Rezession“ blinkt, dann sollte man schon einmal die Frage stellen, ob es in dieser Situation Sinn macht, nur ca. 4% unter dem Allzeithoch zu handeln (wie der S&P 500)!

Wohl eher nicht. Und eines haben die Märkte wohl auch noch nicht so recht auf dem Zeiger: selbst wenn es zu einem Deal zwischen den USA und China kommt, wird eine globale Rezession wohl kaum mehr zu vermeiden sein! Nur weil sich der Konflikt nicht weiter verschärft (wenn das Szenario der Optimisten stimmt), bringt das ja per se kein Wachstum, zumal Trump gestern klar gesagt hat, dass er nicht daran denke, die bisher erhobenen Zölle gegen China wieder abzuschaffen. China aber fordert, dass eben gerade die bisherigen Zölle abgeschafft werden, damit man bereit ist für diesen Deal.

Der Dax jedenfalls hat sein Kursziel erreicht:

Und prallt von dem erreichten Kursziel recht hart ab:

Shit happens. Aber nicht selten passiert das mit charttechnischer Ansage, so wie diesmal!

Wir gehen davon aus, dass der von der Fed indirekt geschürte Konjunktur-Pessimismus dem Dax nicht gerade gut tun wird..

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„Anzeichen von Panik“ bei der Fed? Videoausblick

Alle US-Staatsanleihen bis zu einer Laufzeit von sieben Jahren sind inzwischen invertiert, sprich die Bondmärkte erwarten eine Rezession..

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Die Fed zeigt „Anzeichen von Panik“, so gestern in einer ersten Reaktion auf die Aussagen der US-Notenbank der Chefvolkswirt der Targo-Bank, Otmar Lang. Das war ja auch die volle „dovishe Breitseite“: keine Zinsanhebung mehr in 2019, dazu ab Mai das Herunterfahren der Bilanzreduzierung. Vor allem die Devisenmärkte (Abverkauf des Dollar) und Anleihemärkte gerieten daraufhin in Aufruhr, alle US-Staatsanleihen bis zu einer Laufzeit von sieben Jahren sind inzwischen invertiert, sprich die Bondmärkte erwarten eine Rezession! Die Aktienmärkte freuten sich nur kurz – jetzt steht die drängende Frage im Raum: was weiß die Fed, was wir nicht wissen? Nun werden vor allem die US-Konjunkturdaten mit Argusaugen beobachtet..

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The Federal Reserve in Washington D.C. Photo: Dan Smith, Rdsmith4, and another Author / Wikipedia (CC BY-SA 2.5)

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Das Live-Webinar von Markus Fugmann zur FOMC-Entscheidung (zum nach-sehen)

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Das war das volle dovishe Programm: die Fed senkt ihre Erwartung für Zinsanhebungen von 2 auf 0, senkt die Wachstumsprognose für 2019, und will ab Mai die Bilanzreduzierung zurück fahren, sodass es dann ab Oktober 2019 keine Reduzierung mehr gibt..

Das alles noch einmal zum nachkucken mit Live-Kommentierung des FOMC-Statements und der Aussagen von Jerome Powell auf der PK durch Markus Fugmann sehen Sie unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=DkIKInaSAjQ

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