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Trump Xi Jinping – US-Präsident will Treffen, China lehnt ab

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Trump will ein Treffen mit Xi Jinping – das ließ der US-Präsident gestern per Twitter mitteilen. Aber Trump dürfte dabei auf wenig Resonanz stoßen, denn er knüpfte seinen Vorschlag eines Treffens an die Hongkong-Frage – und da will sich China nicht von den USA „herein reden lassen“, zumal chinesische Medien immer wieder den Verdacht äussern, dass die Amerikaner die Unruhen angestiftet hätten!

Am Dienstag hatte Trump eine Rally an den Aktienmärkten ausgelöst mit der Herausnahme zentraler Produkte wie Smartphones bei den ab 01.September greifenden 10%-Zöllen auf chinesische Waren. In seinen Tweets geht der US-Präsident auf diese Verschiebung ein – und meint, sie würden vor allem China nützen, weil die US-Konsumenten ohnehin stark dastünden:

Diese Aussagen widersprechen dem, was Trump selbst gegenüber Reportern gesagt hatte – und was auch sein Wirtschaftsminister Wilbur Ross klar ausdrückte: es ging darum, den amerikanischen Konsumenten nicht durch Preissteigerungen die Weihnachtskäufe zu vermiesen:

Trump dreht also wieder einmal die Dinge, wie es ihm paßt – und verkauft den Schritt als Geste des guten Willens an China. Und schlägt ein Treffen Trump Xi Jinping vor, verknüpft mit einer Lösung der Hongkong-Frage:

Beobachter des Weißen Hauses sehen darin sogar eine indirekte Drohung: Trump knüpfe einen Handelsdeal mit China an die friedliche Beilegung der Krise in Hongkong.

Und Peking hat diese Botschaft wohl auch genauso verstanden – und zeigt Trump in Gestalt seines inoffiziellen Sprachrohrs, des Chefredakteuers der „Global Times“, Hu Xijin, die kalte Schulter:

Klarer kann man eine Absage für ein Treffen Trump Xi Jinping nicht formulieren! Washington zeigt damit aus chinesischer Sicht einmal mehr, dass man das Reich der Mitte nicht als auf Augenhöhe mit den USA respektiert, sondern sich in innere Angelegenheiten Chinas einmischt.

Faktisch war die Verschiebung von Teilen der Zölle ohne jedes Entgegenkommen der Chinesen ein Schwächzeichen Trumps: er muß um seine Wiederwahl kämpfen und kann daher keine Panik an der Wall Street riskieren. Steigende Preise durch Strafzölle gegen China bringen die ohnehin hoch verschuldeten amerikanischen Konsumenten schnell an eine Schmerzgrenze. Peking hat daher die Verschiebung der Zölle als Schwächsignal klar erkannt – und sieht sie als Folge seiner effektiven Gegenmaßnahmen, vor allem der Abwertung des Yuan.

Der Vorschlag des US-Präsidenten eines Treffens Trump Xi Jinping läuft so lange ins Leere, als er mit der Hongkong-Frage verknüpft ist. Hongkong ist nun ein wichtiges „Schlachtfeld“ im Handelskrieg, und der Handelskrieg wiederum ist nur das Symbol für die geopolitische Rivalität zwischen den USA und China, die ein großes, wenn nicht das entscheidende Thema des 21.Jahrhunderts ist!

 

Die Hongkong-Krise dürfte ein Treffen Trump Xi Jinping erst einmal unmöglich machen

Trump und Xi Jinping im November 2017

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Sophie Schimansky zum Handelsstart in New York – „Optimismus trotz Virus-Update“

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Sophie Schimansky berichtet im folgenden Video zum heutigen Handelsstart in New York. Der Coronavirus ist auch heute wieder im Gespräch. Auch zu diversen Einzelwerten gibt es Infos, die besprochen werden.

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Aktienmärkte und US-Dollar: Korrektur – oder Beginn der Risiko-Aversion?

