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Aktien

Tesla-Aktie völlig unbeeindruckt von Massen-Stornos und möglichem HV-Desaster

Redaktion

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Die Tesla-Aktie ist und bleibt ein Phänomen. Sie agiert völlig anders als der Rest der Börse. Da kann kommen was will, die Aktie will „zu den angebrachten Zeiten“ nicht fallen. Eigentlich wäre gestern so ein Tag gewesen. Das hoch angesehene Portal Recode, das stets gut informiert ist, berichtete von einem Datenauswerter aus der Finanzbranche. Der habe anhand einer anonymisierten Datenerhebung errechnet, dass bislang 23% aller im Voraus gezahlten 1000 Dollar pro vorbestelltem Modell 3 von Tesla an die Besteller schon wieder erstattet wurden.

Das bedeutet: Gut 1/4 der Modell 3-Bestellungen wurden schon wieder storniert. Das ist eine dramatisch hohe Zahl, wo doch dieses Modell der große Durchbruch für die Firma sein soll. Brach die Tesla-Aktie nach dieser Info gestern ein? Nein, sie stieg sogar noch um 5 Dollar. Jedes andere Unternehmen wäre an der Börse drastisch eingebrochen – verstehe das, wer will. Die hohe Storno-Rate, die von Tesla selbst offenbar nicht bestätigt wurde, zeigt dass die eigentlich so geduldigen Tesla-Nerd-Kunden zunehmend ihre Geduld verlieren – denn immer wieder werden sie vertröstet.

Tesla-Aktie vor Turbulenzen am heutigen HV-Tag?

Ein Tesla-Aktionär, der gerade mal 12 Aktien besitzt, hat für die heute stattfindende Hauptversammlung von Tesla einen Antrag eingereicht, der es in sich hat. Er beantragt nämlich, dass die Aktionäre Elon Musk als Chairman abwählen sollen. Dieser Posten ist vergleichbar mit dem des Aufsichtsratsvorsitzenden in Deutschland. In den USA ist es möglich, dass Vorstandsvositzende auch gleichzeitig Aufsichtsratschefs der Firma sind – das wird von vielen Konzernbossen auch so durchgeführt. Bei erfolgreichen Unternehmen und integeren Chefs kann das von Vorteil sein.

Aber bei Verlustbringern und bei Chefs, dessen Verlässlichkeit sagen wir mal „von manchen Investoren bezweifelt wird“, kann so eine Machtfülle ein Problem werden. Und genau deshalb will der Kleinaktionär namens Jing Zhao den großen Boss Elon Musk als Chairman abwählen lassen – dann wäre es „nur noch“ Vorstandschef, und hätte einen Aufsichtsratschef über sich, der ihn kontrolliert – das wäre ein kräftiger Ansehensverlust für Musk. Und möglicherweise könnten durch diese neue Form der Kontrolle Dinge zu Tage gefördert werden, die Musk bislang verschwieg? Das ist natürlich nur eine Vermutung – aber wer weiß.

Tesla-Aktie
Die Tesla-Aktie seit November 2017.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    5. Juni 2018 20:31 at 20:31

    Es gibt immer wieder Möglichkeiten an der Börse Haus und Hof zu verlieren, Tesla ist so eine.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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