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Der Weckruf von gestern Morgen, der durch den Anstieg des Goldpreises signalisiert worden war (wobei Gold als Absicherung gegen eine Korrektur der Aktienmärkte gekauft wurde), hat begonnen, seine Auswirkungen zu zeigen: die Börsen haben etwas begonnen, was vorerst als Gewinnmitnahmen betrachtet werden kann.

Der S&P500 hat sich von seinen Höchstständen im Bereich von 3.390 wieder deutlicher entfernt, der Dax ist der Bewegung der amerikanischen Aktienmärkte gefolgt und handelt im Bereich zwischen 13.570 und 13.650 Punkten als wichtige Marken. Für den S&P 500 gilt: bricht die Unterstützung bei  3.330 Punkten, dürfte der Index zunächst weiter bis 3.305 Punkte fallen.

Aktienmärkte: Risiko-Aversion oder nur Korrektur?

Im Moment sind die Bewegungen auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen, nach den vorherigen starken Anstiegen der Aktienmärkte. Gestern haben wir im Rahmen unserer Argumentation dargelegt, warum die klassischen Korrelationen zwischen den verschiedenen Anlageklassen vorerst verschwunden sind – da der Dollar im Allgemeinen gekauft wird und Gold als Absicherungsinstrument eingesetzt wurde, um keine direkten Short-Positionen an den Börsen einzugehen („US-Dollar: warum er derzeit so unglaublich stark ist!“). Wenn wir eine Ent-Koppelung zwischen Dollar-Yen und all den anderen Dollar-Währungspaaren sehen würden, dann liefert uns das einige bedeutendere Erkenntnisse über die Finanzmärkte. Technisch gesehen gibt es in der Tat noch keine strukturellen Voraussetzungen für eine mögliche Trendwende, so dass wir mit Vorsicht argumentieren müssen.

Rohstoff-Währungen

Der Rückgang des australischen und des neuseeländischen Dollars setzt sich fort, aufgrund der anhaltend starken Käufe von US-Dollars – und aus charttechnischen Gründen: zentrale Unterstützungen wurden gebrochen, sodass wir nun Kursniveaus erreicht haben,  die wir seit 10 Jahren nicht mehr gesehen haben. Die Furcht vor möglichen Zinssenkungen belastet weiterhin die australische Währung, was wiederum den neuseeländischen Dollar („Kiwi“) mit sich reißt. Vorerst verfolgen wir weiterhin eine mögliche Vertiefung der Baisse in Richtung 0,6525, wo wir weitere Versuche einer bärischen Kurs-Tendenz sehen könnten, falls der Markt weiterhin US-Dollar kauft.

(Hinweis: Der Autor Matteo Paganini ist chief market strategist bei dem australischen Broker Pepperstone)

Die Aktienmärkte und ihre Korrelation mit dem US-Dollar

Der Chart AUD/USD als Singalgeber der Aktienmärkte

 

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Finanznews

Aktienmärkte: Inflation und Ent-Globalisierung! Videoausblick

Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus

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Gestern reagierten die Aktienmärkte plötzlich – und das ohne eine Nachricht, die ein Trigger hätte sein können für den impulsiven Abverkauf an der Wall Street. In diesem Fll gilt: Kurse machen Nachrichten – zu Zeiten der heißen Phase im Handelskrieg war es andersherum. Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus: die Krise zeigt die Abhängigkeit des Westens von China und ist ein weiterer Meilenstein der Ent-Globalisierung (nach der Einführung von Zöllen im Handelskrieg). Wir stehen am Beginn einer Verlegung von Lieferketten (Deutschland ist derzeit gar nicht mehr in der Lage etwa Antibiotika zu produzieren). Aber das heißt auch: die Inflation wird steigen, weil die Produktion im eigenen Land viel teurer ist als zuvor – der starke Anstieg der Erzeugerpreise in den USA und Deutschland ist ein erster Hinweis darauf..

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